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Filmkritik: Sieben Leben

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Sieben Leben (tuvok, 19.01.2009)

Beiträge

tuvok
19.1.2009 15:29
Filmkritik: Sieben Leben


Nun dieser Film muss in seinen 121 Minuten erst nachwirken. Er hat gute Schauspieler, er hatte einen Trailer der sehr unspektakulär ausgefallen ist, wo ich mir dachte ja Will Smith sowieso und der Film ist sicher mystisch. Und der Film reiht sich ein in die Filme oder Serien mit Zahlen am Anfang. Egal ob „Fünf Freunde“, „8 Blickwinkel“, eben der Film hier, „Neun Pforten“ ja keine Ahnung, es ist ein Zahlenfilm, aber nachdem ich mir den Film angesehen habe, und mit meiner Freundin die ganze Zeit gekämpft habe wer jetzt die letzten 8 Kg Taschentücher bekommt, die sie dauernd mit nimmt seitdem sie gewohnt ist mit mir nur traurige oder sehr blutige Filme zu sehen, ich habe verloren, muss ich sagen, dass dieser Film nicht nur einer der anspruchsvollsten seit langem ist, sondern ein bombastisches Ende hat, wo ich mir nie gedacht habe, das die Dinge passiert sind.

Ich habe mit allem gerechnet, Dämonen, ein Irrer, blöde Ideen, Aliens, Idiotie, Drogen, was weiß ich, aber meine bessere Hälfte immer ne sei ruhig, wird sich schon rausstellen, keine Ahnung echt irre. So viele interessante Dinge hat aber der Film im Hintergrund gar nicht gehabt. Ja gerade mal, dass im September 2007 Gabriele Muccino als Regisseur verpflichtet wurde, er ist eher unbekannt, und dieser brachte das kreative Team des 2006 erschienenen Filmes „Das Streben nach Glück“, bei dem Smith die Hauptrolle spielte, mit. Schon ein gutes Mitbringsel.

Falls sich wer über den Filmtitel wundert, und ein Shakespeare Fan ist: Der Originaltitel Seven Pounds ist eine Anspielung auf William Shakespeares Der Kaufmann von Venedig: In dieser Komödie willigt Antonio ein, zur Tilgung seiner Schulden bei Shylock mit einem Pfund seines Körperfleisches einzustehen;

Kennt wer die Adresse noch?: Travel Inn - 7254 Foothill Blvd., Tujunga, Los Angeles, California, USA

Es ist die Adresse die der Typ benutzt hat im Film „Memento“ nur der witzige Mexikaner der dort Portier war, der in Wirklichkeit nicht witzig ist aber witzig wirkt, der war damals im Jahr 2000 als der Film gedreht wurde nicht da.

Wenn ich nur ein bisschen von der Handlung erzählen würde, könnte man direkt drauf kommen um was es geht, aber Ben hat im Film einige Flashbacks wo man dann an denen seine jetzige Handlungsweise ein bisschen nachvollziehen kann, außerdem geben sie ein bisschen Einblick – was erst am Schluss klar wird – in seine Vergangenheit und bringen so das Verständnis für seine Handlungsweise auf.

Am Anfang war im Film zu hören – in 7 Tagen schuf GOTT Himmel und Erde, und da sage ich, Blödsinn er hat das in 6 Tagen geschaffen und am 7. Tag, dem Sabbat, dem Samstag der ja eigentlich für alle Menschen gilt, hat er geruht, also hier haben sich die Filmemacher einen kleinen Schnitzer erlaubt, den sie wahrscheinlich nicht so beabsichtigt haben.

Anfangs wird viel von der Handlung durcheinander gerüttelt, die Handlung entfaltet sich aber ganz langsam und manchmal dachte ich mir, he was soll das, dass ist aber langweilig aber gegen Ende hin wo man immer noch nichts ahnt und sich die Ereignisse zuspitzen, erst in den letzten 10 Minuten wird alles sichtbar und man versteht erst so langsam alles, bis eben der Abspann kommt und muss noch unbedingt weiterdiskutieren.

