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FilmkritiK: 300

Diskussionsverlauf

FilmkritiK: 300 (tuvok, 14.04.2007)

Beiträge

tuvok
14.4.2007 23:56
FilmkritiK: 300

Die Handlung vom Film kurz überrissen:

Was war damals los? Also in Griechenland, 480 vor Christus hat sich die Geschichte abgespielt. Xerxes der 1. Der persische König, Gottkönig, zieht von Asien aus nach Europa und unterwirft mit Geld, Gewalt und seiner Macht seiner 250.000 Mann starken Armee alles was sich ihm in den Weg stellt. Doch als sie in Griechenland angekommen sind, und bei den Thermopylen landen wollen, wissen sie nicht das sie von einer Armee von Spartaner die sehr klein ist überrascht werden. Der 20 Meter breite Engpass ist für die Perser der einzige Weg den sei vom Meer nehmen können um ins Landesinnere zu kommen. Ein großer Teil der Armee kommt schon Anfangs an um, in den Fluten die vor den zerklüfteten Klippen herrschen. Doch sie haben nicht mit LEONIDAS gerechnet, der sich Ihnen eben mit 300 Mann in den Weg stellt, der als geborener Krieger gilt, seine Frau zu Hause lässt, mit seinem Sohn und weiß das er nie wieder kommen wird.

Was LEONIDAS nicht weiß, THERON der Oberste Vorsitzende vom Spartanischen Rat, hat seine Frau GORGO mehr als im Griff und will einfach nicht das Gesetz brechen, und dem König eine Nachhut zur Rettung schicken, denn er ist überzeugt, der König handelt auf sein eigenes Gutdünken hin, und Sparta kann nur überleben wenn es Xerxes nachgibt.

Etwas über den Hintergrund, die Geschichte, was wirklich war, die Hintergründe von allem usw.:

Als ich mir den Film „Sin City“ anguckte, der ja auch vom Frank Miller gezeichnet wurde, dachte ich, nie wieder eine Geschichte von Frank Miller, und ich sehe mir den 2. Teil sicher nicht an, das Comic hat mir auch nicht gefallen, und nun das. Wahnsinn einfach. Also das Comic von 300 das ja zu kaufen ist über einen guten Buchhandel ist nicht so gut gezeichnet, hat nicht viele Seiten, ist mit nicht so schönen Bildern durchsetzt und ist eigentlich langweilig, ja ich bin froh das es den Film gibt.

So ungefähr klingt die ganze Geschichte wie eben oben geschrieben. Das man als Comic so eine Geschichte bringen kann ist schon super, aber einen Film der dann wirkt als wäre er wahrhaftig und würde die Wahrheit über die damaligen Verhältnisse liefern, ne das ist doch nicht gut oder? Nun ich sage, das ist Freiheit eines Künstlers, und jeder andere Film in Hollywood ist Dreck und wird geliebt, ne ist schon O.K. was er gemacht hat, der Regisseur Zack Snyder. Aber zurück zur Geschichte dahinter.

Natürlich haben niemals damals die Spartaner so ein Arnold Schwarzenegger mäßiges Hurraa oder Hei Ho geschrien als sie in die Schlacht liefen, aber das ist eben nur ein Comic das verfilmt wurde, egal, da ist mir das wirklich egal, meiner Freundin nicht, die hat kaputte Arme weil ich mir voller Freude dauernd in Ihr zartes weiches Fleisch gebohrt habe, aber egal, wo war ich? Ja genau, der Patriotismus, den gab es damals auch nicht, und wer mal was über die Thermopylen lesen will. Hier.

Die mehrtägige Erste Schlacht bei den Thermopylen fand zu Beginn des Zweiten Perserkrieges, vermutlich um den 11. August 480 v. Chr. statt. Die Thermopylen, der antike Engpass zwischen Kallidromos-Gebirge und dem Meer, waren von hoher strategischer Bedeutung. In der Antike maß der durchschnittlich 15 Meter breite Durchgang an den beiden engsten Stellen nur wenige Meter. Dieser hat sich jedoch bis heute infolge von Versandung auf mehrere Kilometer ausgedehnt. 480 v. Chr. stand ein großes persisches Heer unter König Xerxes I. genau vor diesem Durchgang. Letztlich wurde die Schlacht von den zahlenmäßig unterlegenen und vermutlich uneinigen Griechen gegenüber dem Persischen Heer verloren.

