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Filmkritik: Die Tochter des Chinesischen Gärtners

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Die Tochter des Chinesischen Gärtners (tuvok, 19.07.2007)

Beiträge

tuvok
19.7.2007 07:20
Filmkritik: Die Tochter des Chinesischen Gärtners

Alles in einer Wurst:

Die Knöterich Wurzelknolle ist für Nierenerkrankungen, früher gegen nächtlichen Samenerguss, sie hat einen bitteren Geschmack und die Besucher die beim Professor auf der kleinen Seeinsel sind, sollen auch lernen wozu das alles ist, schließlich ist es ein Heilkraut. LEE MING die 6 Wochen hier ist, kann nicht mal das Zimmer einrichten, weil der Professor das nicht will. Und als sie statt der Knöterich Wurzel Eisenhut bringt, absolut tödlich, wären 20 – 30 Leute gestorben, hätte der Professor nicht gemerkt das sie eine falsche Wurzel gebracht hat aus dem Garten. Schließlich soll sie ein Praktikum beim Professor machen im Botanischen Garten der in ganz China als einer der besten gilt.

Sie kam ursprünglich aus dem Waisenhaus von Tangshan. Das einzige was LEE MING aufheitert ist die Tochter vom Professor, die ihn bittet zu bleiben, und ihm zu vergeben das er jähzornig ist, und mit ihm versuchen zu leben. Die Tochter ist ein Waisenkind und lebt seit 20 Jahren beim Professor, nennt ihn Vater, und will LEE MING überzeugen wieder zurück zu kommen.

Ganz vergessen hat der Professor das er einen Vogel von LEE MING als Geschenk bei der Ankunft bekam, schließlich ist es ihm wichtig das er um 7:30 frühstückt nicht später, das wusste LEE MING nicht und nach 21:00 darf ein Professor nicht am Telefon gestört werden, das wusste LEE auch nicht, und er ist schon wieder Böse auf sie.

Frankreich und Kanada sind die Produktionslänger dieses Chinesischen Filmes. Sijie Dai lebt dort und hat den Film in Mandarin gedreht, ursprünglich, in einer Sprache die 1 Milliarde Menschen sprechen, bei Englisch sind es nur lächerliche 340 Millionen Menschen weltweit.

Die 1980 geborene Französische Hauptdarstellerin Mylène Jampanoï hat einen Chinesischen Vater, darum spielt sie mit, eigentlich ein sehr schönes Mädchen, Freundin von John Galliano dem Modezar. Der Film der gänzlich in Vietnam gedreht wurde, bei Hanoi, ist mit 5,3 Millionen US $ Budget sehr billig und viel besser als viele andere und lässt Erinnerungen wach werden an „Zwischen Himmel und Hölle“. So vom Thema her irgendwie, Natur, Landschaften, Frauenschicksal, eine Erzählerstimme im OFF.

Die leicht pittoresken Bilder untermalt mit romantischer schöner Musik sind sicher ein Film der dem Auge gut tut, leider ist die ganze Story nach einiger Zeit etwas abgenudelt und langweilig. Die Freundschaft der beiden Mädchen bleiben, und die Schöne Landschaft, das ist zu wenig. Wo ich lachen musste, Gleich zu Beginn sieht man in einer beruhigend langen Großaufnahme, wie AN (Li Xiaoran) mit zarter Hand den Fuß des Vaters säubert und salbt. Die Tochter die sich eben in LI MING verliebt, egal wie man das jetzt schreibt, Li ist Li, verliebt sich ja in AN, und das ganze wird als abgrundtief Schlecht bezeichnet, man merkt das nicht so stark, aber die einseitig kunstvoll gezeichneten Charaktere im Film wirken ein bißchen stupide einfach.

Lesbierinnen sind kranke Mädchen, stimmt vielleicht irgendwie, jeder hat eine kranke Neigung, aber irgendwie passt das in den Film gar nicht rein. Mich hätten Pflanzen interessiert, vielleicht hin und wieder Natur, schöne Aufnahme, ein paar nackte Mädchen, aber in so einen romantisch beginnende Film mit netter Musik reinzuknallen das sich die 2 Mädchen verlieben, finde ich nicht so gut, genauso wie der Proletenradio in Roter Farbe mitten im Garten, das wirkt aufgesetzt und lächerlich.

Und wie geht´s weiter? Die Praktikantin LI heiratet den Bruder der Geliebten AN, der Tochter vom Gärtner, DAN heißt er, um bei ihr bleiben zu können. Sie ist unsterblich in sie verliebt. Der autoritäre Vater, Mr. CHEN hat jetzt Tochter und Schwiegertochter bei sich ja eh nicht übel, zu wissen die Schwiegertochter liebt die Tochter – uff - und Soldat DAN, der ja eben dauernd im Dienst sein soll, ist wieder weg in Tibet. - Mit der Heirat wird der Film zum Drama. Und das ist auch eine nette Komponente im Film.

