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Filmkritik: La Vie en Rose

Diskussionsverlauf

Filmkritik: La Vie en Rose (tuvok, 12.07.2007)

Beiträge

tuvok
12.7.2007 08:04
Filmkritik: La Vie en Rose

Einführung, Handlung, und ein bißchen meine Meinung über den Film:

Oliver Dehan dachte sich, he wieso drehen wir nicht einen Film über die berühmte Edith Piaf, die in en 50 er Jahren unvergessliche berühmte Lieder gesungen hat, die eine ganze Nation bewegt haben. Frankreich, Italien, sogar die USA waren Piaf Fans. Und dieser Film hier erzählt Ihr Leben und ist sogar der Eröffnungsfilm der Berlinale 2007 gewesen. Natürlich weiß keiner Ob sie in einer Gefängniszelle oder einfach auf der Strasse in der Rue de Belleville das Licht der Welt erblickt hat, und selbst 40 Jahre nach Ihrem Tod weiß das keiner.

In sehr schlechten Familienverhältnissen ohne Mutter aufgewachsen, wird EDITH (Marion Cotillard) im Jahr 1935, in der Zeit wo der 2. Weltkrieg nicht mehr fern war, vom Pariser Nachtclubbesitzer LOUIS LEPLEÉ (Gérard Depardieu) entdeckt. Der hatte die Idee die kleine Edith zur Großen Edith zu machen, ein wahrhafter Weitsehender Mann. Wichtig war ihm Geld und Reichtum, aber er war auch freundlich zu Leuten die es sich verdienten, und ich finde das Depardieu wie immer in die Rolle sehr gut reingepaßt hat.

Das Lied, das der Filmtitel ist, schreibt sie während der deutschen Besatzungszeit, es ist wohl einer Ihrer berühmtesten Lieder. Die Mutter TITINE (Emmanuelle Seigner), eine Hure, hat ständig Probleme mit Ihrem Geld und lebt fast nur mehr im Puff wo sie damals gearbeitet hat, dort zieht sie auch Ihre Tochter groß, die an Keratitis erkrankt. Oft bis zu 5 Stunden hat das Make up gedauert, das Marion, die Schauspielerin täglich gebraucht hat, Haare herrichten, Augenbrauen so komisch aufstecken usw.

Ob der Film in Frankreich und in Europa mehr als 5 Millionen US $ wie in den USA einspielte weiß ich nicht. Ist aber anzunehmen dass er erfolgreicher war. Edith dürfte überhaupt ein toller Mensch gewesen sein, denn nicht nur dass sie über 200 Lieder selbst aufnahm, übrigens 7 Verfilmungen gibt es von 1945 – 1960 über Ihr Leben bisher, sondern sie kümmerte sich auch um den Nachwuchs der Französischen Musikgesellschaft. Sie hatte unter anderem großen Einfluss auf die Karrieren von Charles Aznavour, Gilbert Bécaud, Eddie Constantine, Yves Montand, Georges Moustaki, Jacques Pills und Francis Lai.

Im Film ist z.b. EDITH als Kind erkrankt, an Keratitis, und mit TITINE geht sie zum Grab der heiligen Therese, und betet um Ihr Augenlicht. In einem Traum sieht sie THERESE, was eine schöne Szene ist, sie wird wieder sehen, ob die Begebenheit aber wahr ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Nun mir gefallen ja keine Chanson Lieder, eigentlich, seit dem Film aber irgendwie schon, was aber nicht heißt das ich jetzt CDs davon kaufe. Meine Holde war da etwas angetaner, denn wie jeder Frau die ein armes Kind sieht, brach auch sie in einem Vulkananfall voller Heulkrämpfe aus, jedes Mal wenn die kleine EDITH so arm erschien. Im Zirkus wo sie lebte, im Bordell wo sie lebte, als sie krank wurde usw. Und ich hatte keine 22 m² Taschentücher bei, gut das ich eine lange Hose anhatte, die saugt die Tränen so schön auf.

Nun ich finde dass alle Schauspieler sehr gut in das Filmgeschehen gefügt wurden. Alleine wie die kleine EDITH vor Publikum sang, wie Ihr alle Geld hinschmissen, einfach bezaubernd.

Was kann man über das Leben von Edith Piaf erzählen?

Eigentlich wurde Edith als Edith Gassion geboren und kurz nach Ihrer Geburt hat Ihre Rabenmutter Anita Maillard verlassen die war eine Sängerin, und hat ständig in Kaffeehäusern gesungen. Bei der Mutter Ihrer Mutter wuchs sie auf, die war eine Oma und da ist sie fast verhungert. Ihr Vater Louis Gassion, Akrobat und Schlangenmensch in einem Wanderzirkus, mit dem ist sie herumgezogen, war sehr glücklich darüber.

