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Filmkritik: Der Fuchs und das Mädchen

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Der Fuchs und das Mädchen (tuvok, 27.07.2008)

Beiträge

tuvok
27.7.2008 09:34
Filmkritik: Der Fuchs und das Mädchen


Ein Mädchen, 8 Jahre alt, ist es glaube ich lebt in Frankreich, sie hat eine gute Kindheit und lebt auf dem Land. Die Wälder sind sehr schön in der Gegend. Dieses Mädchen ist klein und noch nicht erwachsen, wenn sie es wird, dann wird sie Ihrem 8 Jährigen Sohn die Geschichte erzählen die sie in dem geheimnisvollen Sommer gesehen hat. Auf dem Weg zur Schule begegnet sie eines Tages einem Fuchs. Sie ist fasziniert und setzt sich in den Kopf, "ihren Fuchs" wieder zu finden. Das fordert viel Geduld und ein paar Tricks, doch mit der Zeit gelingt es ihr tatsächlich, das Vertrauen des scheuen Tieres zu gewinnen. Zusammen erleben sie viele Abenteuer. Aber am Ende muss das Kind erkennen, dass die Freundschaft mit dem Fuchs auch ihre Grenzen hat.

Sonstiges:

Man verbindet die Filme „Der Bär“ ein bißchen vom Film „Die 2 Brüder“, dazu ein bißchen „Pippi Langstrumpf“ mit einem Schuß „Die Reise der Pinguine“ einer herrlichen Erzähler Stimme, dem süßesten Fuchs seit „Cap und Capper“, endlich keinen Jäger und einer herrlichen Natur aus Frankreich, Italien, Rumänien und was kommt raus? Einer der herrlichsten Jugend, Abenteuer, Dokumentations und Filmdramen die es je gegeben hat. Schon in den 1. Minuten als man das kleine Mädchen gesehen hat, die Erzählerstimme einer erwachsenen Frau die mich an „Die Waltons“ erinnert mit den Rückblendenartig erzählten Ereignissen, dazu Die Wende von Sommer und Winter, die Sehnsucht nach einem Freund, ein bißchen Liebe, die Leichtigkeit des ganzen, ja einfach Irre nach 5 Minuten bin ich meiner Freundin um den Hals gefallen und habe Ihr den Schnurrbart geküsst.

Nun der Pinguinfilm Regisseur ja der Typ hat seinen 1. Film gemacht der andere war ja ne Doku, und inmitten der Natur ein kleines Mädchen mit Naiver Vorstellung der Welt, einfach und unverbraucht zu sehen, ein kleines Kinderlied, ein bißchen Schnee, das ganze wie ein unschuldiges Märchen ich finde der Film den sollte jede Schule als fixes Biologieschultstudiumsprojekt haben.

Diese Lila im Film die erwachsen wurde und Ihrem Sohn die Story erzählt die man im Film sieht ja die ist nicht von ungefähr, denn der Regietyp, der Franzose ist damals tatsächlich wie er klein war einem Fuchs begegnet, und an die Story hat er angeknüpft. Lila erzählt vom Buch das Ihr ihre Eltern schenkten, dank Ihrer Vorstellungskraft tritt sie in die Gedankenwelt Ihres neuen stillen Freundes ein, lange ist sie auf er Suche nach ihm bis sie ihn endlich wiederfindet. Lange ist es her, lange litt Lila, und nie sah man so richtig die Eltern der kleinen oder irgendwas anderes, stetig darauf konzentriert das Wichtige zeigen war in dem Film ein großes Motto und das wirkt auch so. Alleine schon wie der Luchs gekommen ist, uff der sah gefährlich aus.

Jaja ein Kinderfilm nichts da, der gehört mir, Kinder seit ruhig dachte ich im Kino, ich grusele mich gerade so schön, den Luchs werde ich wohl mitnehmen müssen, zumindest ich hätte dann ein schönes neues Haustier das unliebsame bellende blöde Pudel am Sonntag um 7 Uhr in der Früh endlich frisst, von so geistig behinderten unterstehenden Nachbarn, lauter Kreaturen da in dem Bau bei uns, jedenfalls der Luchs ist wunderschön und ich habe so fest die Daumen meiner Holden gedrückt dass sie jetzt einen Finger hat, der durch den Handrücken Ihrer linken Hand gebohrt ist.

Ich glaube wir Menschen müssen von erneutem Lernen wie Erhabenheit und Schönheit in der Natur mit dessen Verletzlichkeit gepaart sind, anstatt zu zerstören sollten wir pflanzen, pflegen, bauen, und herrichten, aufrichten statt zu zertreten. Ich frage mich die ganze Zeit wie die das mit den Kameraszenen gemacht haben. Ach ja, Der Film wurde gedreht auf dem Plateau de Retord im französischen Department Ain, das der Regisseur gut kennt, weil er dort seine Kindheit verbracht hat, sowie in den Abruzzen in Italien. Die deutsche Synchronisation der Erzählerin übernahm Esther Schweins. So ein stimmiges Schweinchen.

