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Filmkritik: Shark Night 3 D

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Shark Night 3 D (tuvok, 05.01.2012)

Beiträge

tuvok
5.1.2012 14:52
Filmkritik: Shark Night 3 D

Und wieder ist die Welt um einen 90 Minuten Film reicher, wieder ist er in 3 D, wieder muss ich mich vorher ärgern, wieder wurde ich teilwiese positiver überrascht als Anfangs angenommen und wieder mal darf ich mir vorher nicht die Filmkritiken durchlesen um nachher festzustellen, so ein Mist ist der Film gar nicht.

Der Film weckt herrliche blutige perverse Assoziationen in mir. So ungefähr wie bei „Piranha 3D“. Wieso gibt es eigentlich keinen Gina Wild Film in 3 D? ja keine Ahnung, wird sicher noch kommen. In 3 D die Sexszenen zu sehen? Hm, gar nicht so übel.

Zurück zum Film. Anfangs sieht man im Vorspann einen CGI Hai, Blut im Schriftzug, und kurz darauf ein junges Paar das im Wasser badet, Irgendwann, irgendwo, doch fängt da die Liebe nicht an, wie Nena so schön in Ihrem herrlichen Lieg singt.

Nein, er will sie ausziehen, sie will nicht, er geht in den Wohnwagen, 1. Gedanke, die 2 dreckigen unverheirateten Jugendlichen nackt im Wasser, ja man weiß eh wozu das führt, wann wird dieses nackte Miststück noch gefressen und der Junge muss auch seine Strafe bekommen, schließlich hat er ja eine junge Frau mit der er verheiratet ist fast zum Beischlaf gezwungen, los wo ist der Hai, zerfleisch doch endlich dieses Miststück.

Natürlich werden im Film einige Leute gefressen, das ist auch gut so im einem Horror Wasser Film. Nur ist er etwas dilettantisch, setzt auf Urinstinkte, gewalttätiger Art aber nicht so arg, dass man jetzt übertriebene Splattergefahr befürchten müsste.

Er ist teilweise so richtig schön spannend gedreht, wieso der blöde Hai wenn er kommt nicht die Haiflosse oben hat sondern die Leute von unten überrascht und mit Ihnen Klavier oder Karussell spielt, ja keine Ahnung war übrigens im Film alles so wie in den 70 er Jahren. So richtig altmodisch, nicht zu blutig, lange Blutszenen ja, aber nicht so genau, so richtig alles verschwommen, so ein richtiger herrlicher 70 er Jahre Film. Wieso er in 3 D sein muss weiß ich nicht da es den Film eh bald in 2 D auch geben wird, Frechheit.

Weiter geht´s mit Gamer Nerds. Ein paar Jugendliche Idioten die Computerspielen als wichtigste Sache der Welt erkoren haben, zumindest sehen sie so aus.

Natürlich ist im Film keiner krank, keiner muss kotzen, keiner hat Eltern die krank sind, keiner hat Geschwister die im Krieg sind, keiner hat Pickel oder Eiterpusteln am Schwanz, keiner hat Hämorrhoiden oder einen Weisheitszahn der weh tut, also alles was so unrealistisch ist und für 90 Minuten schön ist ,das sieht man in einem Film.

Vielleicht liegt alles daran dass es derselbe Regisseur ist wie bei „Final Destination 4“ und „Snakes on a Plane“. Wenn man sich jetzt den Film im Kino ansieht, ja leider gibt es kein 2 D, da wird man sich ärgern, Mist, wieder 10 € für einen blöden Film ausgegeben, ja das ärgert mich auch maßlos dass diese Filme so teuer sind. Dann kommt noch so ziemlich viel dazu was schauspielerische Größe ausmacht, Schauspieler sind so einfach, keiner hat ein gutes Thema, man redet über Handys und Computer, es sind lauter junge Leute da, der Film ist voller Klischees.

Klischee deswegen weil es viele Junge Leute gibt, viele geile Mädchen, viele Bitches und Schlampen, viele Leute haben viele schöne Autos, jeder hat Geld, nichts hat im Film was verloren was irgendwie realistisch ist, keiner redet über die Präsidentschaftswahl oder vielleicht über Bauliche Veränderungen sonst wo, will sagen, im Film gibt´s gar ins, so echt gar nix, was irgendeinen Anspruchsvollen Dialog vermuten lässt.

Im Film fließt glücklicherweise viel Blut, aber von zerfetzen Körperteilen wie man es sonst gewohnt ist - von wildgewordenen Wasserbewohnern die von sonst irgendwoher kommen und einen eigenartigen aggressiven Lebensstil an den Tag legen der gar nicht am erklärt wird, der wird hier nicht auf seine Kosten kommen.