Das mit der Keratitis war 1919. 1917 ist sie übrigens bei Ihrer Mutter im Bordell untergekommen. Die Krankheit heilte 1921 von selbst. Bis dahin war sie blind. Ach ja, 1915 wurde sie geboren, 1963 starb sie. 1922 nahm sie der Vater auf Tournee, 1925 war sie bereits Straßensängerin, und hatte einen Alkoholkranken Vater.

Im Film sieht man eine gute Szene wo sie 1935 auf der Straße sang, was ja damals nicht erlaubt war, und mit der Polizei Ärger bekam. In Amerikanischen Filmen wollen dann Bullen immer Sex, in dem Film, der ist intelligenter, als der Hollywoodscheiß, ist der Polizist trotzdem nett, also man sieht, man kriegt alles auch ohne Sex.

1930 verließ sie Paris. Kurz darauf wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt, der sie als Chanteuse in sein Kabarett holte und ihr den Namen gab, unter dem sie bekannt wurde: „La Môme Piaf“ (Kleiner Spatz). Sie hat sogar ein Kind bekommen, das war am 11.2.1933. Marcelle hieß die Kleine. Aber das Kind wuchs beim Vater von Edith auf, denn die wollte mit Ihrer Freundin Simone Berteaut durch die Musikszene ziehen. Gestorben ist das Kind 1935 an Meningitis.

Ne gute Szene war als die Mutter von Edith mit Ihrer Tochter stritt, keiner hat damals Geld gehabt, Mutter und Tochter hassten sich zeit Ihres Lebens, das war eine sehr starke Szene, die muss man einfach sehen, die geht einem wirklich nahe.

Übrigens Edith war ein 147 cm Zwerg. 1935 nahm sie die 1. Platte auf. Leplée wurde dann ermordet, sie beschuldigt davon zu wissen, wurde freigesprochen, flüchtete aufs Land, und kam 1937 nach Paris zurück. Raymond Asso war es, der Ihr den Durchbruch verschaffte.

Ich fand die Szene wo Gerard Depardieu sie entdeckt hatte recht gut, Ihm war es eigentlich scheißegal ob sie kommt oder nicht, und sie kam, denn sie war damals ein Mädchen das keiner überreden konnte, sie hatte einen eigenen starken Willen.

Sie dürfte auch ne Soziale Ader haben, denn als sie in Europa gesungen hatte, Konzerte gegeben hatte, für Kriegsgefangene schmuggelte sie gefälschte Arbeitserlaubnisse in Gefangenenlager, um einigen Soldaten die Flucht zu ermöglichen. Yves Montand, den kennt man, der war ein 1921 er Baujahr, dem half sie zur Karriere und zu Sex. Genau der Schauspieler der 1921 starb.

Schön war auch die Szene als Depardieu die Idee hatte, Edith, Piaf zu nennen. Er dachte nach, er war nett, er war freundlich und doch war er ein Arschloch, der sie gefördert hat. Was man auch im Film sah ist das Edith sehr oft krank war, aber was man nicht so gut sah ist die Beziehung zum Boxer Marcel Cerdan der im Oktober 1949 an einem Unfall starb, wo sie einen ziemlichen Schock bekam, das hätten die im Film zeigen können, öfters oder mehr, aber da wäre der Film 4 Stunden lange geworden Na ja vielleicht gibt es ja mal ne TV Serie auf DVD über Ihr Leben.

Ihre Sekretärin meint übrigens als sie vom Unfalltod von Marcel erfuhr, bekam sie chronische rheumatoide Polyarthritis die sie mit starken Medikamenten bekämpft hat. Auch das sah man im Film nur ein klein wenig, was man auch besser darstellen hätte können, aber das macht ja nichts. Edith war dann bekannt als Junie. 7 Operationen und 5 – 10 Entziehungskuren hatte sie hinter sich.

1952 heiratete sie den französischen Sänger Jacques Pills (richtiger Name: René Ducos), von dem sie sich 1956 wieder scheiden ließ. Und der taucht auch im 140 Minuten Film kurz am Ende auf. 1950 brach sie dann auf einem Stockholmer Konzert zusammen, Na ja Krebs hatte sie auch noch. Was macht ein normaler Mensch? Ab ins Spital und Chemo, was macht Edith? Scheißt drauf. Ab auf Tournee, Krankenschwester mit nehmen, und Morphium nehmen. In diese Zeit fiel ihre kurze Liebesaffäre mit dem wesentlich jüngeren Chanson-Sänger Georges Moustaki der 19 Jahre jünger war als sie.

