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Filmkritik: Disctrict 9

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Disctrict 9 (tuvok, 12.09.2009)

Beiträge

tuvok
12.9.2009 23:20
Filmkritik: Disctrict 9

Man nehmen einen Film der 102 Minuten dauert, aus Südafrika stammt, der Ideen von „Independence Day“ hat, von „Sie Leben“ und „Alien Nation 1991“ dazu etwas von „Die Fliege“ und ein paar Allüren von „Armageddon“ „Rambo“ und ein Schuß „Cloverfield“. Dazu Typen die Aussehen wie die Südafrikanischen Verschnitte von Bruce Willis und Vin Diesel, und dann darf man raten was raus kommt? Also nach dem Film dachte ich nur, diese Scheiß Welt hat keine 2. Chance verdient wozu auch. Wir Leben auf einem Planeten voller Hass, Totschlag, Mord und Schlachthäusern Lügen in allen Reihen, Verrat, Betrug, Ärger, Tod und Vergewaltigung, Blut und Gedärme, dieser Planet sollte zerstört werden GOTT sollte sich wirklich beeilen. Wieso ich so denke? Nun wenn man sich z.b. ansieht wie eine Mafia wirklich aussieht, was aus Menschen passiert die Geldgeil sind, ach ja „Enemy Mine“ so ähnlich war der Film, ja habe ich vergessen.

Dass unglaubliche daran ist dass der Film gänzliche unbekannte Stars hat, egal ob die Crew oder die Schauspieler, dass er auf dem Kurzfilm „Alive in Joburg“ basiert aus 2005, bei dem die gleiche Crew fast mit wirkte. Der Regisseur Blomkamp wurde unter anderem durch die ausländerfeindlichen Unruhen in Südafrika im Jahr 2008 inspiriert, was ja klar ist in einer der gefährlichsten Städte der Welt. Damals waren Bewohner der Armenviertel gegen noch schlechter gestellte illegale Immigranten vorgegangen. Und es gibt glücklicherweise eine ganze Menge Filme die solche Zustände eben zeigen fernab von Hollywood und einer ganzen Menge Special Effekte. Peter Jackson gab bekannt, dass District 9 nicht realisiert worden wäre, wenn er nicht vorher als Produzent von dem Science-Fiction-Film Halo abgesprungen wäre. Und ich bin froh dass er den Halo Film der auf dem Computerspiel basiert ist nicht gemacht hat, wer weiß wie der geworden wäre.

Der Inhalt ist sehr komplex, aber kurz gesprochen:

Vor 30 Jahren: Aliens landeten zum ersten Mal auf der Erde. Die Menschen warten seitdem auf den feindlichen Übergriff oder auf den gigantischen technologischen Fortschritt. Doch nichts davon geschah. Die Aliens kamen als letzte Überlebende ihres Heimatplaneten als Flüchtlinge auf die Erde. Während die ganze Welt darüber diskutierte, was mit ihnen passieren soll, wird ihr Raumschiff vorübergehend nach DISCTRICT 9, einem Armenviertel in Südafrika, versetzt. Als sich der Agent der MNU Wikus van der Merwe (Sharlto Copley) mit einem mysteriösen Virus infiziert, der seine DNA verändert, wird er zum meistgesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde - denn er ist der Schlüssel, um das Geheimnis der Technologie der Aliens zu lüften.

Und nun komme ich:

Der Film setzt alle Möglichkeiten ein die ein Genre zu bieten hat, Ultra Spannung ultrabrutale Grausamkeit die man geschickt im Hintergrund lässt aber trotzdem im Vordergrund genügend oft zeigt dass man sich echt im Film angeekelt abwenden musste, meine Freundin hat sich dauend unter meinen Socken versteckt. Der Film ist stilistisch sehr gut gemacht, leider die Farbe fehlt und die Klarheit eines HD Filmes im Kino, dafür bekommt man keine verwackelten Bilder zu sehen die in Dokuähnlichen Filmen oft leider zu bewundern sind.

Der Film setzt sich aber trotzdem viel mehr als aus High Tech allererster Terminator Güte und Blut und Gedärme zusammen, er wirkt zeitweise wie der 4. Teil von „Resident Evil“. Ich könnte natürlich jetzt unken und meinen, he der Film setzt ein grausames Klischee vor den anderen und wirkt leider nicht so authentisch wie ein „City of God“ der komischerweise auch in den Topf der ähnlichen Filme passt, aber das macht nichts, auch wenn keine Popcornstimmung auf kommt, soll es auch nicht, hier ist im Film eher Spannung gefragt.

Der Film hat eine eigenartige stilistisch bizarre Mischung die er dem Zuseher diktiert der sich sicher einigermaßen den Magen vorher nicht überfressen sollte, es könnte ihm im Film einigermaßen etwas Aufstoßend zu Mute werden und stellt eine echt oft rassistische aber verständliche nicht Mitreißende, Also negativ mitreißende, dafür motiviert Gewalttätige Chaotische fast 4 Tagesgeschichte dar, die einem wie 1 Woche oft vorkommt. Weil aber auch alles so dicht verpackt ist, man nicht Mal so richtig ausatmen kann.

Die letzten 15 – 20 Minuten im Film waren so was von Spannung voll, ich hätte dem Film eigentlich einen Oscar gegeben und wenn es einen 2. Teil gäbe, oder gibt, ja dann bin ich sicher wieder freudig dabei weil an dem Film kann ich mich beim 2. x nicht satt sehen nicht wegen der grausamen Szenen sondern wegen der realistischen Zur Schaustellung von leider existierender Gewalt in Verbindung mit verständlicher Alien Technologie.

