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Filmkritik: Lone Ranger

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Lone Ranger (tuvok, 07.09.2013)

Beiträge

tuvok
7.9.2013 23:31
Filmkritik: Lone Ranger


Wieso gerade Lone Ranger im Kino?

Die Geschichte kannte ich nur aus Erzählungen und Comicstrips, mehr nicht. Als ich aber dann im Kino die Vorschau sah, vor geraumer Zeit, habe ich bis jetzt 11 Versuche gestartet, diesen Film zu sehen. Entweder hat man keine Zeit, oder ein anderer Film kommt dazwischen, oder keine Lust, oder was weiß ich, ein Ufo stürzt ab. Damals war im Kino der Film „John Carter“ vom Disney Konzern, 250 Millionen US $ hat der Film gekostet, und nun kommt wieder so ein Film ins Kino, 250 Millionen US $ ist er teuer gewesen. Dann hat man doch das eine oder andere weggekürzt und einen 147 Minuten langen und 215 Millionen US $ teuren Film ins Kino gebracht mit Superstar Johnny Depp, weil der einfach zieht. Klar muss ich das sehen, eh klar, überhaupt weil Johnny mein Lieblingsschauspieler ist, also bei Versuch 12 schnappe ich meine Holde, fessle sie, stecke sie in meinen Wanderrucksack und jogge zum Kino die paar Kilometer, packe sie dann im Kino aus, pulle Ihr die Salzstangenbrösel aus den Haaren und die Zwieback Reste vom letzten Grippevirustag und los kann der Film gehen.

Wer ist der Lone Ranger wirklich?

Vor Batman und Superman gab es nicht viele Superstars, eher wenige, und so hat man um die 1930 er Jahre einen einfachen Superheld erfunden der nie geschimpft hat, nie gegen Verbrecher so richtig kämpft, immer nur nett aussieht, und freundlich ist, und das war es, ein Super Superheld ist geboren. Erinnert ich irgendwie an Winnetou und Old Shatterhand.

Dieser aber hat einen Freund der Tonto heißt und einen Raben auf dem Kopf trägt. Wieso keinen Adler ist einfach erklärt, weil die nämlich unter Naturschutz stehen und Raben eben nicht. Ja der läuft wirklich mit so einem Viech am Kopf rum, da kann man sich gerne im Kino näher überzeugen. Also, die beiden Zeichner George W. Trendle und Fran Striker haben diese Figur erfunden, anfangs war es eine Hörspielreihe des US-Radiosenders WXYZ, dann wurden 3.000 Folgen produziert und man wollte die Figur ins TV b ringen. George übrigens war der Besitzer vom Radiosender und der hatte damals die Idee, einen Kinderwestern zu produzieren. Und da hatte er die Idee einen Reiter mit Maske auszustatten, damit er nur als Superheld nicht als Mensch gesehen wird, früher waren Masken vor Gesichtern wie bei Zorro, viel mystischer als heute. Von 1949 – 1957 war die Radioserie so erfolgreich dass 4 Kinofilme, ich glaube 7 TV Filme, kamen und unzählige Comic Geschichten.

Irgendwann war das dann für das TV so weit, die damaligen bekannten TV Serien Stars, Clayton Moore in der Titelrolle und Jay Silverheels als Indianer Tonto, haben dieser Figur zum ersten Mal Leben eingehaucht. Natürlich waren nicht immer dieselben Stars in der TV Serie, da gab es auch Streitigkeiten. Dann hat man sogar daran gedacht daraus Comicstrips zu machen, und so wurde aus einer Radioserie eine TV und Comicserie. 2011 hatte der Filmproduzent Jerry Bruckheimer an dem Projekt Interesse bekundet, warum weiß ich nicht, er dachte sich wohl wieder einen Karibik Piraten Hit zu landen. Im Film ist gegenüber der Hörspiel Serie, eigentlich die Geschichte eine Rückblende, denn Tonto erzählt die Geschichte von der Freundschaft zwischen ihm und dem loyalem netten Sherriff Lone Star.

Ich erzähle mal vor der Handlung ein bisschen über den Film und die Produktion:

