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Filmkritik: Haywire

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Haywire (tuvok, 26.03.2012)

Beiträge

tuvok
26.3.2012 19:55
Filmkritik: Haywire

Wieso bringen jetzt alle Regisseure kurz hintereinander so viele Actionfilme raus? Actionfilme von Regisseuren die eigentlich gar nicht gewohnt sind einen Actionfilm zu drehen. Ich denke da an den kürzlich recht guten Film „Wer ist Hanna?“, dieser Film ist etwas ähnlich. Irgendwie erinnert mich der Film auch an „The American“ und der war stinklangweilig, den mochte ich nicht. Der Film „Haywire“ ist natürlich anspruchsvoll, aber meiner Meinung nach ist das kein Kinofilm. Denn er ist nicht spannend.

Er hat eine eigene Art das Geschehen an das Auge des Zusehers zu bringen. Da wäre mal unpassende Musik, die nicht so Actionfilmmässig ist, aber dafür irgendwie passend, dann sind da oft verschiedene Perspektiven die für einen Actionfilm nicht üblich sind, da sie von links hinten schief oben gefilmt werden statt von vorne, wo man jedes Blutspritzerchen sieht, dann wäre da wieder der Ton, die Effekte, irgendwie klingt das realistisch wie in „Heat“, meinem Lieblings Actionfilm eigentlich, oder fast Lieblingsactionfilm, und dann ist das ganze wieder verfremdet, etwas verfremdet vom Ton, dann ist die Kamera mal leicht wackelig um Anspruch und Realismus vorzutäuschen, dann ist sie wieder ruhig, dann hat der Film so komische Farben, so ungefähr wie in „Traffic - die Macht des Kartells“ dann wird wieder mit Dialogen gespielt die echt der Hammer sind, dann sind diese Dialoge wieder langweilig, es gibt nicht viel mit zu denken, dann noch wieder, ja keine Ahnung der Film ist anders, was Vielleicht daran liegt dass Steven Soderbergh sich das Gerne Action vorgenommen hat, Vielleicht macht er ja dass gleiche mal mit dem Horrorfilm.

Ja die Handlung ist einfach, die Newcomerin, also die ganz neue Schauspielerin die extra gecastet wurde, die noch nie ne Rolle spielte, Gina Carano die früher Muay Thai lernte, dann zu MMA kam und viele Preise gewann, die im Film Mallory Kane spielt, was ungefähr so wirkt wie Michelle Rodriguez in „Girls“, ist eine Auftragskillerin oder so, sie macht gewisse Dinge, also gefährliche Dinge, für eine private Firma. Sprich, ja genau, sie ist ne Agentin.

Anfangs trifft sie im Film auf Aaron, der ist ein Agent. Von dem bekommt sie einen Auftrag. Beide geraten in einen Kampf, sie macht in fertig, gewinnt, läuft weg, ich kenn mich nicht aus wieso sie das macht. Ist auch gut so, ich mag Filme wenn sie so gedreht sind das man sich nicht auskennt.

Aaron wird übrigens von Channing Tatum gespielt den ich von „G.I.Joe“ kenne, der bald einen 2. Teil bekommt darauf freue ich mich heuer, ja der Aaron passt super ins Geschehen. Er ist ein guter Schauspieler, er hat 3 Blickrichtungen 2 verschiedene Blicke schafft er, oder gerade mal 3,5 Blicke, aber nur wenn er sich anstrengt und er kann gut kämpfen, ist aber kein gelernter Kämpfer wie die Süße Hauptdarstellerin die in Amerika oft in Magazinen abgelichtet wird, da sie echt hübsch aussieht, was im Film nicht sehr oft, eher selten rüber kommt.

Flüchten tut Mallory mit Scott, ja das ist auch so ein Typ. Der hat was mit der Polizei zu tun, sie erzählt ihm von einem Barcelona Einsatz, hofft dass er die Infos weiter gibt, ja man kennt sich einfach wieder nicht aus, es geht alles ein bisschen schnell aber das macht nichts, der Film dürfte interessant werden doch schon nach einiger Zeit denke ich mir Na Ja Gequatsche, das Ganze wirkt wie ne billige Videoproduktion aus den goldenen 80 er Jahren.

Übrigens Rückblenden hat der Film auch. Man sieht eben das von Barcelona, da gab es nen Chinesen, einen Journalisten, Jiang heißt er, sie sollte ihn befreien sie traf dort auf Aaron, der im Film schon öfters vor kommt, sie hatte Probleme, kann den Fall aber lösen oder den Jiang befreien. Was eigentlich ne gute Wendung ist, denn Filme über China gibt es nicht selten, oder Filme die vielleicht das System kritisch darstellen, nun ich warte immer noch auf einen Film über die Story vom Massaker am Platz des himmlischen Friedens.

Der Hauptakteur im Film ist Coblenz, aber nicht die Stadt sondern Michael Douglas, der sich schon gut erholt hat, der ein guter Darsteller ist, der oft so wirkt als wäre er irgendein Führender Chef, der eine gute Art hat zu spielen aber im Film nicht so super rüber kommt, also spannend oder lustig oder interessant rüber kommt irgendwie wirkt er auf mich langweilig, obwohl ich ihn mag.

