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Filmkritik: Heidi

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Heidi (tv.freund, 06.01.2016)

Beiträge

tv.freund
6.1.2016 17:31
Filmkritik: Heidi

1827 – 1901 hat die Dame gelebt und 2 Bücher geschrieben, 2 Kinderbücher namens Heidis Lehr- und Wanderjahre und Heidi kann brauchen, was es gelernt hat, und mit denen wurde Johanna Spyri weltberühmt. Wie jeder weiß und vor allem meine Generation die ja die 1974 er Zeichentrickserie aus Japan gesehen und lieben gelernt hat, und ich erzähle jetzt nicht die Handlung vom Film nach, das spare ich mir, es geht also um das Waisenmädchen HEIDI, dessen Mutter gestorben ist, dessen Vater gestorben ist, dass dann zu seinem komischen ruhigen Einsiedler Großvater auf eine Alp oberhalb von Maienfeld (Kanton Graubünden) gebracht wird, und dort bei ihm bleiben soll.

Im Film natürlich in der Schweiz gedreht aber nicht in Maienfeld, ja leider die übrigens hoffen da unten im HEIDI Dort dass sich aufgrund des Filmes der Tourismus Effekt noch mehr einstellt. Ich möchte auf alle Fälle hin und alle 10 Minuten hat meine Freundin mich geboxt, ich möchte dorthin ich möchte das dort ansehen und was weiß ich. Ja, Ok ich habe sie angeboxt, jedenfalls ist das echt herrlich da oben zu leben die unberührte Natur.

Was ich auf alle Fälle gleich sagen muss, super ausgewählt die Hauptdarstellerin Anuk die ja von Tausenden Mädchen gewählt worden ist und Bruno Ganz, der ja Schweizer ist und sehr gut als komischer OPA passt, natürlich ist der 100 Minuten Film lang nicht so gut wie die 52 Teilige Zeichentrickserie damals, die finde ich am besten, und auch ist der 190 Minuten Film mit Jason Robards viel besser da ausführlicher, als diese Verfilmung, dennoch finde ich sie sehenswert und liebreizend. Zurück zum Roman.

Also, Heidis Tante DETE hatte bisher die Aufsicht, nachdem Heidis Mutter gestorben war und bringt dieses Kind eben zum Alpöhi in die Schweiz, DETE hat ja eine Anstellung in Frankfurt bei einer reichen Familie. Leider sieht man im Film gar nichts von ihrer Begeisterung für das Rauschen der Tannen da oben, HEIDI hat ja vorher in der Stadt gelebt, Tante DETE ist wieder verschwunden, der Alpöhi hat sich seines Kindes angenommen und HEIDI hat sich eingelebt.

Dann, HEIDI kam im Alter von 5 Jahren in die Berge, lernte dort PETER den Ziegenhirten kennen der auch so um die 5 oder 6 Jahre ist und Ziegen hirtet, für die Mutter Bärbel, mit der er ja in einem alten Haus ohne Fenster lebt und einer alten OMA, die übrigens in der Zeichentrickserie besser dargestellt war als im Film. Dann kommt DETE wieder und will HEIDI mitnehmen. Sie hat den Auftrag eine Gesellschafterin zu finden die der gelähmten KLARA SESEMANN dienen soll, oder sie unterhalten soll. Weil die ist reich gelähmt und hat keine Spielgefährtin.

Erst als HEIDI anfängt zu schlafwandeln weil sie Heimweh hat, wird sie zurückgeschickt in die Schweiz wo sie dem OPA um den Hals fährt und ihr Leben weiter fortführt. Im 2. Band ist natürlich HEIDI wieder beim OPA und der ist so froh das er in die Kirche geht und das Erste Mal seit Jahrzehnten dort ist, alle sind erstaunt, ja er hat HEIDI sehr vermisst. Und im Winter, weil HEIDI ja in die Schule will was auch sehr gut geschrieben ist im Buch, setzt er sein altes Haus wieder in Schuss, früher hat er ja im Dorf gelebt bis alle verstorben sind und er sich zum Einsiedler selber gewählt hat. In der Zeichentrickserie ist das gar nicht so gut umgesetzt worden im Buch auch nicht aber das war sein altes Haus von früher und da wird er dann den Winter verbringen, da ist er nicht auf der Alm was sicher ein sehr schweres Leben ist, in die Stadt oder Dorf gehen, Essen holen nur dauernd der Schnee und da hat es sicher einen Meter oder mehr.

