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Filmkritik: Red Lights

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Red Lights (tuvok, 23.09.2012)

Beiträge

tuvok
23.9.2012 15:07
Filmkritik: Red Lights

Ganz wenige Filme die ich bis jetzt gesehen habe, haben es geschafft mich von Anfang an bis zu Ende zu fesseln. Ich erinnere mich noch an „Paranormal Activity“, da bin ich vor Schreck gestorben, oder das Remake vom „Der Hügel der blutigen Augen“ da bekam ich 21 x einen Herzinfarkt, Filme wie „Hide and Seek“ mit dem 1943 geborenen Superstar, meinem Lieblingsschauspieler von dem ich alle 93 Filme leider noch nicht gesehen habe, sind auch sehr gut, Klassiker natürlich die ins Genre Mystik und Horror fallen, sind mir am Liebsten, vor allem die alten Film, die sind unübertroffen doch nach diesem 111 Minuten Film von Regisseur Rodrigo Cortés muss ich sagen, ja es ist möglich das Publikum dass heut zu Tage sehr verwöhnt ist im Jahr 2012 noch immer zu fesseln. Der Film der durchgehend in Ontario in Kanada gedreht wurde ist einer der spannendsten der letzten Jahre und sicher der absolute Hit 2012, seit „The Grey“.

Dass der Film ein Flop wurde an den Kinokassen wundert mich, tritt er doch in dasselbe Näpfchen wie der Magier Film mit Christian Bale, den Namen habe ich leider vom Film vergessen. Nun kann man den Film sehen wie man will, wer an Wunder glaubt wird den Film genauso mögen wie Leute die skeptisch sind, in dem Film werden verschiedene Ansichten von verschiedenen Leuten dargebracht. Der Film deckt sehr gut die unterschiedlichen Meinungen zu einem Thema ab. Gibt es Wunder, gibt es Geister, gibt es wahrhaft nachgewiesene Wunderheilungen? Ja gibt es, aber in dem Film in dem ganzen Gerüst nicht, weil einfach in dem Film Margaret Matheson die von Sigourney Weaver gespielt wurde, dagegen ist. Die Frau die Ihren schwerkranken Sohn der im Koma dahinsiecht im Spital seit 30 Jahren oder so hat, glaubt natürlich nicht an den ganzen Humbug. Sie ist eine Wissenschaftlerin geworden die sich mit Skepsis an das Thema des Übernatürlichen herantraut. Da ja jede Wissenschaft ein Gegenstück hat, wie Psychologie mit der Parapsychologie, die Medizin mit der Homöopathie und die Astronomie mit der Astrologie, hat auch der Film ein Gegenstück, und zwar in den ganzen TV Produktionen unbekannten Namens, es gibt sie ja zu Hauf, wo ein paar Kids was erleben und gleich sagen ja das kommt von dort und dort, egal ob es um Ufos und Wunderheiler geht.

Ich bin natürlich nicht strikt dagegen, ich weiß dass der Glaube hilft, das wir einen GOTT haben das wir Wunder haben und dass es Geister gibt, die eigentlich Dämonen sind, aber das tut dem Filmgenuss keinen Abbruch überhaupt nicht, im Gegenteil, hier werden nicht nur Schwindler sondern auch Könner gezeigt.

Grand Dame Weaver, Geburtsdatum 1949, 1,80 groß, die für den „Stadtneurotiker“ im Jahr 1977 noch nur 50 US $ Gage bekommen hat und jetzt an die 5 Mille pro Film einstreift hat schon in jungen Jahren gegen Monster, Dämonen, Geister und Aliens gekämpft. Die Frau ist sowieso der absolute Hit und ich bin froh dass man Ihre doch nicht so kleine Rolle mit Ihr besetzt hat. Natürlich ist sie keine Grace Augustine von „Avatar“ meinem Lieblingsfilm, der im Jahr 2015 seine Fortsetzung Nummer 2 bekommt und 2018 seine Fortsetzung Nummer 3, wenn alles wahr ist, aber dafür hat sie eine sehr gute Art in dem Film zu spielen.

