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Filmkritik: Transporter 3

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Transporter 3 (tuvok, 10.01.2009)

Beiträge

tuvok
10.1.2009 23:26
Filmkritik: Transporter 3

Frank MARTIN, der James Bond Ersatz, der Mann mit dem Blues Brothers Anzug, der geile Junge mit dem 3 Tages Bart, den sanften Augen wie ein Kampfreh und der hübschen Halbglatze ist zurück. Sein diesmaliger Auftrag führt ihn von seinem jetzigen Job als Bulle bei Marseille weg über Odessa, Budapest, München, Salzburg, ja in der Ukraine führt alles zum Ende. Ob Gut oder schlecht muss man sich ansehen. Doch ist ein Super Film.

Wer kennt nicht den Super Rambo Teil 3 Spruch.

Was ist das?
Blaues Licht
Was macht es?
Es leuchtet blau.

Einfach super. Hier war es ähnlich.

Frau: Wohin fahren wir?
Er: Nach Budapest
Frau: Was gibt´s in Budapest?
Er: Gulasch.

Ja dass ist es, coole sinnentleerte Sprüche die man sich einfach merkt. Du merkst dir heute eh jeden Käse, Namen, Telefonnummern, dein Geburtsdatum deinen Hochzeitstag den solltest du dir merken wäre halt nicht übel, wenn du eine Frau hast die gut aussieht. Also kann man sich das auch merken.

Ein Super Spruch noch.

Kollege am Schiff Nr. 1: Was stinkt hier so penetrant?
Kollege am Schiff Nr. 2: Was heiß hier stinkt, glaubst du wenn du scheißen gehst riechst du wie eine Rose?

Der Film hat viele so ähnliche Sprüche, alle habe ich mir leider nicht gemerkt, aber natürlich nehme ich sie auf in die List meiner Dinge die ich mir merken sollte wenn ich nach einem langen Schiss am Klo kommt nachdem ich lange und ausgiebig viel gegessen habe. Ja da darf man nach so einer kulinarischen Köstlichkeit wie Sushi Essen nichts vergessen wenn man dann 30 Minuten auf der Schüssel sitzt. Egal, der Film ist cool.

Was mich etwas gestört hat ist die dämliche Musik, sie kam mir zu laut vor, oft nicht passend, nicht so ganz glaubhaft ist dass VALENTINA, die hübsche Ukrainerin, vom Beruf Tochter des Ministerpräsidenten Leonid Tomilenko oder so ähnlich, dass die durch die halbe Welt jettet, dauernd irgendwo ein Lokal erwähnt, dauernd ans Tanzen denkt, in Ibiza abshaken war, der Vater macht nichts dagegen ihm ist es wohl egal als Familienmensch auf seine Tochter zu sehen, die dann Frank erklärt dass sie anders als die Russen sind, sie hat mehr Herz und Hirn als die Russen und dass ist vielleicht gar nicht gelogen angesichts der heutigen Probleme wie Gas abdrehen und halb Europa hat Probleme.

Ich musste einige Male recht nett lachen nicht herzhaft laut sondern eher auf so eine coole Art lustig irgendwie kichern und ja meine Freundin auch. Frank ist einfach super, alleine wie der schon von einer 8 Meter hohen Brücke mit seinem Audi runterfährt und auf dem Dach eines 30 – 40 Km/h fahrenden Zuges landet, und stoppt und in den Zug springt wie Steven Seagal im 2. Teil von „Alarmstufe Rot“ und er kämpft auch so flott. Was mich ärgerte ist auch dass die Idee von einem explodierenden Armband übernommen wurde vom explodierenden Arm oder Halsbändern in „Fortress“ und „Wedlock“, 2 Spitzenfilme wenn man die 80 er Jahre glücklich ohne Drogenrausch überlebt hat.

Was mir wieder gut gefiel, VALENTINA, die Schauspielerin ist nicht zu hübsch, sieht aber lecker aus, ich dacht die ganze Zeit, meine Güte habe ich Hunger, wieso hat Frank nicht Sex mit VALENTINA, und schon wieder wird eine Regel gebrochen oder doch nicht? Na Ja der 3. Teil ist ein Regelbrecherfilm, was da alles gebrochen wird, Hälse, Arme, Beine, Köpfe, Regeln, Verträge, und was weiß ich. Ja ein reiner Brechfilm. Wenn man sich vorstellt dass der 1972 geborene Engländer alle Stunts selber gemacht hat, echt irre, das erinnert mich an Jean Paul Belmondo, der war damals schon so irre, echt Hochachtung vor dem Kerl. Also ich habe mir schon den linken Zahn ausgebrochen nur beim hinsehen.

