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Filmkritik: Morning Glory

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Morning Glory (tuvok, 01.05.2011)

Beiträge

tuvok
1.5.2011 22:29
Filmkritik: Morning Glory

Auch wenn ein Film 98 Minuten dauert muss er gut sein. Wenn er noch dazu gute Schauspieler hat, wie Harrison Ford der eine Institution ist, dann eine Diane Keaton, die hier im Film wenig vor kommt, die ja aus „ Die letzte Nacht des Boris Gruschenko“ bekannt ist, und dann noch dazu eine Rachel McAdams, dann kann der Film nur gut sein oder? Rachel ist noch bekannt aus „State of Play“ aber nur etwas. Macht nichts, die 1978 geborene ist eigentlich eh ein C Hollywood Star, macht aber nichts. Ich finde die Idee generell gut, A, B und C Stars in einem Film zu bringen.

Ford der ja Baujahr 1942 ist, hat im Film sehr viele Preise gewonnen, so auch in echt. Der Sohn eines katholischen Iren und einer jüdischen Russin hat ja Schauspiel studiert, darum ist er auch so gut. Wieso er aber sich scheiden ließ, wo er doch mit seiner Holden so lange glücklich war und dann 2002 die Calista Flockhart geheiratet hat, weiß ich nicht. Egal, er war ja früher Schreiner und hat 1967 den 1. Auftritt gehabt, und seine Narbe am Kinn hat er in Wirklichkeit von einem Autounfall als er 18 Jahre alt war. Und er war der 1. Star der über 20 Millionen US $ Gage bekam, allerdings nicht für diese 2010 er Produktion, die im ganzen schon 40 Mille gekostet hat, ja man sieht, auch reiche Menschen machen es billiger, was auch kein Wunder ist bei einem Vermögen von fast 500 Millionen US $.

Die Story in dem Film ist nicht so unbedingt besonders, sie zieht sich ein bisschen hin, oft habe ich mir gedacht, was hat wer jetzt gesagt und um was geht es? Na Ja wenn das Drehbuch sehr einfach ist habe ich einfach auch Schwierigkeiten dem zu folgen und es ist ja nicht immer einfach gewesen bei dem Film weil man sich oft andere Dinge denkt. Sicher ist es schön eine Becky Fuller im Film zu sehen, die ja von Rachel gespielt wird, sie wie im Dauerlauf oder im Schnellschritt mit Stöckelschuhen gelaufen ist, was ich nicht kann, und es ist schön wenn am im letzten Drittel so was wie Spannung, Humor und Romantik aufkommen lässt, aber der Film besteht nun Mal aus 3 Dritteln.

Der Film ist so gestrickt das man sich denkt, he der kommt mit dem zusammen, die streiten aber die können sich doch vertragen und der könnte den lieben, und die landet mit dem im Bett, was natürlich nicht so schlimm ist wie „Sex and the City“, ne in diesem Film wird alles nett und einfach angedeutet, aber irgendwie ist der Film einfach nur Sonntags Nachmittags nett.

In dem Film geht es ja um die BECKY die in New Jersey arbeitet, eh bei New York da irgendwo, und die ist eine Produzentin und wird gefeiert, ja sie ist sehr gut. Doch eines Tages, obwohl alles gut geht, wird sie von Ihrem Sender gefeuert, da sie zu teuer ist und ein neuer Studienabgänger zu einem neuen Produzenten aufgebaut werden soll, da der nicht so viel verdient und ein Mann ist und einfach sich mehr wohl sagen lässt, ich weiß nicht. Dass sind die Rätsel die der Film hinterlässt.

Genauso wie dass die Leute in dem Film kein Burn Out Syndrom bekommen, sich für den Job zerreißen förmlich, eine schöne Wohnung haben, immer gut gekämmtes Haar haben, schön und jung sind, keiner hat Probleme, Durchfallerkrankungen, geistige Inkontinenz, keiner in dem Film ist schwach oder krank, keiner muss essen und hat allabendliche Heißhungerattacken auf Freund Kühlschrank, und so verliert der Film schon bei mir Mal Punkt wegen fehlender Realität. Sicher das haben andere Filme wie „Krieg der Sterne“ auch nicht, aber die sind einfach Kult und waren es und werden es immer sein. Da ist mir egal ob die Typen da 10 Jahre hungern oder nicht.

