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Filmkritik: Resident Evil: Extinction

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Resident Evil: Extinction (tuvok, 17.12.2007)

Beiträge

tuvok
17.12.2007 22:06
Filmkritik: Resident Evil: Extinction

Kurz die Handlung:

ALICE hat überlebt, ist von Detroit damals geflohen, sich durch die Welt gekämpft, Ihre Telepathischen Fähigkeiten kennen gelernt.

Dr. ISAAC, das Monster aus der Umbrella Corporation, 2 Km unter der Erde, Area 51 liegt oberhalb will Klone von ALICE schaffen um den T-Virus überall zu verbreiten und die Zombies zu gefügigen Arbeitsmaschinen zu schaffen, die Welt zu retten und berühmt zu werden.

CARLOS OLIVERA hat überlebt, CLAIRE REDFIELD ist an seiner Seite, hat einen 50 Köpfigen Überlebenden Konvoi mit speziell gepanzerten Autos zusammengestellt und sind seit Jahren auf Suche nach Überlebenden, Funksignalen, Nahrung und Benzin, währen die Welt mittlerweile vom T-Virus erfuhr, überall Zombies, kaputte Vegetation, nur mehr Wüste und Brahcland.

Dann erfahren sie von einem Ort wo noch Überlebende existieren sollen. Sie suchen nach einem Ausweg, und die Ereignisse überstürzen sich.

So ne ganze Menge mit Meinung usw. :

Ich fand dass der Film mit 86 Minuten gerade richtig lange war, ich bin froh dass nicht so viele Blut und Goreszenen zu sehen war, wie in Teil 1, ich bin froh dass der Produzent Bernd Eichinger darauf schaute dass Regisseur Russell Mulcahy nicht zu sehr auf Szenen setzte die als Pausenfüller dienten. Ich finde den Film sehr Actionlastig für einen Zombiefilm und freue mich etwas wenn er auf DVD veröffentlicht wird.

Ich finde dass die 1974 geborene Frau aus Kiev, Milla, eine recht gute Figur macht, sie hat immer noch ne Oberweite a la BMW (Brett mit Warze). Dass ganze postapokalyptische Szenario a la Mad Max ist farblich und landschaftlich gut eingestimmt, und hat auch den richtigen Kick als Kultfilm gelten zu können im Bereich Horror bei Splatterfreaks. Jedenfalls ist es ein Film den man sich mit einer nicht so zart besaiteten Freundin angucken kann, da er gar nicht mal übel ist.

Übel deswegen nicht weil er eine stringente Handlung hat, weil die Darsteller nicht zu blöd wirken, weil die Szenen nicht aufgesetzt wirkten, weil die Logik nicht immer da war, aber viel öfter als in anderen ähnlichen Filmen, er ist auch deswegen nicht übel weil er nicht zu lange ist, einen Ausblick auf Teil 4 offen lasst, nicht aufgesetzt wirkt, keine unnötigen Witze enthält, keine blöden Sex oder Liebesszenen, sehr gute CGI Effekte, die ich zwar schon besser sah, aber für den Film durchaus passend.

Die Zombie Masken erinnern an ähnliche Beiträge aus den Anfängen der Zombiezeit aus Italien, sie wirken sehr genau, die Tötungen wirken nicht zu blutig, gefressen wird nicht andauernd, man sieht glücklicherweise nicht immer wie wer gefressen wird, man sieht auch keine unnötigen Darmentweidungs und Jungfrauen vergewaltigungs- und Hirn Aussaugszenen.

Als sich Alice dem Konvoi anschloss dachte ich mir schon, he jetzt geht es rund. Jetzt wird es wirklich wild, denn diese Frau mit zunehmender Fähigkeit ist wirklich ein Hit, so was wie Rambo meets Jet Li. Nun ich kenne den Regisseur nur aus dem „Highlander“ Mythos, dem 1. Teil und dass hat er immer noch als Bekanntheitsgraderklärung, aber vielleicht mit dem Film wird er 1 – % bekannter.

