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Filmkritik: Wanted

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Wanted (tuvok, 30.09.2008)

Beiträge

tuvok
30.9.2008 21:20
Filmkritik: Wanted

Gleich vorweg, der 105 Minuten Film ist absolut nichts für Frauen die zart besaitet sind und nichts für Menschen die einen Anspruch im Kino wollen nichts für Leute die einen Action Film wollen. Er ist blutig, man sieht genügend oft durchbohrte Köpfe, durchstoßene Leiber, und sonstige Unfälle, genügend Blut kommt zum Vorschein, und ja es ist kein einfacher Film. Und er ist einfach auch ein Film der mich belustigt. Wieso?

Nun bei dem Film gab es eine Menge zu berichten, Z.B. Die britische Aufsichtsbehörde der Werbewirtschaft setzte Anfang September 2008 ein Verbot für zwei der offiziellen Werbeplakate durch. 17 Beschwerden gegen Motive, die Angelina Jolie und James McAvoy mit Schusswaffen zeigen, führten zur Entscheidung der ASA (Advertising Standards Authority) mit der Begründung, es bestünde die Möglichkeit, dass die Plakate als gewaltverherrlichend missverstanden werden könnten und demnach für Kinder ungeeignet seien.

Stimmt ja auch irgendwie, es könnte missverstanden werden. Selbstjustiz würde ich das nennen was die machen. Also um es kurz zu sagen.



Jetzt kommt ein Spoiler:

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Bitte überlesen aber hier mal die Handlung grob überblickend:

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Der Film ist eigentlich so aufgebaut dass ein geheimnisvoller 1.000 Jahre alter Stoff auf einem Webstuhl einer neu gegründeten Bruderschaft sagt, wen man töten soll, weil die Fäden die da durchgehen Einser und Nuller bilden und aus dem Kann man einen Binärcode bilden und man kriegt den Namen dessen raus den die Bruderschaft, Spitzenleute die als Killer ausgebildet werden und eine Menge an unglaublichen Talenten besitzen töten sollen.

Und in der Neuzeit wird die von Morgan Freeman geführt, Angelina Jolie spielt die beste Killerin die seit 20 Jahren wohl dabei ist, und man hat für jede Art der Bereiche eigene Leute. Messerfritze ist der beste mit allem was schneidet und ist Fleischer in der Firma, und ja dass finde ich alleine schon witzig. Ja er ist auch witzig der Film.

Dann ist da eben so ein junges Bübchen dass seinen Vater nicht kennt und wem töten soll, der ein ganz böser ist und die Bruderschaft verlassen hat.











So jetzt die normale Handlung für Leute die sich auf den Film freuen und nicht wissen wollen um was es geht:
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WESLEY GIBSON, ein junger Kerl, so was wie Tobey MagGuire ohne Spiderman Kostüm, er ist ein einfacher realistischer, junger, gutmütiger und sanftmütiger 25-jähriger Buchhaltertyp, Account Manager, der von seiner Freundin betrogen und von seiner Chefin schikaniert wird. So ne fette Kuh, die gerade Geburtstag hat, sich fühlt wie eine Göttin und die Leute dort wie Sklaven behandelt, keiner kann sie leider aber jeder hat Angst vor Ihr.

Eines Tages spricht ihn eine Frau namens FOX (Angelina Jolie) im Supermarkt an. Einfach so sagt sie ihm, dass er angeblich der Sohn eines kürzlich getöteten Auftragskillers sei. Die Szene sieht man übrigens am Anfang vom Film und die ist so ungefähr wie „Matrix“, absolut unglaubwürdig aber so was von cool dass man sich echt verlieben kann. WESLEY bekommt die Möglichkeit sich an dem vermeintlichen Mörder seines Vaters, einem Mann namens CROSS, zu rächen. Der hat eine Bruderschaft verlassen und ist abtrünnig geworden und eine Art Terrorist geworden. WESLEY wird von SLOAN (Morgan Freeman), eingeladen, um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Sloans Stellvertreterin FOX wird dabei seine Lehrmeisterin in der Bruderschaft, die die Aufträge der Bruderschaft ausführt.

