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Filmkritik: Wicker Man

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Wicker Man (tuvok, 19.11.2006)

Beiträge

tuvok
19.11.2006 09:38
Filmkritik: Wicker Man

Die Handlung dieser Geschichte:

In der 1973 er Version die heute noch in England ein Kult ist, spielt ja Christopher Lee die Rolle von Lord Summersisle was hier eine Frau spielt, Ellen Burstyn. Der hier vorliegende Film ist in 3 Teilen aufgeteilt. Es geht um das Drama eines Polizisten. EDWARD MALUS den hier Nicolas Cage darstellt, der nach einem Autounfall wo ein Mädchen und seine Mutter stirbt, traumatisiert ist. Sehr lange. Bis zu dem Zeitpunkt wo seine Ex Verlobte die ihn damals vor über 8 Jahren verlassen hat, Schwester WILLOW, ist er einfach ein seelisches Wrack.

Doc diese bittet ihn auf eine Insel zu kommen, wo sie lebt, seit Jahren, sie hat ja damals Ihre Verwandten besuchen wollen und Ihre Ahnen, und sie hat dem Leben in der Großstadt den Kampf angesagt. Die Insel Summersisle die genau den Namen der Führerin der Insel hat, wird nur alle 3 Tage mit dem wichtigsten vom Festland aus versorgt. Ein Pilot und ein Wasserflugzeug spielen dabei eine wichtige Rolle.

Anfangs begegnet EDWARD eine riesige Form von Antipathie, das ist der 2. Teil des Filmes, der dann in einen 3. Teil des Filmes endet, eine Art Ritual Mord Film. Dazwischen gibt es klare Abgrenzungen. WILLOW in der Zwischenzeit versucht EDWARD zu überzeugen das was nicht stimmt, denn Ihre Tochter ROWAN ist von der Insel verschwunden.

EDWARD prüft nach, und nach einiger Zeit, es vergehen im Film da ca. 10 Minuten ist er von einer großen Verschwörung überzeugt. Seine Gegner sind Schwester ROSS, BEECH, HONEY, und allen voran die großen Verschweigerin, Schwester SUMMERSISLE sind gegen ihn, die paar Männer dienen als Sklaven auf der Insel, so kommt es EDWARD vor.

Nach einiger Zeit kommt er dahinter dass hier Kinder geopfert werden. Die Ernte ist das wichtigste auf der Insel und die Chefin der Kommune gilt als Vertreterin der großen Göttin auf der Erde.


Meinung und ein bisschen über den Film:

Also ich komme gleich zur Sache, die alte Version mit dem gleichen Title und fast selber Story war mystischer, diese hier war moderner. Aber wenn ich jetzt die 2006 er Version und die 1973 er Version vergleiche, naja beide haben irgendwie eine Berechtigung. Der 40 Millionen US $ Film hat ca. 70 % seiner Kosten eingespielt, was ja auch kein Wunder ist, denn in dem Film ist nicht das drinnen was der Vorspann verspricht. Nämlich Spannung. Eher Fragen die sich auftun, unlogische Handlungsteile, eigenartige Wendungen, viel zu wenig Schockeffekte. Ja dafür ist das Plakat hübsch.

Im Klassenzimmer, da ist ja so eine Szene wo Edward reinstürmt, und die halbwegs scharfe Schwester Rose aufsucht, ist auf einer Tafel kurz zu lesen, Níl aon chealg ag an rí, das ist Irisch und heißt – Der König hat einen Stachel. Wieso das da steht, keine Ahnung.

Was mich wundert, wieso tauchen eigentlich bei einigen Szenen, auch gegen Ende des Filmes auf einmal Berggipfel auf, während im ganzen Film keiner zu sehen war? Als wären sie auf einmal da, oder es war ein Regiefehler.

Die matriarchalische Gruselkomponente in diesem Film bis zur Sklavenhaltung von Männern, was man auch aus einigen Folgen „Outer Limits“ kennt, ist meiner Meinung nach eine positive Erweiterung dieser Geschichte, nur ist der Fehler der vorliegt ein größerer, der die paar positiven Ereignisse etwas überwiegt. Nämlich fehlende Spannung. Es ist zwar ein spannender Ansatz abgeschottete Amish ähnliche Leute zu sehen, und Parallelen zu „Der einzige Zeuge“ werden wach, aber kaum bevor Spannung einsetzt, unnütze Dialoge, kaum ist die Spannung da, wie z.B. eine zerfallene Kirche, ein unterirdisches Gewölbe, wieder keine Spannung, kein Schock, sondern langweiliger Realismus. Erinnert mich an die Arbeit von einem Straßenbahnschaffner. Kaum wird es spannend musst du schon wieder bremsen.

