cinemunity   18.7.2024 11:24    |    Benutzerkonto
contator.net » Freizeit » cinemunity.com » Magazin » Kino-Aktuell  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Trauer bei Serienende
Amazon Prime: Preiserhöhung zurückfordernWegweiser...
Netflix-Vergleich: Bis zu 30 Euro für langjährige Kunden
Sommerkino mitten im AchtenWegweiser...
TV immer noch linear
1000 SonnenVideo im Artikel!
Kleine schmutzige BriefeVideo im Artikel!
mehr...








Fiat Panda 2024


Aktuelle Highlights

Geld von Amazon retour


 
cinemunity Kino-Aktuell
Review  10.06.2011 (Archiv)

'I killed my mother' Filmkritik

Ein 17-Jähriger zelebriert den Hass zu seiner Mutter in allen Variationen. Intensive Jugendstudie des 19-jährigen Autors, Regisseurs und Schauspielers Xavier Dolan, der mit diesem Film ein faszinierndes Debut abliefert.

Hubert Minel (Xavier Dolan) ist 17 und hasst alles an seiner Mutter (Anne Dorval): die kitschige Dekoration ihrer Wohnung, die Art, wie sie isst, die Speisereste an ihren Mundwinkeln; im Grunde alles, was sie tut, aber vor allem, dass sie ständig ihre Meinung ändert und ihn damit zur Weißglut treibt.

Bei diesem gestörten Verhältnis ist es auch kein Wunder, dass Hubert ihr nichts von seiner Beziehung zu Antonin (François Arnaud) erzählt, einem Mitschüler, mit dem er seit zwei Monaten liiert ist. Doch während er mit Antonin die Zweisamkeit genießt, wird zu Hause alles nur noch schlimmer, bis seine Mutter schließlich beschließt, ihn auf ein Internat zu schicken.

Das Wunderkind

Xavier Dolan hat mit 17 Jahren 'I killed my mother' geschrieben, als 19-Jähriger mit sich selbst in der Hauptrolle verfilmt und in der Folge einige internationale Preise gewonnen. Mit viel Leidenschaft erzählt er von dieser Hassliebe zwischen Mutter und Sohn, die Höhen und Tiefen kennt, ständig neue Ausbrüche provoziert und täglich mehr zur Obsession wird.



Doch Huberts Erwachsenwerden ist von mehr als seinem Mutterhass geprägt. Fast 'nebenbei' erzählt Dolan auch von den anderen Abenteuern, die einem Heranwachsenden das Leben schön und schwer machen: Liebe, Sex, Ausgrenzung, der Beginn von Freundschaften und das Entdecken der eigenen künstlerischen Fähigkeiten.

Emotionale Wellen

Es ist ein tragikomischer Weg, den Hubert gehen muss, in seinem Versuch, der kleinbürgerlichen Enge seiner Kindheit zu entfliehen. Dabei schafft es Xavier Dolan keinem der beiden Hauptfiguren mehr oder weniger Sympathie zukommen zu lassen. Als Zuschauer muss man beide, nervende Mutter und verachtenden Sohn, gern haben und sie doch immer wieder verstört zurückweisen. Es ist ein Spiel des ständigen Gebens und Nehmens, des Provozierens und Zurückschlagens, das zwischen zwei gleichberechtigten Partnern für große emotionale Wellen sorgt.

Offizielle Website
Filmkritiken auf filmtauchgaenge.at

Gegen Ende hin hat man dann zwar schon langsam genug gesehen von den ewigen Hochs und Tiefs dieser Beziehung, die sich bis zum Finale im Kern kaum ändern, jedoch macht das den Film nicht weniger reizvoll. 'I killed my mother' ist ein erstaunlich klar formuliertes Portrait einer so wechselhaften wie realitätsnah erzählten Hassliebe, wie man sie nicht oft zu sehen bekommt.

Kinostart Österreich: 10. Juni 2011

Carolin Färber / filmtauchgaenge.at | www

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Filmkritik



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
'Der Biber' Filmkritik
Trotz einer originellen Grundidee ist 'Der Biber' ein Desaster auf allen Ebenen. Regie, Dialoge, Schauspi...

'Der Mandant' Filmkritik
Die Geschichte über einen Strafverteidiger, der erkennen muss, dass sein neuer Mandant ein falsches Spiel...

'Honey 2' Filmkritik
Die Neuauflage des Tanzfilms aus dem Jahr 2003, in dem Jessica Alba damals in der Hauptrolle zu sehen war...

'Das Leben an der Angel' Filmkritik
Ein berührend-amüsantes Roadmovie über einen alten Mann, der nach dem Tod seines besten Freundes beginnt,...

'Jungs bleiben Jungs' Filmkritik
Ein Film über pubertierende männliche Teenager, deren Gedanken stets nur um 'das Eine' kreisen, das aller...

'Jack in Love' Filmkritik
Ein schüchterner New Yorker nähert sich einer möglichen Liebesbeziehung. Charakterstudie von vier Freunde...

'Kaboom' Filmkritik
Farbenfrohe Coming-of-Age-Mystery-Science-Fiction-Komödie, in der ein junger Student, der gern einmal mit...

'Periferic' Filmkritik
Ein Film über eine Frau, die fest entschlossen ist, nach einem Tag Freigang nicht mehr ins Gefängnis zurü...

Filmkritik 'Pirates of the Caribbean 4 - Fremde Gezeiten'
Mit wenig Handlung, aber umso mehr Schauwerten und Action kämpft sich Captain Jack Sparrow durch eine düs...

   






Top Klicks | Thema Review | Archiv

 
 

 


Gewinnspiel: A Quiet Place


Jeep Wagoneer Elektro-SUV


Octavia 2024


Ferrari 12cilindri


Customized 2024


GTI Fanfest 2024


AMG GT 43 Coupe


Altblechliebe 4.0

Aktuell aus den Magazinen:
 AK: Amazon Prime Kosten zurückholen Preiserhöhung war nicht legal
 Lancia Ypsilon startet auch wieder im Oldtimer-Bereich aktiv
 Netflix-Vergleich Geld für Kunden von 2019
 Messen Wien und Salzburg Verkauf steht bevor
 Star Wars Fan Film Abberation May the 4th be with you

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2024    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple