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Review  24.06.2010 (Archiv)

Filmkritik 'Auf der anderen Seite des Bettes'

Klischees bleiben einem wohl nicht erspart, wenn sich ein Film mit der Beziehung zwischen Mann und Frau befasst. Aber glücklicherweise gibt's diesmal auch was zu lachen.

Zehn Jahre verheiratet, zwei Kinder und ein Mann in einer Management-Position – da kann es schon passieren, dass Frau sich überfordert fühlt, bedenkt man, dass sie selbst auch berufstätig ist und sich nebenbei noch um Haushalt und Kinder kümmern muss. So ergeht es Ariane (Sophie Marceau) und bevor ihre Ehe zu zerbrechen droht, will sie ein etwas ungewöhnliches Experiment versuchen. Ein Rollentausch mit ihrem Mann Hugo (Dany Boon) soll dazu dienen, ihm vor Augen zu führen, was sie den ganzen Tag über leistet und ihr selbst die Möglichkeit geben, auch einmal den, ihrer Meinung nach, leichteren Weg ihres Mannes zu beschreiten.

Gesagt, getan. Unter der Aufsicht eines Gerichtsvollziehers, der sich auf Arianes Bitte hin als Beziehungscoach einspannen lässt, werden die Rollen getauscht – aber nicht nur in beruflicher Hinsicht. Natürlich müssen auch gewisse männliche und weibliche Eigenschaften übernommen werden, um besagte Positionen erfüllen zu können.

Kategorisierung und Stereotypen

Eines mal vorweg: Manchmal ist es enervierend, ständig mit der Kategorisierung männlich und weiblich konfroniert zu werden, sobald es sich um eine romantische Komödie handelt. Noch gezielter als in anderen Genres wird hier mit Stereotypen von männlichen und weiblichen Eigenschaften, der männlichen und weiblichen Art, das Leben zu betrachten, und den männlichen und weiblichen Berufen und Tagesabläufen um sich geworfen. Es wird propagiert, einem aufs Auge gedrückt, einem vorgelebt, als gäbe es nichts dazwischen und als wären wir alle aufgrund unseres Geschlechts dazu bestimmt, ein gewisses Rollenverhalten zu erfüllen.

Trailer


Stereotypen und Klischees funktionieren in der fiktiven Welt aufgrund ihres Wiedererkennungswertes. Wobei es fraglich ist, ob der Wiedererkennungswert auf der Realität beruht oder über Jahre hinweg von dem Medium selbst etabliert worden ist.

Wohl oder übel muss man immer wieder feststellen, dass sich diese Art mit der Beziehungsthematik umzugehen in derartigen Filmen nicht so bald ändern wird. Darum sei an dieser Stelle eines mal klar gesagt: Ein Film ist ein Film und hat – zum Glück – meist recht wenig mit der Realität zu tun. Hat man sich einmal darauf eingestellt, dass nicht alles, was hier gezeigt wird, mit der Wahrheit über Mann und Frau gleichzusetzen ist, kann man sich zurücklehnen und einfach genießen.

Klischees und Parodie

Die Momente, in denen Ariane oder Hugo den Mann oder die Frau in sich entdecken, werden durch recht übertriebene Darstellungen in Szene gesetzt. Mit Hilfe der Parodie werden die Klischees als solche entlarvt. An manchen Stellen ist das vielleicht etwas zu viel des Guten, aber insgesamt betrachtet birgt die Parodie den Vorteil, die Kategorisierungen und Stereotypen nicht allzu ernst zu nehmen. Was wiederum den Schluss zulässt, dass sich die Macher sehr wohl darüber im Klaren sind, dass das, was als männlich und weiblich definiert wird, zwar nicht immer zutrifft, aber sehr wohl dazu dienen kann, Komik zu erzeugen.

Offizielle Webseite

Dabei überzeugen Sophie Marceau und Dany Boon in ihren Rollen mit Charme und Phantasie. Sie lassen sich auf die überspitzte Darstellung ihrer Figuren ein und erschaffen somit ein liebenswertes Ehepaar, das man mitunter mit Vergnügen auf ihrem Rollentausch begleitet.

'Auf der anderen Seite des Bettes' ist ein netter Film, der sich zwar gängiger Mittel bedient, um eine Geschichte über die Beziehung zwischen Mann und Frau zu erzählen, dabei aber nicht vergisst, sie mit einem Augenzwinkern zu inszenieren.

Kinostart Österreich: 25.Juni 2010

Alexandra Cech / filmtauchgaenge.at | www

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#Filmkritik #Sophie Marceau #Dany Boon


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