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Filmkritik: The Fountain

Diskussionsverlauf

Filmkritik: The Fountain (tuvok, 16.07.2007)

Beiträge

tuvok
16.7.2007 19:31
Filmkritik: The Fountain

Wieso sollte man sich einen komplizierten 99Minuten Film angucken wo Darren Aronofsky, einst gefeierter Regisseur einen Film macht, der so wirkt wie „Apocalypto“ meets „El Topo“, wo die Story sich über 1.000 Jahre erstreckt, wo es schöne interessante Bilder gibt. Den Film „Pi“ hat er gemacht, ja der geht ja noch, viel zu kompliziert, und dann sieht man z.b. nach einer Szene aus dem Mittelalter, wo ein paar Kämpfe sind, dann ein Bißchen Universum, ein Mann in einer Kugel, ja irgendwie ist der Film komisch. Und wäre Robert Redford nicht mit seinem Sundance Filmfestival wo Leute Filme zeigen die wenig Geld haben und ne blöde Idee, die sie als super verkaufen, wäre Darren weiterhin so bekannt wie mein Gemüsehändler um die Ecke im Keller.

Wie man den Film beschreiben könnte?

Also da gibt es eine Menge Zeitebenen. E sind es glaube ich. Die Geschichte von 3 Männern wird so richtig Monumentalmässig gezeigt. Hugh Jackman spielt sie jeweils, und seine Geliebte ist Rachel Weisz. Zuerst ist da mal so ein Konquistador Hein aus Spanien. TOMAS heißt er. Der düst durch Südamerika, ich glaube es war eh 1535, im Dschungel und er will den Quell der Ewigen Jugend finden. Dann 21. Jahrhundert, 2035 oder so, TOMMY will eine Heilmethode entwickelten für seine an Krebs erkrankte Frau IZZY. Und im 26. Jahrhundert, 2.535, ist es eine Metaebene, die im Film weniger vorkommt als Ebene 2.

Die Metaebene verbindet die Alte und neue Ebene. Aber nicht mit Super Kleber. Und jetzt wieder zurück zum Anfang des Filmes, Eine mysteriöse Kapsel mit einem Baum und einem glatzköpfigen Menschen (Hugh Jackman) darin, schwebt durch das Weltall. Ihr Ziel ist ein geheimnisvoller, sterbender Stern, der kurz vor seiner Explosion steht. Wenn der Stern stirbt, werden aus ihm 1000 neue Sterne entstehen. Der Mann in der Kapsel will in diese Explosion geraten, da er glaubt dass er und seine Frau, die in Gestalt des Baumes in der Kapsel schwebt dadurch wiedergeboren werden...

Würgs Gequake von mir über den Film:

Hätte damals Brad Pitt mehr Zeit gehabt, der Depp, und Darren mehr Geld, hätten die 2002 den Film längst gemacht und nicht 2006 und dann wäre der Film vielleicht noch besser geworden als mit Rachel Weisz und Hugh Jackman. Was mich stört, der Soundtrack, der soll esoterisch physisch klingen und soll den Film eine Spannung verleihen, aber leider ist er es nicht. Ne er wirkt eher überbordend. Dann stört mich das der Film viel zu kompliziert war und auch die Story viel zu übertrieben und ja man muss immer soooooo viel nachdenken. Ich hasse es ohne einen Gedankendolmetscher komplizierte Filme zu sehen. Meine Alte, die habe ich gequält, während und nach dem Film, jetzt habe ich ein schönes Souvenir von ihr. 5 Finger, ein Abdruck, ich brauche wohl kein Branding mehr, brennt auch so schön.

Also in dem Film geht’s um Liebe. Ich glaube der Film ist eine Vor und Zwischenstory von „2001“ und da ja heut zu Tage viel Mainstream im Kino läuft ist der Film sicher so was wie ein Schönheitssalonbesuch für Leute die gerne komplizierte der Esoterik und des komplizierten nahegehende Filme sehen. Und das alles für 35 statt 75 Mille. Tja die 2 Hauptdarsteller die Ihre Sache gut machen in einem Film mit schönen Aufnahmen verlangen weniger Geld als Pitt und Blanchett.

Wenn ich vorspule, man versteht ja den Film mit 100 Fragen ja der Film spielt in der Gegenwart. Die Südamerikastory, jetzt Spoiler, ist eine Geschichte die seine Frau geschrieben hat, damit er sich mit dem ewigen Leben beschäftigt die Story in der Zukunft ist einfach nur ein Sinnbild für eine Suche ohne Erfolg. Tja und das Ende? Ja das ist kompliziert, aber am besten selber ansehen. Ich finde der Film ist viel zu kompliziert dargestellt und viel zu viel muss man nachdenken für ein Thema das nett ist, Liebe, Sterben, Ewiges Leben, aber das ein bißchen blöd und kompliziert eben umgesetzt wurde.

Guatemala, Queensland, ja das sind Drehorte gell, ja merkt man, und noch was, der Film hat 25 % seines Budgets nur eingespielt. Was positiv zu erwähnen ist, Technik, Ton, Kamera, die Schauspieler, alles passt perfekt in einer eben langweiligen komplizierten Story zusammen, und das ist es eben, wegen ein paar guten Punkten kann ich dem Film keine gute Wertung geben, mir war er zu kompliziert, Freundin hat sich geärgert, ich habe Bekanntschaft mit Ihrer Hand gemach, ich stehe lieber auf Bruckheimer Verfilmungen, die sind cooler.

Ich finde das der Film recht mutig ist, aber wieso ist er so umgesetzt das man dauernd nachdenken muss um was es geht, das ist ja ein Käse. Das gefällt mir nicht. Den Film könnte man glaube ich verstehen wenn man 8 Kg LSD zu sich genommen hat mit einem Extasy Cocktail aus menschlichem Blut und Wodka. Die 3 Storys im Film wirken nicht so wie es die Auflösung meint, die es fast nicht gibt, einige wenige blutige Szenen sind zu sehen, ja und ein paar nette Weltraumbilder.

62,88 von 100
 


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22.02.2017 05:16:23
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