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Filmkritik: Die Bestimmung

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Filmkritik: Die Bestimmung (tv.freund, 12.08.2014)

Beiträge

tv.freund
12.8.2014 18:16
Filmkritik: Die Bestimmung

Ein bisschen über den Roman und den Film gemischt:

135 Minuten Kino, 85 Millionen US $ Produktionsbudget, was eh wenig ist für so einen langen Film, 150 Millionen US$ Einspielergebnis in den USA, 275 Millionen US $ Einspielergebnis weltweit. Was sagt uns das? den Film sollte man sich ansehen und das wohl ein 2. und 3. Teil kommen wird.

Der Roman, Roman Die Bestimmung von Veronica Roth, wurde in 3 Teilen veröffentlicht. Die Dame hatte die Idee zum Roman schon während ihrer Studienzeit, was mich irgendwie an Harry Potter erinnert, wo eine Frau im Zug das Buch schreibt. Was sagt uns das? Die erfolgreichsten Geschichten der Welt kommen meistens von Frauen.

In dem Buch wie im Film gibt es eine Welt in der Zukunft, es handelt sich alles in Chicago ab und es gibt 5 sogenannte Fraktionen, so was wie Eignungswelten für gewisse Arten von Menschen.

Es gibt die Ferox: Dass sind so was wie die Soldaten der Stadt, die Polizisten sie springen von einem Zug auf Häuser, warum weiß ich nicht, sie klettern gerne rum, sie beweisen Tapferkeit und Mut und versuchen sich selber bei gefährlichen Dingen zu übertrumpfen, sie sind so was wie die Marines der Zukunft. Sie haben alle Tattoos und Piercings, und sind oft nicht gerade freundlich. Sie bewachen irgend so einen Zaun de die Stadt von irgendwas abriegelt.

Es gibt die Altruan: Sie sind selbstlos, sie denken dauernd an die anderen, sie gehen bis auf die Selbstaufgabe, sie lügen nie, sie tragen graue Kleidung, sind unbestechlich, haben Minderwertigkeitskomplexe, sind brav, und nennen sich Stiff.

Es gibt die Ken: Sie sind die Fraktion der Wissenden, haben die Meinung dass der alte Weltkrieg von der Dummheit der Welt kommt. Sie speichern Daten so was wie die NSA der Zukunft. Sie sind arrogant, engstirnig, machtgierig sowie manipulativ und mögen die Altruan nicht, sie sind Führer Persönlichkeiten.

Es gibt die Candor: Glaube, Ehrlichkeit, Recht, Juristische Dinge, sie machen die Unverantwortlichkeit der Menschen für den Krieg verantwortlich. Sie lieben die Farbe Weiß laufen auch so rum, mögen das Glas und andre meinen dass sie unhöflich und unfreundlich sind.

Es gibt die Amite: Dass sind sicher die Amish Leute der Zukunft. Nett, lieb, Natur, weltfremde Träumer, Bauern, Landwirte, lieben die Natur, sie mögen nichts was Aggression ist, mögen die Farben gelb und rot und sind meistens wie Greenpeace Mitarbeiter gekleidet und irgendwie sowas wie die Hippies.

Und wie im Film, ja klar der Film ist nachher, gibt es auch fraktionslose die sich nicht entscheiden können, sie sind sowas wie die Bettler der Zukunft, und werden von den Altruan versorgt, die Fraktionen haben sie raus geworfen weil sich keiner für irgendwas entscheiden konnte, bei einem gewissen Ritual das im Film etwas öde oder dämlich rüber kommt. Mit 16 muss jeder in Chicago einen Eignungstest ablegen der sagt, wofür du geschaffen bist. Dann können sie sagen ob sie bei der Familie leben oder zu einer Fraktion gehen.

Im Buch wie im Film gibt es BEATRICE PRIOR und ihr Bruder CALEB, die bei den Altruan aufgewachsen sind. Nette Leute eigentlich, und nette Eltern, große Familie und BEATRICE ist sich gar nicht so schlüssig was sei werden möchte. Ihr Bruder CALEB ist so ein Selbstloser Typ und sie selber ist eine Frau die etwas einsam wirkt, etwas depressiv ist, sie weiß nicht ob sie das was sie macht auch das ist was sie denkt und sie ist eine Art Zweiflerin generell. Da es keine Schulen in der Zukunft gibt was Recht praktisch ist, müssen wohl die Eltern für die Kinder sorgen, wie die dann lesen können oder rechnen weiß ich nicht.

