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Filmkritik: Hostel 2

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Hostel 2 (tuvok, 21.06.2007)

Beiträge

tuvok
21.6.2007 22:12
Filmkritik: Hostel 2

Eine Handlung in Kürze:

BETH, LORNA und WHITNEY studieren in Rom Kunstgeschichte, treffen auf AXELLE, fahren nach Prag, satteln um nach Bratislava, und kommen in die Falle der Foltercrew, denn AXELLE, geil, hübsch und gutaussehender als jedes Fotomodell ist die richtige für den Job. Dann gibt es noch PAXTON von Teil 1 dem es schlecht erging, kopflos sägt er da an Bäumen bald rum, dann sieht man was vom Chef, der Organisation und der vielgeliebten Fabrik, und ein bißchen rund herum.

Dazu 2 Hauptfolterer, STUART und TODD, die 90.000 US $ pro Person über eine Handyauktion zahlten.

So jetzt zum Rest des Filmes:

Wieso ist der Film so schlimm? Nun er hat einige Schlimme Szenen, und ich möchte die gleich mal darstellen, 90 Minuten dauert ja der Film. Also berühmt war eine Szene die man schon über Internet sehen konnte in einem Trailer. Also da wird ne Frau gefesselt verkehrt aufgehängt, eine nicht genannte, irgendeine absolut austauschbare geistesgestörte vollbusige hässlichere Alte geschminkte nackte Frau liegt in einer Art Pool und quält mit einer Sense die über sich hängende Frau die sie langsam durch Schnitte zum Bluten bringt, so lange bis sie voller Blut ist und wie Elisabeth Bathory aus Ungarn darin badet, um sich vielleicht auch die Ewige Jugend zu erhoffen.

Szene 2 ist die Erschießung eines hoch stehenden Mannes der zum Filmgeschehen viel beiträgt und ein Straßenkind erschießt, natürlich sieht man das nur im Off, das der Typ das kaltherzig macht, und ohne Reue ist klar, und ja auch die Szene wo die Straßenkinder mit dem Kopf eines Menschen Fußball spielen und sich dabei freuen, dürfte mit dem Computer eingefügt worden sein, oder was weiß ich, denn ich kann mir nicht vorstellen das Eli Roth der Wahnsinnige sich darauf einlässt unschuldige Straßenkinder das anzutun und auch nur die Nachbildung eines Kopfes nimmt um sie damit Fußball spielen zu lassen.

Dann eine Szene wo recht gut sichtbar ein Schwanz samt Hoden abgeschnitten wird, aber das ist ungefähr so wie bei „Mondo Cannibale – Teil 1“, natürlich eine übertriebene und grausame Szene die nicht unbedingt in das Filmgeschehen reinpassen müsste, denn die Szene wie viele andere tragen nichts zum weiteren Filmverlauf bei, ich frage mich eigentlich wieso Herr Roth das gemacht hat, denn meiner Meinung nach ist der Film sehr spannend aufgebaut.

Auch wenn der Film fast wie Teil 1 ist, der meiner Meinung nach in den Folterszenen viel grausamer ist, aber in der Spannung ist teilweise der Film hier spannender, dafür war Teil 1 logischer und besser aufgebaut, alles war neuer, und ja die Regisseure heute schließen sich zusammen wer den scheußlichsten und blutigsten Film macht, Eli Roth hat sich glücklicherweise nicht daran beteiligt und liefert 2 Jahre nach seinem weltweiten Erstling der in Amerika 47 Millionen US $ einspielte bei einem Budget von 4,5 Millionen US $. Teil 2 hat ca. 10 Mille gekostet und hat ca. 17 Mille erst eingespielt oder so.

Gedreht wurden die schönen Szenen in der Grotte oder Quellenszene in der blauen Lagune in Reykjavik, die ist wirklich so schön ich kenne sie persönlich, und ich kann sie nur jedem empfehlen. Sie ist einfach herrlich, natürlich gibt es sie nicht in der Slowakei, und wie schon die eine Blonde im Zug gefragt hat, ob in Bratislava der Krieg schon aus ist, ein Spruch der bei vielen Kritikern Magenaufstoßen verursacht hat, mir nur ein bißchen Lächeln, wahres Lächeln hervorgezaubert hat, denn wer in dem Scheißkaff schon mal in den 80 er Jahren gewesen ist, einfach zum kotzen, arme Bevölkerung, aufstrebende Wirtschaft heute und ein Staat der sich um das Volk nicht kümmert, eine herrliche Gastfreundschaft, aber eben alles ein bißchen desolater als hier im Westen. Ja ich fand den Spruch lustig.

Die anderen Szenen wurden Prag, in Karlovy Vary in der Tschechei und auf Island gedreht. Tja die Slowakei boykottiert den Film, eh klar, das ist schlecht für den Tourismus, die ganzen Massen voller alter fast schon zu Kompost gewordenen Opis und Omis auf Werbefahrten könnten ja alle fernbleiben und keine aufblasbaren alten in Taiwan hergestellten Wasserbetten mit Magnetstrahlen kaufen.