Auf Seiten des griechischen Bündnisses soll nach Herodot (VII, 176) ein Hoplitenheer mit folgenden Kontingenten am Pass in Stellung gegangen sein:

300 Spartanische Hopliten,
1.000 Tegeaten und Mantineer,
120 aus Orchomenos,
1.000 aus Arkadien,
400 aus Korinth,
200 aus Phleius,
80 aus Mykenai,
700 von Boiotern und Thespiern und
400 Thebaner


Die Athener und Spartaner hatten also ein zahlenmäßig weit unterlegenes Heer von etwa 4.200 Mann (nach anderen Angaben können es insgesamt aber auch 6.000 Mann gewesen sein; vgl. auch die abweichenden Angaben bei Herodot zu den Peloponnesiern: VII 202f. zu VII 228; allerdings wäre auch in diesem Fall das griechische Heer den Persern weit unterlegen gewesen). Eine offene Feldschlacht stand nicht zur Diskussion, vielmehr war der Sinn der Positionierung der Truppen der, einen raschen Vormarsch Xerxes' aufzuhalten. Das Kommando über die Truppen hatte einer der beiden spartanischen Könige, Leonidas. Der Großteil der spartanischen Truppen war in derselben Zeit mit heiligen religiösen Feiern beschäftigt. Nach Herodot wichen die Griechen tagelang nicht von ihrer Stellung und fügten den Persern hohe Verluste zu.


Leonidas I. im Thermopylen (Jacques-Louis David, 1814)Erst der Verrat durch einen gewissen Ephialtes (griech. = Albtraum, Verräter) (Herodot VII, 213f.) erlaubte es den Persern, die griechischen Linien über das Gebirge, den Anopaiapfad südlich des Küstenkamms, zu umgehen, und die griechischen Truppen von zwei Seiten niederzukämpfen. Leonidas hatte dieses Manöver vorhergesehen und beauftragte einen Teil seiner Truppen mit der Bewachung des Umgehungspasses. Als diese die Perser herankommen sahen, zogen sie sich in eine nahgelegene Befestigungsanlage zurück. Dessen ungeachtet führten die Perser ihr Umgehungsmanöver weiter durch.

Am Morgen des dritten Tages erreichten erste Spähläufer das Lager Leonidas' und berichteten ihm von der Umgehung. Leonidas handelte von nun an in dem Bewusstsein, dass ein vollkommener Rückzug die Vernichtung durch die persische Reiterei nach sich ziehen würde. Er beschloss, mit seinen 300 Spartanern den Engpass bis zum Letzten zu verteidigen, um den Abzug des griechischen Hauptheers zu decken. Weitere Truppen, deren Heimatländer direkt hinter dem Pass lagen und daher unmittelbar der Plünderung der Perser ausgesetzt sein sollten, schlossen sich Leonidas an. Insgesamt scheinen um die 1000 Griechen geblieben zu sein, um den Rückzug zu decken – nach Herodot insbesondere auch Thespier und Thebaner. Erwartungsgemäß fanden alle den Tod, allerdings nicht ohne den Persern weitere schwere Verluste zugefügt zu haben: Unter den Toten waren zwei von Xerxes' Brüdern. Diese nicht kriegsentscheidende Niederlage begründete den späteren Ruhm Spartas.

Bezeichnend ist hier eine überlieferte Anekdote, derzufolge die Perser aus Wut den Leichnam Leonidas' entgegen den damaligen persischen Sitten schändeten. Noch überlebende Spartiaten in der immer noch wogenden Schlacht sahen dies und befreiten den Leichnam ihres Königs. Sie bargen ihn in den eigenen Reihen und schützten ihn bis zu ihrem eigenen Tod.

Xerxes I. konnte nun ungehindert nach Athen marschieren, das aber von dem umsichtigen Themistokles zwischenzeitlich evakuiert worden war. Mit den siegreichen Schlachten bei Salamis und Plataiai konnten die griechischen Staaten ihre Unabhängigkeit gegen das mächtige Perserreich erfolgreich verteidigen.