Dort wo es im „Weißen Hai“ - meiner Meinung nach dem besten Unterwasserhorrorfilm aller Zeiten, erschreckt mich noch immer und seit dem Film habe ich eine eigenartig aggressive hintergründliche Neigung gegen Haifische und alles was Zähne hat die größer sind als meine, musikalisch untermalte Effekte zu blutgierigen Zerfleischungseskapaden wildgewordener Monster gibt, hat man hier einfach viel Blut im Wasser gezeigt, tollwütige Haie die schnell fressen um dann weiterfressen zu können.

Dann gibt es ja hier auch 2 Hinterwäldler die kurz Stress machen wollen weil sie ne Spanierschnecke anbaggern, Freund Neger ist darüber sehr erbost, 1. Hinterwäldler ist Alkoholiker und denkt nur an Sex, sonst hat er im Film keine Aufgabe, der 2. Ist einer mit kaputten Auge und raufbereit zu jeder Zeit, muskulös und man sieht, der Schauspieler ist ja gar nicht so wie er es im Film darstellt, also Arschloch.

Schade das man nicht mal das hinbekam.

Die Handlung ist kurz erzählt übrigens, es geht einfach um Jugendliche die saufen und vögeln wollen ,auf ne Insel fahren, irgendwo in Amerika, keine Eltern haben, alle studieren man hat Urlaub und alle werden abgemetzelt, dazwischen gibt es Teenagergestöhne und Gequake, wogegen ich nichts habe, hin und wieder nette Hillbillymusic und schöne Aufnahmen.

Und das Beste, die Typen haben 0 Angst vor Haien, man weiß dort wird gefressen und geht trotzdem baden, ja super Logik. Könnte die vom George Bush sein.

In Louisiana wie im Film möchte ich auch leben, nur ein Problem gibt es hier, Polizisten die schießwütig sind, Hinterwäldler, kein Handyempfang, eh klar was sonst, und die Möglichkeit ohne Taucherbrille auf einen verdreckten See zu tauchen und sogar was zu finden und zu sehen, ja die Leute haben super Augen.

Im Abspann gibt es dann so ne Art Making of mit unwichtigen Einsätzen die aber nett sind, ja O.K. die Polizisten sind nicht so ganz schießwütig, klingt aber gut in der Aufzählung, ein Mädchen kennt man dort ja die geht ja auch baden, und wenn ich da an Kapazunder denke wie andere Unterwasserhorrorfilme, ne, ungefähr so wie die Horrorversion von „Die blaue Lagune“ der ja eh schon gut Horror ist, obwohl ich sagen muss, Brooke Shields mit 16 war schon ein geiler Feger.

Die Musik im Film ist gewöhnlich, dem Film fehlt es an Inspiration, an neuem und Neuartigem, an besserer Musik, an weniger Szenen die einfach sind, also Teenager geht baden, Großaufnahme, Teenager im Raum saufen, hat man eh noch nicht zur Genüge gesehen usw.

Ich natürlich schaue mir gerne Tierhorrorfilm an, habe schon schlechtere gesehen aber auch bessere.

Man hätte mehr daraus machen können, nein wirklich, die Attacken der Haifischchen sind einfach gewöhnlich, alles gleich, man sieht sie nicht, sie sind da, sie zerfleischen dich, das weiß man eh schon vorher, sie sind nicht sichtbar so richtig, rotes Blut im Wasser und einiges an Hektik, ja das war´s . Kein Scherz.

Im Film gibt es jedenfalls einen Buben namens MALIK der Schnellboot fahren kann, einen DENNIS der mal früher mit SARA zusammen war und mit den Haien was zu tun hatte, ja war ne gute Story, sieht man ganz am Ende, ja und was fehlt noch? Ja genau, im Film ist nichts mit Logistik zu sehen, jede Art von Handlung ist einfach da und wurde einfach gemacht, also Dinge werden nicht erklärt ja und eine CGI Flosse sieht man auch habe ich vergessen.

Dafür hat er mit seinen 25 Millionen AUS $ Budget nur 18 eingespielt, cool was. Als dem MALIK dann der Arm abgefetzt wurde ja irgendwie war das ganze sehr einfach vom Faktor, 1. Hilfe her, ich lache mich tot über den Trash.

Ja etwas enttäuscht war ich, also nur 66,11 von 100 Punkten
 


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27.02.2017 03:54:57
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