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Filmkritik: Merida

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Merida (tuvok, 07.12.2012)

Beiträge

tuvok
7.12.2012 21:20
Filmkritik: Merida

Was macht einen Film gut? In dem die Geschichte nachvollziehbar ist, logisch ist und gut gespielt ist. Das alles hat der neue Zeichentrickfilm. Der 90 Minuten kurze Film der von Pixar gemacht wurde, den Steve Purcell als Regisseur führte, der als Autor für „Cars“ verantwortlich war, dieser wirklich gute Film, so empfinde ich das, erzählt die Geschichte einer rothaarigen Selbstbewussten Emanze in den schottischen Highlands. Tja, Braveheart und Co lassen schön grüßen.

Wir haben hier alles im Film, Irrlichter, Stonehenge, kräftige Männer, Noriker Hengste mit langer Mähne, Zauberweiber, Magie und Okkultismus, lustige Dialoge, unfreiwillig komische Handlungssequenzen und ich sage es zu Beginn gleich, der Film ist bis auf wenige Ausnahmen ein echtes Meisterwerk. Nicht dass er jetzt außergewöhnlich ist, er setzt viele verschiedene Handlungen zu einer zusammen und verwebt das Ganze zu einer Abenteuergeschichte.

Der Märchenhafte Film der wie „Mulan“ wirkt, zeigt ein Mädchen das so um die 18 Jahre ist und verheiratet werden soll, 2008 ist schon die Idee dagewesen und 2012 kam er endlich ins Kino.

Leider wieder in 3 D, aber der Film ist es wert würde ich sagen, auf Blu Ray kaufe ich ihn mir auf 2 D, das reicht mir, ich brauche zu Hause kein 3 D. Also, die Story handelt von einer wilden Tochter, von so einer süßen mit roten Haaren die 3 rote Brüder hat, die ganz klein sind da König FERGUS noch mal Kinder wollte.

Merida hat eine Mutter und einen PAPA, ELINOR ist die MAMA und hat nur eines im Sinn, Sie soll Königin werden, die Tochter MERIDA, auch wenn PAPA FERGUS das egal ist, der lieber an jagen und Krieg denkt, an ne zünftige Rauferei und ein paar Duddelsackspielereien.

Überhaupt ist im Film einiges von Dudelsäcken zu hören was wirklich gut wirkt, nichts ungewöhnliches, schon klar, aber die Idee, Natur, Wildes Mädchen, Dudelsackmusik, das Ganze altertümlich gezeigt, etwas von Krieg und Wahn dazu ja, der Film hat es wo ich sagen muss, der bleibt einem im Gedächtnis. Nicht so jetzt für jeden denn der Film zeigt weder ne neue Geschichten noch was Besonderes, aber da ich altertümliche Filme mag, da ich auf Schottland und Irland stehe und auf Geschichten die nicht blöd sind muss ich sagen, ich als Anime Fan, ich liebe den Film jetzt schon.

Im Film ist MERIDA so das ungestüme Mädchen das alleine bleiben möchte, nicht heiraten möchte, das anders ist als Ihre Mutter die ja Königin ist, und die aber im Hause der Familie die Hosen an hat. Sie ist stets darauf bedacht dass die Tochter einen reichen guten Mann heiratet, sie will klug sein und als Königin natürlich immer die Nummer 1 sein, naja Emanze halt.

Aber MERIDA ist da anders, sie will mit Ihrem Pferd ANGUS dem Noriker durch die Wälder reiten sie will Bogen schießen sie will klettern sie will einfach frei sein, naja ein modernes Märchen eben.

Sicher hätte man den Film viel logischer machen können, also spannender und etwas anders, so mehr weniger Kindisches und weniger 20. Jahrhundert. Damit meine ich, MERIDA sucht Flucht vor MAMA die MERIDA verheiraten will, MERIDA findet im Wald Stonehenge, findet ne Hexe, besorgt sich nen Zaubertrank, leider den Falschen, und gibt den Zaubertrank der Mutter damit die Mutter eben sich verändert, damit sie die Tochter nicht verheiraten mehr will.

