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Filmkritik: Havanna Blues

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Havanna Blues (tuvok, 04.06.2006)

Beiträge

tuvok
4.6.2006 12:15
Filmkritik: Havanna Blues

Die musikalische Handlung:

Also da ist mal ein RUY, und der hat einen Besten Freund, TITO. Die haben eine Band, es sind 6 Leute glaube ich. Die leben in Havanna, seit sie auf der Welt sind, und träumen dauernd davon irgendwo bekannt zu werden und einen weltweiten Siegeszug mit Ihrer Musik anzutreten. Da ist aber ein Problem. Kein Plattenvertrag, kein Geld. Da kommt dann das Glück in die Stadt, in Form von MARTA. Die will einige gute Leute suchen die mit Ihr musizieren. Und da findet sie eben RUY und Co. Und die zeigen Ihr mal Havanna, wie schön die Stadt ist und haben sie so im Griff, um sie zu überzeugen, sie sind die gesuchten Talente, die MARTA braucht.

RUY ist mit CARIDAD verheiratet, und interessiert sich aber für MARTA. Er hat nur einen einzigen Besitz, einen Chevy, auf dem Jahre 1954. einen Convertible. RUY hat nie Geld, er ist arbeitslos, Musiker, unverantwortlich und unzuverlässig und seine Frau ist wütend auf ihn. Seine Frau hat nur mehr eine Möglichkeit, nach Miami mit dem Floß und den 2 Kindern auszuwandern. Ihre Mutter lebt dort. Und RUY interessiert sich für MARTA und die Musik.

Ein Paar Infos und meine Meinung:

Havanna, die Hauptstadt von Kuba hat 5 Exportgüter. Die Zigarren, die jeder kennt, und sich keiner leisten kann. Grausliche Kuba Jazz ähnliche Rapp komisch Musik, die Esoterikverseuchte Rasterlockenobdachlose hören, Viel Krims Krams, denn die Insel hat ja kein Geld und die Leute produzieren Krims Krams damit sie ein bisschen überleben können, schließlich braucht Fidel Castro Geld für seine Waffen, wo wir schon bei Exportgut Nummer 4 wären, der Kommunismus, und Nr. 5 ist die gelassene Lebenseinstellung. Denn wenn z.B. ein Lokal gemietet werden soll, wo mehr Löcher im Dach sind, als Einschusslöcher bei „Der Soldat James Ryan“ merkt man diese, da das einfach nichts ausmacht, wird schon irgendwie gut gehen.

RUBEN soll ja ein Demoband groß machen, eine CD will er mit seiner Gruppe machen, alles spielt sich in einer Wohnung ab, die Oma sitzt, singt, raucht, und sauft, ist nett, und hat ein einfaches Gemüt, kann das ABC, und 1 und 1 zusammenzählen. Der Rest ist egal, denn es kommt wie in westlichen Ländern der Pizzaservice, nur ist es hier der Fleischservice, und mit dem Typen kann man schon handeln. Wenn man 8 Kinder hat und einen arbeitslosen Musiker als Mann, oder eines von beiden, kann man natürlich nicht arbeiten, denn die Arbeitslosenquote beträgt wohl 138 % und man hat auf alle Fälle viel zu wenig Geld.

Die Idee der Gruppe die in Havanna berühmt werden wollen, ist so ne Mischung zwischen „Dirty Dancing“ für Einschlafprobleme und einer Valiumtablette. Die Musik ist grässlich, nun sie möge ja einigen Gefallen, aber wer kann sich schon spanische Heavy Rock Songs mit Anleihen bei Jazz und Kuba Musik vorstellen? Nun nichts für mich. Meine Freundin ist eingeschlafen, ich auch, und nachdem ich aufgewacht bin, ist dieser Film immer noch gelaufen. Einfach langweiliger Bockmist. Die Aufnahmen sind sehr gut, 40 % des Filmes ist Musik, man sieht nur ein bisschen der reichen Bevölkerung, die die arme Bevölkerung ausbeutet, aber das ist eher wenig was man von Kuba sieht. Das Gute an dem Film ist das er nur 90 Minuten dauert, das er realistisch gedreht wurde, und so in der Art der ganzen neuen Surfer Filme ist, die man in den letzten Jahren so sieht. Die deutsche Übersetzung ist witzig, sie macht aus einem Musikinstitut, das gibt es vielleicht wirklich in Havanna, ein Institut für Musik, was ich wirklich eigenartig finde. Das Rathaus wird dann wohl zum Haus vom Rat, oder der Ratte.

Beim Anbieter oder Sponsor, Escape3 gibt’s das Death and Dream Festival, mit der Gruppe !Donde estás Mafia?, eine wahrhaft grässliche Heavy Metal Gruppe, so ne Mischung zwischen Death und Sepultura, mit einigen Anleihen bei Pungent Stench und ein bisschen von der Stimmgewalt von Craddle of Filth. Und da dachte ich mir, dass diese netten Rasterzöpfi Leute auch schon mit so blöder Musik verdorben sind.

Die Kamera, die Schnitte, usw. vom technischen her, kann man den Film als gut empfinden, er ist so was wie eine lange Serie einer der unnützen Telenovelas, die auch im Film vorkommen. Gedreht wurde in Cienfuego und Havanna. Das einzige was mir an dem Film recht gut gefallen hat, ist diese Ausweglosigkeit Ihres Lebens, der es verhindert, ein gutes Leben zu führen. Eigenartig war es, des die Leute die Kinder haben, sich nicht so sehr um sie kümmern.

Also ich fand den Film etwas langweilig und deshalb vergebe ich nur

50 von 100 und 80 von 100 für die Musik für die Leute die das mögen.
 


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25.05.2017 14:24:39
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