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Filmkritik: Die glorreichen 7

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Die glorreichen 7 (tv.freund, 16.10.2016)

Beiträge

tv.freund
16.10.2016 09:36
Filmkritik: Die glorreichen 7

Ja was ist das für ein schöner Abend mit einem Western im Kino? Einfach super. Ich war damit meiner Holden, ursprünglich mag die ja diese Männer Domäne nicht aber sie hat sich sanft überreden oder überzeugen lassen, je nachdem wie man das sieht. Ich sage lieber überzeugen mit sanften Worten sie würde Betteln meinen und am Nerv gehen. Ja Männer Domäne. Nun nicht jede Frau mag wohl Western ich schon, naja sie sind auch sehr gut, wenn ich noch an die alten denke. Und dann an die super Geschichte von den Glorreichen Sieben man habe ich den Film geliebt.

Der alte Film ist 123 Minuten lange der neue ist 127 Minuten lange. Beim alten Film der 3 Nachfolger nach sich gezogen hat, hat Yul Brynner die Hauptrolle gespielt, er war da im Film Chris Larabee Adams, und im neuen Film war es Denzel Washington der Sam Chisum spielt. Wieso diese Namensänderung? Ich weiß es nicht.

Dann gab es im alten Film Eli Wallach der Calvera spielt, einen Irren eigentlich glaube ich, und im neuen Film ist es Chris Pratt der Josh Faraday spielt, der ist ein Ire, also auch eine Art Ähnlichkeit. Und der war sowas wie Steve McQueen als Vin Tanner, der damals eine sehr gute Rolle gespielt hat, meine Güte sage ich, immer so hübsch sah der aus, ein wahrer Charakter Kopf, und dass ist eigentlich die Rolle die Chris Pratt zukommt.

Im neuen Film gibt es Ethan Hawke der den Scharfschützen spielt der im Film Goodnight Robicheaux spielt. Im Alten Film weiß ich das gar nicht. Dann gab es Horst Buchholz als Mexikaner Chico, im neuen Film ist es Manuel Garcia-Rulfo als Vasquez. Damals war Charles Bronson mit von der Partie, ja der ist wirklich unvergessen, und zwar als Bernardo OReilly, und ich glaube im neuen Film soll der die Rolle von Jack Horne verkörpern, der von Vincent DOnofrio gespielt wird. Dann gab es noch Robert Vaughn als Lee, in der alten Fassung und ich glaube in der neuen Fassung war es Byung-hun Lee als Billy Rocks, wie gesagt ich schätze mal nur, ich kann nur sagen wer gespielt hat mehr nicht, ich glaube dass die Rollen so ungefähr passen. Ich weiß nicht wieso der Regisseur von „Trainings Day“ ab den Film alles außer die Handlung geändert hat.

Dann der unbekannte Martin Sensmeier spielt den Indianer Komantschen Red Harvest, der mit Pfeil und Bogen so manchen Bösewicht vom Pferd lockt und der eine Überraschung für seine 6 Freunde hat, und in der alten Fassung war es ja eigentlich so dass ein mexikanisches Dorf dauernd von Banditen überfallen wird und Chris, Held und Hauptdarsteller ist natürlich sofort mit von der Partie und Yul Brynner organisiert 6 Revolver Männer. In der neuen Fassung ist Bartholomew Bogue der Bösewicht, der von Peter Sarsgaard sehr böse gespielt wird und sehr gut auch. Der will die Stadt wegen dem Gold und versucht die Leute zu vertreiben oder zu töten oder ihnen sehr wenig Geld für das Land zu geben auf dem sie sind, wenn sie die Stadt verlassen.

Jedenfalls der Film damals wie heute, basiert auf dem 3 Stunden Film von den 7 Samurai, ein japanischer Sehr guter Samurai Film, ein Welterfolg und damals wollten sie 2012 den Film machen, mussten aber warten. Wer sich noch an damals erinnert, So weit so gut, das hat Chris Pratt immer gesagt, das war eigentlich eine Hommage an Steve McQueen, der den selben Spruch dauernd gesagt hat, So weit so gut, also doch eine Ähnlichkeit?

Einige Stars wollten die Rolle oder sollten sie spielen, Kevin Costner, Morgan Freeman und Matt Damon aber auch Tom Cruise. Ach ja, das Pferd das ist super, das Chris Pratt der Ire im Film hat, der sauft übrigens sehr viel Whiskey, und sein Pferd heißt Jack, genauso wie der Sohn vom Schauspieler. Übrigens Robert Vaughan der ja noch lebt, der 1960 den Lee spielte, hätte ein Cameo spielen können aber das hat man ihm nicht angeboten und Vaughn glaube ich war schon ein bisschen enttäuscht. Ach ja was mir aufgefallen ist, die Kleider der Hauptdarstellerin, die recht gut gespielt hat meiner Meinung nach, die hat so viel Bein oder Armfreiheit gehabt, also ich bin sicher dass eine Frau die 1870 gelebt hat, wo der Film sich abgespielt hat, nie im Leben so viel an Bein oder Armfreiheit gehabt hat. Und ich bin sicher auch dass so eine moderne Gatlin Gun in so einer Zeit gar nicht existiert hat.