Die weibliche Hauptrolle, ja das ist es was mir gerade einfällt, Rebecca heißt die Dame im Film, gespielt von Ruth Wilson, obwohl Jessica Chastain und Abbie Cornish vorgesehen war. Was ich mir an dem Film dachte dass Johnny Depp mitspielt, und Helena Bonham Carter, aber der nicht von Tim Burton als Regisseur gemacht wurde. Wunderlich deswegen weil die 2 Hauptdarsteller die Lieblingsdarsteller von Tim Burton Filmen sind. Übrigens, der Name Tonto, der ist aus dem Spanischen entlehnt und heißt Trottel, in der spanischen Filmversion heißt er aber Toro, was übersetzt Büffel heißt. Und wer sich jetzt für den Film interessiert der kann bei You Tube nachgucken, denn es existiert ein Video von Johnny Depp wie er bei einem Stuntritt vom Pferd fällt, sich verletzt, aber nichts ist passiert, er hat nur kurz ausgesetzt, aber da er ein harter Hund ist, spielte er gleich wieder weiter. Übrigens das Buch dass der Lone Ranger als seine Bibel mitführt, oder genauso wichtig ist, ist eine Buch über die Abhandlungen der Regierung von John Locke, das es übrigens auch in echt gibt. Übrigens, schon am Anfang war klar dass der Film eine finanzielle Katastrophe ist und weltweit nicht mal die Produktionskosten eingespielt hat, oder knapp, das weiß ich jetzt nicht, aber Jerry Bruckheimer glaubt an einen weltweiten Erfolg wie halt schon einige Filme zuvor, er dachte sich wirklich dass der Film 500 Millionen US $ bis zu 1 Milliarde US $ weltweit einspielen wird, tja weit gefehlt. 240 Millionen US $ hat er weltweit bis jetzt eingespielt. Übrigens wer sich jetzt an das düstere Wesen von Johnny Depp wundert, ja das ist auch so ne Story, man hat das Makeup nicht nach dem Comic angepasst, sondern nach einem Bild. Das Make-up und die Maske von „Tonto“ wurden vom Bild „I am Crow“ des Malers Kirby Sattler inspiriert. Ach ja, nach langer Zeit sieht man im Film wieder das berühmte Monument Valley, auf dem Colorado Plateau an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah zu Arizona im Navajo Indianer Reservat. Übrigens, er 48-jährige Wassersicherheitsspezialist Mike Bridger starb leider an einem Herzinfarkt, und dass ist wirklich sehr traurig. Doch wieso ist der Film kein Erfolg geworden? Dazu später mehr, jetzt mal die Handlung.

Die Handlung:

Nordamerika, 19. Jahrhundert schätze ich oder so, die ersten Eisenbahnen werden gebaut. Der Osten sollte mit dem Westen verbunden werden so wie im Film „Verflucht, verdammt und Halleluja“. Eine Eisenbahnroute führt durch das Indianergebiet. Rundherum geht das ja nicht, weil die Eisenbahngesellschaft viel zu viel Geld zahlen muss, obwohl das aber so vertraglich zugesichert wurde. Der leitende Manager der Eisenbahngesellschaft bittet seinen Bruder BUTCH CAVENDISH (William Fichtner) mit seinen Raufbolden und Halunken einige Farmer zu töten, und alles niederbrennen zu lassen, damit er die Taten in die Schuhe der Indianer schien kann. Doch der Bruder hat ein Problem, er soll gehenkt werden, weil er einen Mord begangen hat. In dem Zug in dem der böse BUTCH fährt, ist auch TONTO, der Rache nehme möchte an dem bösen BUTCH, weil der für den Tod seiner Familie verantwortlich ist. Und er glaubt er hat selber auch Schuld daran, weil damals als TONTO (Johnny Depp) klein war, hat er den verdurstenden BUTCH vor dem Verdursten gerettet, und ihn damit das Überleben gesichert. Und in dem Zug ist auch der Staatsanwalt JOHN REID (Armie Hammer), und der ist wiederum der Bruder von DAN, der im Ort der Ranger oder Sherriff ist. Natürlich wird BUTCH befreit, TONO und JOHN überwältigt, und er kann flüchten. JOHN sieht Rache, und will BUTCH einfangen. In der Zwischenzeit gibt es Stress bei der Eisenbahngesellschaft weil sie Schienen im Indianergebiet entdeckt hat, was die gar nicht wollen aber dafür umso mehr der böse Manager. Und dann kommt es zu einem Schusswechsel, alle Ranger werden umgebracht, von der Bösen Bande rund um BUTCH CAVENDISH, und nur JOHN überlebt schwer verletzt. TONTO findet ihn, und heilt ihn mit seinen spirituellen Kräften, und zwar, jetzt kommt es, durch sein Pferd SILVER, denn das Pferd ist ein Indianer Orakel. JOHN und TONTO werden zu Kollegen aber nicht Freunden, und versuchen den bösen BUTCH zu erwischen und die Bande dingfest zu machen. Dann kommt REBECCA REID ins Spiel, die Frau von REIDS Bruder, BUTCH hat sie entführt und will sie zum bösen Eisenbahn-Manager führen weil der sich in sie verliebt hat. Leider ist auch JOHN in sie verliebt. Dann schafft es der Böse Manager noch dazu den Kavallerie Chef der Gegend zu bestechen und der soll dann auch gleich TONTO und JOHN umbringen. Und nun sind sie wirklich in Schwierigkeiten, die 2 sind alleine, bis auf eine Prostituierte, und zu Dritt versuchen sie das Böse zu stoppen.