Übrigens Ihr berühmtestes Lied war das Chanson Milord, das 1960 auf Platte rauskam, und Ihr größter Hit wurde, das wie die Nationalhymne klingt, und das hat Georges gecheckt, also das veröffentlichen. Und als 1962 die Liebelei aus war, hat sie geheiratet, Théo Sarapo hieß der Typ, da war sie 47, er 27. Edith Piaf starb am 10. Oktober 1963 im Alter von nur 47 Jahren in Plascassier, in der Nähe von Grasse, an einer Zirrhose. Théo

Was auch noch interessant zu wissen ist, wie es dann weiterging, also nach Ihre Tod kam sie nicht als Zombie unter, sondern sie war am Friedhof in einem Grab, aber dafür kamen 40.000 Menschen zu ihrem Begräbnis auf dem Cimetière du Père Lachaise teil. Noch heute wird ihr Grab, in dem auch ihr 1970 bei einem Autounfall ums Leben gekommener Ehemann Théo Sarapo ruht, ständig mit frischen Blumen geschmückt. Das kleine Edith-Piaf-Museum in Paris (Rue Crespin du Gast) stellt persönliche Souvenirs, ein Kleid und die Porzellansammlung der Künstlerin aus.

Tja und so endet die Geschichte von Edith, die meiner Meinung nach von einer sehr guten Schauspielerin dargestellt wurde.

Auch ein bißchen interessantes über den Film:

Autor und Regisseur Olivier Dahan erinnert sich: „Ich wollte einen Film darüber drehen, was einen Künstler antreibt. In einer Buchhandlung blätterte ich ein Buch über Edith Piaf durch, als mir plötzlich die Idee kam. Sofort schickte ich Alain Goldman eine SMS, und fünf Minuten später kam grünes Licht von ihm. Also wenn das beim Buch lesen passiert, werde ich wohl auch mehr lesen.

Beim zusammentragen hat der Regisseur über 20 Bananenkartons über das Leben von Edith geschafft, aber er hat nur das wichtigste in ein Drehbuch geschrieben. Nicht einfach, aber eines ist klar, Edith war kein gequälter Star, sie hatte auch viel Glück in Ihrem Leben, von dem man im Film sehr wenig sieht. Überhaupt als sei von der Polizei abgeholt wird, wie das wohl ist, Dein Kind wird verschleppt von der Polizei, abgeholt, Na ja kein Pass, singt auf er Straße, angeblich Drogen und Alkohol, ja da gibt es ne Menge über Ihr Leben was der Film sehr gut darstellt, aber eher mehr die Traurigen Sachen.

Als sie das Drehbuch schrieben hat sich Ginou Richer gemeldet, das war damals die beste Freundin von Edith, die hat das Drehbuch gelesen und akzeptiert, und man hat oft auch die Worte von Edith genommen. Jeder im Film, nach dem Casting war von Marion überzeugt, Sie schlüpfte nicht nur in die Gedanken der Figur, sondern auch in deren Haut. Und das ist ein großes Lob für die Schauspielerin. Und als die Lieder gesungen wurden im Film ist es oft die Originalstimmen von Piaf, aber Marion macht das sehr gut, die Lippenbewegungen und sie kann ja auch gut singen.

Auch Clotilde Courau spielt Anetta sehr gut, das ist Ediths Mutter, die hat Ihr Kind zugunsten einer Karriere als Sängerin im Stich gelassen die Drecksau die. Gedreht wurde übrigens in Prag, L.A. New York, in 4,5 Monaten. Die Impressionistische Drehweise, das ineinander knüpfen von Einzelnen Episoden aus dem Leben von Piaf haben dann den Film als Erzählstruktur Chaos erstellt, damit meine ich, der Film ist einerseits ein Chaos weil ein bißchen das Lineare fehlt, andererseits ein Chaos weil eben das ganze so traurig ist was sie erlebt hat, ein chaotisches Leben eben.

Was schwierig zu drehen war als Marcel, der Freund von Edith bei einem Flugzeugabsturz stirbt, da hat sie wirklich dann Ihr ganzes Talent gebraucht. Der Regisseur hatte auch Schwierigkeiten mit den Liedern, es mussten ja die richtigen sein und im Ganzen hat er 3 Jahre an dem Film gearbeitet, dann wurde gedreht. Ach ja, in Frankreich ist sie ja ne Ikone und als sie starb, daran erinnert sich der große Charles Aznavour ist der Trauerzug um Ihren Sarg so groß gewesen, das er den Pariser Verkehr komplett zum Erliegen brachte, zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Nun sicher ist die Musik zeitlos, aber ich war dann doch etwas geschafft meine Freundin verheult angesichts dieses ständigen Leides das über 2 Stunden gedauert hat, wenig lichte Momente wo man sich ausrasten kann, also auf alle Fälle ein anstrengender aber schöner Film der definitiv ein Kinobesuch wert ist und die DVD werde ich mir sicher kaufen. Ich finde das diese grandiose Hommage an diese Ausnahmekünstlerin sehr wohl gerechtfertigt ist, meiner Meinung nach aber ein bißchen überlade ist, trotzdem

90 von 100
 


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28.05.2017 08:39:23
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