Was mir in dem Film fehlt auf alle Fälle ist Ehre, Ruhm, Emotion, Liebe, Stärke, Charakter, das fehlt aber dafür sieht man einen Film mit schönen Aufnahmen, viel Schießen, super Darstellerin, recht guten Charakteren, guten Darstellern, recht netter Story, argen Typen, netten Dialogen, vielen Toten und viel Blei, super Action und eben das Ganze auf Neu zu getrimmt.

Hätte damals James Coburn nicht gemeint das er ein großer Japan Film Fan war und die 7 Samurai fast auswendig kennt so sagt man oder so hörte ich es, hätte man ihm vielleicht die Rolle gar nicht angeboten. Damals gab es auch Zickenkrieg, weil Eli Wallach schreibt in seiner Autobiographie dass eigentlich McQueen dauernd in der Öffentlichkeit stehen wollte also im Film und einige Dinge gemacht hat damit die Aufmerksamkeit auf ihn gezogen ist, ja man hat damals nicht so das Ganze Drehbuch wohl durchgeplant und Brynner hatte irgendwie ein Problem mit ihm. Dann später bevor McQueen an Krebs starb hatten die 2, Brynner und Steve Freundschaft geschlossen und McQueen gab zu, dass Brynner ihn eigentlich hätte vom Set verbannen können da er die Hauptrolle hatte und irgendwie wäre Brynner ohne McQueen gar nicht so gut im Film ausgekommen, die haben einfach alle dabei sein müssen.

Wenn man sich denkt das damals die Mexikanische Zensurbehörde die Bauern im Film aufgeforderte hat saubere Kleidung zu tragen, wohl weil das Bild sonst beschmutzt wäre von Mexiko, heute kräht kein Hahn danach. Die haben damals die ganzen absichtlich beschmutzen Kleider reinigen müssen sonst hätten sie Probleme mit der Mexikanischen Zensurbehörde bekommen.

Die Filmhandlung ist eh einfach eigentlich. Es geht um Bösewicht BOGUE der ein Dorf quält, einigen tötet und Gold will. Weil sie seine Forderungen nicht länger ertragen können, engagieren die Einwohner in ihrer Verzweiflung sieben Männer mit fragwürdigen Geschäftsfeldern obwohl eigentlich war es eine Frau die Hauptdarstellerin, EMMA CULLEN ist es und zwar den Kopfgeldjäger der laut seiner Aussage keiner ist, sondern ein Lieutnant und sonstige Sachen, SAM CHISOLM (Denzel Washington), den Spieler JOSH FARRADAY (Chris Pratt), den Gesetzlosen VASQUEZ (Manuel Garcia-Rulfo), den Fährtenleser JACK HORNE (Vincent DOnofrio), den Scharfschützen GOODNIGHT ROBICHEAUX (Ethan Hawke), den Krieger RED HARVEST (Martin Sensmeier) und den Auftragskiller BILLY ROCKS (Byung-Hun Lee). Und nun sollen sie den Bösen töten.

Wer mir gut gefallen hat, der Chinesische Schauspieler Byung irgendwas, ja der spielt irgendwie so gefährlich und irgendwie so düster, ja das mag ich irgendwie, und er kann super mit den Messer umgehen, und dann aber wieder, wenn wir bei so was positivem sind, gibt es auch gleich was negatives, Denzel Washington passt nicht wirklich. Ja es ist gut dass er spielt, wir haben ja auch Obama als Präsident aber er passt nicht in solche Filme.

Blöd fand ich die Rolle von Hawke, der eigentlich ein Problem als Scharfschütze hat, aber das verrate ich nicht. Nun ich hätte mir mehr erwartet aber ich war von dem Film schon etwas begeistert, Ich mag Popcorn-Filme und solche auch aber ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht obwohl das eigentlich ein Rache-Thriller ist.

Tja ich hätte mir mehr erwartet aber mir gefallen Western so auch der, sicher ist es kein Edelwestern wie früher aber macht nichts, Ich bin froh das schon wenige ins Kino kommen. Eigentlich ein Männer Film oder ein Liebhaber Film mehr nicht. Ich finde ihn trotzdem gut und ich kann ihn empfehlen. Ich glaube ich werde 90 Punkt vergeben
 


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