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Filmkritik: Der Gott des Gemetzels

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Der Gott des Gemetzels (tuvok, 29.01.2012)

Beiträge

tuvok
29.1.2012 09:11
Filmkritik: Der Gott des Gemetzels

Ein Film wie dieser, ja der ist selten. Kammerspiele gibt es genügend, also Filme mit Leuten die in einem kleinen Zimmer sitzen, irgendwas plaudern was meistens irgendwann langweilig wird und irgendwann keine Sau mehr interessiert, aber Filme wo 4 Stars sind, ja die sind selten. Eigentlich hat der Film 5 Stars, weil der Regisseur weltberühmt ist, nicht nur weil er mal ein 13 Jähriges Mädchen flachgelegt hat und in Amerika Einreiseverbot hat, ja Mister Polanski eben, der Regisseur von Klassikern wie „Rosemaries Baby“ und „Chinatown“

Der 77 Minütige Film mit einer nicht beeindruckenden Musik wurde nach einem Roman gedreht. Er heißt im französischen Original, auf Deutsch übersetzt wirklich so wie dieser blöde Filmtitel, wo ich meiner Meinung nach sage, der Film hat mit GOTT und Gemetzel gar nichts zu tun. Die 1959 in Frankreich geborene, jetzige Schauspielerin und Schriftstellerin Yasmina Reza hat ein Theaterstück geschrieben dass eben jetzt verfilmt wurde.

Der Film hat herrliche Dialoge und die sind wirklich ehrlich, Kinder sind wirkliche Saugören und sie saugen dir wirklich den letzten Nerv aus den Körper, gehen die am Nerv, du kannst gegen sie nichts machen und musst oft dabei stehen und alles schlucken.

Die Uraufführung war 2008 in Paris mit Isabelle Huppert, und nun wurde es schon verfilmt, so schnell geht das. Gutes Stück, gute Story, intelligente Dialoge und fertig ist der Film. Und am Broadway war das Stück 2009 zu sehen mit, Jeff Daniels, Hope Davis, James Gandolfini und Marcia Gay Harden in den Hauptrollen.

Den Film kennt man natürlich wenn man sich für Filme interessiert, er war in unzähligen Zeitungen zu lesen er wurde vielerorts ausgezeichnet, und das wahrscheinlich weil er bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2011 einige Preise absahnte.

Das Ganze ist übrigens eine Ko Produktion von Frankreich, Deutschland, Polen und Spanien. Was bei dem Film mein Interesse weckte ist Christoph Waltz der absolut einer meiner Lieblinge ist für alle Zeiten die noch kommen. Er ist so ein richtiger Typ der hinter alle Kulissen blickt, einfach herrlich. Er weiß was, wann wie und wo abläuft, er kann sehr gut hinter die Vorhänge blicken, hat seine eigene Meinung die meistens stimmt, er drückt sie keinem auf, er ist immer ruhig und gefasst, ein richtiger Gentleman und Geschäftsmann, und bald hat er die Führung als Gesprächsleiter im Zimmer, wo er sich mit 3 andren befindet.

Natürlich hat der Film eine Handlung. Es geht um 2 Elternpaare, einmal haben wir die COWANS, und dann die LONGSTREETS. Wieso man gerade diese Namen nahm weiß ich nicht und ist mir auch egal. Diese 2 Familien treffen sich in einem Wohnzimmer, auf ein Gespräch, weil der eine Sohn dem anderen 2 Zähne ausgeschlagen hat. Natürlich ein Horror für Mutter Jodie Foster, nicht für PAPA Waltz.

Der ist wiederum einer der versteht wieso Kinder raufen. Nun, wer sich den Film antun will, der muss damit klar kommen dass sich der Film in einem Wohnzimmer abspielt, man sieht kurz aus dem Fenster, man sieht auf den Gang, man sieht die Handlung in Küche, Bad und man hört was vom Klo.

Anfangen tut der Film in einem Park, in New York, im Brooklyn Bridge Park wo man sieht wie eine Kindergruppe da einen Stock hat oder so und auf einen anderen prügelt und dann bricht der eine zusammen. PENELOPE die ja von Jodie Foster echt meisterhaft gespielt wird, wenn man das so sagen kann, sie hat ja nur Text, und macht wenig, regt sich oft furchtbar auf und ist so richtig die aufgeregte Mutter die sich über alles aufregen kann wenn sie in Fahrt ist, die hat ja den Sohn der zusammengeschlagen wurde.