Der Film ist auch sehr gut choreographiert, die Kamera setzt oft die Schwerpunkte auf Handlung, auf Häuser Schluchten, Keller, dunkle Räume wirken nicht so aufgesetzt dunkel dass man eine Taschenlampe im Kino braucht, und meine Freundin hat nicht kotzen müssen, gerade noch im Bereich der Zumutbarkeit gelegen der Film. Der schlimme Mutant im Film, der sich ja verwandelt hat, ist nicht so ganz perfekt, etwas besser hätte man mit der Animierung, mit den Kostümen, mit Latex und Gummi umgehen können, zu starr wirkt oft sein Gehabe, sehr gut aber oft sein Ich bin GOTT Gerede.

Dass Skript dass meiner Meinung nach etwas dünn ist, stammt ja vom altbekannten Paul W.S. Anderson, aber dass macht ja nichts, dass ist ja ein Horrorfilm für Zombiefans oder für Action und Horrorfans, also für mich, und auch wenn Milla hin und wieder durch die Wüste stampft, sie sieht nur dann gut aus wenn es Zeitlupe ist, aber sonst hin und wieder ohne Ihre geile Action wirkt sie eher wie ein bißchen Kate Moss wenn sie gerade in der Wüste Gobi Shoppen geht.

Die Synchronstimme in der deutschen Fassung von Milla wirken nicht so gut wie ich mir das vorgestellt habe, aber sie hat herrlich ruhige ernste Augen und ist nicht so ein blödes Quietschlebendiges Girlie wie viele andere. Was ich am meisten gut fand bei dem Film ist, dass man die Guten Leute nicht sterben sah, dass war immer schön bedeckt im Off und meiner Meinung nach ist das besser, Tja weniger ist oft mehr.

Cool fand ich die Szene als sie Ihre Telepathischen Fähigkeiten ausprobiert, herrlich, wie in „Der Feuerteufel“, ach könnte man nur solche herrlichen Fähigkeiten besitzen, alle Ampeln wären immer grün. Und was mir noch auffiel, obwohl hier die Gewalt weniger drastisch als in Teil 1 gezeigt wird, ist dieser Film irgendwie doch grauslicher als Teil 1 oder 2, ich weiß nicht, vielleicht bilde ich mir dass nur ein, aber das hintergründige ist oft schlimmer, überhaupt hat mich noch eines gewundert, wieso sind die Typen so lange unterwegs ohne Nahrungsmitteln? Wieder keiner der aufs Klo geht oder isst, und ja, lustig, wieso schießen die Typen den Zombies überall sonst wohin außer in den Kopf? Die müssten doch eh genügend Praxis und Theorie haben nach so viel Jahren. Ja dann ist noch eines offen, der Ort der Hoffnung im Film, mehr verrate ich nicht, was passierte dann draus? Ist Teil 4 geplant?

Oded Fehr, den man ja aus „Die Mumie“ kennt mit seinem langen wallenden Haar, meine Güte ist der alt geworden, seine Figur verschwimmt zu einer unwichtigen Nebenfigur, ist eher nur Nebendarsteller, während Alice im Vordergrund ist auch Claire Konvoileiterin ist nicht so oft da, aber dafür sieht man viele ein bißchen, hätte aber mehr Zwischenmenschliches Gequake von den anderen im Film gewünscht.

Die Zombie Lassies am Anfang vom Film, ja die waren kurz und die Menschenfressserfamilie etwas deplaziert, aber dass was Milla macht ja cool. Die Endzeitstimmung im Film fand ich ehrlich gar nicht übel. Was ich noch negativ fand ist dass der Film etwas unzusammenhängend wirkte, und ja eigentlich ja doch Stoff für 120 Minuten hatte.

Während Alice im Film wie „Tank Girl„ wirkt fehlt mir der Blick fürs Paradies, mehr Schauspielerische Leistung, mehr Zwischenmenschliche Handlungsszenen, und etwas mehr intelligentere Action und Telepathische Fähigkeiten, die Geschichte der Umbrella Corp. Und 30 Minuten mehr Film.

Der Sänger von Rammstein wirkt hier im Soundtrack auch übrigens mit bei der 45 Mille Produktion. Und ach ja, Milla war schon oft Sexiest Person, und spricht Russisch, Englisch, Französisch und Serbisch fließend. Und sie heißt ursprünglich Militza, ja mit dem Namen in Hollywood, vergiß es, jedenfalls sie hat ja dann Luc Besson geheiratet, keine Skandale, ja tolle Frau, wenig Brust viel Hirn. Sind Frauen ohne Brust intelligent?

Von mir kriegt er auf alle Fälle

89 von 100
 


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23.05.2017 05:30:37
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