Jedenfalls nimmt BECKY einen Job an, nach langem Suchen, sie wohnt bei Ihrer Mutter, ein kurzes Gespräch sah man, sie ist 28 Jahre im Film, und sie trifft auf JERRY BARNES der von Jeff Goldblum irgendwie, wie ein Ekel gefilmt wurde, Also er ist irgendwie ein Ekel, aber so auch nicht, denn er ist zwar hart, aber nicht unerbittlich und nicht unfair, er ist einfach nur wie alle Männer im Film karrieregeil. Obwohl so arg auch wieder nicht, aber irgendwie schon.

Und jetzt ist sie eben da, und was macht sie? Am 1. Tag feuert sie Mal den Co-Moderator, der einfach ein eingebildeter unnützer Kerl ist, vielleicht bekommt der Film eine Fortsetzung wo der Typ eben zu einem Kettensägenschwingenden Homosexuellen Walrettenden Killer wird der auf Sodomie steht und ins Weltall reist mit einer selbstgebastelten Coladose.

Nun BECKY macht sch einen Namen und hat die Idee, einen fehlenden Moderator zu suchen, war für COLLEEN PECK die ja von Diane Keaton gespielt wird. Die süße ist 1946 geboren und seit 1970 im Film, ja da hat sie noch sehr oft mit Woody Allen gespielt, sie war ja damals seine Möse, eh Muse, Sorry, und nun ist sie einfach hier rund alt und sieht aus wie Ihre eigene Großmutter, aber macht nichts, sie ist eine gute Darstellerin, und sie hat in dem Film die Idee, dass sie MIKE gewinnt für sich und ihn in Ihre Morgensendung Daybreak holt.

MIKE ist einsam, alleinstehend, er ist eingebildet, von sich sehr überzeugt, er ist mürrisch, arrogant, er ist unhilfsbereit, er ist ein Arschloch aber der beste Journalist den Amerika je sah, er war 40 Jahre dort, aber er wird alt und soll gekündigt werden und durch eine Vertragsklausel bindet sie ihn an die Sendung Daybreak die MIKE gar nicht will, weil dass eine Frühstücksendung ist, eine Zeit und eine Sendung die für ihn unter jeder Sau ist, weil da nur Irre und Proleten zusehen um die Zeit um 7 – 9 Uhr und dass interessiert ihn nicht.

Da aber auch die Sendung abgesetzt werden soll, hat BECKY die Idee, die Quoten so in die Höhe zu treiben, dass die Sendung bleibt und nicht abgesetzt wird, schließlich hat sich die Sendung schon eingespielt, das Team ist freundlich und nun muss nur noch MIKE zur Freundlichkeit gebracht werden und die Sendungsquote erhöht werden, MIKE will übrigens nur Niveauvolle Sachen machen da er das ganze Leben Nachrichten moderiert hat, der heilige Gral der TV Landschaft.

Wieso ist m Film alles so einfach? Wieso sieht man immer so Klischees im Film? In der Frühe sauft jeder Kaffee, alle sind glücklich, keiner ist verärgert, alle sind wach, eine schläft, keine erzählt anzügliche Witze, alle haben gute Frisuren, Stress ist da aber keiner hat Burnout. Und natürlich wenn es um Liebe geht, dann geschieht dass sich Finden lassen und finden des Partners so einfach wie Eier aufschlagen. Irgendwie ist der Film zu einfach generell, er ist so gestrickt dass ihn ein Blinder Taubstummer versteht und auch ein Analphabet vom Mond, aber dann wieder nicht, dann hat er ein Thema und noch eines, und ist dann wieder leicht spannend aber nur leicht, ja er ist einfach nicht so hipp der Film, übrigens 50 Cent hat hier einen Auftritt, der Skandal Rapper.

Was an dem Film so nett ist, Rachel hat immer schöne Haare und schöne Augen, sie ist eine Frau die gar nicht grantig sein kann, und wenn sie böse ist, möchte man sie über das Knie legen und ordentlich durchv… Ihr wisst schon. Was schön ist in dem Film, man sieht auch einen schönen Sonnenaufgang, und dass ist schon das einzige, ja es gibt noch gute Sachen, wie z.b. gute Darsteller, aber das ist schon alles, bis auf die Idee und die schönen Häuser, aber das ist alles. Ich hätte mir jedenfalls mehr gewünscht von dem Film auch wenn die Story nett ist und neu, für Harrison Ford Fans ist der Film natürlich gut, aber für andere normale Leute, würde ich sagen der Film ist nichts was man unbedingt gesehen haben muss.

Deshalb nur 71 von 100 Punkten.
 


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