Als übrigens BETH im Zimmer von AXELLE ist, sieht sie auf einem Foto die Freundinnen NATALYA und SVETLANA, die 2 Tschechenschlampen von Teil 1 die dann umgekommen sind als PAXTON geflüchtet ist, der ja auch einen schlimmen, schnellen Tod starb, da hätte man mehr zeigen können von ihm. Das mit den Alpträumen fand ich auch schon wieder so sehr abgekupfert, froh bin ich das nicht mehr Gewaltszenen waren, und das ganze mit der Handlung und der Suspense die nur ein bißchen vorhanden war sich doch ein bißchen über das ganze Geschehen erhebt.

Dass das Sequel 45 Minuten braucht bis es blutet und die Figuren von Teil 1 ausgetauscht wurden als Frauen ist nichts Ungewöhnliches und für mich nicht so übel, denn es ist ja in jedem Horrorsequel fast so und schon Usus in der Filmwelt. Die neuen Informationen zur Thematik Folterurlaub in der Slowakei und gute Effekte die brisant eingesetzt wurden und nicht übertrieben sind, lassen meiner Meinung den Film zu einer Guten Fortsetzung werden. Übrigens Bruno Mattei, ein alter Horror und jetzt Pornoregisseur hat hier seinen Cameoauftritt und man merkt schon an dem Film, das ganze ist Verkommerzialisierung pur, denn Teil 1 war so was wie Fans für Fans.

Was mich stört, klischeehafte Figuren tauchen auf und verschwinden, sie sind dann genau da, wann ein Voyeur gerade zusieht, gerade da wo sie hinpassen sind sie, das ist Klischee, Bullen und große Männer wo man Frauen verprügeln kann, blöde tumbe sinnlose dämliche Straßenkinder, die dauernd da sind und keiner weiß wieso, ein glatzköpfiger Chef der kalt ist und trotzdem hat der Film einen gewissen Charme, und ja er ist nicht zu blutig.

Ich kann auch noch sagen, das viele Kinozuseher am ersten Teil die lange Einleitung kritisiert haben die zu sehen war, bevor es zu den ersten Folterungen kam. Denn das ist es was den Film so berühmt macht, und ja die Fans von Horrorfilmen, also wahre Gorehounds sind ja irre und wollen noch mehr Blut sehen als es schon gibt ich würde alle nach Ruanda schicken um Live Massenmorde an Kindern zu beobachten. Aber das ist nur das was ich denke.

Ich weiß noch dass ich den ersten Teil am Anfang von Hostel – Teil 1 Wirklich gerne hatte. Die Figuren wurden interessant und einfühlsam eingeführt und als Zuseher im Kino konnte man Sympathien zu den 3 Typen aufbauen. Leider muss ich sagen dass diese Aufbauarbeit später nicht gut genug weitergenutzt wurde und deshalb der Beginn vom Film, im Vergleich zum Folterteil etwas zu lange war. Mich hat es nicht gestört, aber genau betrachtet soll ja der Film schocken und blutig sein, aber wie gesagt, meine Meinung ist es, mir hat die Einführung gefallen. Hostel 2 bessert nun keinesfalls die Fehler des Vorgängers aus, sondern baut sogar ein paar Fehler mehr ein. Leider.

Der Film ist wie Teil 1, nur hat man mehr Einblick ins Geschehen, und ja das ganze wirkt eben wie ein Mafiaklischee. Weil man eben mehr von der Foltergruppe sieht, kann man weniger Sympathie und Zeit für die übrigens Beteiligten aufbringen. Ich sage mal, als Gorehound ist dir der Film zu fade, als normaler Kinogeher zu brutal, und ja er schwebt dazwischen, und als Mainstraemgorehoundfilm funktioniert er leider nicht sehr gut.

Eli Roth hätte gerne mehr Flair im Film gehabt, hat es aber nicht geschafft, und der Film ist fast austauschbar, auf Teil 3 werde ich wohl pfeifen. Was im Film folgt und wer wo wann überbleibt konnte ich bald schon zu 90 % erraten, ich mußte während des Filmes meine Alte nichts fragen also ein Männerfilm, und was meine Holde dazugesagt hat, kann ich nicht schildern, das wäre zu lange und zu ordinär. Aber sie war nict so böse wie bei Teil 1. Übrigens, die Rolle der Verführerin, welche in Teil 1 von der unvergleichlichen Barbara Nedeljakova dargestellt wurde, wird diesmal vom finnischen Model Vera Jordanova verkörpert.

Ach ja, wegen den Schnitten gegenüber der Unrated US Version, die 124 entfallenen Sekunden verteilen sich auf fünf Szenen. Drei von ihnen ist nichts anzumerken, dass dem deutschen Zuschauer etwas vorenthalten wird, in den beiden anderen Fällen lässt es sich durchaus erahnen.

Ach ja, eine Kannibalismusszene war auch dabei, aber die war eher harmlos, das leidende Opfer sah man 8 Sekunden.

Ich würde sagen, nicht so brutal wie Teil 1, nicht so spannend, aber irgendwie gut, 77 von 100
 


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