Was ich über den Film denke:

Tja, manchmal ist es gar nicht einfach eine gerechte Kritik oder Erzählung über einen Film zu schreiben. Als ich von dem Film raus kam, schauten wir uns an, und irgendwie lasen wir unsere Gedanken, die da sagten – Viel zu lange, oder etwas zu lange. Ich denke dass der Film eine Kürzung von 20 Minuten locker vertragen hätte. Nicht dass diese ganzen Handlungsteile nicht gut waren, auf eine gewisse Art, aber der Film hat mich irgendwie ermüdet. Ein Paar habe ich beobachtet dass während des Filmes aus dem Kino gegangen ist. Die kamen nicht wieder, ja da habe ich mir schon gedacht, he ich zahle doch nicht für einen Film der mich interessiert, und gehe dann aus dem Kino, ich würde auf alle Fälle bis zum bitteren Ende durch halten, und falls mir der Film nicht gefällt, würde ich ein Nickerchen machen.

Ich habe mir anfangs bei dem Film gedacht, dass ich vieles zu lachen hätte, aber leider habe ich mich da geirrt, denn die paar Szenen die m Vorspann heuer gelaufen sind, waren fast übertrieben ausgedrückt, die besten Szenen im Film. Was ich mir beim besten Willen nach dem Angucken vom Film dachte, ich komme nicht dahinter, wieso der Film 215 Millionen US $ gekostet hat. Ich habe keine Ahnung. Was war ich im Film froh dass es den nicht auf 3 D gegeben hätte. In letzter Zeit fällt mir auf dass viele Filme in 2 D gedreht werden und einfach in 3 D konvertiert werden damit man den ohnehin schon armen Kinobesucher 2 € mehr aus der Tasche ziehen kann.

Ich würde sagen nach dem Film, es ist der actionreichste Film des Jahres, aber leider war er nicht so wie ich mir dachte. Sicher hat er vieles von anderen Filmen genommen, von „Der General“ mit John Wayne, über „2 glorreiche Halunken“, und auch einige Dialogzitate waren aus andren Filmen gut kopiert ja gut, aber kopiert, macht aber nichts, denn das gehört dazu.

Wer jetzt einen Western erwartet, der wird enttäuscht sein, denn Spaß, Action, Spannung, das alles hat in einem Western nicht viel zu tun, was aber nicht heißt dass die Zeit der Western vorüber ist, nein sie kommt sicher noch so hier und da wieder, aber das dauert halt noch etwas.

Was mich am Film ein bisschen enttäuscht hat ist, dass Helena Bonham Carter nicht mehr zu sehen war, oder dass viel zu viele Actionsequenzen sich einfach ablösen, was mich nur am Ende nicht gestört hat, aber sonst im Film schon. Was auch störend für mich war ist das vieles lustig wirken sollte es aber nicht ist, einzig die geniale Mimik von Johnny Depp ist es, die überzeugt, was aber nicht heißt dass der Rest vom Film nicht gut ist, oder dass die andren Darsteller Nieten sind.

Wer mich sowieso überrascht hat ist der viel zu wenig auftauchende William Fichtner als Bösewicht, dem ich sofort einen großen Platz in meinem Herzensteil für Bösewichte einräumen muss. Ich finde er ist einer der echten Choriphäen, während der nach dem Film benannte Hauptdarsteller, eigentlich nur eher eine kleine Figur abgibt, im Schauspielhimmel. Ich hätte mir ehrlich gesagt mehr von Chuzpe und Darstellerleistung gewünscht, und wenn es schon komisch wird im Film, hätte ich auch gerne von Lone Ranger Himself einige Witze gerne gehört, ungefähr so wie es bei „Green Hornet“ war, der Film hat nämlich in dem Bezug fast alles richtig gemacht, ein witziger ernster und auch unfreiwillig komischer Sidekick, der hier im Film nicht klar zu definieren war, denn oft haben sich die Leute an die Wand gespielt, und ein Bösewicht der stets präsent war, was bei Fichtner nicht der Fall war. Allerdings muss ich gegen Ende sagen, es war auch irgendwie gut dass Fichtner nicht öfters präsent war, denn er mußte den Platz für eine andere Figur lassen, aber das zu erzählen wäre ein Spoiler.

Schade dass z.B. im Film auch die weibliche Darstellung, Rebecca, so wenig Rolle bekommen hat, sie ist eine schöne Frau, und ich hätte mir auch bei ihr mehr von Darstellungsleistung gewünscht, macht aber nichts, es gibt schlimmeres. Die Bande übrigens rund um Cavendish im Film ist eigentlich nur so ein kleiner Beigeschmack, und ließe auf mehr Horror, Action oder Fun hoffen, war aber nicht so.

Was vielleicht auch störend war, ist die teilweise zu übertrieben laute Musik von Hans Zimmer, die ich natürlich mag, aber nicht immer in Szenen rein gepasst hat, oft kam es mir vor als wäre die Szene ohne Musik besser, aber das ist halt nur Ansichtssache. Ich glaube dem Film tat die Geschichte mit dem aufgesetzten Humor nicht so ganz gut, man hätte das trennen können. Macht nichts, der Film hat ne süße Handlung, gute Darsteller herrliche Landschaften unglaubliche Stutns die echt aussehen, weniger Computereffekte als ich dachte und ein paar tolle Haudegen, aber trotzdem vergebe ich nur 80,009 von 100 Punkten.
 


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