Was wirklich gut ist dieses Mal die nicht so übertriebene Vermenschlichung von Tieren ja die hält dauernd Einzug na und? Wir vermenschlichten auch Gaddafi und George Bush. Unser Verständnis von Natur ist auf Hierarchie und Besitz gegründet, das aber was der Film vermittelt in seinen ehrlichen eindrucksvollen einfühlsamen Bildern ist dass eben der Besitz der Nächstenliebe weichen muß dem Verständnis dass ein anderer auch was haben will.

Ne nen Fuchs wollte ich mir immer schon halten, und ich muß sagen, so gut habe ich Herrn Reineke noch gar nicht gesehen. Und ich frage mich heute noch immer, wie kommt das mit Reineke, wer hat den Namen erfunden? Ich kenne den nur von Jägern, die für mich immer Böööööööööööse waren, dass die immer von so einem Reinke reden, der für mich wie ein finnisches Schaumbad klingt.

Also hier die Aufklärung über Reineke:

Reineke Fuchs ist die Hauptfigur eines Epos in Versen und in Prosa, dessen Tradition bis ins europäische Mittelalter zurückreicht. Eine 1498 in Lübeck gedruckte niederdeutsche Versfassung, Reynke de vos, wurde im 16. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum zum Bestseller. Darin wird erzählt, wie sich der Übeltäter Reineke, der Fuchs, durch geniale Lügengeschichten und ausgesuchte Bosheiten aus allen prekären Lagen rettet und am Ende gegen seine Widersacher als Sieger durchsetzt.

Die bereits seit dem 16. Jahrhundert erfolgten hochdeutschen Ausgaben, insbesondere die Prosaübertragung von Johann Christoph Gottsched im Jahre 1752, überlieferten die Geschichte in ihrer jahrhundertealten deutschsprachigen Fassung nahezu unverändert bis auf den heutigen Tag. Das Werk und sein Titelheld inspirierten seit der Mitte des 16. Jahrhunderts Übersetzer, Schriftsteller und Illustratoren. Die heute gebräuchliche Namensform Reineke Fuchs wurde zuletzt durch das gleichnamige Versepos Johann Wolfgang von Goethes etabliert.

So weiter geht’s. Ich glaube in dem Film wurde ein Vulpes gezeigt. Ein was?

Die Tiere dieser Gattung sind charakterisiert durch einen schlanken Körper mit kurzen Beinen, einer zugespitzten Schnauze, große, spitze Ohren sowie einen langen, buschigen Schwanz, der bei manchen Arten so lang wie der Körper sein kann. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 35 bis 90 Zentimeter, wozu noch ein 18 bis 55 Zentimeter langer Schwanz kommt, und ein Gewicht von 1 bis 14 Kilogramm. Das Fell kann je nach Art weiß, gelb, rötlich oder grau gefärbt sein.

Und das war er auch, es gibt ja verschiedene Arten dieser zu den Hunden zählenden Gattung. Leider hat mich im Film gestört dass ich nicht viel von der Familie des Mädchens gesehen habe, nicht viel von Ihren Eltern. Ja sie spielt gut aber was ist mit dem Umfeld, wieso kann ein wilder Fuchs so schnell Freundschaft mit einem lieben kleinen süßen einfachen netten französischen Mädchen schließen? Die Erzählerin kam mir bisweilen vor wie die Astrid Lindgren.

Ich habe mit meiner überaus intelligenten jungen Freundin geredet die auf alle Fragen außer Autos Antworten hat, die meinte, der Film ist wie eine Dokumentation über Füchse nur eines der Regisseur hat die Doku mit einer Story verbunden, dazu ein Mädchen gesetzt dass von der Umwelt noch nicht zerstört ist und das stets vergnügt Ihre Lieder trällernd und pfeift auf dem Weg mit dem Freund Fuchs ist die Sommerferien zu entdecken.

Ein Sommertag folgte auf den anderen ohne dass ich es merkte, sagt die kleine im Film, und dann noch die süße Szene wie der kleine süße Fuchs einen Schmetterling fangen will, einfach irre süß, ach was für ein Freudensfilm, und wenn man liest der Film ist für Kinder ne der ist für Erwachsene, wenn da immer so ein paar Kiddies im Film sind der mir gefällt stehe ich meistens auf und klebe denen den Mund zu, ekelig so Kindergeschrei in meinem Film.

Definitiv 94 von 100
 


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