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Filmkritik: Fast verheiratet

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Fast verheiratet (tuvok, 17.10.2012)

Beiträge

tuvok
17.10.2012 20:40
Filmkritik: Fast verheiratet

Die Handlung vom Film, der 120 Minuten dauert und von Nicholas Stoller stammt der den Film 2012 mit Jason Segel als Tom Solomon ins Kino brachte, ist gar nicht so übel, weil eben auch Emily Blunt als Violet Barnes im Film mitspielt, die ein eigenartig altmodisches Gesicht hat, was irgendwie mal was neues ist in der alten neumodischen Hollywood Mädchen Landschaft. So Gesichtermässig halt.


TOM und Violet leben als Freunde in San Francisco, bis sie drauf kommen dass sie sich mehr als gerne haben und heiraten wollen. TOM ist in einem Restaurant ein Küchenchefstellvertreter, und er ist verdammt gut als Küchenchef und genau nach einem Jahr nachdem sich die 2 bei einer Sylvester Party kennen gelernt haben, da macht TOM seiner lieben VIOLET einen Heiratsantrag.

Nun man verlobt sich und will die Zukunft planen, nur geht da ne Menge schief, sonst wäre ja das Ganze keine Komödie. In der Zwischenzeit lernt ALEX, der Freund von TOM, der auch im Gasthaus arbeitet, die Schwester von VIOLET, die etwas kindische romantisch veranlagte SUZIE kennen und lieben und kurz darauf heiraten sie, viel schneller als TOM und VIOLET nämlich, bei denen sich auch ein kleines Neidgefühl einstellt.

Und noch dazu bekommt ALEX ein Baby, VIOLET wünscht sich auch eines, aber der Film wäre kein Drama wenn die ein Baby einfach so bekommen, ja klar, das geht bei denen gar nicht einfach denn man hat unterschiedliche Meinungen und Ansichten, will aber nicht irgendwie damit raus rücken.

VIOLET ist im Laufe des Filmes eine ziemlich wandelbare Persönlichkeit, ja klar, sie studierte Psychologie und ist deswegen auch ein bisschen Gaga im Schädel. Naja sie reagiert halt wie ne Studentin die Psychologie studiert. Irgendwie komisch die Frau, ja so sind sie halt die Psycho Tussen.

Komisch aber in dem Sinn weil sie irgendwie nicht weiß was sie will und verheimlicht was sie will und geniert sich zu sagen was sie am Herzen hat, aber nicht im Herzen hat was sie haben möchte.

Ja VIOLET hat ein Angebot von einer Uni in Michigan, wo übrigens WINTON CHILDS der von Rhys Ifans gespielt wird, sich später in sie verliebt. Und es kam ne Menge aus der Story, aber das sieht man sich besser im Film an.

Natürlich hat TOM nicht Nein gesagt, als er den Job in der Küche aufgeben muss und nach Michigan zieht, er liebt ja seine Holde und so landen sie in einem Kuhkaff, lauter Hinterwäldler, die aber nicht so arg dramatisch blöd dargestellt werden wie ich es mir gewünscht habe, und in dem Kuhkaff hat TOM dann nur eine Möglichkeit, einen Job finden als Sandwichbestreicher. Naja, Butter, Brot, Gemüse, fertig ist das Sandwich.

In der Zwischenzeit sterben mal hier oder da Familienmitglieder die auf die Gelegenheit warten das die beiden heiraten aber das nie so ganz überwunden haben dass die 2 so lange brauchen aber das sind nur so Running Gags im Film.

Klar ist TOM sehr unzufrieden mit dem jetzigen Leben überhaupt als VIOLET dann klarstellt das sie für mehrere Jahre einen Job angeboten bekommen hat. Ja leider, VIOLET will bleiben und TOM nicht und so kommen dann einigen Streitigkeiten raus. In der Zwischenzeit hat WINTON seine Mitarbeiterin VIOLET geküsst oder umgekehrt, ja egal, und TOM ist aus dem Wind. Ja und dann ist da noch die Sache das TOM ein Hinterwäldler wurde, Vollbart hat, das jagen lernt und das alles wurde natürlich mit viel Witz dargestellt.

