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Filmkritik: Unstoppable

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Unstoppable (tuvok, 21.11.2010)

Beiträge

tuvok
21.11.2010 20:14
Filmkritik: Unstoppable

Wenn Denzel Washington im Kino ist, da freue ich mich immer da freut sich jeder, und da hat man wirklich etwas vom Film. Wenn Denzel im Kino ist, ist er anders als Will Smith, der auch sehr berühmt ist, Denzel ist fast immer ernst, seine Witze sind akademisch, man braucht etwas länger, man muss nachdenken, dann lacht man, wenn Denzel da ist, macht er Dinge die man ihm nicht zutraut, wie hier im Film auf einem Zug laufen, 80 Km/h war der schnell, und das obwohl der Schauspieler eigentlich Angst vor Stunts hat.

Die hat er aber machen müssen weil sein Lieblingsregisseur das so wollte, er hat ihm vertraut eh gut. Wenn ein Film ins Kino kommt ist meistens ein berühmter und ein unberühmter Schauspieler dabei und eine Frau die auch noch dazu sehr hübsch ist. Das ist in dem Fall Rosario Dawson die eigentlich im Film hätte seine Frau sein sollen, man was für ein geiles Miststück, einfach hübsch, furchtbar intelligent und eine absolute Führerin, ja die Frau hat Führerqualitäten, sie ist adrett, sieht gut aus und mit der möchte ich mich nicht anlegen die zerreißt dich mit Worten in der Luft.

Was mir an Filmen immer so gefällt ist am anfangs dass die Story auf einer wahren Begebenheit basiert, und das tut er ja auch, und zwar gab es Mal einen bestimmten Vorfall CSX 8888, das war wirklich in Amerika und da war am 15. Mai 2001 im Rangierbahnhof Stanley Yard nahe der Stadt Toledo im US-Bundesstaat Ohio ein Zug außer Kontrolle geraten und der ist wirklich mit 100 Kilometer unbemannt in Richtung Kenton gefahren ja er wurde dann abgefangen natürlich nicht so wie im Film.

Übrigens die Unbekanntere Rolle spielt ja Chris Pine, der ein paar wunderschöne blaue Augen hat die meiner wunderschönen Freundin sehr imponieren, und ich dachte mir die ganze Zeit das ich den doch kenne. Und da fiel mir ein das er ja schon Captain Kirk im Enterprise Remake war. Allerdings hat er mir dort besser gefallen. Nein das muss ich jetzt sagen. Er spielt ja hier den reichen Schnösel, oder eher den, der viel weiß und viel kann und einfach einen Job annimmt der sehr hoch dotiert ist, höher als den von seinem Partner Denzel Washington der seit 1980 dort arbeitet.

Und der hat in dem Film wirklich viel zu leisten denn es fing alles ganz harmlos an. Da war so ein dicker Fetter Typ, der war Mal kurz fahrlässig. Und das im Rangierbahnhof von Fuller Yard in Pennsylvania denn der vergas einfach nicht nur die Druckluftschläuche zu verbinden sondern er sprang vom fahrenden Zug ab und eine Weiche zu stellen, und da setzt sich ein Güterzug, beladen mit giftigen Chemikalien, unbemannt in Bewegung. Na ja, anfangs 10 Km/h, am Ende 120 Km/h. Er gerät auf die einspurige Strecke in Richtung Stanton. Durch seine explosive Ladung gleicht der Zug einer Bombe auf Schienen, weil das ganze ein 4.500 Tonnen Zug mit 29 Waggonen, die eben hochgiftig sind, irgendwas mit Kleberzusatz war. Und das schlimme ist, der Zug rast in eine Stadt mit 725.000 Leuten und muss um eine Kurve fahren die nur 30 Km/h aushält, und jetzt wird es spannend, der Zug hat einige Kilometer vorher noch 120 Km/h fast darauf.

Und wenn man sich den Film so ansieht denkt man sich, he endlich ein Katastrophenfilm, meine Güte, so ein richtig geiler altmodischer Katastrophenfilm wo dauernd das Wort Runaway Train vor kommt, dass mich an einen alten Pierce Brosnan Film erinnert, wo es um einen Atomzug ging, ja so was wie der Castor Transport, war ne Super Story. Aber der Film ist ja eben Hollywood und da muss unbedingt eine Frau mit spielen und das ist auch gut so. Connie Hooper, Leiterin des Bahnkontrollzentrums, die eine absolut toughe Frau ist, leider auch vor der Obrigkeit ein bisschen kuscht, schlägt sofort Alarm und versucht den Zug zu stoppen. Anfangs will man den noch im unbemannten Gebiet entgleisen lassen. Da der Zug jedoch schneller unterwegs ist, als zunächst angenommen, gelingt es nicht, ihn auf ein Nebengleis zu lenken. Und da fängt die Misere an, denn da war so ne Szene als ich mir dachte, uff, jetzt wird es knapp und nur kurz danach waren meine Finger fast gebrochen und meine Haut aufgekratzt, weil meine Holde diese blöden Nagelverlängerungen hat, die Sumpfkuh die. Als der von Connie beauftragte Mitarbeiter an der entsprechenden Weiche ankommt, ist der Zug bereits vorbei und so ein Typ, der den 1. Schweißer spielt, der auch Chris Pine als Freund hat in dem Film, der dafür verantwortlich war das Chris Pine im Film eingestellt wurde, ja der ist so was wie der 2. Retter.

