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Filmkritik: The Eye

Diskussionsverlauf

Filmkritik: The Eye (tuvok, 12.09.2008)

Beiträge

tuvok
12.9.2008 21:03
Filmkritik: The Eye

Endlich wieder ein Remake und noch dazu eine gute Schauspielerin. Ja ich bezeichne Jessica Alba als gute Schauspielerin in dem Film halt, in den anderen Filmen ist die Dame so was wie eine süße Lampenschirmdekoration zum Onanieren. War die junge Frau im Original noch unselbstständig, wohnte bei ihrer Mutter und machte im Laufe des Films eine mentale Entwicklung durch; ist Albas Charakter eine emanzipierte, amerikanisch Vorbildtussi mit eigener In-Wohnung die gleich in den ersten Minuten des Filmes einem jungen Skater das Leben vor einem Unfall rettet und ich erinnere mich an andere ähnliche Filme.

Nun Remakes gibt es ja viele, und der Film ist ja auch eines, die meisten Asiatischen Filme haben ein Remake, und ich muss sagen gar nicht so übel, nur wieso hat man von dem Film ein Remake gemacht? Ich habe keine Ahnung aber ich bin froh darüber, denn so kann auch der Europäer sich einen Film ansehen der ihn nicht so anspruchsvoll erscheint. Dass sind ja asiatische Filme wahrscheinlich. Irgendeinen Grund muss es ja geben wieso die Typen alle Filme aus Asien recyceln. Ich schätze es ist der Anspruch, sonst wüsste man nicht beim 88. Remake dass Asiatische Geister die gruseligsten sind, keine Ahnung aber der Film hat mir gut gefallen, der Rest ist mir egal.

Was mich wundert, im Original sind so viele Dinge ohne Special Effekte, und auch gruseliger hier sind so viele Dinge die auch gruselig sind aber alle sind mit Special Effekte durchsetzt leider. Im Original gab es kein Happy End z.B. oder einige Charaktere waren anders, es spielt sich in Hong Kong nicht in Amerika ab, ja egal, Jessica Alba hat eine gute Figur gemacht.

Nun leider fehlt einiges, die Intellektualität, ja die Charaktere bemühen sich anspruchsvoll zu spielen aber leider tun sie es nicht und irgendwie kommt mir das ganze vor als ob sich jeder abmüht aus einem einfachen Film einen guten zu machen aber keines schafft es, dafür die mystische Musik von MARCO Beltrami, die schafft es, und so als Gesamtwerk gesehen hat mich der Film schon sehr bewegt und mit gegruselt, ich habe dauernd die Fingernägel meiner Freundin abgekaut.

Die Handlung vom Film:

SYDNEY WELLS (Jessica Alba) ist eine Geigerin, sie ist seit ihrem 5.Lebensjahr blind. Nie hat sie nach dem Unfall Ihr Augenlicht vermisst, hin und wieder, aber sie findet sich sehr gut zurecht. Nach einer Keratoplastik, bei der ihr die Hornhaut einer Toten eingesetzt wird, kann sie wieder sehen. Dass dauert natürlich sehr lange, aber aus anfänglichen Unklarheiten wird es immer besser. Doch leider passiert es, sie wird durch Visionen geplagt, in denen sie unter anderem Tote Menschen sieht oder sich an anderen Orten befindet. Natürlich glaubt Ihre Schwester und Ihr Psychiater, sie sei geistig labil. SYDNEY sucht den Spender der Hornhaut, die bei ihr eingesetzt wurde und findet heraus, dass die Augen früher ANA CHRISTINA MARTINEZ gehörten. Einer Mexikanerin. Natürlich hilft Ihr keiner dabei, bis sie nach einigen Visionen auf der Straße landet und Ihren Psychiater überreden kann Ihr zu helfen. Dr. PAUL FAULKNER hätte Ihr ja helfen sollen im neuen Leben zu Recht zu kommen. SYDNEY hingegen spricht in Mexiko mit der Mutter von MARTINEZ, ROSA (Rachel Ticotin), und findet heraus, dass die Tochter nach einem Großbrand Selbstmord beging – aufgrund der Vorwürfe an sich selbst, sie habe nicht die vielen Opfer eines Großbrands gerettet. Angeblich war sie eine Hexe, also das Volk glaubte es, denn sie sah oft Sachen die sich nachher so ereigneten. Auf dem Rückweg mit Ihrem neuen Freund PAUL, mit dem sie sich gut versteht, auf dem Weg in die Staaten nach Texas kommt es an der Grenze zu einem Stau. Da ist irgendwo ne Verfolgungsjagd und alles ist abgesperrt. Hier begegnet sie einem Mädchen, welches in ihren Visionen verbrennt sowie einen Tanklaster mit der Ziffer 106 – ihre nächtlichen Visionen begannen immer um 1:06 Uhr – und versteht, dass sich das Unglück ihrer Visionen erst ereignen wird.

Ja eigentlich ist die Handlung eh nett und ich muss sagen, ich habe mich einige Male gegruselt und irgendwie ist mir der Film trotz des besseren Originals lieber gewesen, warum ist klar, der Film ist einfacher man hat Gesichter die ich kenne also gewohnter sind, die Asiatischen Gesichter sind ja alle nicht zu unterscheiden. Die Produktion des Films plante zunächst Paramount Pictures mit Renée Zellweger in der Hauptrolle. Das Projekt wurde an Lionsgate übergeben; Zellweger wurde durch Alba ersetzt, die als Teil der Vorbereitungen sechs Monate lang das Spielen auf einer Violine lernte, und ich muss sagen dass macht sie gut, obwohl ich keine Spielerin bin ich spiele lieber I Pod und MP3´s am Computer das reicht mir.

Was mich am Film etwas störte, anfänglich hat er ein gutes Tempo vorgelegt, die Szenen die sie sieht man weiß oft nicht sind es Visionen oder ist das nur ein Traum, sieht sie das oder nicht, ja das war kompliziert, aber nach einiger Zeit hat man sich gewohnt und ich muss sagen leider ab der Hälfte des Filme flaut das Tempo der Spannung ab und man hat das Gefühl einen normalen Film zu haben so einen 08/15 Horrorfilm.

Leider bringt der Film oft die Emotionen die er beabsichtigt nicht zustande, was ich nicht verstehe, zu Jessica Alba sagte man am Set nicht Frau Alba, sondern Obi Wan. Witzig gell. Ja der Film bringt einiges nicht zusammen aber macht nichts, ich habe mich gegruselt und mir gefiel der Film. Ich meide Aufzüge und werde sicher nicht mehr alleine am Abend ins Kino gehen.

79 von 100
 


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26.02.2017 04:31:50
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