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Review  25.01.2011 (Archiv)

Filmkritik 'Woher weißt du, dass es Liebe ist?'

Von James L. Brooks ('Besser geht's nicht') hätte man sich eigentlich mehr erwartet. Leider verläuft sich sein neues Werk in dem Versuch, mit einfallsreichen Dialogen und realitätsnahen Konflikten eine intelligente romantische Komödie zu kreieren.

Schlussendlich zeichnet sich der Film vor allem durch fehlende Emotion und Nähe zu den Figuren aus.

Mit 31 Jahren ist die Softball-Spielerin Lisa Jorgenson (Reese Witherspoon) zu alt, um ins Nationalteam aufgenommen zu werden. Gerade an dem Tag, als sie diese schmerzliche Mitteilung erhält, die ihre Sportlerkarriere mit einem Schlag beendet, hat sie ein Blind Date mit George Madison (Paul Rudd). Auch sein Leben ist außer Kontrolle geraten. Nicht nur steht George kurz vor dem finanziellen Ruin, da seiner Firma Betrug vorgeworfen wird, auch seine Freundin hat ihn verlassen. All seine Sorgen rücken in den Hintergrund, als George Lisa begegnet und sich sogleich in sie verliebt. Lisa allerdings ist nicht an mehr als einer Freundschaft interessiert, hat sie doch eben erst den Baseball-Profi Matty (Owen Wilson) kennen gelernt, mit dem sich etwas Ernsthaftes anzubahnen scheint.

Trailer


Während Lisa versucht, ihr Leben neu auszurichten und eine Beziehung mit dem leichtlebigen Matty aufzubauen, muss George feststellen, dass sein Vater Charles (Jack Nicholson) hinter den zwielichtigen Geschäften der Firma steckt und bereit ist, seinen Sohn zu opfern, um sich selbst und das von ihm aufgebaute Unternehmen zu retten. Noch weiß George nicht, wie er mit dieser Situation umgehen soll, doch bevor er eine Entscheidung trifft, will er noch einmal sein Glück bei Lisa versuchen.

Wo sind die Gefühle?

So nett sich diese Geschichte auch anhört und so sehr sie die nötigen Zutaten einer romantischen Komödie auch beinhaltet, die tiefen Gefühle, die erzeugt werden sollten, bleiben auf der Strecke. Auf den ersten Blick scheinen die Figuren gut ausgearbeitet, unnötiger Kitsch wird vermieden, stattdessen wird auf meist intelligente Dialoge, eine realitisch gezeichnete Welt und nachvollziehbare Konflikte gesetzt. Trotzdem wird hier nur an der Oberfläche gekratzt, nichts geht unter die Haut.

Man beginnt sich zu fragen, wie es sein kann, dass der berührendste Moment des Films nicht von den Protagonisten ausgeht, sondern sich zwischen Georges Assistentin Annie (Kathryn Hahn) und deren Freund abspielt. Selbst als sich Lisa endlich für George entscheidet – was schon von Beginn an so klar ist, dass hier durchaus vorgegriffen werden darf –, will sich die lang ersehnte Emotion nicht einstellen.

Wer sind diese Typen eigentlich?

Aber wie soll man auch mit den Protagonisten mitfühlen, wenn sie die schwierigen Situationen, in denen sie sich befinden, ständig umgehen, weil sie sich nicht damit auseinandersetzen wollen? Man weiß zwar, dass die beiden Hauptfiguren einen Haufen Probleme haben, aber jegliche Anteilnahme, die daraus gewonnen werden könnte, wird mit analytischen Dialogen, die zwar manchmal klug und witzig sein mögen, zunichte gemacht. Selten lassen sie ihren Gefühlen freien Lauf, stattdessen wird geredet, verdrängt, überspielt und weitergemacht.


© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH
© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH



Es wird einem verwehrt, sie näher kennen zu lernen und Identifikation aufzubauen, denn im Grunde weiß man bis zum Schluss nicht so recht, mit wem man es hier eigentlich zu tun hat. Versucht man, den Charakter von Lisa, George oder Matty auszumachen, kann man sich stets nur an Äußerlichkeiten orientieren. Nichts von dem, was im Verlauf des Films geschieht, lässt einen eine neue Facette entdecken oder tiefer in ihren inneren Kampf eintauchen.

Offizielle Website

Selbst wenn das Komödien-Genre es rechtfertigt, dass man sich nicht zu sehr auf die dramatischen Aspekte der Konflikte einlässt, so ist es doch riskant, wenn auch mit dem Innenleben der Figuren derart sparsam umgegangen wird. In dieser Hinsicht können sich die namhaften Schauspieler noch sehr bemühen, man wird ihnen nicht abnehmen, dass sie eine schwierige Phase in ihrem Leben durchmachen und man wird sich auch nicht mit ihnen freuen, wenn sie neues Glück in der Liebe finden.

Kinostart Österreich: 21. Januar 2011

Alexandra Cech / filmtauchgaenge.at | www

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#Filmkritik #Reese Witherspoon #Paul Rudd #Owen Wilson #Jack Nicholson


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