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Fimkritik: Lucy

Diskussionsverlauf

Fimkritik: Lucy (tv.freund, 31.08.2014)

Beiträge

tv.freund
31.8.2014 13:38
Fimkritik: Lucy

Ich kann mich an fast alle Filme vom französischen Regisseur Luc Besson erinnern der übrigens mit Mila Jovovich verheiratet ist, die Frau ohne Brust. Der hat in seinem neuen 40 Millionen US $ Film der 218 Millionen US $ weltweit eingespielt hat, eine ganz eigene Story gemacht, die an eine Art Superheld erinnert.

Ich sage es gleich, würde nicht Scarlett Johansson mitspielen, der Film wäre nur halb so gut. Die Frau hat zwar in dem Film keine besondere Leistung erbracht, hat nur 4 Gesichtsausdrücke, aber irgendwie wirkt sie geil und cool. Übrigens sie ist Dänischer Abstammung. Vom Vater her, Mütterlichseits ist sie Jüdin und Polin.

Seit 1994 gibt es die Schauspielerin im Kino, damals für den Film „North“ da war sie 10 Jahre alt. Inzwischen hat die Dame, die ab 2005 Botschafterin der zivilgesellschaftlichen Entwicklungshilfeorganisation Oxfam gewesen ist, in der Halben Welt Mädchenschulen gegründet. Naja, die macht wenigstens was mit ihrem Engagement. 4 Golden Globes hat die Frau gewonnen, 32 andere Preise und 58 x wurde sie nominiert im Bereich Filmpreise.

Aber zurück zum Film. Dieser Film ist natürlich nicht nominiert und hat keine guten Kritiken ich aber finde das ist egal, der Film ist nicht übel, Scarlett ist eine gute Schauspielerin wenn sie will, sie hat eine gute Ausstrahlung, hat 2 Gesichtsausdrücke, sie ist jung, erfolgreich und berühmt und hat in diesem Film eine sehr wichtige Rolle übernommen, eine wo der ganze Film auf sie zugeschnitten ist.

Luc Besson ist hier Regisseur und hat das Drehbuch geschrieben über ein Mädchen namens LUCY das mit ihrer Freundin in Taiwan lebt, in Taipeh. Sie hat RICHARD kennen gelernt, der hat ihr einen Koffer übergeben und sie gezwungen zu Mr. JANG zu gehen und einen Koffer zu übergeben. Er hatte Angst erschossen zu werden und hat ihr 500 US $ zugesteckt. Sie hat widerwillig den Job übernommen und mit einer Begleitung von Koreanischen Monster Typen Mr. JANG voller Angst besucht. Der, anscheinend ein Gangster, Mafiaboss oder so, hat von RICHARD eine Droge erwartet. CPH4. Bei der Übergabe ging einiges schief, LUCY wäre fast erschossen worden, RICHARD wurde erschossen und einige Leute wurden umgebracht. LUCY hat überlebt, aber wurde betäubt und als sie aufgewacht ist, erfuhr sie dass sie ein Paket mit der neuartigen Droge im Unterleib hat. Man hat ihr das rein operiert und sie soll diese neuartige Droge nach Europa schmuggeln wo andere Leute sind die ihr die Droge wieder aus dem Unterleib raus nehmen. Bei einer Auseinandersetzung, wo einer der Mafiosi sie fast zu Tode prügelt, platzt das Paket und die Droge verteilt sich in ihrem Körper und ihrem Bauch. Diese neuartige Droge, lässt die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns rapide steigen. Parallel dazu sieht man Professor NORMAN SAMUEL (Morgan Freeman), der auf einer Universität in Amerika über das Gehirn redet und was passiert wenn der Mensch mehr als 10 % seiner Kapazität nutzen würde. Durch diese neue Substanz, die wie ein Granulat ist, blaue Farbe, nimmt nicht nur ihre Intelligenz immer weiter zu, sondern sie erwirbt auch eine ganze Reihe weiterer übermenschlicher Fähigkeiten. Man sieht während des Filmes immer Einblendungen, die, die nutzbare Kapazität Ihres Gehirns zeigen. Angefangen hat sie mit 1 %, dann 10, 20, 28, 30, 40, 60, 70, 80, 90, 100 %, ja der Film geht auf die Vollen, was aber passiert sage ich jetzt nicht. Zurück zu LUCY im Knast, angekettet von den Drogenbossen. Sie erlangt vollständige Kontrolle über ihren Körper, ihre Wahrnehmungsfähigkeit wird enorm gesteigert, sie wird in die Lage versetzt, elektromagnetische Wellen zu manipulieren, sie erwirbt telepathische und telekinetische Fähigkeiten. Und während des Filmes sieht man wie immer mehr die Fähigkeiten zunehmen. Was mich anfangs an „Meteor Man“ ein bisschen erinnert, wirkt zwar wie ein Comic, ist aber ein ultraharter brutaler Film, zumindest fängt er so an, und endet dann in einem Brutalen Comic Horror Killer Superhelden Film. Während des Filmes lässt sie sich ohne Narkose das Drogenpaket raus operieren in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Taipeh, sie nimmt Kontakt auf zu NORMAN, wo sie in 1 Minute alle 6. 437 Seiten seiner Ausführungen über das menschliche Gehirn studiert hat, dazwischen lernt sie Chinesisch in 1 Minute, was mich an „Phänomenon“ erinnert. Sie versucht ihre Freundin zu retten, entwickelt Röntgenblick, kann mit Materie umgehen, kann Gedanken lesen, und nimmt mit dem französischen Polizist PIERRE del RIO Kontakt auf der in Paris wohnt, der ihr helfen soll die Gangster in Europa, 3 Männer sind es, dingfest zu machen, denn alle haben das Paket mit den Drogen im Unterbauch rein operiert bekommen.

