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Review  18.06.2010 (Archiv)

Filmkritik 'When in Rome'

Eine Karrierefrau, die von der Liebe bisher nur enttäuscht wurde und ein hübscher Mann begegnen sich, verstehen sich auf Anhieb und finden trotz kleiner Unsicherheiten doch noch zueinander. Mal wieder eine romantische Komödie, mal wieder nichts Neues...

... abgesehen von uralten Slapstick-Elementen, die schon fast in Vergessenheit geraten waren.

Nach etlichen Enttäuschungen hat Beth (Kristen Bell) es satt, an die Liebe zu glauben. Der Mann, der wichtiger als ihre Karriere ist, muss anscheinend erst geboren werden. Doch dann trifft sie auf der Hochzeit ihrer Schwester in Rom den sympathischen Trauzeugen Nick (Josh Duhamel). Kaum hat sie ihren ganzen Mut zusammen genommen und ist bereit, ein emotionales Wagnis einzugehen, entdeckt sie eine andere Frau in seinen Armen.

Frustriert und etwas betrunken entwendet sie vier Münzen und einen Pokerchip aus dem 'Brunnen der Liebe', um die traurigen Seelen, die doch nur enttäuscht würden, weil ihre Wünsche nie in Erfüllung gehen werden, zu retten. So kommt es, dass sie aus heiterem Himmel plötzlich vier seltsame Verehrer hat, die sie nicht loszuwerden scheint. Und dann begegnet sie auch wieder Nick, dem Einzigen, dem sie ihr Herz schenken könnte – wäre da nicht sein Pokerchip, den sie ebenfalls aus dem Brunnen geholt hat.

Die Magie der Liebe

Dass die Liebe im Zentrum einer jeden romantische Komödie steht, ist unvermeidlich, aber muss es deswegen wirklich immer nach demselben Muster abspielen? Wieder einmal eine Karrierefrau, die, einmal zu oft enttäuscht, ihren Glauben an die Liebe schon fast verloren hat – bis, oh Wunder, der 'Ritter in goldener Rüstung' plötzlich vor ihr steht.


BildergalerieBilder zum Film

Aber meint er es denn auch ernst oder hat er sich nur in sie verliebt, weil sie seinen Pokerchip aus dem Liebesbrunnen gefischt hat? Kann denn seine Liebe wirklich echt sein? Ja, diese knifflige Frage lässt sich wohl nur beantworten, wenn man ihm besagten Chip zurückgibt. Und wie großartig ist es, wenn man sich dazu endlich überwinden kann und dann der Traumprinz doch noch vor einem steht und einem seine Liebe gesteht. So schön, so romantisch und doch so einfallslos.

Und die Moral von der Geschichte: Auch die toughste Karrierefrau, die nicht mehr an Wunder glaubt, braucht nur nach Europa zu reisen, in einen verzauberten Brunnen zu steigen und die Magie der Liebe wird auch sie erreichen – ob sie will oder nicht.

Ein billiger Abklatsch

Schön waren damals die Zeiten, als es noch witzig war, gegen Pfosten zu laufen, in Löcher zu fallen und dabei so einen wunderbaren Satz wie 'Das habe ich nicht kommen sehen' von sich zu geben. Oder als sich fünf Menschen in Amerika in einen europäischen Kleinstwagen quetschten, um zu ihrem Ziel zu kommen. Schön war es, diese Slapstick-Elemente von großen Komikern in schwarz-weiß zu sehen.

Wären die Könner des Komischen am Werk, könnten sie auch heute noch in Farbe so einige Lacher erzielen. Aber leider hat das in diesem Fall nicht so richtig funktioniert. Abgesehen davon sind die Zeiten wohl vorbei, als nur in Amerika große Autos gefahren wurden und jeder Europäer mit einer Miniaturausgabe zufrieden war. Versucht man, alte Slapstick-Elemente ins Neuzeitliche zu übertragen, sollte man vielleicht schon etwas näher an der Realität bleiben.

Trailer


Wenn man sich ansieht, welche Filme Mark Steven Johnson vor 'When in Rome' gemacht hat, dann hat man den Eindruck, dass dieser Mann wohl die Mittelmäßigkeit gepachtet hat. Bei allem Respekt, blieben doch schon 'Daredevil' und 'Ghostrider' hinter der Erwartungshaltung zurück und nicht einmal Nicholas Cage, der schon jedes Genre mit ausgezeichneter schauspielerischer Leistung bediente, gelang es bei Letzterem einen bleibenden Eindruck in seiner Rolle zu hinterlassen.

So fügt sich 'When in Rome' wunderbar in diesen Reigen ein. Was bleibt, ist eine Hommage an die Komik vergangener Zeiten – ein netter Gedanke, der aber leider sein Ziel verfehlt.

Kinostart Österreich: 17. Juni 2010

Carolin Färber / filmtauchgaenge.at | www

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#Filmkritik


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