In dem Film ist die eine Moral von der Geschichte wichtig, scheißegal wer dein Partner ist, wie gut du mit ihm harmonierst, wenn man nicht mal über ein Thema lacht und weint und sich freuen kann, dann ist das doch nicht die richtige Beziehung oder? Und das lernen die beiden Protagonisten im Film kennen. Völlig egal ob der oder die ne Bitch ist oder ein Trottel, ein Mensch der mit dir lacht ist eben der richtige Mensch für dich.

Übrigens, TOM und VIOLET nach einigen Jahren trennen sich, ich glaube 3 – 4 Jahre waren sie zusammen und dann trennen sie sich, TOM findet in seiner Mitarbeiterin ne geile süße 23 Jährige Freundin, ne wirklich süße Beziehungstussi und VIOLET findet in Ihrem Chef WINTON mehr als noch einen Freund.

Ja, der Film ist nett, er ist realistisch und die Vorstellung als Frau mit nem Mann Sex zu haben der immer dicker wird, dessen Eier dauernd auf die Titten klatschen die dauernd stinken und irgendwie gar nicht so viel Sperma haben als man sich wünscht ja das ist schon ne seltene Vorstellung und so punktet der Film mit Witz, Charme und viel Realismus, zeigt Dinge die oft unausgesprochen sind, und die kein Mensch stellt, ja komisch schon.

Viele Dinge die man im Film sieht, die sind einfach da, viele Dinge die man sieht, die werden im Geheimen zelebriert und in den unzähligen Filmen sieht man keine realistischen Partner, die kotzen, weinen, saufen, scheißen und masturbieren, he der Film ist auf diese Art irgendwie herrlich.

Er ist ehrlich und er ist offen und er ist gut gemacht. Kamera und andere Dinge sind mir in dem Film egal, da rede ich nicht darüber, das ist ne Komödie und der künstlerische Anspruch ist nicht gerade der Beste, aber so vom Gesamtkunstwerk muss ich sagen das Segel und Blunt, 2 hässliche aber nette Menschen wenn man es von der Top 10 Riege aus Hollywood sieht, sehr gut zusammen passen.

Der Film der 30 Mille gekostet hat, hat weltweit 53 eingespielt, ja immerhin ein kleiner Rekord für ne Komödie. Der Film im Großen und Ganzen ist nicht stringent, nicht sehr, aber irgendwie ist er charmant und ehrlich und ich muss sagen, es ist einer der Filme die man am Ende, ganz am Ende gerne hat, die man wieder mal sehen möchte, wo man sagt, ja der Film ist langweilig gewesen aber dann doch am Ende, kommt der Knall, das kennt man doch von Filmen, da passieren ein oder zwei Szenen und dann sagst du, he das ist ein guter Film, und das ist einer der Filme die so sind.

Was ich auch so nett finde, Segel und Blunt haben ja schon beim Muppets Film mitgespielt und das ist ne lustige Sache, das fand ich gut. Was bei dieser so genannten RomCom anders ist, nicht die Heirat ist der End oder Hauptpunkt, nein das Gespräch darüber ist ja am Anfang. Sondern der Wichtige Angelpunkt im Film ist die Entscheidung von 2 Menschen nach einer Menge Probleme und das Zusammensein von 2 Menschen die sich eigentlich gar nicht leiden können dann doch wieder.

Was ein Problem ist im Film, der Film ist nicht so ganz schlüssig, Romantische Komödie, oder Komödiantisches Drama, ich weiß nicht, der Film hat vieles und einfach viel zu wenig dass man sagen kann ,das ist der und der Teil der dieses und das Genre ausmacht. Schade eigentlich, ich hätte mir schon mehr erwartet, aber ich muss sagen, das Ende entschädigt und ist so anders als ich es mir vorstellen kann, ich kann nur sagen Life Sucks, das stimmt und der Film zeigt das irgendwie. Er ist fern von Klischees, er hat viele Dinge die gut sind, und er ist einfach witzig. Ja der Film ist gut, aber nicht perfekt.

Aber 78 von 100 Punkten kriegt er.
 


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27.05.2017 08:35:36
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