Was als netter Plan gilt, also ja der Vater übrigens der meint, LI muss DAN heiraten, sie will ihn nicht, der Bruder DAN ist ein Trottel, seine Flirtversuche sind die wie eines Kindergartenkindes – wahrscheinlich weil es 1980 ist – ja der Vater will die Heirat, LI sagt ja, und weil eben DAN nach Tibet muss und keine Familie mitnehmen darf, kann ja LI bei AN bleiben. Als der Vater dahinter kommt, spielt es Granada.


Falls jetzt einer sich wundert, wie kam es zu der Erfundenen Geschichte, nun ja, der Regisseur hatte die Idee für den Film so im Jahr 2004 oder so, als er in der Zeitung von zwei Frauen las, die in China hingerichtet wurden, weil sie eine homosexuelle Beziehung hatten und dadurch den Vater der einen getötet hätten. Diesen Fall rekonstruiert er allerdings nicht, sondern nimmt nur den kleinen Zeitungsausschnitt als Aufhänger für eine eigene, erfundene Geschichte.

Was mich störte ist das ganze Dekor, Dekor, und kein Film, kein Film mit Dekor und Landschaften, sondern schöne Bilder ohne Film, also ohne was das wirklich den Film ausmacht. Die Spannung fehlt, ja Sexszenen wären vielleicht gut in dem Film gewesen, aber die sah man nicht unbedingt. Und darum war auch der Film etwas langweilig, weil wenn er sich schon über Lesben im Film wagt in China, man sieht beide wie sie sich verlieben, das geht ja recht schnell, keine Erklärung wieso die lesbisch sind, dann wären Nacktszenen eigentlich nicht so übel gewesen.

Die einzige was man sieht wie LI im Badezuber steht, der ist 3 cm² groß und AN umarmt, ja das war nett, aber das war es auch schon, dazu die Dudel Musik, die einem dann doch auf den Nerv geht.

Was auch langweilig ist, der BEO Papagei den LI dem Professor schenkte, dauernd was über Mao Tse Tung spricht ist genauso dämlich wie der Professor der meint, das er nicht versteht wieso LI keine Entenfüße mag, denn er findet das als beste Speise der Welt.

Eines finde ich nicht passend, DAN kommt hinter alles, foltert LI, alles am Ende ist in schnellen Schnitten unterteilt, das finde ich dann nicht so passend zu dem ruhigen Film der er anfangs war.

Interessant ist auch folgender Ausschnitt über den Film: denn man erzählt sich, dass die chinesische Regierung starken Druck auf die in ihrem Heimatland Kanada unglaublich populäre Schauspielerin ausgeübt hat, um so dem Projekt zu schaden. Eben der Film. Auch Sijie Dai, die Frau die LI spielt, bekam diesen Gegenwind zu spüren. Chinesische Produzenten wollten das Risiko etwaiger Strafen nicht eingehen, und den Film eben nicht in China drehen lassen, und verweigerten die Zusammenarbeit mit dem Regisseur. Eine Drehgenehmigung bekam er auch nicht, eben wie schon vorher die Produzenten nicht, und musste daher nach Vietnam ausweichen. Übrigens die Schauspielerin die AN spielt, Xiao Ran Li, ist in ihrer chinesischen Heimat ein großer TV-Star und ging daher mit der Auswahl ihrer ersten großen Kinorolle ein enormes Risiko ein.

So gesehen ist das kein Arthousefilm, also ein hoch anspruchsvoller, aber trotzdem nicht übler. Das der Regisseur in Frankreich leben muß obwohl er China mag, liegt auch daran das die Chinesische Regierung eine altertümliche menschenverachtende Richtung hat. Wenn man denkt das der vorhersehbare Film in China ein Thema aufgreift das bis 1997 mit Geisteskrankheit erklärt wurde, und das bis dahin mit Pranger, Folter, Gefängnis bestraft wurde, denkt man sich schon nichts gutes über China aber man bewundert den mutigen Film. Die Schwarzweiß Malerei im Film ist halt nicht so gut, sonst ist er ganz nett gewesen finde ich. Übrigens die Zahl des größten Glücks ist 108, die Zahl des tibetischen Sutras, und darum muß man 108 Tauben freilassen wenn man unsterblich verliebt ist, erklärt der Professor im Film.

79 von 100
 


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23.02.2017 22:32:54
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