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Filmkritik: Zeiten des Aufruhr

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Zeiten des Aufruhr (tuvok, 26.01.2009)
    AW: Filmkritik: Zeiten des Aufruhr (Alfred Kern, 28.01.2009)

Beiträge

tuvok
26.1.2009 16:54
Filmkritik: Zeiten des Aufruhr

115 Min., eine sehr gute Darsteller Riege, ein Leonardo DiCaprio der anfangs sich selber spielt wie immer Capriomäßig, nichts neues, immer seinen eingezogenen Mundwinkel oder seine Augen die so brutal dreinschauen wenn er mit Kate Winslet streitet, ja in der Mitte des Filmes wird er besser vom Schauspiel her und eine tolle Kate Winslet die meint sie will sicher nicht für einen Film abnehmen aber Sam Mendes der den Film „American Beauty“ machte, der mir überhaupt nicht gefallen hat, hat hier wieder zugeschlagen und Winslet hat 15 Kg abgenommen und ich muss sagen, für dass das Kate aussieht wie 50 hat sie eine sehr gute Figur.

Wieso der Film so einen Deutschen Titel hat, wo doch der Us Titel – Revolutionary Road – sehr treffend wäre, denn in dieser Straße haben die Wheelers gewohnt, also Caprio und Kate und wieso die dann so einen Titel nahmen entzieht sich meiner Kenntnis. Leider denn der deutsche Titel hat nichts mit dem Film zu tun, der Englische schon, denn in Wirklichkeit ist ja diese Adresse was besonderes, was man am Ende vom Film rausfindet.

Der Film der übrigens ein fast so gutes Ende wie „7 Leben“ hatte, sollte meiner Meinung nach dafür ne Auszeichnung bekommen. LEO Baujahr 1974, 1,83 Meter groß hat nur ein einziges Mal in seiner Karriere keinen DiCaprio gespielt und zwar 1993 in „Gilbert Grape“, einer Megastory. Und ich kann nur sagen, er hat sich gemauert, denn für „Blood Diamond“ hat er 2006 ganze 20 Mille eingesackt, ich Frage mich ob der hier nicht für ihn besser bezahlt war. Und ich schätze er hat deswegen die Rolle von Spiderman PETER Parker abgelehnt weil Tobey Maguire sein Jugendfreund ist. Er wurde bis jetzt für 3 Oscars nominiert, 46 andere Preisnominierungen hat er schon bekommen, und 18 Preise hat er schon gewonnen in seinem kurzen Leben, wo er doch erst 28 Filme hinter sich hat.

Die 35 Millionen US $ Produktion könnt und ich sage könnte, weltweit knapp schwarze Zahlen schreiben. Na Ja Arthaus Kino, Kritiker und Filmfreunde der anspruchsvollen Kost werden sich hier freuen. Kommen wir nun also zu Kate.

Für 6 Oscars nominiert, gewann sie 32 verschiedene Preise und 53 andere Preisveranstalter haben sie nominiert. Die 1975 geborene 1,69 Meter kleine Frau kann nebenbei singen, ist mit dem Regisseur befreundet, beide haben 1 Kind, und sie ist mit 6 Mille bei einem Film dabei.

Der Film hier hat 3 Oscarnominierungen, er hat 4 Preise gewonnen und 18 x wurde er nominiert.

Kathy Bates hat mir glaube ich am ehesten gefallen, sie war sehr natürlich und Ihr Ehemann Howard Givings, in echt Richard Easton, ja der spielt kurz aber ruhig und gut. Deren Sohn John, ja ein Irrer, ja der hat mir am meisten gefallen der war sympathisch. Ein Irrer eben, ein Kandidat für den nächsten Bundeskanzler.

Eines fand ich am Film nicht so gut, oder mehrere Dinge. Die Musik die ich mir nicht gemerkt habe, die war nicht gut. Die Szenen waren etwas zu ruhig für meinen Geschmack und mir kam vor als wären diese paar Zeitrückblenden nur ein Lückenfüller. Oft sah man alles zu langsam, dann wurde wieder gesprungen in der Zeit, vom 1. Kennen lernen zwischen den Zweien dann waren sie auf einmal ein Paar. Da hätte man mehr machen können.

Wenn man sich denkt dass in dem Prüden Amerika wegen dem Schimpfen oft nur Kinder unter 17 Jahren in Begleitung der Eltern den Film ansehen durften da muss ich lachen, jedenfalls wie der Film entstand, könnte ein bisschen spannender sein als der Film selber.