Der Film wandert eigentlich auf einem sehr schmalen Grat zwischen Kotztüte Her und dem Gedanken sofort nach Südafrika zu fahren und alle Warlords zu killen. Die Semidokumentarische Art im Film mit der sehr passenden Neger Musik die sich in die Geschehen auch als Hintergrund Dudelei hervorragend einfügt, wirkt wie eine nervenzerfetzende Zahnbehandlung ohne Narkose.

Der Film ist auf alle Fälle der bessere und spannendere „Cloverfield“ genauso ähnlich und in 102 Minuten ungefähr so gut wie „Cloverfield“ nach 30 Minuten. Die 30 Mille Budget sind bald auf 120 Millionen in den USA und weiter wird es wohl nicht gehen aber für eine Art Independentfilm wirklich gut, noch dazu spielt ja der Film im Fremden Land auf Fremden Boden und handelt von fremden Land und bösem Boden. Übrigens für Geschichtsversierte, die Netten Leute von Kapstadt haben damals in den 60 er Jahren ca. 60.000 Neger aus dem District 6 hinausgeworfen. Ja zu viel Kriminalität und Rassenhass gab es damals in der Beschissenen Zeit von Apartheid. Ich Glaube die Welt lernt nie dazu. Und was mir am Film so gefällt, man sieht wirklich die Aufdeckung der ganzen Scheinheiligen Regierungsärsche wie es sie leider überall vor allem in Amerika gibt.

Wem diese herrliche Antigravitationswaffe von Wikus gefallen hat, sie ist aus dem Computerspiel Half Life – Teil 2 und die ganzen Aliens sind alle natürlich CGI gemacht und die Stimmen aller Alien sind von einem einzigen Typen gesprochen worden. Klingt wie in der Frühe bei meiner Türkischen Nachbarin neben mir.

Wenn ich jetzt den Film teilen würde, er wäre so eine Art, der Anfang ist Realismus pur, Anspruch und echtes Cinema und dann der 2. Teil ist dass was der Regisseur wohl mit Gefühl über Board werfen meint wenn er das sagen würde, einfach nur Action, brutale und gute Action die sich hoffentlich gut in den Film einfügt, nun er wäre oft an der Grenze zu kippen. Zu viel zu brutal, zu viel Action, zu wenig Hintergründe, ja der Film wankt wirklich an der Kippe auch des guten Geschmack, doch es geht sich immer irgendwie aus.

Wenn ich mir denke dass ist der 1. Alien Film ohne die ganzen saublöden Amerikanischen Vollbrüstigen Ufo Jünger die den ganzen Tag nichts arbeiten und Glauben sie haben die Welt erfunden. Es ist wirklich schwer so einen Film ist so einer strangen Geschichte in Amerika zu drehen und samt meiner ganzen Fantasie hätte ich mir nie träumen lassen so einen Film je zu machen. Was auch gut ist, der Film klagt irgendwie an, nicht direkt, aber du fühlst es, er wirkt politisch nicht direkt zielt er auf dich mit einer Torpedofusionsgenerator DANN Waffe, sondern er schleicht sich in deine Gedanken ein und erzeugt einen nach Hunger schreienden politischen Abstossungsprozess von unser heutigen scheinheiligen Kriegsverherrlichenden Regierung.

Die Nigerianischen Drogensüchtigen Katzenfutter an die Aliens verkaufenden und Voodoo verherrlichenden Warlords mäßigen nichts arbeitenden und sonst nichts essenden Bluttrinkenden und vor Hass triefenden Kingpin ähnliche Daredevil Bösewichten, herrschend über alles und jedem vor allem der Scheiß Anführer den hätte ich am liebsten geköpft, sind ein bisschen sehr mit Altruismus und einigen Dystrophien gesegnet. Damit meine ich Besonderheiten vor allem in der Medizin die eine Entwicklungsstörung oder eine pränatale Störung bezeichnen, die hier im Film ist Dna Verschmelzung gezeigt wird, und der Part wo ich den Altruismus wittere, ja ich verstehe es dass jeder auf seinen Vorteil schaut, aber muss denn alles so plakativ brutal und gewalttätig sein, dass dauernd nur niedere Instinkte wie Gier und Hass zum Vorschein kommen? Ich finde es super dass keine unnötigen Liebesschnulzen dabei waren.

Die Zusammenführung der verschiedensten Filmformate von Doku über Popcorn Film von Überwachungskamera und TV Bildern und Interviews, alles zusammengemixt ja dass hat schon was für sich und trotzdem passt sich der Mix aus Kotze, Scheiße und Blut sehr gut an meine Magenwände an, Essen drinnen, Popcorn draußen Freundin am Klo. In dieser leicht Film Noir abgewandelten Realität hätte eigentlich nur mehr Sigourney Weaver mit Fusions- Pumpgun reingepaßt, ja dass wäre perfekt. Wieso aber die Aliens keine Vorgeschichte und Hintergeschichte haben, technikversiert wie ich bin habe ich dass vermisst auch wie dass Raumschiff funktioniert. Ich hoffe für Teil 2. Dieser Debütfilm ist Aufschrei gegen Rassismus. Das Werk zeigt die Dekadenz einer verkommenen Menschheit. Der Film gleicht einer Metapher für Ausbeutung und Ungleichheit. Etwas überladen wirkt der Film aber macht nichts.

Ein Slumdog Millionär im Zerstückelungsrausch vergibt 93,55 von 100 Punkten
 


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24.05.2017 10:11:49
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