Z.B. im Film „Hitman“ hätte er die Rolle von Agent 47 spielen sollen er lehnte ab, dann nahm man Vin Diesel, er lehnt ab, dann nahm man Timothy Olyphant und der kleine Elefant aus Hawaiianische Elefant machte einen guten Film draus. Anderes Thema aber. Er hat gute Ausbildung in Martial Arts und Kickboxing. Und als Vorspann ist auch sein nächster Film im Kino gewesen – Crank – Teil 2.

Dass 1. x im Kino war übrigens auch Semmy Schilt – 2,11 Meter groß. Was man kennt den nicht? Ich lach mich tot

Hier ist was über Semmy Shilt, ein wahrer Schildbürger:

Schilt war Europameister in Karate und kämpfte bei Pancrase und Pride, bevor er zu K-1 wechselte. Sein erster großer Erfolg war der Sieg beim World Grand Prix 2005. In der ersten Runde des Turniers bezwang er Ray Sefo nach einstimmiger Punktentscheidung. Im Halbfinale schlug er seinen Landsmann, den zweifachen Weltmeister Remy Bonjasky durch Knockout. Im Finale traf Semmy Schilt auf Glaube Feitosa. Der Brasilianer ging bereits nach wenigen Sekunden schwer KO, nachdem er von einem eingesprungenen Kniestoß Schilts am Kopf getroffen wurde.

Während er 2005 über das ganze Jahr ungeschlagen blieb, kassierte er 2006 zwei umstrittene Niederlagen. Zu Beginn des Jahres beim World Grand Prix Turnier in Auckland (Neuseeland) unterlag er Peter Aerts nach Punkten. Ebenso fiel die Punktentscheidung beim World Grand Prix Turnier in Seoul mit 1-2 gegen ihn aus. Sein Gegner war der Lokalmatador Choi Hong-man, der einzige K-1 Kämpfer, der noch größer und schwerer ist als Schilt. Kampfsportübergreifend gab es bisher nirgendwo einen Kampf zweier Athleten solcher physischer Ausmaße. Schilt brachte bei 2,12 m 133 kg auf die Waage, Choi bei 2,18 m 161 kg. Selbst die WBA-Schwergewichtsweltmeisterschaft zwischen Nicolai Valuev (2,13 m bei 146 kg) und Jameel McCline (1,98 m bei 122 kg), welche im Boxsport auf die Physis bezogen als Rekord gilt, konnte nicht mithalten. Valuev und McCline brachten zusammen 268 kg und 4,11 m in den Ring, Schilt und Choi 294 kg und 4,30 m.

Er hat auch einige Titel:

• 2x Karate Europameister
• DaiDoJuku Hokutoki Champion
• 9. King of Pancrase
• K-1 WORLD GRAND PRIX 2005 Champion
• K-1 WORLD GRAND PRIX 2006 Champion
• K-1 Super-heavyweight Champion 2007
• K-1 WORLD GRAND PRIX 2007 Champion
So weiter zum Film:

Die Kampfchoreographie macht wieder Corey Yuen. Der hat für Lethal Weapon 4 und X-Men auch schon einiges choreographiert. Der hat übrigens für den Film die Idee gehabt, dass ganze mit fernöstlicher Philosophie anhauchen zu lassen, ich habe nichts gemerkt. Ach ja, Die weibliche Hauptrolle Natalya Rudakova gibt in Transporter 3 ihr Filmdebüt. Sie wurde von Luc Besson beim Überqueren einer Straße in New York entdeckt und nach ein paar Schauspielstunden sofort engagiert. Und ich wundere mich, was ich in meinem Leben schon über Straßen gegangen bin, geflogen, gelaufen, gerobbt, gewandelt, getorkelt, gesprungen, gehüpft, lachend, weinend, furzend, rülpsend, fast in die Hose machend, auf die Straße pissend, tanzend, Salto machend fast schon auch mal glaube ich, ja eine Menge und noch nie hat mich wer bemerkt, aber mein nächstes Ticket geht nach Paris und ich werde so oft über die Straße laufen bis mich Luc Besson entdeckt oder die Straße um 30 cm niedriger ist.