Sie ist die Schriftführerin, man muss ja natürlich alles aufschreiben für das Gericht, für die Polizei, außerdem kann sie ja gut schreiben, sie ist ja Schriftstellerin, war in Afrika, hat ein Herz für Arme und fühlt sich so als richtige Society Kuh.

Dazu kommt noch MICHAEL LONGSTREET der ja von John C. Reilly gespielt wird, den ich noch aus „Star Trek: Deep Space Nine“ gut in Erinnerung habe, ja der ist eher der cholerisches Wichser, der Vielfraß, der Typ der sich dauernd fügen muss weil seine übertrieben reagierende und leicht sich aufregende Frau Penelope aus einer Mücke einen Elefanten macht und wie jeder Mann hält er lieber den Mund als das zu sagen was ihm auf der Zunge liegt.

Die anderen sind NANCY und ALAN COWAN, meisterhaft gespielt von Waltz und Kate Winslet. Ja man merkt, die sind gute Schauspieler, die haben sich gemausert in den letzten Jahren. Beides ein Paar die gut zusammenpassen. Man hat Geld, man kennt sich aus, man trägt schöne Sache, man ist etwas abgehoben, schließlich ist Waltz ein 1 Million US $ verdienender Rechtsanwalt von einem Pharma Konzern oder so, ja ich schätze mal er verdient so viel.

Die Longstreets in dem Film übernehmen den Part der friedlichen zu allem bereiten Leute. Na Ja deren Kind ist verletzt worden und man will nicht gleich in einen Streit ausbrechen die Versicherung zahlt eh ne Menge und man kann sich gemütlich zu einem Disput auf die Couch setzen und bittet natürlich den Cowans etwas zu essen an, Apfel-Birnen-Cobbler, so eine Art Strudel. Ja was Gutes.

Im Laufe der Handlung kommt so ziemlich viel raus. MICHAEL mag seine Mutter nicht, er sauft, Alan ist der ruhige Typ der sein ganzes Leben auf der Technik aufgebaut hat, also er ist ein Technikfreak oder einer der meint, sein Handy ist das allerwichtigste was er hat, Nancy spielt die Rolle der braven Ehefrau und Mutter, schließlich ist Ihr Mann ein reicher Typ.

Im Laufe der 78 Minütigen Handlung hört man immer mehr was so raus kommt. Man beschwichtigt, man unterstellt, man erfährt wie wer und wieso so tickt, wie verrückt der eine oder andere ist, man hört wie man fast vor dem Weinen steht, private Familiendinge kommen zum hören, dann wollen die Cowans gehen, aber man streitet über einen Hamster, MICHAEL der ja Angst vor Nagetieren hat, der keine Kriechenden Lebewesen haben möchte, der hat einen Hamster ausgesetzt und ihn so sterben lassen, und dieses Thema ist für einige Minuten der Grund für heftige Beschuldigungen, schließlich ist er ja ein Mörder, und das weiß Jodie Foster am besten, die ja in Afrika war und Tierlieb ist.

Dann wird Penelope als politisch korrekte Kuh benannt, weil sie für dies Drecks Bimbos dauernd Partei ergreift, MICHAEL ist eher der Republikaner, der keine Armen und irgendwie die Ganzen Neger und Ausländer mag, Jodie Foster die den Kosenamen Darjeeing hat und sich als Beste und Klügste fühlt, wird immer mehr aufgebrochen, schließlich ist Kate Winslet noch da, die Rache dafür nehmen will, sie ist besoffen weil Jodie Foster Ihre wertvolle Handtasche auf den Boden geschmissen hat, Na Ja sieht jedenfalls so aus.

Irgendwann scheißt Kate Winslet, sie hat ein paar Drinks zu viel, auf den Sohn von Jodie Foster, Nancy ist eher der Meinung dass der Sohn von Penelope sowieso ein Trottel ist, und der nichts anderes verdient hat als eine in die Schnauze zu bekommen, dann geht der Streit wieder in ruhigere Bahnen, MICHAEL ist wieder der ruhige der alles beschwichtigen möchte.

Nancy ist übrigens Investmentbankerin, Ihr Mann Waltz ist Rechtsanwalt, Penelope ist ja Schriftstellerin, Michael ist Haushaltswarenhändler und mag nicht wenn die Leute so kompliziert und ruhig sind, Nancy mag nicht wenn einer lügt, Penelope mag nicht wenn sie auf die Wahrheit angesprochen ist, sie verheimlicht viel und sieht sich nicht so wie sie in Wirklichkeit ist, ja und dann wird alles irgendwie psychologisch.