Es gibt aber noch mehr, und zwar über Xerxes, der schon im Alten Testament erwähnt wurde:

Nach dem Tod seines Vaters Dareios I. 486 v. Chr., dessen Strafexpedition gegen Griechenland 490 v. Chr. gescheitert war (siehe Schlacht von Marathon), verwirklichte Xerxes dessen Vorstellungen von einem erneuten Feldzug gegen die Griechen. Nach anfänglichen Erfolgen bei den Thermopylen erlitt sein Vielvölkerheer (moderne Schätzungen gehen von rund 100.000 Soldaten aus) in der Seeschlacht von Salamis gegen die von Themistokles geführte griechische Flotte eine entscheidende Niederlage. Xerxes zog sich nach der Niederlage von Salamis in seine Hauptstadt Susa zurück und verfolgte die Niederlage seines Landheers bei Plataiai nur noch aus der Ferne, griff aber selbst nicht mehr ins Geschehen ein.

Da Xerxes – im Gegensatz zu seinen Vorfahren – nie im Kampf ein Schwert führte, beauftragte er mit der Kriegsführung fähige Strategen, die mit genügend Erfahrung ausgestattet waren, wie beispielsweise Mardonios, dem er das Landheer beim Zug gegen Griechenland anvertraute, oder seinen Halbbruder Achaimenes, der für ihn 484 v. Chr. einen Aufstand in Ägypten niederschlug.

Xerxes widmete sich der Errichtung von Kolossalbauten in Persepolis und Susa. Nicht nur in den verschiedenen Residenzen war kein Bauauftrag zu kostspielig, auch der nie vollendete Landdurchstich am Berg Athos – der Xerxes-Kanal zur Kriegsvorbereitung 483 bis 480 v. Chr. – zeigt seine Leidenschaft für die Bautätigkeit. Bei der Plünderung Athens 480 v. Chr. ließ er die schönsten Exponate nach Persepolis und Susa überführen und dort aufstellen, darunter die Skulpturen der Tyrannenmörder Harmodios und Aristogeiton.

Zeitgenössische Geschichtsschreiber und Autoren, so zum Beispiel der griechische Dichter Aischylos, führten seine Misserfolge unter anderem auf seine mangelnde Besonnenheit und fehlende religiöse Toleranz zurück, deren Ursache nach heutiger Einschätzung vermutlich die Einflussnahme seiner Mutter Atossa und die Erstarkung der Magier waren. Auf seinem Zug nach Griechenland ließ Xerxes I. in Troja haltmachen und sich vom Trojanischen Krieg berichten. Daraufhin sollen – im strengen Gegensatz zur Lehre Zarathustras – 1000 Rinderopfer dargebracht worden sein. Eine Anekdote berichtet davon, dass Xerxes I. bei einem fehlgeschlagenen Brückenschlag über die Dardanellen die Meeresenge mit 300 Peitschenhieben bestrafen ließ.

Nach inneren Wirren wurde Xerxes I. von seinem Gardebefehlshaber Artabanos ermordet. Dieser lenkte den Verdacht auf den ältesten Sohn des Xerxes, Dareios, welcher daraufhin von seinem jüngeren Bruder Artaxerxes I. ermordet wurde, der dann auch als Nachfolger seines Vaters den Thron bestieg.


So genug der Geschichte, weiter in der Handlung, in der Filmkritik, und im Rundherum:

Wie oft habe ich gelesen, dass dieser Film menschenverachtend sei. Nun ich habe keine Ahnung wer wieso auf so eine blöde Idee kommt. Nur weil Perser abgeschlachtet wurden, nur weil in dem Film ca. 500 Leute abgeschlachtet wurden, 20 Spartaner, und einige andere? Nö das ist Krieg nicht menschenverachtend. Unter dem Begriff bezeichne ich Darstellungen aus der SS Zeit.

