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Filmkritik: Savages

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Savages (tuvok, 29.11.2012)

Beiträge

tuvok
29.11.2012 22:56
Filmkritik: Savages

Der Film dauert 128 Minuten, der Regisseur ist Oliver Stone, die weibliche Hauptrolle spielt Ophelia die im Film nur O genannt wird, die wird von Balke Lively gespielt. Geboren 1987, bekannt aus „Green Lantern“. Die spielt Ihre Rolle recht nett und erinnert mich irgendwie an den Film „The Beach“ Sie erinnert mich an Leonardo DiCaprio, ständig nur Kiffen im Schädel, einkaufen und relaxen und drauf kommen das Leben ist doch Scheiße.

Dann spielt Chon im Film mit, der eigentlich für mich ein John ist aber egal, der wird von Taylor Kitsch gespielt, der Typ mit dem kitschigen aussehen der ja John Carter verkörperte, den 250 Millionen US $ Walt Disney Flop Film, geboren 1981 ist der ehemalige Eishockey Läufer zum Film gekommen und spielt hier ne harte Sau, ja härter als sein bester Freund BEN der von Aaron Taylor-Johnson gemimt wird. Geboren 1990 hat das Milchbubi mal den Jungen John Lennon gespielt. Er spielt das Weichei dass dann zum Hartgekochten Ei wurde.

Dann spielt die Böse Sau die bekannte Salma Hayek, Elena, die mexikanische Form von O-Rein-Ishii aus „Kill Bill“, ne harte Sau, Drogenkönigin vom Bahia Kartell, Die 1966 geborene heißt eigentlich Salma Valgarma Hayek Jiménez-Pinault, ja und sie ist ne Mexikanerin. Sie hat ein Frauenhaus in ihrer mexikanischen Heimatstadt Coatzacoalcos gegründet und setzt sich gegen Gewalt in der Ehe ein und sie ist echt ne würdige Böse Gegenspielerin, sie hat Chuzpe, man nimmt ihr teilweise ab dass sie ne harte gemeine Sau ist was sie im Film spielt.

Der schlimmste, die beste Rolle, der Bösewicht, die Foltersau, der Typ der Leuten den Schädel abschlägt und Kinder und Frauen ermordet, den spielt Benicio del Toro. Als Lado. Nach dem Film muss ich sagen, der Typ kann alles spielen, er ist ne echte Sau in dem Film aber irgendwie hat er was, ja ich mag ihn als Schauspielerin, Ich hasse seine Rolle und ich muss sagen, uff der Typ ist mir nicht egal. Er ist in Puerto Rico 1967 geboren und ist einer meiner Favoriten. Er war lange im Internat und ging nach San Diego auf die dortige University of California.

Er hat sich dann für den Film entschieden, sein Bruder Gustavo ist Physiker. Er hat mehrere Auszeichnungen und er kann wirklich muss ich sagen, nicht Oscar reif aber mit Bravour Rollen spielen die sich in dein Hirn einprägen. Nun ja man sieht ihn nicht immer, ich hasse seine Rolle im Film es ist verabscheuungswürdig was er macht, aber das wie er es macht muss ich sagen, ja super, anspruchsvoll und gut gemimt.

Da geht es noch weiter, John Travolta spielt den Cop Dennis, Bulle, korrupt, Geldorientiert, 2 Kinder, todkranke Frau, ständig in der Arbeit. 1954 geboren, die deutsche Synchronstimme stammt von Thomas Danneberg und er ist im Film etwas wie ein Loser, er ist kein Kämpfer wie schon so oft aber eher so ne Mischung zwischen Loser, Angsthase und einer der alles checkt.

Sein 1950 geborener Bruder Joey ist Regisseur. Er ist noch immer Scientologe, hat viel Geld und hat viele Goldenen Himbeeren bekommen.

Der 1946 geborene Regisseur Oliver Stone der den Film gemacht hat, kann leider nicht an Super Hits wie „Platoon“ anschließen oder an „JFK“ weil dieser Film ungefähr so in der Richtung von „Natural Born Killers“ geht. Wirre Geschichte hin und wieder, aber nur ganz wenig, Stimme aus dem Off, was ich gut finde, aber oft wie ein Märchen wirkt, zu wenig Spannung aber dafür Anspruch, nicht immer aber immer öfters, explizite Gewaltszenen die mir manchmal vorkamen als wären sie Mittel zum Zweck.

Seine Eltern sind Juden, er spricht französisch und er ist Buddhist. Er war im Internat und Broker auf der Wall Street. Er hat durch den Krieg in Vietnam die Orden Purple Heart und Bronze Star für „außerordentlich mutiges Verhalten in Kampfhandlungen“ und er ist oft in Mexiko gewesen.

Er verbindet seine Erlebnisse mit Erzählungen und versucht daraus in dem Film ne Geschichte zu formen die oft nicht immer funktioniert. Nicht das sie immer abbricht, ein roter Faden ist da, aber viele Nebenhandlungen auch.
In dem Film war vieles nicht klar, so die Rolle von BEN, die wäre ja eigentlich vorgesehen gewesen für Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Garrett Hedlund und James Franco aber die blitzten dann doch alle ab. Schwieriger war es die Rolle der Ophelia zu besetzen. Es meldeten sich Jennifer Lawrence, Olivia Wilde, Abbie Cornish, Amber Heard und Teresa Palmer und Lindsay Lohan aber entweder hatten die keine Zeit oder Stone meinte die sind nicht gut.