Wie entstand der Film?:

Der Regisseur John Frankenheimer erwog schon früh nach Erscheinen des Romans von Richard Yates eine Verfilmung, ohne sie aber zu verwirklichen. 1967 kaufte der Produzent Albert S. Ruddy die Rechte an der Verfilmung für 15.000 US-Dollar. Fünf Jahre später bot Yates an, ein Drehbuch für die Verfilmung zu schreiben, doch Ruddy lehnte dies zugunsten anderen Projekte ab und verkaufte die Rechte schließlich an den Schauspieler Patrick O’Neal. Yates las O’Neals Drehbuch und fand es „ätzend“ (“godawfull”), O’Neal lehnte jedoch ab, die Rechte wieder an Yates zu verkaufen. Yates starb 1992, O’Neal zwei Jahre darauf und das Projekt befand sich in der Schwebe bis David Thompson schließlich die Rechte für BBC Films erwarb. Im März 2007 gründete BBC Films eine Partnerschaft mit DreamWorks, und die Rechte am weltweiten Verkauf des Films wurden Paramount, dem Besitzer von DreamWorks, überschrieben. Am 14. Februar 2008 berichtete The Hollywood Reporter, dass Paramount angekündigt habe, Paramount Vantage übernehme den Vertrieb von Zeiten des Aufruhrs.[

Nun wieder zurück zu dem Eigentlichen. Ja der Film war gut, er ist gut gespielt aber er ist so düster, da muss man wirklich für den Film eingestellt sein. Nicht nur das ruhige Gehabe aus den 50 er Jahren die super passte, nein, sondern das ganze was den Film ausmacht es ist alles so überruhig.

Wenn man sich die schauspielerische Leistung der 2 ansieht, die seit 1997 nach „Titanic“ nicht zu sehen waren, da sieht man dass die Intensität der Spielweise von Winslet viel besser ist oder halt ein bisschen. Caprio wirkt so richtig wie ein Roboter, Schauspielschuhe, perfekt, das Feuer aber hat Kate und leider sind die Rollen so geschrieben dass sich beide nicht unbedingt richtig drauf einlassen können.

Ich finde dass der Film intensiv gespielt wurde aber er ist etwas gefühlskalt, man kann sich schwer in die 2 Hauptdarsteller einfügen.

Die Auszeichnungen vom Film:
Golden Globe 2009
• Beste Schauspielerin – Drama: Kate Winslet
Nominiert in den Kategorien:
• Bester Film – Drama
• Beste Regie: Sam Mendes
• Bester Schauspieler – Drama: Leonardo DiCaprio
Oscar 2009
Nominiert in den Kategorien:
• Bester Nebendarsteller: Michael Shannon (als John Givings)
• Bestes Szenenbild: Kristi Zea und Debra Schutt
• Bestes Kostümdesign: Albert Wolsky
Handlung:

Er spielt April – September 1955, in Connecticut. FRANK und APRIL WHEELER kaufen ein haus in der Revolutionary Road, die Maklerin HELEN GIVINGS (Kathy Bates) wird Ihre Freundin. APRIL ist mal auf einer Schauspielschule gewesen jetzt will sie dass wieder machen, Nachdem sie inzwischen 2 Kinder hat, die man im Film fast nie sieht komischerweise und sie will nach Paris gehen mit FRANK. Natürlich ist da eine gewisse Ambivalenz dabei, aber FRANK fügt sich, an seinem 30. Geburtstag hat er ein Techtelmechtel mit MAUREEN GRUBER so ner 50 er Jahre Schickse.

Doch leider kommt alles anders, APRIL ist auf einmal mit dem 3. Kind schwanger und man stellt sich die Frage, was will man im Leben. Will FRANK weiterhin in einer Vorreiter Computerfirma arbeiten in einem langweiligen Job den er hasst wie jeder andere in der Firma, soll er nach Paris, soll KATE sonst was machen soll FRANK die Beförderung von BART POLLOCK annehmen der wegen einer guten Idee extra eingereist ist, oder soll gar nix geschehen.

Ich weiß auch nicht und vergebe 80 von 100
 


Alfred Kern
28.1.2009 01:42
AW: Filmkritik: Zeiten des Aufruhr

Den muss ich mir glaube ich wirklich ansehen - interessiert mich total wie die beiden sind, zusammen auf der Leinwand - Leo und Kate!
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25.09.2017 06:19:24
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