Sie ist eigentlich die Beste der Bruderschaft und diese bildet seit Jahrhunderten Auftragsmörder aus, die Besten der Welt, Leute die unglaubliche Fähigkeiten haben was schon in den Bereich der Unglaubwürdigkeit geht, um „Stabilität in einer instabilen Welt“ zu schaffen, indem sie einzelne, den Mördern meist unbekannte Personen tötet, um Tausende zu retten.

WESLEY findet bald was ganz schlimmes heraus, und auf einmal trifft er selber auf CROSS. Es vergeht natürlich viel Zeit mit seiner Ausbildung die absolut schmerzhaft ist. Und er hat auf einmal was erfahren dass sein ganzes Weltbild umstößt.

Ja meine Meinung, Infos usw.:
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Ich glaube jetzt gibt es einige längere Sätze denn dass ist hier auch interessant, also fangen wir an. Die Comic Miniserie Wanted von Mark Millar erregte zuerst die Aufmerksamkeit von Jeff Kirschenbaum, einem Produzenten der Universal Studios und ein Comicfan, der eine Vorlage für eine Filmadaption suchte, die ein R-Rating in den USA erreichen würde. Da ihm Wanted dazu geeignet schien, ermutigte er Universal, die Rechte an der Comicserie zu erwerben. 2004 begann dann der Filmproduzent Marc Platt, mit Derek Haas und Michael Brandt als Drehbuchautoren, die Umsetzung der Vorlage in ein Filmskript und im Dezember 2005 war Timur Bekmambetov zugeneigt, die Regie des Projektes, seinem ersten englischsprachigem Film überhaupt, zu übernehmen. Millar mochte aber den ersten Entwurf des Skriptes nicht. Er erklärte, „Ich sehe den Film im Prinzip als Gegensatz zu Spider-Man, der Idee, dass jemand Fähigkeiten bekommt und erkennt, dass er machen kann was er will und sich für die böse Seite entscheidet. Das Skript, das ich las, war mir schlichtweg zu lahm. Es schien lediglich etwas amerikanisiert zu sein. Aber Timur kam mit seinem osteuropäischen Wahnsinn und er machte es fies. Er kommt näher an die Stimmung des Comics heran.“

Regisseur Bekmambetov sagte, dass der Film die gleichen Charaktere aus der Miniserie enthalten würde, obwohl er als Regisseur gern Freiheit bei der Anpassung der Comic-Welt haben wollte. Im Juli 2006 wurde der Autor Chris Morgan engagiert, damit er den dritten Akt des Drehbuches von Haas und Brandt in Zusammenarbeit mit Bekmambetov überarbeitet. Das Skript wurde auch vom Drehbuchautor Dean Georgaris umgeschrieben, dass es die Rolle von The Fox enthält, die Angelina Jolie übernimmt. Haas und Brandt setzten sich auch wieder an ihren ersten Skriptentwurf, um den Charakter des Wesley Gibson mehr zu ebnen, indem Sie seine Dialoge anpassten.

Mark Millar sagt, dass die erste Hälfte des Filmes sehr nah an die Graphic Novel herankommt. Er sagt auch, dass das Ende des Films ähnlich dem des Comics ist, jedoch wurde die Szenerie verlegt. Auch die Superheldenkostüme, die im Comic verwendet werden, wurden, bis auf Lederanzüge für Wesley und The Fox, entfernt. Ironischerweise war dies auch Millars Absicht als er die Graphic Novel schrieb, jedoch vergaßen er und sein Gestalter J. G. Jones die Kostüme zu entfernen. „Ich wollte, dass sie diese Fähigkeiten haben und dann zu Beginn einfach Kostüme tragen, aber nur für ein Einzelbild im Comic.“ sagt Millar. „Und dann vergaß ich es. Ich hätte es gern gesehen, wenn die Produzenten den Superschurkenmythos bewahrt hätten. Das ist eine Sache, über die ich irgendwie betrübt bin, dass sie nicht behalten wurde, da ich die Idee wirklich mochte, dass die Superschurken und Helden nun einmal existieren und jetzt ist alles verloren.“ Der Handlungsbogen der Parzen, die Todesaufträge ausgeben, mit der originalen Thematik der Vorherbestimmung, ist ein neues Element für den Film, mit dem Millar sich einvernehmlich arrangierte.