Was mir sehr gut gefallen hat am Film ist ein wirklich ruhiger netter Woody Harrelson, der eine gute Rolle als Blinder Ezra hatte, der wirklich gut gewirkt hat, keinen schauspielerischen Preis gewinnt aber verdammt gut gepasst hat. Genauso wie Rosario Dawson die sonst eher ein blödes Sexsymbol ist oder war, und im Film wirklich stark Ihren Mann stehen konnte. Also ich muss sagen diese Frau hat Erotik im Blut, sie sieht intelligent aus, sie wirkt klug und spielt verdammt gut die Frau die in dem Film die großen Probleme hat.

Selten hat mich ein Film so bewegt, ja gegen Ende hin obwohl der Anfang ein bisschen langweilig war, obwohl man sich die ganze Zeit denkt, he was sollen da die oft unzusammenhängenden Dialoge, aber da denke ich nicht nach und da ich auch kein Nur Action und Popcorn Freund bin, da bin ich doch heilfroh wenn es endlich Filme gibt die wirkliche Cineasten Gusto Stückerl sind.

Zu Will Smith kann ich nur sagen, diesen Menschen gibt es nur 1 x in 100 Jahren. Er kratzt sehr an der Grenze zwischen absoluter Wahrheit und Film, er ist fantastisch, es ist unglaublich ihn da zu sehen, er hat eine verdammt gute Leinwandpräsenz er hat verschiedene Gesichtsausdrücke, er kann verdammt gut den Problemfall spielen er dürfte wohl wirklich das geerbt haben was andere Tausend Jahre lange versuchen. Wenn ich mir da eine Steven Seagal und Jean Claude van Damme angucke, die nur 3 Gesichtsausdrücke haben – Nett, Beim Onanieren abspritzen und Schmerzverzerrt und mit Will Smith vergleich, dass ist wie ein Unterschied Ameise zu Universum.

Oft ist man geneigt dem Film Klischee zu unterjubeln aber er umgeht das Wort gekonnt und man merkt eigentlich nicht viel davon. Klischee wird hier gar nicht groß geschrieben, eher anfangs Langeweile, aber das macht nichts, es löst sich dafür genügend in Wohlgefallen aus.

Die Intention des Handelns von Will Smith erfährt man am Ende glücklicherweise und ich muss sagen gut so, denn so findet der Film gekonnt einen Abschluss, und ich finde den Film sollte man unbedingt als Lehrstoff für Schulen und Universitäten bieten.

Das ganze wirkt anfangs sehr mysteriös und mich erinnert es an den langweiligen Film „21 Gramm“ doch dieser entscheidet sich gewaltig durch sehr viele Dinge. Nur der Anfang, der wirkt wie eben ein Film vom Regisseur Inarritu. Der eben den 21 Gramm Film machte. Was mir gut gefallen hat ist wie Ben und Emily sich näher kamen. Einerseits sah es so aus als ob eine Frau die nichts von einem Mann wissen möchte, sich in BEN verliebt dann doch nicht, dann er wieder sich in Sie und dann läßt er aber nichts zu was weiter hinaus geht. Erst gegen Ende versteht man dass wieso und man kann nur erahnen was er sich noch gedacht hat, ein Film der auf alle Fälle eine Menge Fragen aufgibt der wirklich zu gehaltvollen intelligenten Diskussionen anregt. Sicher ist es oft übertrieben einen Dackel Blick Will Smith dauernd zu sehen. Zu selten kann man mit ihm mitleiden, dass fehlt in dem Film, oft hat es mir zu viel geregnet für L.A., und eben die Hintergründe, die Spannung die fehlt leider, aber gegen Ende hin, nein ich finde der Film verdient jede Art von Preis die es gibt.

