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Review  13.04.2011 (Archiv)

Filmkritik 'World Invasion: Battle Los Angeles'

'Black Hawk Down' meets 'Independence Day' war der erste Gedanke, der einem nach dem vielversprechenden Trailer zu 'World Invasion: Battle Los Angeles' in den Kopf geschossen ist. Doch Regisseur Jonathan Liebesman schöpft das Potential nicht aus.

Marine-Sergeant Michael Nantz (Aaron Eckhart) steht kurz vor seinem Austritt aus der Armee. Nur noch die Ausbildung eines neuen Platoons steht auf dem Programm, bevor er ein neues Leben als Zivilist beginnen kann. Seine Pläne werden allerdings durch einen weltweiten Meteoriten-Beschuss durchkreuzt. Dieser hinterlässt in vielen Städten massive Schäden und stellt sich in Folge als weltweite Alien-Invasion heraus, der es anscheinend nichts entgegenzusetzen gibt. Zu gewaltig und technisch überlegen löschen die Außerirdischen alles aus, was ihnen in die Quere kommt.

Während weltweit eine Stadt nach der anderen den Angriffen zum Opfer fällt, bildet in den USA Los Angeles die letzte Verteidigungslinie, die es um jeden Preis zu verteidigen gilt. Nantz und seine Truppe erhalten den Auftrag, die letzten Zivilisten aus einer Polizeistation in Sicherheit zu bringen. Dazu bleiben ihnen nur drei Stunden, bevor das Stadtgebiet vom Militär mit Hilfe von Bomben dem Erdboden gleich gemacht werden soll.

Drehbuch als Schwachstelle

Mit Alien Invasionen tut sich Hollywood sichtlich schwer, 'Kampf der Welten', 'Skyline' aber auch 'Independence Day' waren zwar optisch schön anzusehen, hatten aber alle mit inhaltlichen Schwächen zu kämpfen. Leider ergeht es 'World Invasion: Battle Los Angeles' nicht anders, denn das Drehbuch von Christopher Bertolini enthält absolut keine interessanten Charaktere. Jeder Film lebt von Figuren, mit denen man mit mitfiebern kann, die einem ans Herz wachsen und um die man sich auch sorgt. Ein Action-Kracher wie dieser erfordert sicher keine tiefgründigen Charakterstudien, ein gewisses Maß an Sympathie sollte beim Zuschauer aber schon erzeugt werden, damit das Geschehen nicht ganz ohne Spannung abläuft.

Trailer


Stattdessen werden dem Kinobesucher stereotype Militär-Charaktere vorgesetzt, deren Dialoge teilweise nur schwer zu ertragen sind und so ziemlich jedes Klischee erfüllen, dass man von Armee-Bediensteten erwartet. Warum das immer so sein muss bleibt ein Rätsel, vermutlich ist die Unterstützung solcher Filme durch das Militär zu wichtig. Wenn dann aus den Personen plötzlich selbstständig denkende Persönlichkeiten gemacht werden, wird das sicher nicht gerne gesehen.

Emotionslos stapft das Platoon von einem Kampfgeschehen zum nächsten und wird dabei, wenig überraschend, dezimiert. Dazwischen dürfen die tapferen Soldaten mehr oder weniger unwichtige Meldungen von sich geben und natürlich auch ihren Patriotismus zur Schau stellen. Wenn dann ein Marine einem kleinen Jungen, dessen Vater gerade sein Leben gelassen hat, als aufbauende Worte 'Marines geben niemals auf' mit auf den Weg gibt, ist damit auch der Höhepunkt des schlechten Geschmacks erreicht. Die Szene könnte fast aus einem Werbevideo des US Marine Corps stammen.

Aber auch die Zivilisten dürfen ähnlich sinnvolle Meldungen von sich geben. Als beispielsweise ein schwer verletztes Alien in Gefangenschaft gerät, versucht man körperliche Schwachstellen zu entdecken. Durch die unterschiedliche anatomische Beschaffenheit stellt sich das allerdings als schwierige Aufgabe heraus. Doch als eine der geretteten Damen meint, sie wäre Tierärztin und könnte doch mit ihrem Wissen vielleicht etwas herausfinden, ist das Problem in kürzester Zeit gelöst. Vermutlich sind Hunde und Katzen auch außerirdischen Ursprungs, was die Sache erklären würde.

Auf die Aliens wird auch nicht weiter eingegangen. Außer, dass sie die Ressourcen der Erde benötigen, erfährt man nichts über sie. Die gewisse Distanz, die ihnen im Film gegenüber die meiste Zeit herrscht, ist dabei nicht hilfreich, um aus ihnen mehr als nur herumballernde Invasoren zu machen. Am Ende sind sie dann doch fast genauso leicht zu überwältigen wie die Außerirdischen in 'Independence Day'. Das passt nicht mit der übermächtigen Darstellung zusammen, die man zu Beginn des Films vermittelt bekommt.

Bilder zum Film


Bildergalerie

Dynamische und rasante Action

Trotz dieser Schwächen in der Charakterisierung der Hauptakteure hat 'World Invasion: Battle Los Angeles' durchaus Unterhaltungswert, was die Action-Szenen betrifft. Diese erinnern stark an Ridley Scotts 'Black Hawk Down' und sind genauso dynamisch und realistisch umgesetzt. Dem Zuschauer wird das Gefühl vermittelt, sich mitten im Geschehen zu befinden. Zeitweise ist die Kamera etwas zu rasant in Bewegung, wodurch es dem Auge etwas schwer fällt, dem Geschehen zu folgen. Wer mit solch intensiven Erlebnissen etwas anfangen kann, wird mit den gebotenen Action-Szenen seine Freude haben.

Offizielle Website

Fazit: 'World Invasion: Battle Los Angeles' punktet mit gut choreographierten Action-Szenen und dynamischen Gefechten mitten in der Großstadt Los Angeles. Leider bleiben dabei die Emotionen auf der Strecke, ebenso auch die Spannung. Regisseur Jonathan Liebesman verzichtet darauf, den Charakteren eine emotionale Tiefe zu geben und lässt diese lieblos durchs Geschehen schreiten. Aus der Story hätte man mehr machen können, aber anscheinend war Liebesman, der bislang erst mit 'Der Fluch von Darkness Falls' oder 'Texas Chainsaw Massacre: The Beginning' auf sich aufmerksam machen konnte, mit diesem Big Budget Film doch etwas überfordert. Nach dem vielversprechenden Trailer kann man 'World Invasion: Battle Los Angeles' als erste Blockbuster Enttäuschung des Jahres ansehen.

Filmstart Österreich: 15. April 2011

AL

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#Filmkritik #Aaron Eckhart #Michelle Rodriguez



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