Man merkt sie hat sich zwar nicht angestrengt sich aber mit Liebe dem Thema des Übernatürlichen gewidmet, und auch wenn der Film keine hervorragenden schauspielerischen Leistungen verlangt, was soll man auch von einem Film erwarten von Cilian Murphy die Hauptrolle spielt?, hat sie das Ganze doch recht gut rüber gebogen, ich würde sagen sogar sehr gut, nicht das ich jetzt hin und weg bin, das nicht, aber sie wirkt mit Ihrem Part im Film sowieso sehr glaubhaft und gibt dem ganzen Film einen guten Esprit.

Von deNiro brauche ich und möchte nichts erwähnen, ich müsste Seiten füllen aber in dem Film ist er etwas unterbesetzt, vielleicht außer dass der 1,77 Meter Star in „Taxi Driver“ ganze 35.000 US $ Gage bekam und jetzt schon bei 20 Millionen US $ Gage angelangt ist.

Ja, ja ist halt ein guter Schauspieler, leider hat er nicht sein ganzen Können gezeigt, was auch nicht viel macht, ich mag ihn trotzdem, jedenfalls die Rolle des blinden Mentalisten Silver ist gut besetzt. Was mich wiederum mit meiner Alten zu dem Fakt führt, dass vielleicht doch Uri Geller kein Zauberer ist sondern ein Könner. Ich weiß bis heute nicht genau wie er das gemacht hat und wenn ich mir die Tricks so ansehe glaube ich doch ernsthaft dass viele das echt können, natürlich nur kurz, und vor allem nicht immer weil es gibt ja so ne Zauber Aufdeck Show die oft am Super RTL läuft die da heißt – „Die Tricks der großen Zauberer“.

Unglaublich was man da so sieht vom Aufdecker mit der Maske, mich aber faszinieren wiederum die kleinen Dinge, Münzen, Vögel und solche Sachen die ein Zauberer vor dir macht und du bist so was von baff, ich habe das schon oft erlebt, egal ob mit Papier und Münzen oder Bechern oder Flaschen. Dinge wo du da sitzt und der mach das Ganze langsam und irgendwie ist mal was weg oder da. Keine Ahnung wie das geht. Für mich ist das oft mehr Kunst als wenn David Copperfield ganze Statuen verschwinden lässt, seine Tricks sind ja fast alle bekannt und nichts Neues.

Dagegen die kleinen Dinge, ja die sind es was faszinieren. Und so ist es auch der Film der mit kleinen Dingen fasziniert. In dem Film sieht man auch eine Wunderheilung, Niro steht da, streckt seine Hände rein, nimmt ihm was raus, dem Patient, alles auf der Bühne und gesund ist er. Ich jedenfalls kenne solche Leute, die sogar aus Entfernung Wunden öffnen können und was weiß ich, ja das sind für mich Dinge die mit Dämonen zu tun haben, daran möchte ich nicht ankommen aber es gibt sie und darum mit dem Wissen bin ich auch sowieso vorsichtig mit solchen Dingen und wenn ich so was im TV oder Kino sehe, dann noch vorsichtiger mit dem Glauben, dagegen meine Neugierde steigt und meine Gier nach noch mehr auch.

Jedenfalls ist wohl das meiste ein Trick, wovon James Randi, der echte Enthüller aller Zauberer und Übernatürlichen ein paar Lieder singen kann. Was wirklich so ist, viele die etwas können lassen es nicht untersuchen und da fängt für mich schon der Zweifel an, ein Teil jedenfalls, weil wenn da wirklich ein Wunder wäre, und es gibt sie, das auf alle Fälle, dann würde der doch da nicht Nein sagen wenn wer was untersuchen möchte. James Randi hat sogar ne eigene Foundation gegründet und er hat auch Leute wie Uri Geller untersucht aber ich glaube bei dem hat er nicht viel gefunden.

Vielleicht kennt ja wer den philippinischen Geist Heilers Ramon "Jun" Labo, der meiner Meinung nach mit Dämonen eben arbeitet die noch viel mehr können, wie Engel halt nur das sie bösen Ursprungs sind, aber egal, ich möchte mich an dem Thema jetzt nicht satt reden oder weiden.

Der Film, zu dem zurück, der ist wirklich sehr oft gruselig, er ist verdammt spannend, er ist anspruchsvoll, Musik, Technik, CGI Effekte sind da nicht so ganz der große Burner, was auch nichts macht, der Film hat seine Qualitäten in Ruhe und Spannung was mir persönlich sowieso viel lieber ist. Zur Zauberei jedenfalls, ja es gibt echte, aber das sind 2 von 200.000 Zauberern die auftreten würde ich sagen. Jedenfalls das meiste ist Fingergeschick manipulierte Dinge, Technik und Leute die mit dir mitarbeiten, das ist klar, jedenfalls wie Niro das alles macht, meine Güte war ich im Film neugierig auf die Auflösung.