Kitsch hat für den Film ein Training mit den Navy SEALS gemacht. Wo man das merkt? Keine Ahnung aber er wirkt in seiner Rolle professioneller als in „Battleship“ Dafür hat er auch seine eigenen Stunts gemacht, also die meisten hat er selber gemacht.

Eigentlich hätte ja Uma Thurman mitspielen sollen als Paqu, die Mutter von Ophelia, die ist dauernd auf Reisen im Film gewesen aber die Szenen fielen der Schere zum Opfer. Wer sich jetzt für Mexikanische Drogen Stories interessiert, ELENA basiert lose am Charakter von Mireya Moreno Carreon, das ist die erst weibliche Drogen Chefin von Mexiko gewesen. Und wieso Michelle Rodriguez und Zoë Saldaña nicht als ELENA zu sehen sind, weiß ich nicht.

Die 45 Millionen US $ Produktion hat gerade in Amerika die Kosten eingespielt, was daran liegt das der Film zu einseitig ist, eher ne Familiengeschichte erzählt, gut recherchiert ist aber doch fehlt irgendwas. Im Film gibt es was über das Hacken und einem guten Netzwerk zu sehen, Chon und Ben haben ja einen Drogenring aufgebaut, niemand kam dahinter, warum weiß ich nicht, sie verkaufte in 7 Jahren 2 Tonnen oder so, haben 10 Mille Gewinn gemacht das war es, ja keine Ahnung wie das ging, da war schon ein Fehler, das Ganze sah aus als wäre es eine Milchmädchenrechnung, so was wie, Kleinkinder spielen im Schulhof Fußball. He da geht es um Drogen in einem Staat, Kalifornien, wo Schwarzenegger Chef war und wo Drogenbarone und Verkäufer gejagt wurden. Etwas zu unlogisch für mich, Das Wörter wie ficken vorkommen stört mich nicht aber es passt oft auch nicht immer, die 3 Sexszenen sind mir egal, aber ohne die wäre der Film auch ausgekommen.

Irgendwie ist der Film ne Mischung zwischen Katz und Mausspiel was ich gut finde, aber leider hat er die Nötige Spannung nicht. Der Film vermixt viele Genres und Erzählungen zu einem Strang, setzt verschiedene Charaktere da, jeder ist anders als der andere, zu viele Neben Leute die nicht so wichtig sind, was mich nicht stört Handlung ist eh nur eine, 2 Jungs wollen Frau befreien das war es, und gegen Drogenkönige kämpfen man sieht nichts vom Lokalkolorit der Zeit des Staates, Tijuana und Umgebung ist ja die gefährlichste der Welt, 400 Frauen vermisst man bisher, 300 Tote im Jahr, oft werden geköpfte Leichen an den Straßenrand gelegt, nie siehst du was davon, keiner schaut TV im Film, jeder interessiert sich nur für Geld, und trotzdem ist der Film spannend aber nicht immer.

Die Dreiecksbeziehung zwischen der Frau und den 2 Männern die viel im Off erzählt was den Film auch lebendig macht ist nett, aber unrealistisch irgendwie, keiner streitet und gevögelt wird immer mit nur einem, nie ein flotter Dreier, Schade eigentlich.

Der Film hat kein Aha Erlebnis, gute Schauspieler und die Story ist einfach. Beim Ende kennt man sich nicht so aus, ich dachte es sind 2 Enden aber egal, gespielt ist der Film auf alle Fälle gut, aber die Handlung, da hätte Stone mehr machen können.

Tja, CHON war SEAL Soldat, BEN sein Freund, sie lieben Ophelia, O wird sie genannt, leben in einem Haus, bauen seit Jahren Marihuana an, leben als Hippie, machen sich um nichts Sorgen bis sie einen Antrag bekommen alles zu verkaufen an ELENA vom mächtigen Bahia Kartell, die will nämlich erweitern, Mexiko wird ihr zu klein, Azul der andere Drogenboss zu mächtig, Klar will CHON und BEN nicht verkaufen, laufen Gefahr aufzufliegen und wollen sich nach Indonesien absetzen was nicht geht.

Freunde werden erschossen andre umgebracht, viele geköpft, einiges sieht man, einiges ahnt man, alles sehr professionell, aber ein Fehler, man hat nicht mit den SEALS gerechnet, die sind vielleicht gar nicht so übel ausgebildet.

Wäre der Film etwas spannender, hätte man mehr auf Realismus geachtet was interessiert, also was sich so abspielt in der Umgebung, nicht so viel Brutalität, und nicht so viel Leute im Film, mehr Action dann wäre der Film super geworden, es fehlt der gute alte Rache Selbstjustiz Gedanke, den man in „Punisher“ so sehr liebt. Ich fand den Film gut aber mehr als 80 Punkte, nein sicher nicht.
 


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23.10.2017 14:15:53
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