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Review  14.04.2011 (Archiv)

Filmkritik 'Paul - Ein Alien auf der Flucht'

Buddy-Movie trifft englischen Humor trifft Alien. Ein seltsamer Mix, der nicht immer witzig, dafür aber hin und wieder berührend ist.

Die beiden Engländer und besten Freunde Graeme (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) machen Ferien ganz nach ihrem Geschmack: zuerst wird die Comic Convention in San Diego besucht, dann fahren sie, wie es sich für echte Science-Fiction Nerds gehört, in einem Wohnwagen zu legendären UFO-Sichtungsstellen. Doch wer hätte gedacht, dass schon bald ein echtes Alien bei Graeme und Clive mitfahren wird?

Der vorlaute, aber ansonsten sehr umgängliche Paul (Seth Rogan/Bela B.) hing nach seinem UFO-Crash in den 40ern 60 Jahre in der Area 51 ab. Doch jetzt, da das Militär dem mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesegneten Alien an die DNS will, macht sich Paul auf den Weg zurück zu seinem Mutterschiff, die drei FBI-Agenten Zoil (Jason Bateman), Haggard (Bill Hader) und O'Reilly (Joe Lo Truglio) auf den Fersen. Und als wäre das schon nicht genug, hält auch der militante Vater der unfreiwillig mitgenommen Kreationistin Ruth (Kristen Wiig) die schräge Fahrgemeinschaft gehörig auf Trapp.

Trailer


Zwei Freunde auf großer Fahrt

Simon Pegg und Nick Frost haben sich nach den beiden gemeinsamen Filmen 'Hot Fuzz' und 'Shaun of the Dead' für 'Paul' wieder als Hauptdarstellerduo und diesmal auch als Drehbuchautoren zusammengeschlossen. Den beiden liebenswerten Freunden Graeme und Clive folgt man gern auf ihrer abenteuerlichen Reise, auch wenn die spärlich gesäten Pointen zumeist nicht richtig zünden.

'Paul' basiert auf einer hervorragenden Grundidee, doch der Film schafft es nicht, seine Qualitäten vollkommen auszuspielen. Die Zutaten Buddy-Movie, englischer Humor und schräges Alien ergeben keine homogene Mischung, stattdessen stehen diese Story-Elemente nur unverbunden nebeneinander und haben jedes für sich einzelne gute Momente. Interessanterweise sind es gerade die zarten und gefühlvollen Momente, mit denen der Film am meisten punkten kann.

Überirdische Fähigkeiten

Das Alien selbst ist erstaunlicherweise nicht solch ein Hingucker und Witzgarant, wie man es hätte vermuten könnte. Man gewöhnt sich recht schnell an den mäßig spaßigen und zuweilen zu kleinen Schweinereien aufgelegten Paul, aber so richtig vom Hocker reißen will er einen nicht. Nur wenn er seine überirdischen Fähigkeiten zur Schau stellen darf, gewinnt der Film je nachdem an Witz, Unberechenbarkeit, Spannung oder Emotion, denn Paul kann sowohl Gedanken und Erinnerungen übertragen, als auch unsichtbar werden, Wunden heilen und sogar kürzlich Verstorbene wieder zum Leben erwecken.

Bekehrung zum Fluchen

Doch sobald die Geschichte um Flucht und Verfolgung einmal etabliert ist, überrascht Paul kaum mehr durch zündende Einfälle oder überraschende Wendungen (mit einer einzigen am Ende ausgenommen). Die Mitnahme einer Mauerblümchen-artigen Kreationistin, die erst noch davon überzeugt werden will, dass die Welt nicht wie in der Bibel beschrieben entstanden ist, sich nach erfolgreicher Bekehrung sofort der 'Sünde' hingibt und nach Herzenslust zu fluchen beginnt, ist eher bemüht als ironisch oder gar witzig.

Gewinnspiel

Bilder zum Film


Bildergalerie

Auch fehlt es beim B-Personal an interessanten Figuren. Die Typen: obercooler Chef-Agent, eskottiert von zwei nicht über den Zweck der Reise informierten Trottel-Agenten, die irgendwann den Braten riechen und Paul auf ihre Weise einfangen wollen, und ein schießwütiger Hinterwäldler, der seine vermeintlich entführte Tochter retten möchte - wirklich originell erscheinen sie nicht.

Offizielle Website
Filmkritiken auf filmtauchgaenge.at

Dass dann auch noch Sigourney Weaver als Ober-Chefin auftauchen muss, die in fast jedem Film, der das Science-Fiction Genre auf's Korn nimmt, ihren Stammplatz zu haben scheint, ist doch etwas zu viel des Guten bzw. Altbekannten. Auch wenn der Charme der guten Ursprungsidee eine Weile anhält, bis zum Schluss hat er sich aufgebraucht. Zumindest schlägt der Film zum Ende noch einmal eine emotionale Wendung ein, die zwar unerwartet kommt, aber wenigstens ein zugfähiges Finale garantiert.

Kinostart Österreich: 14. April 2011

Carolin Färber / filmtauchgaenge.at | www

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#Filmkritik #Simon Pegg #Sigourney Weaver #Jason Bateman


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