HEIDI ist i Jahre alt, im nächsten Jahr kommt der Doktor von KLARA aus Frankfurt eben in die Schweiz und sieht sich das Ganze an ob KLARA dort leben kann, weil die ja dorthin will und gesund werden soll und das geht auch, im Sommer darauf hin kommt ja auch Klara die schon um einiges älter ist als HEIDI, deren Mutter ist ja gestorben und Herr SESEMANN ist dauern auf Reisen, die OMA, also die Mutter von Herr SESEMANN, keine Ahnung ob der einen Vornamen hat, ist auch hin und wieder hier, HEIDI versteht sich mit der zu gut, dann ist da noch Fräulein ROTTENMEIER, eine Frau die im Film dargestellt wird als ärmlich aufgewachsene Frau die im reichen Haus eine Kammerjungfrau, das ist so was für Adelige, sie selber war früher auch adelig, also nicht im Buch, früher gab es ja eine Kammerzofe und das war ja für Adelige ja und die ist und dauernd schockiert ist was in der Zeichentrickserie allerliebst umgesetzt wurde, im Film aber ein bisschen langweilig gemacht wurde. Überhaupt fehlt im Film sehr viel von Buch und Serie und das ist auch schade

Jedenfalls KLARA lernt auf der Alm kennen, in der Zeichentrickserie versorgt der Vater von KLARA dann über den Doktor den PETER, deren OMA die sehr gesund ist und blind ist und keine Zähne hat, es gibt viele Geschenke, ein Bett bekommt die OMA geschenkt vom PETER, die HEIDI bekommt Allerlei und auch der Almöhi der im Buch keinen Namen hat. Und auch im Film nicht

Der Ziegenpeter ja was macht der? Der will nicht lernen und bekommt von HEIDI Nachhilfe. Öhi ist in der Schweiz so was wie bei uns der Onkel und ja die Geschichte von ihm ist auch interessant im Buch. In seiner Jugend im Domleschg hat er das Familienerbe durchgebracht. Er zog nach Neapel und diente beim Militär. Gerüchten nach hat er dort einen Menschen umgebracht und musste desertieren. Später kehrte er mit seinem Sohn Tobias zurück und ließ sich im Dörfl nieder. Tobias kam bei einem Arbeitsunfall ums Leben; dessen schwächliche Frau Adelheid starb vor Trauer kurze Zeit später, sodass ihre Schwester DETE die kleine Heidi vier Jahre lang versorgen musste. Und ja es gibt so viel was er alles gehöret hat, und er zog sich von den Leuten zurück, dauernd gibt es irgendwem der da rumkeppelt und was erzählt was nicht stimmt.

Ja der Film ist nett gemacht gut gespielt aber es fehlt so viel, ja irgendwann wir der Film langweilig und ohne die Hauptdarstellerin wäre er nicht so gut, sonst die andren Figuren sind nett, Klara wirkt irgendwie verzogen und ich muss sagen, ich hätte mir mehr vorgestellt aber gut war er trotzdem der Film.

Ich glaube es ist die Zwölfte Verfilmung und dafür wurden 500 Bündner Kinder gecastet. Die neunjährige Anuk Steffen aus Chur und der vierzehnjährige Quirin Agrippa aus Pontresina, die beide zum ersten Mal vor der Kamera standen wurden ausgewählt und ich finde die Wahl sehr gut da sie für ne Film passen, außer PETER der ein bisschen behindert ausgesehen hat aber sich sehr gut in das Geschehen einfügt, ein guter Darsteller könnte er mal werden.

50 Tage wurde gedreht, in Graubünden, München, Thüringen und Sachsen-Anhalt statt. Der Schweizer Teil wurde vorwiegend in Sufers im Rheinwald und in Latsch im Albulatal gedreht, wo schon der Film aus dem Jahr 1952 entstanden war. Ich glaube der Film hat 7,8 Millionen € gekostet. Ich mag den Film weil er so schön realistisch und altmodisch ist, ich hätte gerne gewusst wie es weiter geht, was die machen wenn sie erwachsen sind und bin dauernd meiner Freundin im Kino in die Ohren gelegen die mir das auch nicht beantworten konnte, macht nichts, Ich fahre heuer vielleicht in die Schweiz und sehe mir das Heidi Dorf in Latsch an. Ja es ist ein guter Film aber nicht der Beste, trotzdem 83,5 von 100 Punkten kriegt er.
 


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