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Filmkritik: Mitten ins Herz - Ein Song für dich

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Mitten ins Herz - Ein Song für dich (tuvok, 17.03.2007)

Beiträge

tuvok
17.3.2007 23:10
Filmkritik: Mitten ins Herz - Ein Song für dich

Die Handlung:

CORA CORMAN ist ein Idol in der Musikbranche und liegt nur knapp hinter SHAKIRA. Sie bietet dem unbekannten und längst schon fast verfallenem 80er Jahre Popstar AlEX FLETCHER (Hugh Grant) überraschend ein Gesangsduett an und schenkt ihm somit die Chance auf ein Comeback das er sich so selig wünscht. Als Alex jedoch erfährt, dass er den Song texten und komponieren soll, bekommt er es mit inneren Problemen zu tun weil er das nie gemacht hat, und auch nicht richtig kann. Er ist nie ein Texter gewesen und er tut sich verdammt schwer was zu schreiben das zu seiner Musik paßt. Zum Glück kommt in sein Leben eine Frau, eine Besondere. SOPHIE FISCHER (Drew Barrymore). Hypochonder, Lyrisch veranlagt, neurotisch, sie kommt in sein Leben, putzt und gießt und schreibt für ihn einen Song.

Meine Meinung:

Witzig dass Hugh Grant keine Musik mag, weil er aus der Jugend noch einen Schock hat von seinen Eltern, und trotzdem in dem Film gekonnt Pop Songs singt. Die erfundene Geschichte der Gruppe Pop ist ja auch ganz nett, und Hugh Grant passt recht gut. Kam mir alles vor in den 95 Minuten wie die Hintergrundeinschlafstory von „High Fidelity“ gemixt mit ein paar Einwürfen von „Showgirls“ zumindest was Tanzeinlagen und Mädels betrifft auch wenn nur kurz zu sehen, dazu gab es ein bisschen romantisch komisches Stelldichein so ungefähr wie in „About a Boy“ und last not Least, Neurosen am Laufenden Band, auch wenn sie gut versteckt wurden von Drew Barrymore die ungefähr agiert wie Jennifer Aniston in „…und dann kam Polly“. Liegt wahrscheinlich daran das alle jungen Frauen einen Schuß haben.

Was fehlt dem Film. Nun es fehlt Spannung. Anfangs dachte ich mir, He was ist das alles, für ein Sinnloses Aneinandergereihte von Dialogen mit einer süßen aber nicht schnuckelig aussehenden Drew Barrymore die sich aber während der Filmhandlung zu einem wahren Glücksfall erwies, denn sie hat das ganze langweilige Gequake rund um den Langeweiler Hugh Grant aufgelockert und auch wenn der Film ähnlich gestrickt ist wie der größere und 80 % bessere Bruder – „Ein Chef zum Verlieben“ – wird hier Liebe leider nicht so groß geschrieben und das ist schade, denn bei dem Film kann man weder seiner Freundin was wo zeigen, reinstecken, kann sie nicht so an sich drücken wie in anderen Romantischen Komödien, eher umfasst man die Hand der Mieze daneben und versucht sie aus dem Kino zu ziehen bevor man selber einen Tintenfischartigen Epilepsie Krampfadern Einschlafanfall bekommt.

Aber dann wird es doch wieder gut, man hört Pop Musik aus 1987, wirklich grässlich, und wer es schafft am Anfang das Video über sich 4 lange Minuten ergehen zu lassen, sollte gleich in der Fremdenlegion einchecken, denn da ist es auch nicht schlimmer. Nun ich finde auch Modern Talking recht cool, und dazu ein paar Hintergrundklänge von Judas Priest, aber die Pop Zeit aus Amerika oder England, von Nichtssagenden Retorten Teeniebands die mit schrecklicher Frisur herumliefen, noch dazu ohne Beißkorb, Leine, und Tödlicher Sprite im Arsch ist ja schon gemeingefährlich. Jedenfalls weiß ich jetzt wieso in der Sendung Deutschland die den Super Star sucht auf Super RTL, Schand Plauder Tasche Dieter Bohlen so ne große blöde Klappe macht. Der ist 80 er Jahre Musikgeschädigt und wälzt seinen ganzen aufgestauten Sexlosen Hass auf die Musikbranche auf die armen Gesichtslosen Teenies ab.

So zurück zum Film. Die Fortpflanzung der Handlung, rund um den Athleten der erfundenen Synthesizer band POP ist ja recht unspektakulär und wird nur durch die wohligen kurzen Dialogischen Witzeskapaden rund um Drew Barrymores Schweinchenhinterngesicht unterbrochen. Die Unüberraschende Dramaturgie rund um das Liebes und Dichtergespann Barrymore / Grant ist ja recht witzig anzuschauen aber nach dem 18.X nicht Umarmen in der richtigen Gelegenheit habe ich meine Freundin sanft in die Rippe geboxt, schließlich ist es ja meine Rippe die sie da unten trägt und sie hat mich sanft mit einem Schenkeldruck umhalst.