Auch sie wurde 16 und als sie bei TORI die Prüfung macht, was im Film leider zu kurz rüber kommt, wird klar dass sie eine Fraktionslose ist und im Laufe der Handlung stellt sich raus, dass sie das gar niemanden erzählen darf, denn im Grunde genommen hat man Angst vor Fraktionslosen da sie unbestimmt sind, nicht eingeordnet werden können und auch gefährlich wirken können. Und als dann beide 16 werden, entscheidet sich der selbstlose Bruder CALEB nicht für die Altruan sondern für die KEN was BEATRICE gar nicht versteht, und deshalb geht sie zu den Ferox, was ihr gar nicht liegt, aber da sie so beim Test einiges hat was sie als Ferox auch auszeichnen könnte, macht sie das eben und ritzt sich in die Hand und lässt ihr Blut in eine Schüssel mit heißen Steinen rinnen, um dann vor allen sich zu den Ferox zu bekennen.

Sie hat es überhaupt am schwierigsten, denn alle Leute die nicht nach einer gewissen Zeit, halbes Jahr oder so, im Training, dass oft brutal ist, durchfallen, die sind dann fraktionslos und werden von jedem gemieden und so erfährt sie dass die Neuen einen Initiationsprozess durchlaufen müssen und der ist nicht einfach.

3 Phasen hat der Test oder so, Kämpfen, Sport, keine Ahnung, ja wie halt beim Militär, und dort freundet sich BEATRICE mit TRIS an die sogar die Nummer 6 wird nach der 1. Phase, ja das ist natürlich super. Nach einiger Zeit wird EDWARD Ihr Freund von PETER verlässt und verlässt dann auch die Ferox, was sonst nie passiert, aber da wird BEATRICE noch viel raus finden müssen, wieso eigentlich geeignete Leute eine Fraktion verlassen und wieso einige dann fraktionslos sind, aber das muss man sich im Kino angucken.

In der 2. Stufe gibt es eine Simulation, unter Drogen musst du als Ferox alle Ängste, Urängste und alles was damit zu tun hat schaffen zu überleben, was natürlich bis an die Grenzen geht, irgendwie schafft es aber BEATRICE das alles zu meistern was gar nicht verständlich ist, ihr neuer Freund, oder derjenige der im Film aussieht als würde er sich in sie verlieben, TOBIAS FOUR EATON, der meint sie soll das niemanden sagen.

Während des Filmes merkt BEATRICE wie die Ken, die Ferox dazu bringen, gegen die Altruan zu kämpfen und das ist echt spannend. In Phase 3 müssen sie sich 7 Ängsten stellen, im Film kommt das auch nicht so gut drüber da hätte man viel mehr machen können aber egal, die Geschichten an sich ist nett, nur leider etwas komisch, verwirrend und zu unrealistisch aber egal.

Ein bisschen über den Film und ein bisschen meine Meinung:

Übrigens im Film in dem ominösen Test wird von Tori überwacht, einer Frau der Ferox. Sie verabreicht Beatrice eine Droge und versetzt sie in eine Simulation mit verschiedenen kritischen Entscheidungssituationen ,und da muss ich sagen die Filmemacher hätten da viel mehr machen können aus der Geschichte weil einige Momente muss ich sagen wäre ich im Film fast eingeschlafen. Irgendwie fehlt da der rote Faden der gewisse Pepp, ich weiß nicht, ich habe da mir mehr erwartet aber egal.

Im Film wie im Buch wird ihr ein Transmitter implantiert und sie merkt dann eine große Verschwörung die sie aufdeckt ja das ist was für das Kino, das ist wirklich gut gewesen. Übrigens, die süße TORI wird von Maggie Q im Film gespielt, und NATLIE PRIOR, die Mutter von BEATRICE wird von Ashley Judd gespielt, MARCUS wird von Ray Stevenson gemimt, der hat auch im Film „Thor“ mitgespielt, und der lange nicht mehr gesehene Mekhi Phifer spielt im Film den MAX, unverkennbar ist sein Gesicht. Ach ja, und Kate Winslet spielt im Film die JEANINE MATTHEWS. Die ist so was wie Präsidenten von den Ferox oder so.

