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Filmkritik: zusammen ist man weniger allein

Diskussionsverlauf

Filmkritik: zusammen ist man weniger allein (tuvok, 01.09.2007)

Beiträge

tuvok
1.9.2007 23:23
Filmkritik: zusammen ist man weniger allein

Die Handlung:

Einsamkeit ist schon ein beschissenes Zeug. Das haben sicher irgendwelche Firmen erfunden. Die mästen uns immer weiter mit irgendwelchem technischen Krims Krams, und wir alle fallen darauf rein, die IFA läuft ja 2007 im September in Berlin an, und was kommt raus? Die Geburtenrate sinkt und die Welt stirbt aus.

CAMILLE FAUQUE (Audrey Tatou):

27 Jahre alt, Im Herbst 2006 fängt die ganze Geschichte an. Sie arbeitet in Paris in einer kleinen Putzfirma, sie ist arm, verdient so um die 600 € netto und hat eine kleine Wohnung im 6. Stock eines Mietshauses. Sie hat 2 Zimmer, keinen Kühlschrank, ein Klo ohne Schüssel, grade mal ein Loch im Boden. Ihre Mutter nervt sie dauernd wegen Ihrer Anorexie, fast ist es Bulimie aber das kann verhindert werden. Schätze ich mal. Sie ist dünn, viel zu dünn, die Mutter die sie alle heiligen Zeiten trifft stichelt ständig an Ihr rum.

Der Vater hat sich getrennt von der Mutter als CAMILLE 10 Jahre alt war, und nun ist er tot, die Mutter reich, findet es schlimm dass sie als Putzfrau arbeitet, hätte doch die Mutter mehr für sie machen können. Mit Beziehung ist nichts, sie hält alles weg von sich, lässt nichts und niemanden ran.

Eines Tages wird sie schwer krank, muß mit Grippe arbeiten gehen und wäre fast zu Hause gestorben oder sonst was, wenn nicht

PHILIBERT MARQUET DE LA TUBELIÈRE (Laurent Stocker):

Gekommen wäre, denn der hat sie zuvor eingeladen, er ist ein Stotterer, er will Schauspieler werden, er lebt in einer Wohnung die sehr groß ist, die gehört ihm nicht, er stammt aus einem alten Adel, hat nicht viel Besitz, aber er hilft CAMILLIE, schließlich hat sie ihn auch eingeladen, hatte sehr wenig zum Essen, und nun freut sie sich dass er sie in seine Wohnung trägt, sich um sie kümmert, freundschaftlich versteht sich, den Arzt für sie bestellt der sie 10 Tage krank schreibt, 40 € kostet der Hausbesuch, und kümmert sich um sie. Er ist ein Schauspieler, noch nicht aber er will einer werden, und irgendwann wird er SANDRINE treffen, es ist Liebe auf den 1. Blick, sie nimmt ihn in die Schauspielschule mit, er will ja lernen, und besucht fortan einen Logopäden. Doch er lebt ja nicht alleine auf der ca. 5 – 6 Zimmer, und 200 Qm² Wohnung die nicht ihm gehört und die leider mal verkauft werden sollte, er lebt mit seinem Kumpel

FRANCK (Guillaume Canet):

Zusammen. Der hat dauernd ne andere Freundin redet über Sex wie über Aschenbecher, behandelt Frauen wie eine Mülltonne. Er hat eine 6 Tage Woche als Koch in einer berühmten Küche eines berühmten Restaurants, er ist ständig überlastet, hat oft Dienste von 9 – 23 Uhr, hat wenig Zeit, muß nachmittags an seinem einzigen Tag schlagen, dass ist der Montag. Er hat keine Freundin, er ist ein Typ wie man ihn sich nicht vorstellt. Leicht aggressiv, leicht gereizt, keine Eltern, beide Tot, er war nie verheiratet, glaubt nicht was Liebe alles bewirken kann, er hat ein Motorrad, verdient 2.000 € und muß bald sehr viel hergeben für

PAULETTE (Françoise Bertin):

Eine 75 Jährige wichtige Frau. Seine Oma, die einzige noch lebende Verwandte, die ein bißchen außerhalb von Paris lebt, in einem Haus, mit Katzen, Hunden, Vögeln, Fischen, und Insekten, vielen Pflanzen, einer geringen Kücheneinrichtung, wenig Geld und viel Liebe für Tiere. FRANCK besucht sie ständig und nun im Spital, nach einem Oberschenkelhalsbruch. Sie landet im Spital, keine Verwandten, und wenn FRANCK nicht jeden Montag kommt, sie würde zu Grunde gehen. Sei ist alleine, einsam, sie ist nett, freundlich, ne richtige Wunschoma, sie ist intelligent, sie weiß was sie weiß, sie redet wenig dann aber nur was wichtig ist, hat Angst vor Abschiebung in ein Pflegeheim, sie will zu Hause bleiben, hat kein Geld für ein Pflegeheim das 2 – 3.000 € kostet, will Ihr Haus nicht veräußern, und nun muß sich FRANCK auch noch um dieses kümmern. Alles absolut Stress aber da gibt es noch eine Lösung.