Übrigens Antonio Banderas spielt auch mit als Rodrigo, der ist dafür zuständig welcher Agent für was ausgewählt wird, ja ne coole Firma, bei der müsste man arbeiten da hätte man sicher keine Pensionsversicherung, keine Krankenversicherung aber ne Mille im Jahr.

Als Mallory von Barcelona kam, muss sie nach Dublin, da trifft sie auf Paul, den Michael Fassbender spielt, ein Typ der wirklich gut aussieht, der auch noch so ein Puzzle im Film ist und der ne gute Idee war, denn so hat man im Film, der meiner Meinung nach langweilig ist, ich sag es gleich, wenigstens eine Menge Schauspieler. Vielleicht hätte man den Film mehr in HD Filmen sollen, und das Ganze nicht irgendwie so langweilig in normalen Bildformat.

Mathieu Kassovitz als Studer ist auch mit vor Ort, der ist auch ein cooler Typ, den habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Der ist ja Franzose, 1967 geboren und ist aus dem Film mit den purpurnen Flüssen bekannt, guter Darsteller eigentlich der wenig gespielt hat bis jetzt darum kennt ihn wohl auch keiner.

Mallorys Vater übrigens im Film wird von Bill Paxton gespielt, was ne gute Idee ist, aber ob das passt? Man sieht im Film gar nicht was sich mal in Ihrer Kindheit abspielte, ich hätte da gerne mehr gesehen von Gewalt, Horror Pur, Kampf und Sport, ja wieso wurde sie das was sie wurde.

Ach ja, in Dublin merkt sie, dass sie abserviert werden sollte, Studer will sie töten, Paul ist auch nicht so ein netter Kerl, was ja wohl einige Männer die gut Aussehen so an sich haben, und sie flüchtet. Paul will sie töten, sie gewinnt, tötet ihn, und auf einmal ist die Polizei da.

Wieso was wie passiert, ja das wird noch etwas aufgelöst aber nicht so üblich wie man es gewohnt ist, so das man es kapiert, sondern so das man nachdenken muss, ich hätte mir da mehr gewünscht im Film aber egal, die Polizei ist auch hinter Ihr her und ich freue mich dass der Film bald aus ist, denn er hat mir nicht sonderlich gefallen. Dafür waren super Schauspieler dabei.

Ja nach dem ganzen Debakel ist Mallory wieder im Auto von Scott, der sich auch nicht mehr mit dem ganzen Gequake auskennt wie ich, sie trifft auf Kenneth, den Ewan McGregor spielt, und alle wollen dann John den PAPA von Mallory erpressen um zu erfahren wo Mallory eben ist. Und am Ende ist eben die Auflösung da.

Der Film hat sogar fast seine Kosten eingespielt was auch kein Wunder ist bei 23 Millionen US $ Kosten, übrigens Dennis Quaid hätte Ihren Dad spielen sollen aber Paxton wurde es.

Nun ich mag Soderbergh Filme, „Der Informant“ hat mir recht gut gefallen. Aber der hier ist nicht so meiner. Was ich an Steven mag ist dass er ständig sich neu erfindet, nie seiner Linie treu bleibt, immer ein neues Gerne ausprobiert oder hin und wieder, ungefähr wie Takeshi Kitano, der ist auch ein Hit, der ist noch wandelbarer, der ist auch Schauspieler und Drehbuchautor aber seine Filme sind Dreck für mich.

Was den Film Vielleicht auszeichnet ist dass die Schauspielerin echt kämpfen kann, dass sie gute Fights hinlegt, die mir nicht so optisch gefallen auch wenn es realistisch ist, ja dass ist halt Ehe mehr realistisch, Kinofilme mit super Fights aus Asien gefallen mir mehr. Ich würde gerne wissen wie oft sich da wer verletzte, nun sie ist ja Kämpferin aber die anderen? Tja, ich wäre ein guter Kämpfer, ich würde dauernd Aua schreien .

Nun vom technischen her ist der Film was neues, ja er ist anspruchsvoll, aber spannend? Nein für mich nicht, der ist mir zu langweilig. Die Story ist altbekannt, Rache, Spionage, Kämpfen, eh nichts neues, aber immerhin, viele gute Darsteller. Die Nebendarsteller sind super besetzt aber die Geschichten sind einfach nicht mehr als kurze Augenblicke. Man hat einfach kein Gefühl für die Typen, ich hätte gerne mehr Vorgeschichten gehört, und ich hätte gerne mehr gewusst was da und dort so existiert und wie wer wie ist. Na Ja ein Film für Akademiker eben.

Ich finde der Film vom Design her ist ein Direct to Video Film aber er ist eigentlich mehr, er ist was neues, mir hat er nicht gefallen aber das heißt nicht das man sich den nicht ansehen soll. Für mich trotzdem nur

60 von 100 Punkten.
 


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