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Filmkritik: Oben

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Oben (tuvok, 16.02.2010)

Beiträge

tuvok
16.2.2010 18:03
Filmkritik: Oben

Der Titel ist sehr befremdlich, die Story ist einzigartig, die Bilder sind gut, Die Effekte im Film sind nicht übel, die Deutschen Synchronstimmen sind gut gewählt, der Alte Mann ist spitze, die Spannung ist gut, der Spaßfaktor ist hoch, die Trauer ist auch hoch, man weint, dann lacht man, dann wundert man sich ärgert man sich und dann ist der Film nach 90 Minuten leider aus.

Den Film kann man schwer in Worte fassen. Tja, er zehnte computeranimierte Spielfilm der Pixar Animation Studios und der Walt Disney Company ist wirklich ein Empfehlenswerter Film. Und wie alle Pixar Filme hat auch der Film einen Vorfilm – „Teilweise Wolkig“.

Dieser Vorfilm hat ne witzige Handlung: Die Handlung spielt in einer Welt, in der die Störche den Menschen und Tieren die Kinder im Schnabel herantragen. Kaum haben sie ihre Lieferung abgegeben, so geht es zurück zu den Wolken, deren Oberseiten sich als gottähnliche Wesen zeigen, die aus Wolkenmasse alle jungen Geschöpfe formen und mittels Blitzschlag zum Leben erwecken. Jede dieser Wolken wird von einem Storch besucht, der von ihr die Kinder, in einem weißen Stoffsack verpackt, entgegennimmt.

Und er ist gut gemacht und ich mag die Vorfilme von Pixar, die es hoffentlich bald alle mit den neuen auf einer neuen DVD oder Blu Ray geben wird.

Der Film hat 175 Millionen US $ gekostet, er hat in den USA 294 Mille eingespielt, weltweit im ganzen 723 Mille. Wer sich mit Animationsfilmen auskennt, wird den Preis ANNIE Film kennen, so was wie der Oscar aber für Animationsfilme, was ich sehr gut finde. Da hat der Film hier 9 Nominierungen bekommen. 2 Preise gewannt er, dass 4. x in Folge zum besten Animationsfilm. Er bekam auch übrigens 5 Oscar Nominierungen.

Der Film mag für viele befremdlich wirken weil er mit Trauer beginnt, eigentlich mit Spaß aber mit ernst und Trauer und ich finde dass ehr gut gewählt, denn so wie der Film ist habe ich noch keinen gesehen und ich finde auch die Story am Anfang gut, wie der Alte Mann mit seiner Jungen ELLIE den Lebensabend bestreitet, wie er die als Kind kennen lernt, wie es halt damals in den 50 er Jahren war, wie er sein Idol auf der Leinwand anstarrt, wie er wenig redet und wenig Probleme macht, sie sind glücklich und ich Glaube die Message oder eine von dem Film ist, nimm das Leben nicht so schwer, oder, Scheiß dich nicht immer an bei jedem Dreck, und vor allem, die Liebe zählt nur die Liebe, Liebe vergibt und Liebe pflegt, sie ist da und nie fort, sie hilft und nimmt dich an wie du bist, und auch eine gute Message, auch wenn du keine Kinder kriegen kannst, du wirst auch so geliebt, ja der Film ist traurig, er hat einen hohen Anspruch. Er zeigt die Liebe von Mann zu Frau, einer Frau die als Kind aussah wie ein kleiner Zombie Dämon, und im später wie eine Prinzessin. Es ist ein Film über verborgene Wünsche und vergessene Gedanken, über die Reise ins Nichts und den Urlaub im Nirgendwo.

Sehr gut fand ich den Hund DOG im Film, ein echter Depp, aber ein netter der noch dazu eine sehr gute Rolle spielt. Sicher hätte man erfahren können wie die Hundehalsbänder als Dolmetscher Computer genau funktionieren wieso Hunde so viel Redelust haben, wie dass alles gemacht wurde, wieso ein Luftschiff 200 Meter lange sein kann, ja da hätte man viele Fragen stellen können aber ich will mich auf den Film einfach einstellen wie er ist. Einfach süß.

Die 3 D Version vom Film fand ich nicht gut, da kann man sich nicht so gut konzentrieren auch wenn 3 D heut zu Tage besser ist als in meiner Zeit der Roten und Grünen Brillen, mit 3 D konzentriert man ich weniger auf die Story, ich mag sowieso lieber 2 D und Digital. Und so habe ich den Film dann auch noch Mal gesehen und ich muss sagen, er ist viel besser, er wirkt stärker, er wirkt ruhiger, er wirkt effizienter, die Gefühle kommen mehr raus.



Kurzhandlung – Teil 1:

Die Handlung in mehreren Teilen dass habe ich auch noch nie gemacht, Also wie kann man den 1. Teil des Filmes beschreiben? Nun ja so - Der Film beginnt mit der Annäherung Carl Fredricksen und seiner späteren Frau Ellie. Es folgt eine gelungene Sequenz, die uns das gemeinsame Leben der beiden zeigt, mitsamt allerlei liebevollen Momenten, aber auch traurigen wie die Nachricht, dass die beiden keine Kinder bekommen können und endet schließlich mit dem Tod Ellies.

Und da muss ich sagen, dass das alles sehr gut gewählt ist, keine Szene war zu viel, eher zu wenig, die Szene mit der Unfruchtbarkeit wurde kurz angedeutet, beide hatte kein Kind, der Tod wie er dich ereilt, ja dass war echt zum Heulen, und dass taten wir auch, und ich muss sagen wenn der Film real verfilmt wird, mir gefällt die Pixar Version sicher besser.