Der Film hat ursprünglich ein Budget von 40 Millionen US $ gehabt, aber dadurch dass der ähnliche Film von den Panem Tribute so erfolgreich war, hat sich die Produktionsgesellschaft gleich gedacht, das Budget auf 85 Mille zu erhöhen. Übrigens, wie in allen Filme, Für die männliche Hauptrolle des Tobias „Four“ Eaton haben Lucas Till, Jack Reynor, Jeremy Irvine, Alex Pettyfer, Brenton Thwaites, Alexander Ludwig und Luke Bracey vorgesprochen, ja beliebte Rolle halt.

Übrigens damit die dystropische Gesellschaft auch wirklich so aussieht hat man lauter Schrott verteilt, gedreht wurde ja in Chicago und gewirkt hat es natürlich, als wäre die Welt nach dem Weltkrieg den keiner im Film so richtig bespricht, irgendwie so richtig im Eimer.

Übrigens auch wie sonst in den Trilogien, gibt es ja genügende, Band 3 vom Buch ist in 2 Teile gesplittet, Teil 1 vom 3. Band kommt März 2016 ins Kino, Teil 2 vom 3. Band kommt dann März 2017 ins Kino, ja da hat man genügend um sich zu freuen. Übrigens die Stunts und die Kämpfe haben die Darsteller meistens selber gemacht. Tja und nun die Frage ob der Film gut ist. Tja, er ist wie „Seelen“ oder der deutsche Film „Rubinrot“. Nicht links nicht rechts, irgendwie ist der Film nicht so super, er ist nett, er hat gute Effekte, er hat nette Darsteller sonst das war es auch schon. Der Film wird der Buchvorlage nicht so ganz gerecht denke ich, er ist irgendwie so lieblos gefilmt worden und vieles von einer möglichen Vorgeschichte sieht man nicht.

Dem Film fehlt irgendwas, ich weiß aber noch nicht was. Oft kommt mir so vor als ob BEATRICE sich alle 5 Minuten ändert im Film. Zuerst ist sie erstaunt und erschreckt dass sie eine Unbestimmte ist, Emotionen hätte die Schauspielerin bei der Darstellung ruhig zeigen können, etwas mehr halt und dann sieht man sie schon bei den Ferox wie sie 20 Meter springt, in ein Netz was unten ist was sie nicht weiß, ja sie ist so super mutig, ja überhaupt kein Problem, irgendwie passt das Ganze nicht zusammen.

Auch die angedeutete Liebelei von FOUR und BEATRICE, die ist irgendwie nicht so super umgesetzt. Das Ganze ist auch mit Klischees umgesetzt, die KEN z. B. die Führer Elite haben alle Anzüge an, die Altruan oder wie die heißen die laufen alle in Grauen Uniformen rum, meine Güte ist das ein Quatsch, die Ferox sehen natürlich super aus, keiner weißt woher die diese Klamotten oft haben und wer der super Schneider ist, keiner muss im Film essen oder keinem ist so richtig schlecht alles wirkt oft aalglatt, das fand ich nicht so gut persönlich.

Oft kommt mir der Film so vor als wäre er ein bisschen von dem und dem, irgendwie viel zu viel auf einmal, da hätte ich mir mehr erwartet muss ich sagen. Im Film sieht man dass die einzelnen Fraktionen eine Dystopie aufbauen statt sie zu verhindern, man kategorisiert und macht viele zu Perfektionisten, aber das menschliche bleibt auf der Strecke, also in der Gesellschaft würde ich ausziehen. Was ist mit dem Zaun der vorgestellt wurde, warum hört und sieht man nichts davon so richtig?

Im Film ist nur die junge TRIS etwas anders und BEATRICE sonst ist im Film jeder so wie man ihn erwartet, trotzdem hätte man das ein bisschen effizienter machen können wie im Film „Die Insel“ der spannend und sehr gut war. Schauspielerisch war der Film primitiv, Komplex war er auch nicht, ein roter Faden ist da, vieles wird nicht erklärt ,das Ganze ist ein Jugenddrama mehr nicht, für Bravo lesende Teenager, aber macht nichts, mir hat er trotzdem ein bisschen gefallen aber dass ich mehr als 60 % geben kann, nein das bezweifele ich.
 


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