Was mir an der Film Mentalität gefällt, in den USA ist Nachbarschaftshilfe und Nächstenliebe üblich, bei uns in Europäischen Ländern eher nicht so, oder sagen wir in Deutschland. Leider. Hier wird oft auf den anderen geschissen, dort drüben kriegst du schon einen Orden wenn du Hundekot von der Straße entfernst. Der Film ist übrigens absolut nachvollziehbar und nicht so schwülstig wie ich mir anfangs dachte.

Unglaublich dass ein Schauspieler so wie Smith eben so wandelbar ist, das ist so was von selten heute. Schade dass der Film anfangs nicht spannender ist, aber dann wird er es und man fiebert mit wie bei der TV Serie Lost fast, wieso, weshalb und warum. Dieser Film hat viele Freunde und Feinde, ein zwischendurch ist fast unmöglich.

Tja in Kurzen Worten könnte man sagen - Noch im Film „Das Streben nach Glück“, vom gleichen Produzententeam, Regisseur und Kameramann, wurde die Überlegenheit des American Way of Life zelebriert. Leute die sich helfen, der Tellerwäscher der zum Millionär wird, der einfache Mensch der zum Heiland werden kann. Der Investmentbanker BEN THOMAS hier im Film war eine Figur die für die Selbsthilfe stand. Die neue Helden- und Identifikationsfigur im Film, der Idee eine Film zu zeigen der nach der Finanzkrise oder während spielt ist hingegen der einfache Buchhalter, Finanzamtsmitarbeiter, Will Smith eben. Seit einiger Zeit stehen in Filmen Werte wie – Selbstaufopferung, des Stillhaltens und Erduldens des Einzelnen hoch im Kurs und das zeigt der Film hier deutlich. Mit dem ganzen Pathos des Erlösers sucht Ben sich die sieben zu belohnenden Menschen nach deren Übereinstimmung mit diesen Werten aus.

Eine Handlung von dem Film zu erzählen ist schwer.

Es gibt im Film einen BEN THOMAS, der ist ein Raumfahrt-Ingenieur mit Abschluss am MIT. Er lebt mit seiner Freundin in einem Strandhaus. Mehr zu erzählen geht hier schwer. Es geht auch um einen EZRA THOMAS (Woody Harrelson), um eine EMILY POSA (Rosario Dawson), die hier eine sehr wichtige Rolle spielt. BEN trifft auf EMILY. Er stellt sich ihr als Steuerbeamter vor und gewährt ihr einen Zahlungsaufschub von ihren Steuerschulden. Er gibt ihr auch seine Visitenkarte, damit sie sich melden kann, falls sie Probleme haben sollte. Nach dem Besuch bei ihr mietet er sich ein Zimmer in einem nahe gelegenen Motel. Tim hält sich eine Würfelqualle, von denen er seit seiner Jugend fasziniert ist.

Dann gibt es hier eine HOLLY die mit BEN stark verbunden ist, dann gibt’s eine CONNIE die Probleme hat mit Ihrem Freund. Nach dem Besuch bei EMILY meldet sich Tim bei Holly und bittet sie um Hilfe. Er sucht eine Person, die Hilfe dringend benötigt, aber zu stolz ist welche anzunehmen. Holly gibt ihm daraufhin die Adresse von Connie. EMILY bricht auf einmal auf Ihrem Haus zusammen sie kommt ins Spital.

Als BEN heim kommt, ins Motel wo er 2 Wochen lebt er hat EMILY besucht, ruft Connie ihn von einer Wäscherei aus an. Sie bittet ihn nun um Hilfe, um mit ihren Kindern vor ihrem Freund zu fliehen. Später erfährt BEN von einer alter Druckerpresse die kaputt ist, mit der EMILY früher Hochzeitskarten druckte, die jetzt aber kaputt ist. Auch ein wichtiger Freund ist im Film zu sehen und sein Bruder.

Ja so ungefähr könnte man die Handlung nach erzählen aber wie gesagt, selber ansehen, der Film ist sein Geld mehrfach Wert.

93 von 100
 


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19.02.2017 22:30:54
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