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Filmkritik: Dinosaurier- im Reich der Giganten

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Dinosaurier- im Reich der Giganten (tuvok, 05.01.2014)

Beiträge

tuvok
5.1.2014 09:58
Filmkritik: Dinosaurier- im Reich der Giganten


Die Australische, Amerikanische, Englische BBC Dokumentationsverfilmung kam auch in 3 D ins Kino, ich bin froh den Film in 2 D gesehen zu haben, denn wie fast alle Filme ist 3 D eigentlich total unnötig und nur für die Kinobetreiber interessant weil sie mehr Geld verdienen können. Wer im Jahr 2000 den Walt Disney Film „Dinosaurier“ gesehen hat, wird auch ein kleines Aha Erlebnis haben, denn dieser Film ist fast der selbe Film nur dass einige Schauspieler mit dabei sind, die Handlung etwas abgewandelt wurde, und das war es auch schon wieder. Wer sich mit solchen Dokumentationen auskennt, dieser Film hat auch große Ähnlichkeiten mit „Die Geheimnisvolle Welt der Dinosaurier - Flucht aus dem Eis“ Fast dieselben Dinos kamen damals wie in dem Film vor. Nämlich: Pachyrhinosaurus, Gorgosaurus, Edmontosaurus, Troodon, Edmontonia and Quetzalcoatlus.

Der 80 Millionen US $ Film hat eigentlich keine guten Kritiken bekommen, und nur weil Onkel ZACK von KARL Urban gespielt wird, dass ein klein wenig Menschlichkeit und Anspruch rein kommt, ist der Film nicht gut, sagen viele. Ich finde ihn sehr gut aber dazu später mehr.

Es geht ja eigentlich um einen Familienausflug von RICKY und noch wem und Onkel ZACK, die sind bei einer Ausgrabung nach Alaska oder so unterwegs, keine Ahnung. Im Hintergrund taucht der Vogel ALEX Auf, der im deutschen von Otto Waalkes gesprochen wird, so ein Urzeitvogel und entführt RICKY und seien Bruder, und eben die Kinobesucher in die Wildnis und erzählt Ihnen die Geschichte zu einem Raubtierzahn den sie gerade gefunden hat, weil RICKY sich zu wenig für Dinosaurier interessiert.

Die Geschichte fängt an als der Freund von ALEX dem Vogel, der Pachyrhinosaurus PATCHI als kleiner Dino eben aufwächst, sein Leben bestreitet, spielt, flüchtet, fast gefuttert wird und überlebt. Er ist der Hauptdarsteller vom Film und um ihn geht es, er kann natürlich reden wie alle Jungen Dinos, die Erwachsenen Dinosaurier können im Film gar nicht reden.

So hin und wieder wenn ein neuer Dinosaurier auftaucht, sieht man die Einblendung im Film was das für ein Tier ist, wie es heißt, und ob es Fleisch oder Pflanzenfresser ist, gesprochen wird diese Information dann von RICKY, den man nur im Off hört. Dem Jungen am Anfang. PATCHI hat einen Bruder BRUTO, der stärker, wilder und angstloser ist.

Während BRUTO dauernd kämpfen möchte, ist PATCHI eher an der Natur interessiert. Eines Tages als PATCHI da so herum entdeckt, lernt er JUNIPER kennen, gleicher Dino wie er, nur weiblich und verliebt sich in sie. Kann gut gehen, geht es aber nicht, denn Ihre Herde wandert Richtung Süden, und PATCHI macht sich natürlich mit ALEX und seinem Bruder auf die Suche.

Doch dann passiert es, die Eltern der beiden kleinen werden bei einem Unwetter von einem Raubsaurier angegriffen und getötet. Keine Ahnung was das für ein Dino ist, ich habe auch mir nicht gemerkt wie diese Dinos heißen, aber im Laufe der Handlung muss PATCHI groß werden, überleben, und dann sogar gegen seinen Bruder kämpfen der die Herde der Dinos als Anführer leiten möchte, was PATCHI aber nicht immer gut findet.

Die Geschichte ist nett, und so wie der Film, gleichen Namens, gab es 1999 bereits eine BBC Dokumentation in 6 Teilen, die einfach nur gigantisch war, dieser Film ist so was wie der Film zur Serie damals, keine Ahnung. Jedenfalls der Film versucht viele Facetten abzupacken. Geht natürlich nicht immer. Größter Minuspunkt, das langweilige Herumgetue von RICKY und seinem Bruder am Anfang, das unnötige Auftauchen von KARL Urban als Onkel der Paläontologe ist, die etwas unspannend auftauchenden Handlungsfetzen, das gewisse Schema F dass den Film durchzieht. Vielleicht nicht so krass wie es klingt aber dennoch etwas.

Ich hätte mir bei dem Film gerne mehr Spannung gewünscht. Das was den Film auf alle Fälle auszeichnet ist die tolle Animation, die herrlichen Landschaften, die tollen Berge, die coolen Zeichnungen, die super animierten Dinosaurier, die schönen Figuren, die tolle Natur, ja alles was Technik ist, das ist schon super, der Rest na ich weiß nicht, ich habe schon mehr und bessere Filme gesehen. Irgendwie tritt der Film eindeutig in die Fußstapfen von „Jurassic Park“

Was ich an dem Film auch schade finde, in dem Film kommen mir die Dinos zu wenig Dinosaurierhaft vor, das hätte ich gerne gesehen, alles was so Disneyartig Kinderartig, ich weiß nicht, das tierische fehlt irgendwie. Die Raubsaurier können alle nicht reden, die Erwachsenen können nicht reden, bei keinem Dino bewegt sich der Mund, wirklich komisch das ganze.

Im Film werden die Eltern umgebracht von einem Raubsaurier, und irgendwie fehlt da auch die Trauer, die Wut und all die Dinge die normal sind wenn deine Eltern vor deinen Augen umgebracht werden, also da hat im Film einiges an wirklich guter Handlung gefehlt.

Gut finde ich die Stimme von Waalkes, und irgendwie gefällt die mir gut, und ich bin froh den Film nicht in 3 D gesehen zu haben. So im ganzen gesehen ist der Film wirklich nicht übel, er ist im ganzen gar nicht mal so schlecht, und ich kann ihn den Familien empfehlen, aber Anspruch und tödliche Spannung ist an dem Film vergeblich, darum vergebe ich auch nur so im ganzen 79 von 100 Punkten und das ist noch gnädig, denn ein Film lebt nicht nur von Technik.
 


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