Leider verwandelt sich die Mutter in einen Bären. Das wirkt irgendwie so nach Hollywood, leider, aber es passt gut in die Handlung. Ich hatte gerne ne Story gehabt wo MERIDA auszieht, Ihren Prinzen findet und reich mit vielen Narben heimkommt aber macht nichts, das ist ja ein Pixar Kinderfilm, und ein sehr guter trotzdem dazu

MERIDA sollte ja vor der ganzen Misere mit dem Zaubertrank einen von den 3 Söhne der größten schottischen Clans heiraten, Ihr PAPA FERGUS ist ja der König von Schottland doch dazu kommt es nicht, denn Mieder, schöne Haare und gutes Benehmen das ist für dieses Mädchen nichts.
Das Problem im Film taucht dadurch auf dass FERGUS vor langer Zeit einen Bären gejagt hat, Mor´du heißt der Bär, aber ich glaube er hat ihn nicht getötet, ja jetzt ist aber FERGUS drauf und dran seine eigene Frau in Gestalt vom Bären zu töten, die flüchtet natürlich. Ja hier setzt der Film an Spannung dazu.

Also flüchtet MERIDA mit MAMA ins Hexenhaus wo die Hexe lebt die aber gerade auf Außendienst ist oder so, ja und die hat ein Postit hinterlassen so ein mittelalterliches, naja ne Nachricht halt, dass die Verwandlung dann endgültig ist wenn die Sonne ein 2. x aufgeht, also am 2. Tag.

Irgendein Band soll neu geknüpft werden oder so, und es gibt wieder die geheimnisvollen Irrlichter. Die sie zu einer Burgruine führen MAMA und Tochter. Dort lebt der echte Mor´du, der ja ein Mensch ist glaube ich und der auch die Hexe damals aufgesucht hat weil er so stark wie 10 Männer sein möchte.

Dann kommt noch im Film ein geheimnisvoller Wandteppich vor, dann gibt’s noch Stress mit den 3 Brüdern die nur Blödsinn im Sinn haben, aber es geht noch spannend weiter, weil FERGUS will die Mutter töten die ja ein Bär ist, dann kommt ein echter Bär, dann gibt es ne Jagd, dann eine Hexe, ja was weiß ich, ne ganze Menge ich möchte jetzt darüber nicht genau nachdenken, der Film ist eben ein Märchen über eine besondere Tochter, aus Schottland.

Im Original spricht Reese Witherspoon die Merida, ja immerhin, im deutschen nicht. Ja was ist an dem Film nicht gut. Nun ganz einfach, er ist nicht episch aber das habe ich irgendwie verkraften können, ich mag den Film trotzdem sehr, er hat leider dass nicht was Pixar Filme haben, große Momente und Epische Szenen aber das macht nichts, ich mag den Film trotzdem sehr, die Witze sind gut aber dünn gesät, das habe ich auch bemängelt, nun es ist ein Kinderfilm schon klar, aber irgendwie hätte ich mir doch mehr Pixar Witz gewünscht.

Die Clan Männer im Film sind dumm, sie sind potente Proleten im Grunde genommen, und wirken irgendwie deplatziert was mir nichts macht ich habe mich trotzdem amüsiert. Was mich auch am Film stört ist dass der Film wie ein Märchen erzählt wird, irgendwie ist das keine Geschichte sondern eine stringente Märchenstory leider, aber das macht nichts, mir gefiel der Film trotzdem irgendwie.

Während die 185 Millionen US $ Produktion in Amerika 295 Millionen einspielte und weltweit 535 Millionen US $ einspielte, und somit auf Platz 93 der ewigen Bestenliste der Filme im Kino ist, habe ich mich gar nicht so gelangweilt wie viele andere Kritiker vielleicht sehen. Sicher hat der Film seine Vorzüge, er ist nett, er hat aber viel was ihm fehlt, es ist nicht ein guter nicht ein schlechter Pixar, so genommen, mir persönlich gefällt er gut, aber ich würde sagen, man hätte viel mehr draus machen können. Leider gibt es so wenige altertümliche Filme im Zeichentrickformat.

Die Zeichnungen sind wie immer perfekt, die Typen sind sicher 2 Jahre an dem Film gesessen, und ich freue mich auf den nächsten Pixar Film, ja einige Momente sind gut, einiges an Musik hätte ich anders gemacht. So gesehen her ist es ein 80 er Film, für mich aber als Anime Fan ein 90 er Film.
 


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21.02.2017 04:14:39
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