Der Film hat ja anfangs keine Dialoge, er ist Also sehr ruhig, kann man sagen doch ist er sehr laut, in deinen Gedanken in deinem Kopf und dass finde ich wieder gut.

Kurzhandlung – Teil 2:

Tja das ganze kann man natürlich weiterspinnen aber da sich der Film ja in 3 Teile gliedert hier die letzten 2, die man erzählen kann. Also CARL wird immer mehr Lethargisch, dann soll noch von so einer blöden Baufirma sein Haus abgerissen werden und ich kann sagen, ich mag keine Baufirmen, jedenfalls, nimmt CARL den Kampf gegen Bauherren und Pflegepersonal auf. Er bringt sein Haus einfach zum Fliegen! Jedoch hat er nicht mit dem blinden Passagier gerechnet, den er unversehens auf seiner Veranda findet: Der überambitionierte Pfadfinderjunge RUSSELL, so ein kleiner fetter Kerl der auf Abzeichen aus ist. Schwuppsdiwuupps ist RUSSELL an Board und bleibt dort, und so unternehmen die beiden eine aufregende Reise nach Südamerika. Dort begegnen sie einem anhänglichen Riesenvogel KEVIN, eine Art Paradiesvogel, die ja der Junge CHARLES MUNTZ Mal fangen wollte bei den Paradiesfällen wohl in Venezuela, einem trotteligen Golden Retriever namens DOG – und einer nicht ganz so freundlichen Hundemeute, die sie zu einem alten Zeppelin bringt. Und hier erwartet das ungleiche Duo eine große Überraschung: CHARLES MUNTZ. Doch dieses Treffen entwickelt sich als alles andere als erfreulich.

Ich finde dass der Film den Unterschied zwischen Melancholie und Spaß, zwischen Kurzweil und Abenteuer gut hinkriegt auch wenn einiges Längen hat, auch wenn einiges nicht todspannend ist, macht ja nichts, ich fand die Story trotzdem gut. Was mir gut gefallen hat ist der leichte Zynismus von CARL, dem alten Kerl, und die Dinge die sich um den kleinen Pfadfinderjungen drehen der nur ein Abzeichen noch haben will, der keinen PAPA hat, da er die Zeit hat und eine Haushälterin.

Was kann man sagen - Die Animationen sind - wie nicht anders zu erwarten war - wieder einmal fantastisch, die 3D-Effekte sind zwar nicht so überzeugend wie in manch anderen Filmen, aber das macht nichts, dafür sind meiner Meinung nach die Unterschiede zwischen dem alten Mann und dem Jungen sehr stark und trotzdem passen sie so zusammen wie man nur sagen kann, beide brauchen sich, wieso keiner die vermisst und ein Haus fliegen kann mit Luftballone, ja das ist ja egal, ist ja nur ein Film passt aber sehr gut ins Geschehen.

Was ich schade fand, RUSSELL ist ja 8 Jahre alt, aber im Film sagt er das nie, von seinen Eltern redet er nie, und die Menschen sehen alle in der Großstadt bis auf einige Leute dass Haus gar nicht, dass war etwas unlogisch. Ich Glaube wenn der Film Real verfilmt wird, heißt er „Gran Torino“. Ja ich fand den Film super, mir gefiel er gut, ich habe mich amüsiert, wir waren traurig und erregt ja der Film den kann ich empfehlen. Übrigens CARL im Film ist 78 Jahre alt, und MUNTZ so um die 120.

In Frankreich wird CARL vom Charles Aznavour dem Sänger gesprochen. Wenn man übrigens ausrechnet, die Hütte hat ca. 144 m² mit Stock und Keller und Veranda, ca. 50 – 70 Kg auf 10 m² Haus, Also zusammen hat dann das Haus ca. 45 – 50.000 KG. So jetzt rechnen wir dass ein Heliumballon 4,63 Gramm aufnehmen kann. Und man rechnet weiter, kommt man darauf dass man 12 – 13 Millionen Luftballone brauchen würde um so ein Haus mit CARL aufzuheben, Also dass wird mein nächstes Projekt, hoffe es wird EU gefördert. Übrigens CARL im Film wurde WALTER Matthau und Spencer Tracy nachgeahmt, die Wasserfälle sind die Salto Angel, 979 Meter hoch im Südosten von Venezuela.

CARL hat ein altes Büffelgewehr, ein 1874 er Sharp, dass früher sehr oft im Einsatz war. Ach ja und kurz zu sehen ist dass CARL den Homeshopping Kanal guckt. Ach ja, die Berge im Film nennt man Tepuis. Tepuis sind durch Erosion entstandene, einzeln stehende, bis über 3000 Meter hohe Tafelberge in Venezuela, Guyana und Brasilien. Die Tepuis bestehen meist aus Sandstein und besitzen teils schroff abfallenden Schluchten und Spalten, das Plateau ist oft nur von der Luft aus zu erreichen.

Wie gesagt, ich mag den Film er zeigt viel und zeigt auch wenig, er ist sehr gut gemacht, er hat Logiklöcher, er hat Spannungsarme Momente, und wieder große, die Hunde sie übrigens alle nach dem Alphabet benannt, dem griechischen, der Freund von Alphabet Also der Hund ist ein Golden Retriever und ich kauf mir jetzt ein Haus.

89 von100
 


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25.05.2017 10:59:06
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