Ich bin mit meiner Holden im Kino gesessen, habe dauernd Ihre Hand gedrückt, habe sie gehalten weil der Film etwas brutal war, habe ihren Kopf zwischen meine Zähne genommen um ihn sanft mit meinen Vorderzähnen zu massieren, weil der Film auf ein junges süßes Mädchen wie meine Holde keinen so guten Eindruck macht, aber dank Ihrer Mentalen Fähigkeiten konnte sie blutige Szenen Recht gut ausblenden und hat den Film ohne Kotz Würg Effekte durchgehalten. Denn anfangs sah er so aus als würde man sagen, der Film ist nichts für zarte Gemüter. Ich hätte ihn mir ehrlich auch anders gewünscht, so ne Art Marvel Verfilmung aber das war er nicht. Macht nichts, der Film ist wirklich was erfrischend neues.

Übrigens, Die Dreharbeiten für den Film fanden in Frankreich und Taiwan statt. Angelina Jolie war eigentlich für die Hauptrolle vorgesehen gewesen, sagte jedoch ab, denn die hat ja geheiratet, oder einen anderen Plan gehabt, keine Ahnung.

Der Film hat es wirklich in sich, ich hätte nie gedacht zu was Menschen fähig sind. Da verbindet Luc Besson wirklich eine sehr neuartige Story, mit einer altbekannten Jungen Schauspielerin die absolut nicht nach Kämpferin aussieht und vermixt Action mit Comic mit Science Fiction mit Mystischen Elementen. Dazu ist der Film gepaart mit einigen Bildern aus dem Tierreich die ja die Gedanken der Leute oder die Empfinden darstellen sollen was Recht gut rübergekommen ist.

Was an dem Film eine neuartige gute Idee ist, Lucy ist ein Mensch der immer intelligenter wird, sie hat immer bessere Fähigkeiten und schafft es sogar Dinge zu machen die nicht mal Superman kann, sie ist noch immer Mensch, und immer noch hilfsbereit, aber sie ist ohne Empfindungen ausgestattet, auch kein gutes Los. So gerne man im Kino die Droge haben will, so unmöglich ist es sie zu bekommen weil es sie nicht gibt. Anrufe in einigen Spitälern brachten nur Spott und Hohn, also ich denke so was gibt es wirklich nicht.