Man kann bei dem Film herrlich hinter die Fassaden der menschlichen Seele blicken, vieles wirft der Film auf was wir Menschen sind und machen, das Kammerspiel ist wie ein Spiegel der vor unsere Augen gehalten wird, man sieht sogar den Hamster für kurze Zeit. Und Irgendwann ist der Film aus. Zacharias im Film, ein Junge, das ist der Sohn von Roman Polanski, Elvis Polanski heißt er, ja toller Name.

Irgendwann merkt man dass MICHAEL und Alan eine Gemeinsamkeit haben, man liebte früher Ivanhoe, das war das ungekrönte Vorbild der Jugend früher, heute ist es Pokémon oder Sido der Sänger. Man erfährt im Film z.B. von Jodie Foster dass sie strikte Moralvorstellungen hat, Nancy denkt nur ans Gespräch, Alan ist ein Zyniker, ja und irgendwie hat der Film ehrlich gesagt nicht mehr zu bieten.

Wenn ich mir ansehen möchte wie Menschen streiten dann sehe ich mir „Ein echter Wiener geht nicht unter“ an, die beste Serie aller Zeiten in dieser Art.

Der Film wie gesagt wurde in Paris gedreht da Polanski wegen dem Haftbefehl nicht nach Amerika reisen darf, er hat ja damals ein Kind flachgelegt, ja und bei den 68. Filmfestspiele in Venedig hat der Film Preise gewonnen was mir unverständlich ist, der Film ist langweilig, er ist meiner Meinung nach unnötig, dass Polanski den gemacht hat, ja keine Ahnung wieso. Dass die Schauspielerinnen den Golden Globe gewinnen konnten ist klar, ja nominiert sind sie worden.

Sie spielen allesamt gut. Der Film ist oft sehr realitätsnah, er hat oft einen Hang zum Zynismus, er ist ein bisschen sarkastisch, er zeigt auf wie Menschen sich an kleine Dinge oft klammern und sich damit alleine fühlen, hier sieht man wie Menschen so sind, und wie sie reagieren wenn sie in Enge sind, allerdings der große Aha Effekt fehlt meiner Meinung nach völlig.

Ein gewisser Tavoularis hat das Set gemacht, alles wurde ja in einem Studio in Paris gedreht, der Typ hat auch für den Film „Die 9 Pforten“ das Set gemacht. Von seinem 1. Film „Das Messer im Wasser“ aus 1962, bis jetzt, hat der Regisseur Polanski 20 Filme gedreht. Und die Hälfte war gut, die andere nicht. Was gut ist an dem Film, die Dialoge sind gut, der Film ist so gemacht dass sich die Schauspieler dem Drehbuch unterordnen genau das machen was in dem Drehbuch steht man merkt, sie reagieren professionell, Zeit und Möglichkeiten für freie Entfaltung bleibt hier bei dem kurzen Film nicht, alles geht die gewohnten Professionellen Bahnen, mehr ist hier nicht drinnen, das ist perfekt, aber der Film ist so etwas langweilig, er hat mich nicht vom Hocker gerissen, obwohl er super gespielt ist.

Was natürlich nicht neu ist an dem Film dass Leute sich beschimpfen, dass Eheleute streiten das man Probleme hat, aber mal ehrlich, wer will das sehen? Was ist daran so interessant? Am besten kommt im Film Waltz weg der die Ruhe weg hat, Kate Winslet ist für den einen oder anderen Wutausbruch verantwortlich, und Jodie Foster ist so richtig die Politisch korrekte Negerliebende Kuh. Ihr ist es egal was wer wo wie denkt, Hauptsache so sein wie der Staat es vorschreibt, brav anschmiegsam und ja nichts riskieren.

Ja nett, irgendwie gut die Idee, gut gespielt, aber ehrlich gesagt, so einen Film im Kino sich ansehen ist ne Frechheit denn für mein Geld möchte ich was gutes sehen was mit Action und nicht was mit Anspruch, den er ja hat, aber sonst gar nichts, der Film ist meiner Meinung nach wie “Wer hat Angst vor Virginia Woolfe“ den ich echt langweilig fand.

Egal, wer sich den Film ansehen möchte muss wissen dass es in dem Film nicht viel gibt was passiert, aber das macht nichts, es ist ja eben halt ein anderer Film, nach ein paar Stunden ist der Film vergessen, ich habe mir nicht viel gemerkt und ich bin froh dass ich den Film nicht noch mal sehen muss, er ist eigentlich stinklangweilig aber sehr gut gespielt deshalb 60 von 100 Punkten.
 


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