Ach ja, Die Filmmusik komponierte wie in der Fortsetzung Alexandre Azaria, der sich musikalisch vom zweiten Teil inspirieren ließ. Er wollte die Entwicklung der Hauptfigur und die Persönlichkeit des Regisseurs widerspiegeln. Übrigens bin ich auch Autofreak, also wer sich für Autos wie ich interessiert. Der Wagen ist ein Audi A 8, W12, 5 Liter Ottomotor, 331 kW (450 PS), 5.998 cm³, 5,1 Meter lang, 1,9 Tonnen schwer, und der fährt nicht nur im Film 240 Km/H. Ja ist nicht viel, aber das auf der Straße fahren wie im Film, Hochachtung Herr Statham. Ah ja, Die im Film verwendeten Wagen wurden jedoch mit dem Kühlergrill, Außenspiegeln des S8-Modells bestückt. Ich glaube 10 Autos haben die im Film gebraucht.

Die Handlung:

Die Müllentsorgungsgesellschaft EcoCop will eine Deponie in der Ukraine betreiben. Die Fracht ist hochgiftig, sie soll dort abgeladen werden das Land ist groß, die Menschen egal. Doch die Entsorgungsfirma braucht vom Umweltminister LEONID VASILEV die Genehmigung, und mich wundert eines, denn im Film sieht man das Schild mit dem Namen Tomilenko statt VASILEV. Aber egal. Diese wirklich fiese Firma engagiert aus diesem Grund den Ex-Soldaten Jonas Johnson. Früher im Dienst der Delta Force ist Johnson heute als privater Sicherheitsunternehmer tätig.

Der soll sich drum kümmern und macht es, er entführt einfach VALENTINA, die Tochter vom Umweltminister. Sie soll in Europa herumgeführt werden so lange bis der PAPA unterschrieben hat dass pro Jahr 8 Schiffe anlegen dürfen um Mist abladen zu dürfen hochoffiziell. Doch Vasilev erweist sich als überzeugter Umweltschützer und ist vehement gegen die Erteilung der entsprechenden Erlaubnis.

Er tritt auf FRANK MARTIN der die Frau herumführen soll, der will nicht, empfiehlt für die Tour einen MALCOLM, der aber nicht in der Lage ist den Job zu checken. Er wird von Johnsons Männern verwundet und prallt mit Valentina im Wagen gegen Franks Hausmauer. Dieser eilt Malcolm und Valentina zu Hilfe, wird jedoch hinterrücks niedergeschlagen. Jetzt auf einmal, FRANK ist bei den Bullen tätig, muss doch FRANK den auftrug übernehmen widerwillig.

Meine Meinung in kurzem:

Ja der Film hat einige kurze Spannungsmomente, oft die Schnitte sind blöd gesetzt, zu schnell, unwichtig wird oft heftig geschnitten bei unnützen Szenen hat einige Längen und etwas an Spaß. Was witzig ist, seit Teil 2 fährt er nur mehr Audi, in München besucht er OTTO der nicht im Film eingeführt wird, der ihm helfen soll ein Armband abzubekommen und der ein Hacker ist was man ihm nicht abnimmt, dann fahren die Typen 1.700 Km, keiner wird müde, muss kacken muss kotzen, muss sonst was machen ja keine Ahnung es fehlt ne Menge einfach.

Das kann man noch hier her posten. Denn es geht um die wichtige Frauenrolle, die in Teil 1 wenig überzeugend von der unnötigen Chinesin Shu Qi ausgefüllt wurde, in Teil 2 mit Kate Nauta den Sex-Faktor in die Höhe trieb, denn die Frau sah gut aus, und hier mit Newcomerin und Besson-Entdeckung Natalya Rudakova eine echte Bereicherung in den Film bringt. Allerdings schauspielerische Leistung in der Größe vom meinem Klodeckel IQ. Sie ist die Beifahrerin Valentina sie ist eigentlich ein Partygirl, versprüht aber gleichermaßen Melancholie, Übermut und eine charmante Sorglosigkeit, und dass will FRANK überhaupt nicht. Der hat dann auch Schwierigkeiten diese Frau in das ganze Geschehen einzuordnen. Im Film sind die Szenen zwischen Rudakova und Statham auch die (zunächst) eher ruhigen Momente, die Regisseur Olivier Megaton (Red Siren) als Atempause zwischen adrenalinausstoß-fördernden Actionszenen integriert. Denn man muss sich ja ausrasten und eine schöne Frau aus der Ukraine will doch jeder sehen.

Ja so gesehen kein übler Film, ein Popcornfilm ohne viel nachzudenken und fast sind die Szenen so unlogisch wie in den Bond Filmen, egal mir gefiel er. Super Film

83,11 von 100
 


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18.10.2017 20:29:49
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