Ich muss mal gleich vorweg sagen, ich finde „Gladiator“ und „Braveheart“ die besten Schlachtfilme der letzten Jahre, und „Die Rückkehr des Königs“ den allerbesten Abenteuer und Fantasy Film der letzten Zeit aller Jahre. Und ich finde Monumentalfilme fantastisch, ich bin Mittelalterfan und mag die Zeit damals. Und darum muss ich jetzt sagen, die 110 Minuten die der Film gedauert hat, ich habe nicht genau mit gezählt, sind mir viel zu kurz gewesen. Ich finde dass der Film viel länger gedauert haben sollte.

Die Zeit damals muss wirklich grausam gewesen, sie war ehrlich und voller Ehre, und Blut, voller Schlachten und voller starker ehrlicher Lebensfreude. Nun ich habe mich den ganzen Film gar nicht zurückhalten können, entweder bin ich vom Sessel aufgesprungen, weil die Dialoge so schön waren, oder ich bin in die Starken 30 cm im Umfang Arme meiner Holden gesunken, weil die Romantik an leider sehr kurzen Szenen sehr stark war und auch gut ausgebaut, oder ich bin im Sessel wie in einer Raumkapsel zurückgelehnt gewesen, und habe mir gedacht, he ich will dort sein, oder ich habe den Text nachgesprochen und das so laut das sich jeder Kinobesucher die Ohren zuhalten musste, oder ich bin die Sesseln runtergesprungen und habe gegen virtuelle Perser gekämpft. Diese ollen bösen Perser.

Dann als ich Xerxes gesehen habe, ja vom geschichtlichen sah er anders aus, das ganze war unlogisch, egal, das kommt später, also der Xerxes der den Leonidas um einen Kopf überragt ist ein Schauspieler der mir unbekannt ist, Rodrigo heißt er und er ist 1,90 Meter groß und ich schätze sie haben die gleiche Technik benutzt wie bei Harry Potter um eben den Rubeus Hagrid den Robbie Coltrane spielt, als 2,50 Meter Mann erscheinen zu lassen.

Am meisten habe ich mich gefreut den Riesen Perser zu sehen, einen Goliath, ein Monster, eine unbezwingbare Bestie, eine Züchtung aus der Hölle, angeführt und im Dienste des Königs, des Gottes über 100 Völker, er kämpfte gegen Leonidas, wollte ihn töten, er sah furchterregend aus, ich dachte mir eigentlich was wäre wenn man so einen Typen gegen sich hat, wie kann der so groß gewachsen sein, wie kann ein Mensch überhaupt so groß sein? Hat der eine Freundin die auch so groß ist? Wie kann er mit einer kleinen Freundin Sex haben? Dreht sich die dann wie eine Windmühle auf seinem Johannes? Oder nimmt er sie von hinten und kommt vorne raus, spießt er sie auf? Keine Ahnung, aber es ist Robert Maillet, ein 2,13 Meter großer Schauspieler, ein Wrestler, der ist unter dem Namen Kurrgan bekannt.

Wenn man sich den Film genauer ansieht, dann hört man so super Sprüche wie Keine Gefangenen! Keine Gnade! Kein Rückzug die vom überragenden Heldenmut der Beteiligten schon von sich spricht. Was in dem langweilig oder eher schade wirkt, die Beziehung von Gorgo zu Leonidas, Ihren Mann eben, war zu kurz, man sah nicht wie Theron gewirkt hat, wie er in den Hohen Rat kam, man sieht nichts von der Lebensweise der Spartaner, bis auf die herrliche Stimme im Off, die das Comic verkörpern soll, weil es eben eine Stimme ist, die so ne Art Geschichte im Hintergrund des Filmes spricht, man sieht wenig von dem ganzen Politischen Quargel den sich in Sparta ein paar kluge Köpfe teilen, leider, 70 % sind Schlachtszenen und Szenen von 3 Tagen auf dem Schlachtfeld der Thermopylen.

