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Filmkritik: Spy - Susan Undercover

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Spy - Susan Undercover (tv.freund, 14.06.2015)

Beiträge

tv.freund
14.6.2015 08:15
Filmkritik: Spy - Susan Undercover

2015 gemacht, Paul Feig ist der Regisseur. Kennt man aus „Taffe Mädels“ ein guter Regisseur, müsste schon reichen. Nun gut, 118 Minuten dauert der Film, Die vollschlanke Melissa McCarthy spielt Susan Cooper, der Ernste Jason Statham spielt Rick Ford, dann Jude Law, Bradley Finde, hinzu kommt noch Rose Byrne Rayna Boyanov, die Schauspielerin kennt man aus „X-Men: Erste Entscheidung“ und dann ist vielleicht noch zu erwähnen dass der Film in kurzer Zeit in Amerika 45 Millionen US$ eingespielt hat und 102 Millionen US $ weltweit, und warum? Ganz einfach, weil es gute Darsteller gibt, Mega abgefahrene Sprüche, und einfach eine nette witzige Handlung.

Und nur weil die 1,57 Meter kleine Melissa, Mutter von 2 Kindern, Stand Up Komödiant gewesen, 1970 geboren, wieder mal beweist, witzig können Frauen allemal sein. Unzählige Filme veralbern Spionagefilme, man denke nur an Mr. Bean und seine 2 Filme. Also wieso hat der Film dann eine Berechtigung? Keine Ahnung, muss man selber sehen. Die Darsteller sind etwas überzeichnet, aber lustig, sie spielen Recht glaubhaft und sind auch gut in Szene gesetzt. Es ist eine lustige Idee gewesen vom Regisseur dass man die ganzen Darsteller in einer CIA Spionage Verfilmung einsetzt, auch wenn man schon genügend über den CIA gesehen hat, egal es ist trotzdem lustig.

Melissa ist ein Orkan, die Frau tritt auf, und ja sie ist da, sie ist wie ein Hochhaus voller Witz, jede Speckfalte der 100 Kg Frau ist unerotische witzige fette Freude, sie macht einfach das was andre nicht können, schauen, reden denken und lustig sein, bei so vielen Szenen, sie setzt sich selber in Szene, sie verarscht sich selber, sie wirkt glaubhaft, sie hat etwas das andere nicht haben, und zwar Charisma, und zwar mehr als ein halber Kontinent.

Der Film ist wie eine Art Dauerfeuer der guten Dialoge, witzig wenn Jason Statham auftaucht, oh Mann so viele Sprüche habe ich noch nie gehört in kurzer Zeit ja vielleicht im nächsten 2. Teil von „Ted“ mit Mark Wahlberg, auf den Film freue ich mich schon, Trailer sieht gut aus.

In letzter Zeit war ja wenig Witziges im Kino, meistens war es unter der Gürtellinie was ja ok ist aber meistens waren es Filme di blöde sind.

Was mir am Film gefällt, er verliert nie den roten Faden, er ist nie ordinär, er ist nie übertrieben, fast kann man an Allzeit Klassiker wie „Nackte Kanone“ denken oder „Hot Shots“ aber der glaube ich der tritt sehr gut in deren Fußstapfen. Bis auf 2 oder 3 Szenen und Einzelbilder muss ich sagen war der Film einfach super.

Die Handlung ist ja jetzt nicht so der Overburner. Also es geht um BRADLEY FINDE, den ja Jude Law überzeugend und nett spielt, ja er ist jetzt im Film nicht so der Super Typ aber macht nichts, er ist beim CIA angestellt und ist ein Spion, einer der Besten die Amerika je hatte. In Europa ist er und soll einen gefährlichen Atombombenhändler dingfest machen und verhaften. Immer im Ohr hat er so einen Apparat der ihn nach Langley in VIRGINIA verbindet, dort wo SUSAN COOPER ist, die immer sagt was er zu tun hat wo die Feinde sind, weil ja alles mit Wärmebildkameras überwacht ist.