Über die Wasserbettensucht aus den 80 er Jahren ist der 46 Jährige Mime Grant wohl nicht im Film raus gekommen, denn so hat es der Regisseur eben wollen, und noch dazu die ganzen Konsumgüter rund um Faserschmeichler und Adidas, das sieht man im Film wenig, und es kommt auch keine Revival Atmosphäre rüber. Was mich wirklich geärgert at ist der Synthie Dreck den Cora Irgendwie da rumgesponnen hat, die wie ein Cher Klon auf Buddha Trip daherkommt und der Witz das sie den Dalai Lama für ein Alpentier hält zieht nicht ist aber ein netter Klang in den langweiligen Dialogen rund um die Hinternwackelnden Shakira Klonin und macht den Film unlangweiliger in wenigen Dialogen.

Cora Corman ist im Film so eine Mischung zwischen Britney Spears ohne Lesbische Glatze, Drogen, und Alkohol, Lügen und sonstigen 88 Todsünden und ein bisschen Madonna ohne Henna und dazu noch eine ganze Menge – Hollywood hat mich groß gemacht Mythen – und das stinkt gewaltig denn auch ein Musikkenner wird sehen, die alte hat es einfach nicht drauf und selbst wenn 99 % der Musikgeschmäcker Dreck sind, ist Cora Corman einfach ein Mädel das aussieht wie ne 14 Jährige mit Silikon im Hintern.

Was ist die Aussage des Filmes? Nun, der Niedergang eines Mannes der das Musikbusiness erlebt hat? Vielleicht, aber da nur ein Stückchen. Oder gar eine Romantische Komödie? Ja aber die Romantik fehlt eindeutig. Vielleicht der Abgesang des intelligenten Musikbusiness, Idole und Liebe, Romantik, Groupies und Neurosenlose Liebhaber? Ne, dazu ist der Film zu wenig intelligent satirisch.

Der lustige Sarkasmus den Alex Fletcher im Film an den Tag legt, den der Regisseur Marc Lawrence drehte, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist, mag witzig sein, ist aber so selten zu finden wie ne Nadel im Heuhaufen. Seine missliche Solokarriere die er gerade mal begonnen hat, nach einem nicht näher erklärtem Streit mit einem gewissen Colin aus seiner Band endete schnell und wird im Film leider nur nebenbei erwähnt. Das hätte man ändern können, wie Sophie die anfangs einfach nur ne Neurotische Hypochonderin ist, man sieht auch nicht die Jean die angeblich die Blumen von Alex gießen soll, während des ganzen Filmes nicht, außer einer Erwähnung ist Sense. Denn Sophie ist anstatt von Ihr da, um die Pflanzen von Alex zu gießen, wieso das? Hat er gebrochene Hände oder ist er einfach nur zu sehr Mann für so weiche Dinge wie Pflanzen?

Dann ist Sophie eine Neurotikerin, dann ist sie beim Songschreiben ernst, das nehme ich Ihr nicht ab, und ja als Ihr der Kopf gehörig gewaschen wird, 8 Sekunden dauert das, ist sie später ein ganz anderer Mensch, auch das nehme ich ihr nicht ab. Wieso z.B. werden die Songs im Film nicht in Englisch belassen? Wieso werden die Englischen Texte im Film nicht mit Deutschen Untertitel eingeblendet? Wieso ist der letzte Song im Film er wirklich gut ist, den Hugh Grant sang, in Englisch und hatte deutsche Untertitel? Ich finde Grant ist super, er ist ein Sarkast, er ist einfach super, Drew Barrymore ist was für den Durchschnitt, so was wie Filzlocken auf der linken Schamlippe, so was wie Ponyfrisur und Bravohefte beim Durchfall am Klo. Aber sie ist nett.

Ich frage mich was die Leute eigentlich an Boygruppen wirklich mögen, die auf Tokio Hotel und solchen Teeniemist stehen, die können 0 singen, alles kommt aus dem Computer und wirklich innovative Sängergruppen die es wirklich ernst meinten, Kultbands gibt es wenige bis auf Modern Talking, Milly Vanilli, George Michael, und Boney M. Naja, eh egal, nicht alle Gruppen im Pop Business sind gut, aber die hier im Film, auch die Cora die Erotik und Religion auf die Bühne bringt, was echt Dreck ist meiner Meinung nach, aber egal, das ist alles einfach nur Geldmacherei.

Der Film ist nett, die Musik auch wenn man auf Schmuse Pop steht, der Rest ist leider sehr unspannend gemacht, Romantisch nur wenig, und einfach so was wie ein Film den man sich im Kino nicht ansehen sollte. Übrigens den 4 Minuten Abspann unbedingt aushalten, der ist gut, man sieht so viele Dinge, einfach ne gute Idee, dank der Erfindung von Jackie Chan in den 70 er Jahren.

59,10 von 100
 


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