Subtil rast Nicolas Cage über die Insel wie eine Pershing 2 Rakete und demoliert ein paar Haustüren auf der Suche nach einem Mädchen das als verschwunden gilt, aber in fast keiner einzigen Sequenz hatte ich als Zuseher das Gefühl von richtiger Spannung oder verschwörerischer Geheimnistuerei. Dann ist es auch eigenartig, Cage wandert zur Kirche in der Nacht, keine Sau ist dort, er latscht in die Kirche, ins Gewölbe, wird eingesperrt, und natürlich ist auf einmal Willow seine Frau da, in der Frühe, vorher friert er, dann ist er auf einmal ganz frisch, und das ganze sieht so aus als hätte da einer ein schlechtes Drehbuchkostüm geschrieben.

Wieso latschen alle Bullen in der Nacht herum? Wieso schreit er so komisch herum der Cage? Wieso wirkt er in dem Film wie in „Conair“ obwohl er ja gar keinen Grund hat entweder so zu schauen und agieren, es sind Frauen keine Neonazis die er bekämpfen muß, dann hat er ein Handy, keinen Empfang und hält es einige Male 5 – 10 cm in die Höhe als ob ein Empfang da wäre, was ja nicht möglich ist auf einer Insel noch dazu am Arsch der Welt, oder nicht gerade dort, aber den Arsch der Welt sieht man von der Insel sehr gut aus, und ja das im Wald. Bitte welcher Bulle testet seinen Handyempfang das 10. X und noch dazu im Wald? Und hält das Handy hoch um zu sehen ob eh ein Empfang da ist? Finde ich blöd. Genauso wie die Szene wo er unter Wasser eingesperrt wird, und er friert, das ca. 10 Sekunden und ist auf einmal frisch in der Frühe.

Der Film kommt nicht in Schwung, nie wird erklärt was ein Wicker Man ist, der gleichnamige alte Film war besser, der Musiktitel der Kultband Iron Maiden war wirklich nicht übel so denke ich, der Film ist etwas langweilig, und der Regisseur Neil Labute hat mit dem Film einen weiteren Langeweiler im großen Mysteriefilmuniversum gemacht. Leider. Der Film ist Etikettenschwindel, denn alles sah ganz anders aus, Plakat, Vorschau usw.

Dann kommt mir auch so vor als ob die schnellen Bilderfolgen um das verschwundenen Kind, und die anderen Kinder die er da im Gedächtnis hat, die paar Visionen nur zur Handlungsstraffung wirken. Der Anfang, der Übergang, keine Verletzung, wer den Film sieht weiß wovon ich spreche, dann ist er auf einmal fast wie privat auf der Insel, er gebärdet sich wie ein Depp, obwohl alle am Anfang sehr freundlich zu ihm sind, und er wirkt irgendwie unprofessionell.

Der Spannungsbogen in dem Film, der ja auch den Untertitel – Das Ritual des Bösen – trägt, beginnt erst so gegen Ende des Filmes, wo dann aber das ganze auch schnell aus ist, die Auflösung des ganzen finde ich sehr einfach, und der Epilog in dem Film, den fand ich etwas blöd gemacht, gut angesetzt, schwach umgesetzt, wie 99 % im Parlament.

Was mir an dem Film gefehlt hat ist auch der Geschlechterkampf, der Kampf zwischen Heidikostüm und Polizeilederjacke, da fehlt einfach eine ganze Menge am Konflikt zwischen Altmodisch und neumodisch. Hier ist eine Generation die lebt wie vor 200 Jahren und Rituale hat die anfangs wie in „Kinder des Zorns“ erscheinen, und nachher ist es wieder so, das eben dieser Ansatz eben verschwindet, in Langeweile. Leider. Trotzdem ist der Film kein Turkey, sondern eher ein misslungener Versuch eines Remakes.

Nicolas Engel Mann spielt etwas zu unauthentisch, die Beteiligten wirken etwas langweilig und öde, die Mystik existiert hier nur am Plakat, Schockeffekte ca. 8 Sekunden lange, und nach 93 Minuten ist der Spuk vorbei, leider oder GOTT sei Dank, sei’s Drum, ein Film wo man sich nicht unbedingt freuen sollte.

Eher maximal 70 von 100
 


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23.05.2017 01:54:07
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