Man kümmert sich um CAMILLE, die bietet sich als Private Pflegerin an, verliebt sich in FRANCK, kümmert sich um die Oma und zusammen in einer Vierer WG leben sie, aber ob das gut geht?


Meine Meinung:

Na wenn das keine Handlung ist, einfach super. Einfach, ja einfach aber gut ausgeführt. Vor allem weil die am 9.8.1976 geborene Audrey Ihre Rolle so gut verkörpert wie im Film über Amelie, einfach gut. Sie ist mit Haaren nicht so hübsch wie ohne Haare, das hat jetzt nichts mit dem Gesicht zu tun aber Ihr Ausdruck, fast so wie einer von den guten alten Schauspielerinnen die leider schon tot sind. Sie könnte die Katherine Hepburn spielen. Nun wenn es um einen französischen Film geht merkt man dass sie wirklich von sich alles gibt.

Sie wurde mal #29 in Stuff Magazines "102 Sexiest Women in the World", so ne Macho Männer Zeitung. Aber wieso gerade 102? Keine Ahnung. Oscar Wilde, Mozart, Barry Lyndon, Robert Shaw, Emily Watson, die Frau ist super drauf. Die anderen übrigens auch, ich muß sagen, ja dass ist ein Film wo man dauernd weinen muß, dauernd seine Freundin trösten muß. Und wenn man mal die Socken statt dem Taschentuch nimmt, bitte nicht nachmachen, Frauen haben es nicht gerne Käsefußgeruchsverseuchte Socken von gestern im Gesicht als Tränentröster zu haben, auch nicht als Spaß gedacht. Egal.

Der Film, ja da waren wir ja, der Film hat eine einfache in kurzen Worten erzählte Story, aber wenn man sich mal Zeit nimmt und gute Darsteller nimmt die allesamt wirklich gut passen, auch wenn sie keine Riesen Leuchten sind, wenn man die Geschichte verfeinert, z.B. den Moralapostelfinger wegnimmt, keine Sehenswürdigkeiten zeigt, Sex in allen Arten weglässt, also dass man alles so gut sieht dass man sich wie ein Gynäkologe fühlt, wenn man sich auf die Geschichte direkt konzentriert, das zeigt was wichtig ist, auch wenn es eine Art Kammerspiel ist, ja da kann dann ein guter Film raus kommen.

Der Film ist wie ein Konglomerat von Zahnrädern. Die Charaktere, die Lösungen der Probleme, die Darsteller, die Dialoge, alles ist so gemacht dass es zu Ende eine gute Zusammenkunft findet, und das ist bei dem 93 Minuten Film sehr bald, die Zeit kam mir schnell vorbei, ich dachte der Film dauert 2 Stunden.

Bei dem Film kann man sich wohlfühlen, auch wenn Franck anfangs seine neue Mitbewohnerin Camille haßt, die ihm dauernd dreinpfuscht, die er nicht vögeln kann, die hässlich für ihn ist, die stört, er ist in seinem Macholeben gestört, aber er hat seinen Mitgenossen sehr gerne, er mag ihn, er wird sich mit Ihr arrangieren, die Problematik dahinter, Frauen kommen von der Venus, Männer aus dem Lokal, ja das ist irgendwie so richtig schön gemacht, auch wenn Camille irgendwie aus einer Mischung zwischen Venusmüllbiotonne und einer Workaholic, ich bin Gestört, Firma kommt, egal, alle passen gut.

Die Kamera, die Schnitte, ja das ist nicht unbedingt erwähnenswert, aber das ganze rundherum, ein Film der sehr realistisch ist, er ist nicht spaßig nur wenn es gerade sein muß, er ist eher traurig, und er ist auch kein Frauenfilm, er ist ein Film für alle die wissen wollen wie es ist wenn man nicht reich ist, Einsamkeit tötet, Einsamkeit vernichtet, schlimmer als Aids und Syphilis auf der linken Hornhaut des rechten Auges ist Einsamkeit allemal. Man ist alleine hat niemanden, keiner hat dich gerne, du ziehst dich zurück in dein Schneckenhaus und bist einfach nicht mehr du selbst, du wirst anders, du veränderst dich, wirkst auf dein Gegenüber wie ein kranker Idiot.

Ne der Film ist einfach empfehlenswert, ruhig nicht spektakulär, mal was anderes, sehr empfehlenswert

88 von 100
 


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22.02.2017 05:17:45
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