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Review  21.12.2010 (Archiv)

'Machete' Filmkritik

Er ist blutig, er ist brutal, er ist gnadenlos. Aber man hat schon weitaus Schlimmeres gesehen. Robert Rodriguez beweist einmal mehr, dass Gewaltdarstellungen nicht immer banal sein müssen.

Sofern es gelingt, sie in eine durchdachte Geschichte zu betten und sie mit einem Augenzwinkern umzusetzen.

Machete (Danny Trejo) ist Ermittler der mexikanischen Bundespolizei. Nach einer brutalen Auseinandersetzung mit dem mexikanischen Drogenboss Torrez (Steven Seagal), bei der Machete zusehen muss, wie seine Frau getötet wird, taucht er in Texas unter. Dort arbeitet er als Taglöhner, wird jedoch bald von dem einflussreichen Geschäftsmann Booth (Jeff Fahey) entdeckt. Dieser zwingt Machete, ein Attentat auf Senator McLaughlin (Robert De Niro) zu verüben. Sollte er es nicht tun, würde Booth den sich illegal in den USA aufhaltenden Machete bei den amerikanischen Behörden melden.

Was Machete jedoch nicht weiß, ist, dass es ganz und gar nicht darum geht, den Senator auszuschalten. Mithilfe des Anschlags will Booth, der eng mit McLaughlin zusammenarbeitet, dessen Umfragewerte im laufenden Wahlkampf in die Höhe treiben. Wichtigstes Ziel des Senators ist es nämlich, die illegale Einwanderung in Texas zu stoppen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht, hat er doch bereits eine private Grenzarmee unter der Führung des skrupellosen Von (Don Johnson) eingerichtet, die nicht davor zurückschreckt, jeden sofort zu erschießen, der die Grenze zwischen Mexiko und Texas überschreitet.

Trailer


Eigentlich sollte Machete gleich nach seinem versuchten Attentat getötet werden. Doch Booth und seine Helfer haben sich mit dem falschen Mexikaner angelegt, denn Machete entkommt und ist fest entschlossen, deren Machenschaften aufzudecken. Dabei ist er nicht allein, bekommt er doch Hilfe vom 'Netzwerk' einer Untergrundorganisation, die den illegalen Einwanderern hilft, sich ein Leben in Texas aufzubauen. Aber nicht nur dessen Anführerin Luz (Michelle Rodriguez), auch die Einwanderungsbeamtin Sartana (Jessica Alba) und der Padre (Cheech Marin) stehen ihm zur Seite.

Vom Fake zum Film

Ursprünglich war Machete ein Fake-Trailer, den Robert Rodriguez für sein gemeinsames Grindhouse-Projekt 'Planet Terror' mit Quentin Tarantino drehte. Aufgrund der Begeisterung der Zuschauer und weil Rodriguez schon seit Desperado die Idee hatte, einen lateinamerikanischen Helden namens Machete in Szene zu setzen, wurde schlussendlich ein Film daraus. Machete ist nichts für schwache Gemüter. Es rollen Köpfe, Menschen werden brutal mit allerlei Gegenständen durchbohrt und Organe zweckentfremdet. Gleichzeitig befinden wir uns in einer Welt voller korrupter, blutrünstiger und nahezu durchgängig unattraktiver Männer, die natürlich allesamt von einem Haufen wunderhübscher, junger Frauen, die gerade mit dem Nötigsten an Bekleidung aufwarten, umgeben sind. Man könnte sagen, dass den meisten männlichen Zusehern damit wohl alles geboten wird, was sie sich wünschen können: Gewaltverherrlichung mit softpronographischem Touch. Was will man(n) mehr an Unterhaltung?

Trotz allem muss 'frau' zugeben: wenn Rodriguez drauf steht, kann auch diese Welt begeistern. Denn sieht man näher hin, dann erkennt man, dass hier nicht einfach nur oberflächlich wirkungsvolle Strategien abgearbeitet wurden, um für Aufsehen zu sorgen. Machete ist eine Hommage an das Exploitation-Kino, die – wenn es auch sehr fragwürdig ist, ob diese Filme eine solche wirklich verdient haben – augenzwinkernd auf die B-Movies der 70er Jahre verweist.

Trash mit Stil

Aber damit ist es noch nicht getan. Trash ist nicht gleich Trash, und Rodriguez hat seinen eigenen Stil. Das zeigt sich schon allein daran, dass er entgegen der üblichen Methode, die mitwirkenden Personen entweder erst im Abspann oder unauffällig am Beginn des Films aufzuführen, diesen einen eigenen Vorspann widmet. Die Figuren werden samt comicartigem Bild und Namen des Darstellers einzeln eingeführt, was vorab schon auf die Fiktionalität des Folgenden verweist. Ebenso wird diese Aufmerksamkeit auch dem Regisseur selbst, sowie dem Drehbuchautor, Cutter und allen weiteren im Hintergrund arbeiteten Beteiligten zuteil.

  Machete Filmbilder  1/9 weiter...

© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

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© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH
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© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

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Die Herangehensweise und Art der Umsetzung sorgt trotz wahrlich blutiger und erbarmungsloser Gewalttaten für einige witzige Momente. Der ständig mitschwingende Verweis auf die eigene, nicht ernstzunehmende Fiktion schafft eine Distanz zu dem Geschehen, sodass man aufgrund mangelnder Indentifikation und Mitleid nicht in Schockzuständen verharrt. Abgesehen davon gibt es genügend Szenen, in denen Dialog und Storyentwicklung im Vordergrund stehen. Denn Rodriguez' Geschichte hat – auch wenn das nicht unbedingt ausschlaggebend dafür sein wird, ob man sich diesen Film ansieht – durchaus Hand und Fuß. Die Puzzleteile formen sich im Verlauf der Handlung lückenlos zusammen und gleichzeitig gibt es auch den ein oder anderen überlegten und treffenden politischen Seitenhieb.

Offizielle Website

Des Weiteren stehen einzelne Szenen, in denen gnadenlos gemetzelt wird, nicht für sich allein, sondern entwickeln sich im Zusammenspiel mit durchaus sinngebenden Dialogen zu irrwitziger Brutalität: Etwa, wenn sich Machete bei seiner Flucht aus dem Krankenhaus die Information des Arztes zunutze macht, dass der Darm zehn Mal länger als der menschliche Körper ist. Unnötig zu erwähnen, welche Folgen das für einen seiner Angreifer hat. 'Machete' hat in mancherlei Hinsicht mehr zu bieten als es auf den ersten Blick scheinen mag. Dennoch ist es sicher kein Film für Jedermann. Man muss schon ein bisschen was aushalten können, wenn man sich darauf einlassen will.

Kinostart Österreich: 17. Dezember 2010

Alexandra Cech / filmtauchgaenge.at | www

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#Filmkritik #Machete #Danny Trejo #Robert De Niro #Jessica Alba #Michelle Rodriguez #Steven Seagal



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