Eines schönes Einsatzes wird FINDE getötet, RAYNA ist es, die ihn umgebracht hat, die Tochter vom Waffenhändler den zuvor FINDE getötet hat, Rache ist süß. Leider gibt es ein Problem, RAYNA ist noch gefährlicher, taffer und schneller als Ihr Vater und sie kennt jede Identität von jedem CIA-Agenten der gerade im Einsatz ist. Jetzt ist guter Rat teuer, die Chefin vom CIA versucht einen neuen Agenten zu finden aber jeder dürfte bekannt sein, also gibt es nur eine Möglichkeit, die Chefin muss in den sauren Apfel beißen und die übergewichtige SUSAN die sich freiwillig meldet, die wird dann die Nachfolgerin von FINE, die soll nur observieren und beobachten und dafür sorgen das RAYNA auffliegt, denn die will die Atombombe vom Vater verkaufen, gegen viel Geld, 100 Millionen US $, und sie soll den CIA nun auf die richtige Spur bringen, doch da gibt es Probleme, sie will RAYNA selber fangen und ihr zur Hilfe gesellt sich Jason Statham.

Das kann ja heiter werden. Nichts besonders oder? Wenig Drehbuch, wenig Plot na und? Der Film ist so was von lustig. 1. Auftritt von Statham, er hat 179 Giftsorten geschluckt um einen Giftschluckerring zu unterwandern, er hat sich mit Radioaktivität vergiftet und hat seinen linken Arm angenäht, und nebenbei ist er 2 x ertrunken und wiederbelebt worden, er hat sich mit einem Defibrillator selber gerettet und, und, und, ich kann das gar nicht erzählen, ich bin echt außer Rand und Band, der Film ist so was von gut, so was von witzig, ich bin sicher 100 Tode gestorben vor Lachen

Unzählige Male bin ich am Boden gefallen, bin gegen den Vordermann gerutscht, meiner Freundin auf die Schulter gefallen und ich muss sagen, eines ist neu, der Film zeigt eine Frau in einer Männerwelt, und das ist neu meiner Meinung nach. Nun er ist lustig der Film, er macht Spaß, er ist witzig, er ist wirklich gut und selten habe ich so gelacht. Ich habe dann zwar aufgehört weil aber Mitte des Filmes ist etwas die Luft raus, darum wird der Film nie unter die Besten 10 sein, der lustigsten Komödien der Welt aller Zeiten die je gedreht worden sind, aber an Platz 11 -20 auf alle Fälle.

Es gibt viel zu sehen von Rom, von Paris und Budapest, was ich an dem Film mag, Selbstironie, das ist super, was ich nicht mochte, zu viel Ordinäre Sprachweise und 2 x sieht man, aber das soll man im Film selber sehen nun einiges passt nicht dazu, etwas grauslich ist der Film auch, etwas makaber was ich nicht so sehr mag, und einige Sachen hätte man weglassen können, sogar der Schluss ist super und ich muss sagen, unbedingt bitte einen 2. Teil drehen.

Die Idee von Verballhornung von Agenten-Filmen ist wie gesagt nicht neu ,aber hier gut gelöst worden viel Selbstironie, Szenen mit einem gewissen Augenzwinkern, und mit einer Menge Wortwitz, daraus sind gute Komödien gemacht und ich finde Melissa ist eine herrliche Darstellerin, sie ist witzig trotz Ihrer wenigen Filmauftritte in ihrem Leben, sie hat mehr Charme als so jeder andere der einer Klomuschel ähnlich ist, es gibt sogar gute Nebendarsteller die dann super in Szene gesetzt werden, und ein herrlich super cooles Gefecht und ein paar geile Fights, einfach super.

Dann dazu Finde, Jude Law mit Anzug, so richtig James Bond like und dann so eine Pfeife, und dann Statham, meine Güte, ich packs noch immer nicht. Egal, der passt wirklich toll, ein Gag jagt den nächsten aber ab der Hälfte ist echt Sense, leider. Schade dass die Handlung so hanebüchen ist, aber das ist es vielleicht das den Film so gut machen lässt. Was ich nicht so super finde ist dass die Darsteller nicht so gut sind, dass sie oft nicht so echt spielen, dafür aber ist Statham ein echter Erfolg für den Film, ich glaube ich sehe ihn mir noch mal an.

Mir gefiel auch der Bösewicht, die Frau, Rayna, die hat so was von argen Dialogen drauf, leider gibt es auch was zum Fremdschämen und eine unnötige Szene bei einem Fight, aber macht nichts. Die Locations im Film sind auch nicht übel, unnötig war auch Kollegin NANCY im Film, die hätte man besser in Szene setzen können, Action gab es genügend und auch Fights, ja sonst war er wirklich gut der Film. Schade dass er nicht besser war, trotzdem, ein Erfolg, 90 von 100 Punkten.
 


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