Wanted beinhaltet Szenen mit Free Running und Parkour in Verbindung mit Verfolgungsjagden und Feuergefechten. Mark Millar sah bereits vorvisualisiertes Filmmaterial des Filmes und sagt, dass das Bildmaterial seine Erwartungen an den Film gesteigert hätten. Der Film wird der erste sein, der mit der digitalen Filmkamera Red One gedreht wurde.

Der russische Regisseur der ja vorher den Film „Wächter der Nacht des Tages und der Dämmerung“ eigentlich 3 Teile sind es gemacht hat, hat hier seinen 1. US Film gemacht. Es gab einige Fehler, Dinge die vorher kaputt waren, waren es nachher nicht, oder wie FOX z.B. mit WESLEY am Zug läuft oben am Dach hat sie vorher High Heels an und nachher flache Schuhe, oder die Frisur von Fox wechselt. Dann meiner Meinung nach, Kugeln um die Ecke fliegen, Gewehre die so gebaut sind dass sie aufklappen seitlich und um die Ecke schießen, vom fahrenden Zug aus über eine Brücke springen durch die Absperrung durch, oder im fallenden herumspringen wie Spiderman, ne dass geht alles nicht.

Aber dass ist egal, der Film ist ein reiner Popcornfilm. Wenn man positiv was über den Regisseur berichten kann, er hat irgendwie geschafft viel zu zeigen mit wenig Tricks und dass sehr schnell, also man muss aufpassen was er so zeigt, wie z.b. dass er in Prag ja drehte weil billiger, oder seine eigene Moskauer Effektschmiede benutzt, weil super Effekte, oder er baut Effekte ein, so kleine optische Spielereien wie z.B. die umher fliegenden Buchstaben einer als Keule benutzten PC-Tastatur die Worte "Fuck You" formt, was witzig aussieht Na Ja Wesley schlägt seinen Freund der seine Freundin vögelt, oder einen Zug auf derart spektakuläre Weise entgleisen, wie man es noch nicht gesehen hat. Das alles wohlgemerkt ohne dass man es auf den ersten Blick als offensichtliche CGI-Animation erkennt, wie es sonst ja leider allzu oft der Fall ist.

Was mich stört ja die Unlogik, aber in dem Camp wo er studiert, sah aus wie ein Bootcamp, ja da sah man so was wie viele Schnitte. Kaum war Wesley mit Training fertig lag er in einem Bad dass Millionenfache Stärke von weißen Blutkörperchen hatte, und ihn in Stunden heilt was sonst Tage dauert oder Monate, ja arg was, wie in Stargate, echt futuristisch und das arge, er wird dauernd geschlagen und nach 4 Wochen ist seine Ausbildung so weit dass er Cross schon fast jagen kann, jedenfalls eigentlich blöd, man sieht nicht viel von dem ganzen alles geht zu schnell, dafür sind geile Effekte da.

Oder arg ist, Wesley ist ein Milchjunge, aber er ist schnell weil sein Herz mit 400 Schläge in der Minute schlägt und er so viel Adrenalin hat dass er so schnell sehen und reagieren kann wie Supermann. Wie zu lesen war wurde das ursprüngliche Ende mit einem 10-minütigen Kampfgefecht zwar gedreht ist aber nicht im Film zu sehen. Der DVD-Release wird hoffentlich Aufklärung bringen.

Ach ja, Laut Millar liegen die ersten 40 Filmminuten sehr dicht an den in den ersten beiden Bänden beschriebenen Handlungsszenen, den Rest haben sich Michael Brandt und Derek Haas selbst zusammengereimt ohne aber einen für die Comicreihe geplanten Superschurken-Plot zu integrieren., aber dass macht nichts, das Comic las ich ja sowieso nicht. Jedenfalls eines gefiel mir und meiner eifersüchtigen Freundin nicht, Angelina Jolie ist so was von geil dass kann man sich einfach nicht vorstellen, die Frau hat einen um, und alleine schon von hinten meine Güte ich muss sofort aufs Klo laufen.Ja sonst ist der Film einfach cool, pfeiff aufs Hirn, vom Anspruch her ne, vom Witz her ein bisschen Romantik, Na Ja geht, Musik, merkte ich nicht, Action, megamäßig einfach cool mir gefiel er

90 von 100
 


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21.02.2017 06:45:03
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