Zack Snyder ist ja bekannt von „Dawn of the Dead“ und darum ist der Film eben auch so blutig, aber er ist gut, er ist super gemacht, aber leider ist er nicht so wie es hätte sein sollen. Geschichtlich wertvoll. Endlich ist ein Film am Werke der das Leben der Schlacht zeigt, wie es hätte sein sollen, eben blutig, unwirklich vielleicht, aber spannend und schön irgendwie anzusehen. Soll heißen: Die Schlacht ist hier wirklich eine Schlacht, eine sehr genau durchexerzierte, und nicht nur ein Getümmel wie in wenigen Filmen die eher beschämend waren und eher ängstlich verfilmt. Und zwar volles Programm. Es wirkt vielleicht etwas unwirklich zu sehen wie gestählte Manneskörper in voller Montur aufeinander prallen, sie werden von Speeren durchbohrt und von Schwertern werden in Großaufnahme ihre Gliedmaßen abgehackt, das Blut spritzt öfters als man denkt und in einigen Mengen, aber nicht so schlimm wie in „Kill Bill“. Da war viel mehr Blut. Wenn eine Angriffswelle der Perser abgewehrt ist, kommt kurz darauf die nächste Welle, mit Pfeilen, Monstern, Tieren, Berserkern, fremden Gestalten, Soldaten, die sich allerdings auch erstmal über den Leichenberg ihrer Kameraden kämpfen muss, den die Spartaner zum Schrecken als Mauer beim Meer aufgestellt haben, was vielleicht unwirklich wirkt aber geil ist und Cool wirkt.

Überall der Pathos, ja ich mag keinen Pathos, aber hier hat er gepasst, einfach wunderbar, hier hat er gut gewirkt, und ja auch die guten Parolen, die altbekannten die man früher in alten Filmen der 50 er und 60 er Jahre gesehen hat, ja das kam auch vor. Auch der unwirkliche Perserkönig der wie ein 2,5 Meter Mann wirkt, der eine Menge an Piercings im Gesicht und am Körper hat, der sieht unwirklich gefährlich, richtig übermächtig angsteinflößend und böse aus, gut gewählt, wie im Comic, aber eben besser.

Unglaublich in dem Film, die ganzen Effekte, das ganze CGI Zeug, das wirkt natürlich arg, den man sieht in Matrix ähnlicher Zeitlupe oft Blutfontänen spritzen, Köpfe werden nur 3 x abgetrennt also keine Sorge, trotzdem der Film ist was für FSK 18 und nicht FSK 16, auch wenn 16 Jährige schon mehr Analsex gehabt haben, als die Hündin meiner Nachbarin.

Wer sich noch erinnert wie damals Gandalf auf den Pelennor Feldern gekämpft hat, ja der Film ist ungefähr so als wäre er das selbe nur eine Steigerung der damals gezeigten Sequenz, ja das kommt einen ins Gedächtnis wenn man den Film sieht. Natürlich ist im Vordergrund die Gewalt, ja leider, ich muss sagen leider, denn mit ein bisschen mehr Mut für Darstellung, historischen Hintergrund wäre der Film mit der herrlichen Geschichte noch besser geworden als „Troja“ und „Alexander der Große“ die beide in speziell erweiterten Langfassungen ins Kino in den USA kommen, was vielleicht nicht schwierig ist aber möglich. Beide gefielen mir gut.

Dass der Film absichtlich so unrealistisch aber cool wirkt, hat Snyder ja beabsichtigt. Nun gut im Film hat mir gefallen, und leider viel zu wenig dargestellt, die Freundschaft in der Kampfphalanx von Astinos und Stelios, die so ungefähr wirkten wie im Film „Troja“ Brad Pitt und sein Schwuler Freund.

Was auch gut war, in ein oder zwei Szenen musste ich leicht schmunzeln, als z.B. Leonidas vor Xerxes trat, der übrigens wollte ja den Leonidas bestechen, und ihm ganz Griechenland bieten wenn er sich vor ihm niederwirft, voller Freude musste ich die Hand meiner Holden noch fester drücken die mir dafür Ihren linken Schuh gab was ich in der Euphorie gar nicht gemerkt habe, denn er winkte ab, LEO ist einfach ein Spitzen Kämpfer ein unbezwingbarer Recke, und ich finde es auch wenn es andere ablehnen, einfach super, wenn man gestählte Muskelmänner sieht die geil wirken, wenn sie töten, das sieht einfach gut aus, als würde Van Damme als Ritter spielen.