Auch zur Cilian möchte ich was sagen nun er ist keine Leuchte als Darsteller, und er hat viele Filme gemacht, er war nie ne Leuchte, doch hier in dem Film mit seiner ausdruckslosen Spielweise, etwas halt und seinem offenen Mund der mich an Gilian Anderson erinnert von „Akte X“ die auch dauernd Ihr Maul offen hatte, wohl das Fliegen rein und raus fliegen können in Ihr Gehirn, spielt er gar nicht so übel, er passt irgendwie in die Rolle des bald erschreckten Aufdeckers, und Wissenschaftlers, der sich in ein junges Mädchen ne Studentin verliebt ja er hat ne gute Rolle.

Murphy jedenfalls passt gut in die Rolle in einen Gruselfilm, da er so auch gruselig aussieht, ja er ist ein guter Darsteller. Und ich mag ihn irgendwie in dem Film, den ich übrigens sehr gerne habe, man kann sich den Film ruhig 2 oder 3 x angucken. Nun er hat so spannenden Momente dass man einfach nicht mal atmen möchte und er ist nie gruselig grauslich oder sonst so wo man sagt, Abscheu, nein überhaupt nicht, er ist spannend.

Vieles in der Welt ist unklar, ich weiß noch wie die Leute an den Mist mit dem Marsgesicht glaubten bis sich rausstellte das es nur Felsformationen sind die das Gesicht von JESUS darstellten oder so, ja das war wirklich ulkig damals, und dann das mit der Palmblattbibliothek wo jeder der hinkommt dort ein Blatt mit den Prophezeiungen über sein Leben hat, ja da sollte man mal hinfahren, das ist auch ein gut gemachtes Fake eigentlich, da ist eigentlich glaube ich jetzt, auch nicht viel dahinter, außer dass hier gut manipuliert wird, und auch mit dem Schweben ist es so, aber wie ist es mit Menschen wie Niro wie in dem Film da?

Die Story an sich ist wie gesagt gut. Sigourney Weaver spielt die Metaphysik-Feindin und Vertreterin der reinen Logik und die hat immer nur einen Auftrag in Ihrem Leben gesehen, das was man als Geister und Mystik bezeichnet aufzudecken. Bis sie von Robert De Niro als dämonischer Illusionist redet, den sie mal getroffen hat, der ja im Film einen Blinden spielt mit übersinnlichen Fähigkeiten. Jedenfalls die Handlung ist ziemlich einfach. Dr. Margaret Matheson die einen Sohn hat im Film, wo man anfangs nicht darüber viel weiß und auch meiner Meinung nach zu wenige erfährt, und ihr junger Assistent, beide arbeiten an der Universität, Tom Buckley (Cillian Murphy) untersuchen als private nur wenige vom Staat geförderte Ermittler für paranormale Vorfälle die unterschiedlichsten metaphysischen Phänomene. Und das beginnt mit einer Seancé bis es zum legendären blinden Parapsychologen und Mentalisten und Zauberer und Ikone der 70 er Jahre, Simon Silver (Robert De Niro) geht, der nach 30 Jahren wieder in die Öffentlichkeit zurückkehrt und einen großen Auftritt ankündigt, schließlich war er lange genug in der Versenkung, leider erfährt man zu früh wieso, so hat man leider keine Aussicht auf Spannung bezüglich des Themas des Rückzuges von Silver. Und da sieht Tom seine Chance gekommen, diesen Meister zu entlarven , was ja Margaret nicht will, da sie schon mal mit ihm zu tun hatte und das nicht als wichtig ansieht, ja und er will ihn öffentlich bloßzustellen. Und da passieren schon einige unvorhergesehene Dinge.

Was dem Film gefehlt hat ist das dämonische, das fürchterliche, das furchterregende, das wirklich nach der Hälfte spannende, und so bleibt keins schlechter Film, nein überhaupt nicht, ein sehr spannender und mein heuriger Lieblingsfilm neben einigen andere.

94 von 100 Punkten.
 


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24.10.2017 13:35:33
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