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Review  21.07.2010 (Archiv)

'Wenn wir zusammen sind' Filmkritik

Ein einfach gestrickter Film über Freundschaft, Liebe und das Zusammenleben. Mit Leichtigkeit, Charme und Witz fließt die Geschichte dahin und bereitet Freude beim Zusehen.

Ein ideales Beispiel dafür, dass weder große Tragödien noch eine komplexe Erzählstruktur notwendig sind, um einen guten Film zu machen.

Des Öfteren hatte Antoine (Pascal Elbé) seinem besten Freund Mathias (Vincent Lindon) schon vorgeschlagen, nach London zu ziehen, wo nicht nur er selbst mit seinem Sohn Louis (Tom Invernizzi), sondern auch Mathias' Tochter Emilie (Garance Le Guillermic) und dessen Ex-Frau Stéphanie (Sophie Guiter) mittlerweile leben. Erst als Mathias aus seinem Job entlassen wird, entschließt er sich Antoines Angebot anzunehmen – steht doch das Haus direkt neben seinem besten Freund immer noch leer und Mathias hätte unter anderem die Möglichkeiten, einen kleinen Buchladen im französischen Viertel Londons zu übernehmen.

Kaum ist Mathias in London angekommen – auch mit der kleinen Hoffnung eines möglichen Neuanfangs mit seiner Ex-Frau – teilt Stéphanie ihm mit, dass sie nach Paris gehen wird, wo nicht nur ein Jobangebot, sondern auch ein Mann auf sie wartet. Der nunmehr alleinerziehende Mathias hat alsbald eine Idee, um seiner Lebenssituation neuen Aufschwung zu verleihen. Man müsste einfach nur die untere Wand zwischen seinem und Antoines Haus durchbrechen und schon hätten die beiden einen gemeinsamen Wohnbereich und könnten sich Haushalt und Kindererziehung teilen.

Dieses Vorhaben erfordert allerdings gewisse Regeln, die Antoine sogleich erstellt: keine Babysitter, beschränkte Ausgehzeiten und keine Frauen im Haus. Doch kaum hat Mathias die französische Journalistin Audrey (Virginie Ledoyen) kennen gelernt, werden diese Regeln eher zu Richtlinien, die man mit etwas Geschick auch umgehen kann, wodurch die Harmonie der ungewöhnlichen Männer-WG ins Wanken gerät.

Liebenswerte Einfachheit

Es sind keine komplizierten Probleme oder diffizile Charakterstudien, die hier erzählt werden. Jede Verbindung zwischen zwei Menschen, die sich dazu entschließen, zusammenzuziehen – ob es sich dabei um ein Pärchen oder um zwei Freunde handelt – wird früher oder später auf die Probe gestellt. Es gibt Regeln, an die man sich halten muss, wenn man seinen Lebensraum mit einem oder mehreren anderen Menschen teilt. Aber es ist nicht immer einfach, sich strikt danach richten – schon gar nicht, wenn man sein Leben einige Zeit allein verbracht hat und plötzlich Gefühle Überhand nehmen, die lange Zeit nicht spürbar waren. Fehltritte können jedoch verziehen werden, auch wenn es das Geschick der beiden Kinder benötigt, damit deren Väter ihren Stolz überwinden.

Trailer


Das Experiment, auf das sich die beiden Freunde einlassen, im Glauben, es würde ihr Leben vereinfachen, dient letztlich einem anderen Zweck, nämlich sich von seinem alten Leben, den Ex-Frauen und den damit verbundenen Erinnerungen zu befreien, um endlich wieder einen Neuanfang zu wagen.

Sorgfältige Charakterzeichnung

Die Handlung an sich mag vielleicht nicht besonders ausgefallen wirken und doch beweist sie Einfallsreichtum in ihrer ausgeprägten Figurenzeichnung. Es sind durchwegs sympathische, aber doch sehr unterschiedliche Charaktere, die hier auftreten.

Mathias verkörpert den Lebemann, der es sich gerne leicht macht, einen Hang zur Ironie hat, großen Wert auf Höflichkeit legt und ständig trotz seiner Höhenangst auf Leitern oder Bäume klettert, um anderen zu helfen oder seine Liebe zu beweisen. Im Gegensatz dazu ist Antoine die Kontrolle in Person, sei es bei seiner Arbeit oder daheim, wo es ihm keine Umstände macht, fünf verschiedene Mahlzeiten gleichzeitig zuzubereiten, ohne dass ihm jemand dabei hilft und während seine Gäste schon essen, noch schnell den Abwasch macht. Und während er vereinnahmt wird von dem Drang, sein Leben in Ordnung zu halten, entgeht ihm, dass die Floristin Sophie (Florence Foresti) schon lange Zeit Gefühle für ihn hegt. Dabei ist er der Einzige, der nicht bemerkt, dass die Liebesbriefe, die er an ihren angeblichen Liebhaber schreiben soll, in Wahrheit an ihn selbst gerichtet sind.


Mathias (li. Vincent Lindon) und Antoine (Pascal Elbé) / © Filmladen Filmverleih
Mathias (li. Vincent Lindon) und Antoine (Pascal Elbé) / © Filmladen Filmverleih



Das wahrhaft wunderbare Ensemble an Schauspielern verleiht den mit größter Sorgfalt gezeichneten Charakteren aufgrund ihrer Darstellung den letzten Schliff. Ganz besonders beeindrucken Vincent Lindon (Mathias), dem seine Rolle auf den Leib geschrieben zu stehen scheint, die bezaubernde Virginie Ledoyen (Audrey) und Bernadette Lafont, die auf zärtliche und humorvolle Weise ihre Rolle der älteren Dame Yvonne, Besitzerin eines kleinen Cafés, gestaltet.

Offizielle Webseite

'Wenn wir zusammen sind' ist ein kleiner, feiner Film, der zwar nicht mit einer außergewöhnlichen Story aufwartet, aber durch Liebe zum Detail besticht. Auch aus alltäglichen Geschichten kann großes Kino entstehen, sofern man ein Händchen für die Figurengestaltung und Inszenierung hat.

Kinostart Österreich: 23. Juli 2010

Alexandra Cech / filmtauchgaenge.de | www

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#Filmkritik


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