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Filmkritik: Zaina - Königin der Pferde

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Filmkritik: Zaina - Königin der Pferde (tuvok, 11.11.2006)

Beiträge

tuvok
11.11.2006 17:34
Filmkritik: Zaina - Königin der Pferde

Der Inhalt vom Film:

In dieser nordafrikanischen Märchengeschichte die wie ein Western angesiedelt ist, geht es um ZAINA. Ein mutiges Wesen. Ihr Stiefvater OMAR hat damals Ihre Mutter umgebracht. ZAINA wurde zeit Ihres Lebens herumgeschickt. Aber sie ist nie gebrochen. Ihr einziger Traum ist es beim großen Rennen, das die Beduinen Agdal nennen, mit Ihrem Pferd ZINGAL Mitzureiten.

Damals hat nämlich SELMA, die Mutter von Ihr, sich als Mann verkleidet und ist auch beim Agdal mitgeritten. MUSTAPHA, Ihr Vater, den lernt sie erst kennen als sie 12 war. Und der wollte immer eine Prinzessin aus Ihr machen. Doch sie hat viele Probleme, denn OMAR beansprucht ZAINA als sein Eigentum, er will sie als Sklavin halten, er ist sehr einflussreich, und so flüchtet ZAINA, immer mit den Gedanken an das Rennen.

Ihren Vater hat sie kennen gelernt, und beide verstehen sich sehr gut, er hat sich 12 Jahre nicht blicken lassen, und nun darf sie ihm sogar das Leben retten. Auf dem Weg durch die Wüste nach Marrakesch wo das Rennen stattfindet, lernt sie auch die Kultur Ihres Vaters kennen der damals SELMA so geliebt hat. Aber er ist frei, frei wie ein Vogel und er wird es auch bleiben. ZAINA hat nur mehr einen Gedanken, das Rennen, überleben, von OMAR flüchten, und gewinnen. Und sie hat einen Plan, wie SELMA Ihre Mutter.

Meine Meinung, ein bisschen über den Film und so ein bisschen drum Herum:

Jedes Kind im Orient weiß wie grausam die Pferdediebe sind. Sie töten die Besitzer und stehlen die Pferde. Zaina beschwert sich in Gedanken über die beschwerliche Reise, über die Ängste die in Ihr hochsteigen. Leider ist dieses mutige Kind kein Haley Joel Osment, und so ist die ganze Story zwar wunderschön, in der Art von
„Duma“ und „Hidalgo“, allein die Spannung fehlt.

Doch entschädigt der Film mit den herrlichen Naturaufnahmen aus dem Gebiet der Sahara, aus dem Gebirge des Atlas, das über Marokko und Algerien geht. Unglaublich eine französische Produktion, und nur in einem Kino hat es den Film gespielt, das finde ich wirklich unfair. Spannend die Szene als Zaina z.B. verletzt ist, einen kaputten Fuß hat, und Ihr Vater den Fuß mit Kamelbutter eingerieben hat, nachdem er ihn mit ein bisschen Wasser gereinigt hat. Eigenartig das diese Beduinenvölker keine Krankheiten haben, Wundkrampf, Tollwut, oder was weiß ich. Während hier ein Mitteleuropa ein Bürger schon TBC kriegt wenn er den Finger in einen Waldsee taucht, sind diese Menschen ganz eigenartig abgehärtet, haben im Körper irgendwas das die Viren abwehrt. Vielleicht ist es die Kämpfernatur.

Zaina will Kranke in Marrakesch heilen, Ihre Mutter hat dasselbe getan, die Schuld am Tot der Mutter, Omar hat sie, das wird Zaina wohl nie vergessen, und so hört man aus dem Off oft die Stimmen von Zaina was sie sich denkt. Herrlich in der Wüste ein Sonnenaufgang, den zu erleben. Keiner der dir im Weg steht, kein Hochhaus, kein Smog, Kein Media Markt, kein Saturn, kein McDonald, schrecklich, doch nichts für mich. Aber dafür schmolz meine Freundin bei dem Film dahin wie ne Kerze im Mikrowellenherd. Ja ein richtiger Frauenfilm.

Diese Geschichte könnte aus dem Fundus von 1001 Nacht stammen. Und es ist deswegen auch spannend weil die Geschichte eben im seltenen Atlasgebirge angesiedelt ist. Marokko, Algerien, und Tunesien, wann sieht man außer im Urlaub wo überfüllte dickbäuchige Scharlatane versuchen dir aus der Hand zu lesen, kann man diese Landschaft bewundern? Maximal in Dokumentationen. Ich mag solche Filme, Natur und Wüste, Abenteuer und das karge Leben.

Die Geschichte der Protagonisten die wirklich gut gespielt ist, für diese kargen Verhältnisse, schließlich ist ja alles abseits von jedem Trubel und Heiterkeit gefilmt, ist wirklich gut gemacht und angereichert mit Märchen über Göttinnen in den Bergen, über Geister und Feen, über Pferde und Krieger, so richtig das harte Leben das auch heute noch im 21. Jahrhundert da unten herrscht, das hat schon einen ganz besonderen Flair.

Wenn ich den Film von technischer Seite betrachte, Kamera, die dazupassende Musik die von den Einheimischen gespielt wird, dieses bisschen Soundtrack das so hin und wieder auftaucht, all das passt sehr gut zusammen. Die Geschichte wie sie die Personen spielen, eine Deutsch französische Co Produktion, gefiel mir auch deswegen gut, weil versucht wurde mit einem minimalistischen Aufwand eine Maximierung in den verschiedensten Lebenssituationen zu finden. Von Abenteuer über Komödie, von Romantik über das wilde Leben und zwar nie übertrieben oder überbordend, sondern immer richtig und gut angepasst.

Allerdings geht dem Film oft und bald die Puste auf, weil einfach viele lange Einstellungen in verschiedenen Bereichen für mich uninteressant sind. Es ist schön Leute sitzen und Essen, schlafen und reden zu sehen, aber das wahre wirkliche Leben, mit dem realistischen Problemen der Leute da unten, das fehlte mir ein bisschen, aber wahrscheinlich wäre dann aus dem Film eine Dokumentation geworden.

Was in dem Film gut gepasst hat ist die ständige Angst vor Omar, die Zaina hat, denn Ihr Stiefvater dem wird sie ja nie vergeben, hat er doch Ihre Mutter auf dem Gewissen, so ein richtiger Zuhälter Macho Typ. Aber auch das war nicht spannend. Da wandern die doch durch ein Gebirge, auch das war nett, aber nicht spannend gedreht. Ich hätte mir mehr Abenteuer gepaart mit Spannung gewünscht. Es ist zwar immer schön wenn man Szenen mit Pferden sieht, in jedem Film sind die edlen Tiere was besonderes, hier überhaupt, aber das ständige Off Gequatsche dieser Göre finde ich ein bisschen oft lästig. Man hört Ihren Wunsch zu fliegen wie ein kleiner Vögel, Ihr Wunsch das ihr Flügel wachsen würde, und im Hintergrund ist ein Pferderennen Training zu sehen, und irgendwie passt das nicht zusammen, und mir kam vor, als wäre der Film deswegen mit Off Stimme versetzt weil sonst das ganze irre langweilig gewesen wäre.

Eine Art arabischer Western ist das. Mir hat er recht gut gefallen, als TV Film im Weihnachtsprogramm wäre er besser gewesen. Ein Kinderfilm mit viel Kultur und guten Werten. Der Film ist wie der Ausspruch, in der Wüste herrschen die Strengen Gesetze der Ehre.

80 von 100
 


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23.09.2017 13:18:57
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