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Review  26.05.2011 (Archiv)

'Kaboom' Filmkritik

Farbenfrohe Coming-of-Age-Mystery-Science-Fiction-Komödie, in der ein junger Student, der gern einmal mit Drogen experimentiert, von visionären Träumen heimgesucht wird, die sich bald als bedrohliche Realität erweisen.

Der Filmstudent Smith (Thomas Dekker) genießt sein College-Leben mit allem, was dazu gehört: Partys, Drogen und Sex – ob mit Männern oder mit Frauen. Smith hält nicht viel von auferlegten Klassifizierungen, obwohl er sich eher zu Männern hingezogen fühlt, wie auch zu seinem Mitbewohner Thor (Chris Zylka). Der scheint jedoch ausschließlich auf Frauen zu stehen.

Doch das ist nicht Smiths einziges Problem. Seit einiger Zeit hat er immer wieder denselben beunruhigenden Traum. Richtig unheimlich wird es allerdings erst, als Smith plötzlich den einst unbekannten Menschen aus seinem Traum leibhaftig begegnet, etwa Lorelei (Roxane Mesquida), die sich als neue Flamme seiner besten Freundin Stella (Haley Bennett) erweist, oder einem rothaarigen Mädchen, das noch in derselben Nacht von Männern mit Tiermasken verfolgt und getötet wird.

Hat Smith das wirklich gesehen oder war es nur eine Vision im Drogenrausch? Er ist sich selbst nicht sicher, doch es geschehen weiterhin merkwürdige Dinge. So stellt sich nicht nur heraus, dass Stellas neue Freundin über übernatürliche Kräfte verfügt, auch erhält Smith anonyme Botschaften, die ihn als 'auserwählten Sohn' bezeichnen. Nach und nach nimmt sein visionärer Traum realistische Züge an und es deutet alles darauf hin, dass an seinem baldigen 19. Geburtstag irgendetwas Schreckliches passieren wird.

Genre-Mix

'Kaboom' lässt sich nicht einfach einem Genre zuordnen, denn der Film pendelt zwischen Komödie, Mystery und Science-Fiction. Sexuelle Orientierung und Selbstfindungsprozesse junger Erwachsener sind dabei ebenso Thema, wie eine geheime Verschwörung und ein Weltuntergangsszenario. Verstärkt durch eine bunte und intensive Farbgebung verschwimmen oftmals die Grenzen zwischen bösen Vorahnungen und tatsächlichen Ereignissen. So wie auch der Protagonist selbst, zweifelt man immer wieder, ob das, was er sieht, nur eine Vision ist oder wirklich geschieht.



Langsam schließt sich jedoch der Kreis und das vorerst nur leicht spürbar Bedrohliche wird zur nicht mehr abwendbaren tatsächlichen Gefahr. Und während lange Zeit das Mysteriöse im Vordergrund steht und man überlegt, was da eigentlich vor sich geht, ist die Auflösung so rasant, dass fast keine Zeit mehr bleibt, sich vollkommen darauf einzulassen. Das verleiht dem Film schlussendlich einen ungewöhnlichen Knalleffekt, der sich leise anschleicht, schnell vollführt wird, aber sich doch stimmig in das gesamte Geschehen einfügt.

Leichtigkeit

Auf der emotionalen Ebene will es dem Film allerdings nicht so richtig gelingen, in seinen Bann zu ziehen. Das mag daran liegen, dass man den Eindruck hat, dass sich 'Kaboom' selbst nicht allzu ernst nimmt. So wird den unheimlichen Geschehnissen eine gewisse Leichtigkeit verliehen, die Spaß macht. Man bleibt immer ein bisschen distanziert, verliert sich nicht in der Geschichte, sondern verfolgt sie mit Amusement und Interesse – und wird dabei noch mit einem Haufen charismatischer Charaktere konfrontiert, die jeder für sich durch eine ganz eigene Attraktivität bestechen.

Filmkritiken auf filmtauchgaenge.at

Gregg Araki kreiert einen unterhaltsamen, farbenfrohen und durchaus sehenswerten Film, der sich zwischen den Genres bewegt. 'Kaboom' ist sicherlich kein klassisches Kino-Erlebnis und mag auf manche absurd, auf andere zu krass wirken, umsonst wurde er allerdings nicht 2010 in Cannes mit der Queer Palm ausgezeichnet.

Kinostart Österreich: 20. Mai 2011

Alexandra Cech / filmtauchgaenge.at | www

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#Filmkritik



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