Übrigens der Erzähler des Filmes ist eben DILIOS, der hat den Faramir in Herr der Ringe gespielt, ja der hat auch gut gespielt, aber war wie alle anderen viel zu kurz zu sehen, denn Schlacht und Blut waren im Vordergrund, egal, das hat gepasst.

Wenn man denkt, die Griechen haben ja dann die Perser besiegt, sie umgingen ja die Termopylen, kamen nach Athen, kämpften lange bei Salamis und Plataiai, und wurden dann von den Athenern überrannt, das war dann die Geburt des griechischen Weltreiches.

Ich finde der Film ist legendär jetzt schon nicht nur weil er mit 60 Millionen US $ in den USA die 200 Millionen US $ Marke erricht und weltweit bald 400 Millionen erwirtschaftet zu haben scheint, sondern weil er einfach gut ist, neue Sequenzen bietet. Und wie schon in jedem Leben, auch hier steht hinter einem starken Mann eben eine starke Frau, super Aussage findet meine Holde und die ist noch stärker nach dem Film als zuvor.

Wer sich über den Film aufregt mag Kill Bill genauso wenig wie Tim Burton Filme die allesamt unrealistisch sind, ja das war er auch, aber einfach wunderbar, und das nicht nur wegen den Szenen sondern wegen dem dazugehörigen guten Pathos. Wenn ich denke, in den USA lief der Film in einem Imax Kino und hier nicht das ist echt beschämend, ein Grund die USA zu besuchen.

Am meisten muss ich lachen wenn ich so was lese:

Der persischstämmige grüne Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour bringt im Nachrichtenmagazin Der Spiegel die Empörung über den Film in Iran mit mangelndem Selbstvertrauen seitens der Iraner in Verbindung; sie fühlten „sich durch die Darstellung der Perser schlicht verunglimpft“, weshalb sich dort eine Welle der Entrüstung ausbreite. Besonders die krasse Schwarz-Weiß-Darstellung im Film beschmutze den antiken Glanz der Perser. Zwar kritisiert Nouripour „300“ und das zweifelhafte Wertesystem der Spartaner, viel schlimmer jedoch sei die mangelnde Souveränität und das fehlende Selbstbewusstsein Irans im Umgang mit einem Film: „Je kleiner das Selbstbewusstsein, desto größer der Schmerz.“

Als ob die keine Sorgen sonst hätten. Nun ja, der Film ist einfach super. Bevor ich aber zu Ende komme noch eine gute Nachricht.

Aufgrund der negativen Darstellung der Perser hat sich der Iran, dessen Einwohner sich als Nachfahren dieses Großreiches sehen, auch bei den Vereinten Nationen über den Film beklagt, mit der Begründung, er sei ein Propagandafilm, der auf die aktuelle Situation im Nahen und Mittleren Osten anspiele und gleichzeitig die Perser als einfältige, grausame Barbaren darstelle. Mit dem Sandalenfilm über die Schlacht zwischen Persern und Spartanern am Thermopylen-Pass hätten die USA „eine neue Front im Krieg gegen den Iran“ eröffnet, ereiferte sich das iranische Fernsehen.[15] Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna, sagte der iranische Kulturminister Hussein Safar Harand, dass die Filmemacher sich an den iranischen Menschen rächen wollten und ihre glorreiche Geschichte und ihren Ruf in Frage stellen.[16] Der kulturpolitische Berater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad, Javad Schamgari, warf den USA vor, sein Land erniedrigen zu wollen. In den USA, wo der Streifen ein Kassenschlager ist, sind iranischstämmige Amerikaner erbost darüber, dass sich Perserkönig Xerxes als rachsüchtiger und launischer Tyrann gebärdet. Davon sei in der Geschichtsschreibung nichts überliefert. Die Spartaner, so die Kritiker, würden andererseits viel fortschrittlicher dargestellt als sie in Wirklichkeit gewesen seien. Auch der Kritiker des „New Yorker“ zeigte Verständnis für die empörten Iraner: Man könne ihnen nicht vorwerfen, dass sie kein Verständnis für amerikanische Popkultur hätten.


Und das ist genauso lächerlich, also ich höre jetzt auf, finde den Film super und sehe ihn mir sicher noch 3 x an

96 von 100
 


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