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Filmkritik: Als das Meer verschwand

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Als das Meer verschwand (tuvok, 21.07.2007)

Beiträge

tuvok
21.7.2007 20:03
Filmkritik: Als das Meer verschwand

Alles in einem erzählt:

Was haben wir denn da. Einen 125 Minuten anspruchsvollen Film. Einen guten Matthew MacFadyen, der PAUL PRIOR spielt, eine hübsche Neuseeländerin, Miranda Otto die spielt PENNY, die Frau vom Bruder von PAUL. Miranda kennt man als Eowyn aus „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ und PAUL aus „Stolz & Vorurteil“. Der Regisseur hat viel Feingefühl bewiesen, anfangs zieht sich der Film ein bißchen in die Länge, aber dann geht er schön spannend zur Sache. ANDREW ist der Bruder von PAUL der mit PENNY verheiratet ist, JACKIE spielt die Exfreundin von PAUL die der Kriegsfotograf 1987 verlassen hat. Was er damals nicht wusste, CELIA STEIMER hat er zurückgelassen, seine Tochter. 20 Jahre, jung, ein bißchen blöd und durch einige Zufälle kommen sie dahinter dass sie Vater und Tochter sind.

Das die mal nach Spanien abhauen möchte, ja da passiert noch viel. Wieso er Neuseeland verlassen hat, das erfährt man, wieso PAUL seiner Tochter ein Glas Alkohol gibt, Na ja viele Jugendliche saufen, ob das so schlimm ist, man erfährt es im Film. Wieso PAUL auf den Freund von JACKIE sauer ist, der angeblich nackt vor CELIA rum lief, das erfährt man auch.

Wieso der Film in der BRD ab FSK 12 ist und in Singapur FSK 18, weiß ich nicht. Dass er seine 7 Millionen Neuseeländischen Dollar gekostet hat und nur 20 % eingespielt hat ja das ist klar. Warum? Na ja, Anspruch ist da, Spannung nicht immer, etwas anstrengend ist der Film.

Der Film setzt gekonnt Schöne Landschaften mit guter Handlung ein. Dass die Lehrerin vom Kleinkaff PAUL dazu überreden will an der Schule zu lehren, was er noch nie tat, ist nur deshalb möglich weil PAUL eben in Istanbul wohnt, in Paris, in New York eine Wohnung hat, weil er in Grosny war, Kriegsberichterstatter im Sudan, in Tschetschenien, in der halben Welt, Geisel war, fast mal gefoltert wurde, und weil er eben eine kleine Berühmtheit war.

Alles wurde in Neuseeland gedreht, ein herrlicher Film. Die Bilder im Film die PAUL gemacht haben soll, sind eigentlich vom echten Kriegsberichterstatter GREG MARINOVICH, und das Mädchen auf dem Foto für das PAUL den Pulitzer Preis bekam, im Film natürlich, ist von ROMANO CAGNONI. Ich finde das der Regisseur Brad McGann sehr gut ein Drama mit einer schönen Naturkulisse verbinden kann, und noch dazu mit einer guten Off Stimme im Film von CELIA, die eine Geschichte über Romantik erzählt, über Pferde die näher kommen, über ein Meer das verschwindet, über Menschen die vorwärts marschieren, über das Verschwinden des Ozeans, über Prosa usw.

Gut fand ich dass PAUL damals ein kleines Häuschen entdeckt hat, und dass dann CELIA entdeckt hat, wo sie sich zurückziehen konnte. Als dann CELIA verschwunden ist, wird er verdächtigt. Mord, Vergewaltigung, ja da spielt sich viel in den Köpfen der Leute ab. Ist ja ein Kaff. Die Schönen Landschaftsaufnahmen sind gut eingesetzt, sie zeigen die Weite des Landes, die Depression der Menschen, die Tristesse des Alltages, die Öde der Seele, die Einsamkeit der Dorfbewohner.

Ich finde die Idee gut das man PAUL so zeigt wie er ist, ein Wrack das damals mit ansehen musste wie sich seine manisch depressive Mutter selbst umgebracht hat und dann flüchtete er als 17 Jähriger und wurde ein berühmter Fotograf, mit einem langen dornigen Weg. Die Verflechtung zwischen einem Film der ein Sozialdrama ist, und ein bißchen von Dramaturgie mit Schokoladetorte zeigt, ist gut gewählt. Es passt einfach gut zusammen wie Matthew spielt, so melancholisch. Bis zum Schluss muss man rätseln, wohin ist CELIA verschwunden. Die Mutter von Ihr, JACKIE eben, ist ein Trampel, deren Freund ein Trottel, und der einzige der Ihr wirklich was im Leben gibt ist eben Ihr Vater.

Vermisst habe ich ein bißchen die Dorfgemeinschaft, die gezeigt wurde wie sehr sie ihn als Fremden sieht. Er wäre ja nicht zurück gekommen wenn sein Vater nicht gestorben wäre. Wieso der Film aus 2005 jetzt erst ins Kino kommt, ist fraglich. Gut gewählt dagegen ist die Thrillerhafte Dramaturgische Aufbauarbeit ab der zweiten Hälfte, nicht so gut die Längen im Film vor der Ersten Hälfte. Schön wieder das einsetzen der Musik die wirklich Sinn macht, weiters wieder die Natur und der Regen wenn es melancholisch ist, wirkt aber selten aufgesetzt und absichtlich. Eher zufällig und passend.

Nicht so gut die Länge, 10 – 20 Minuten weniger wären gut, Action mehr wäre super, und ja der Film ist zu traurig, da muss Frau dauernd weinen, was andererseits wieder gut ist, die Alte im Kino kann man so schön trösten. Wer keine Taschentücher hat, scheiß drauf, Socken machen es auch, Hauptsache die sind vorher gewaschen worden, sonst kriegt sie nen Geruchsohnmachtsanfall.

Die Abgründe der Seele, ja die hätte man besser dramaturgischer umsetzen können, Spannend war wie man erfuhr das 50 Freiwillige die 16 Jährige Schülerin der Highschool suchten. Die Örtliche Polizei die alles unterstützt ist selten bis gar nicht zu sehen, leider. Miranda Otto als nachdenkliche Frau von Andrew ist gut gespielt, sie wirkt auch gut, blass aber irgendwie erotisch intelligent.

Die Enge des Lebens derer CELIA entkommen möchte, gut umgesetzt von der Schauspielerin Emily Barclay, 20 war sie in dem Film. Gut gefiel mir im Film wie PAUL und sein Bruder ANDREW streiten. PAUL hat sich ja um alles kümmern müssen, sein Vater hat unter der Mutter auch gelitten, sie war depressiv, ANDREW ein Muttersöhnchen der sich aber um alles kümmern mußte, als PAUL eben Neuseeland verließ, was er dem Bruder sehr böse nahm und 17 Jahre später eben gibt es das Erste Mal Streit deswegen.

Alles in allem ein guter und zu empfehlender anstrengender leichter Thriller der melancholisch ist und gut wirkt.

85 von 100
 


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27.05.2017 21:41:53
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