Und da wird der Film echt cool, den man beschränkt sich nicht auf eine Hauptrolle sondern auf 3 eigentlich und das Beste, die echte Hauptrolle spielt ein Zug. Die Story ist natürlich eng verwandet mit der Pelham 123 Story die es ja auch mit Denzel im Kino spielte, wo eine U Bahn entgleiste, ja die war super, doch der hat mir besser gefallen, da waren keine Ganoven dabei, keine Entführungen, keine Nudity Szenen, keine Nackten und Toten sozusagen, keine Bluteffekte, nein das war wirklich ein straighter guter 95 Minuten Film.

Denzel spielt ja FRANK BARNES der eben seit 1980 am Zug ist, schon 28 Jahre, und WILL COLSON ist der neue, Chris Pine, der noch dazu mit dem Chef der Zuglinie anstreitet, den spielt übrigens GALVIN, gespielt von Kevin Dunn. Der ist alt und fett geworden hat aber ne gute Rolle die mich so sehr an den Vater von den Transformers Filmen erinnert, wo er ja mit spielte, nur hat er hier seine ernstere Rolle als im Roboterfilm.

Ne der Film ist wirklich gut, der ist in der Menge irgendwie untergegangen. Was ich von dem Film mit nehme, ich möchte auch Mal auf einem Zug laufen, wir gingen ja in der Nähe an Bahngeleisen vorbei, aber die gute Stute hat mich nicht gelassen. Übrigens wer auf Interviews steht: Denzel meinte das er irre ist auf dem Dach eines fahrenden Zuges zu laufen. „Der Zug fährt mit 72 Stundenkilometern dahin, ich renne über das Dach eines Waggons, ein Hubschrauber schwebt drei Meter über mir, ich hänge an der Seite eines Waggons, es ist total verrückt! Ich war sehr froh, als mein Stuntman die Stadt verließ, denn da wusste ich, dass Tony mich nicht mehr fragen würde, dessen Job zu machen“, ja ich dachte mir dann, he das möchte ich, Stuntman sein oder Schauspieler, nichts besonderes, reicht schon unter den Besten 10 zu sein.

Der Stunt wo Pine vom Zug auf den Truck springt, die Ladefläche machte ein Stuntman, man hat ihm das nicht erlaubt zu machen dafür durfte er beim fahrenden Zug auf einen Werkzeugkasten steigen und abspringen versuchen den Rest machte eben ein Stuntman. Gary Powell war der Stunt-Koordinator von Tony Scott, dem Regisseur der ja mit Denzel sehr oft schon Filme drehte. Und die Szene wo es aussah als fällt Chris Pine unter den Zug, die ist echt, die Stuntleute waren nur 10 cm vom Boden entfernt als der Zug 70 – 80 Km/h fuhr, ja einiges war Digital im Film eingefügt, aber der Rest war alles altmodisch so richtig schön altmodisch selber gemacht, einfach super. Solche Filme mag ich.

Wenn ich jetzt die Schauspielerische Leistung noch kurz sagen kann, ja Denzel ist Denzel, den kann man nicht verkennen er nimmt seine Rolle ernst, das Drehbuch lässt nicht viel zu von echter Schauspielkunst, ist auf Action und eben 95 Minuten ausgelegt, Rosario Dawson spielt sehr glaubwürdig eigentlich alle und Chris Pine fand ich zu kurz im Film, Vorgeschichten kamen wenig vor, auch Streitigkeiten nicht, dafür eben eine Nebenstory von der Frau von Chris Pine die sich scheiden lassen wollte, halt im Film.

Ach ja, der Film spielt an einem 12. Oktober, es geht um den Zug 1206 der davonrast und nur der Zug 777 kann dass ganze aufhalten denn da ist Frank und Will an Board. Im Original ist der 66 Meilen schnelle Zug durch 3 Bundesstaaten gerast und niemand wurde verletzt. Der Zug im Film ist eine General Electric AC4400CWs von der Canadian Pacific Zuglinie. Übrigens 20 Mille hat der Film gekostet, und 100 Mille eingespielt.

Ja mir hat der Film gefallen.

90 von 100 Punkten.
 


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19.10.2017 02:28:59
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