Was mich im Film gewundert hat, als sich so Lucy verwandelt nutzt sie ja anfangs 10 % Ihrer Fähigkeiten die jeder Mensch nutzt, kann aber Dinge machen die man normal nur kann wenn man 20 % nutzt, ist das ein Filmfehler? Ja egal, es hat gut ausgesehen wie sie von der blöden Tussi zum Superheld mutierte.

Leider ist das ganze nicht überzeugend geworden und glaubhaft auch nicht so ganz, so ähnlich war es übrigens im Film „Watchman“ wo Dr. Manhattan so was durchgemacht hat, eine Comicfigur, wo man wirklich merkt, uff der ist mehr als man sich vorstellen kann, hat die gleichen Fähigkeiten eigentlich wie Lucy, ist aber vom Schauspielerischen her besser, von der Idee, von der Umsetzung, dann ist er ja blau und kein Mensch mehr, und agiert wie ein Übermensch, auch ohne Gefühle und Regungen, auch bereit zu helfen. Irgendwie war das damals cooler, dafür hat man hier Scarlett, die Frau für das Auge des Mannes, auch irgendwie ganz gut.

Dann gibt es da noch so unlogische Szenen, bei Schießereien und einigen Kämpfen wo Lucy ganz ruhig bleibt, den Job der Polizei überlässt und selber versucht – aber das erzähle ich nicht. Nun ja einiges hat mir einfach gefehlt. Das Ende war aprubt und wirklich blöd, die Umsetzung der Effekte am Ende war auch etwas dämlich, der Anfang war voller Action und Spannung mir aber etwas zu brutal für diese Story.

Super wieder war als Lucy dank Ihrer Fähigkeiten durch Paris mit dem Auto gefahren ist und dass im Gegenverkehr, sicher an die 100 Fahrzeuge gingen zu Bruch, wirbelten durch die Luft, einfach herrlich das war mal was tolles und neues, so sollte man Autofahren, ich glaube ich fange gleich bei einem Automobilclub an so was zu probieren.

Was mich am Film störte ist dass der Regisseur versucht hat mit den Zwischenbildern diesen einfach gestrickten Film als Künstlerisch begabter Film zu verkaufen was auch nicht dazu gepasst hat, finde ich halt, auch die Optik oft hat gelitten der Schnitt war gut, Filmmusik war keine vorhanden war auch wohl nicht nötig, hätte aber auch oft was gebracht zur Untermauerung einiger Dinge.

Leider hat der Film wenig gute Schauspielerische Leistungen zu zeigen das hat mich etwas gewundert, die Koreanischen Mafiosi sind alle austauschbare Typen ohne Geschichte und Charakter da hat der Regisseur auch ein bisschen gepatzt, und wer sich jetzt an „Ohne Limit“ erinnert oder „Scanners“ die ja viel besser waren oft, der weiß woher er die Ideen haben könnte der Regisseur. Ich hätte mir gewünscht wenn der Film nicht so ganz von Logiklöchern durchwandert wäre, wenn der Film nicht so einfach gestrickt wäre, mehr Action und Kämpfe zu sehen wäre, mehr so Bewunderungspunkte gesetzt wären, ja dann wäre der Film super gewesen. Doch leider ist der Adrenalingetränkte Film etwas einfach gestrickt, es gibt wenig Abweichungen zu coolem oder bombastischen und über bleibt eigentlich ein 85 Minuten Film der nur nett war mehr nicht. Der Film ist mir letztendlich zu wenig Schlüssig und spannend gemacht worden, Freeman agiert hier nur als Statist mehr nicht und wenn das alles mal so objektiv betrachtet wird kann ich nur 75 von 100 Punkten geben aber maximal nur.
 


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