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Filmkritik: Hügel der blutigen Augen

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Hügel der blutigen Augen (tuvok, 22.04.2006)

Beiträge

tuvok
22.4.2006 23:54
Filmkritik: Hügel der blutigen Augen

Handlung:

Also da ist BIG BOB, der Vater, und gleichzeitig Großvater, denn seinen Ehefrau ETHEL (Kathleen Quinlan) hat 4 Kinder. LYNN ist mit DOUG verheiratet und sie haben eine gemeinsame Tochter, KATHARINE. Dann ist da noch BRENDA, und Ihr Bruder BOBBY. Beide verstehen sich natürlich nicht besonders gut, sie sind die Jüngsten Geschwister.

Und alle machen sie einen Ausflug nach Neu Mexiko, sie wollen in den Urlaub fahren, und sie wollen Frieden schließen, denn BOB CARTER (Ted Levin) das Familienoberhaupt, pensionierter Polizist mag DOUG nicht, und so können sie sich besser kennen lernen.

Doch an einer Tankstelle erfährt er von einer Abkürzung durch die Wüste und die nimmt er natürlich. Schon nach einigen Stunden haben sie eine Panne, alle Reifen sind kaputt, zudem verschwindet noch der Hund BEAUTY, ein Schäferrüde, und wird von BOBBY ausgeweidet aufgefunden.

Und von da an beginnt der Horror für die Familie CARTER, einer nach dem anderen soll sterben.

Meine Meinung:

Wie bekannt heißt ja der Film im Original „The Hill have Eyes“, warum aber die deutsche Synchronisationsschmiede dann den Deutschen Titel erfunden hat ist mir unerklärlich. Nun gegenüber der Fassung von 1977 vermisse ich natürlich Michael Berryman, einer der grottenhässlichsten guten Schauspieler die ich eigentlich kenne. Ich bin wahnsinnig froh das es keine Aliens sind, wie in der deutschen Fassung der alten Version, durch eine blöde Synchronisation, sondern endlich Atomverseuchte Typen.

Nun nach 106 Minuten wo ich den Film durchgestanden habe, und dann zum Schluss sitzen geblieben bin, was ja auch selten ist, und mich gewundert habe mit meiner Freundin die noch etwas kreidebleich war, fast so viel wie ich, habe ich mir nachgedacht, wieso habe ich nicht wie die 4 Typen vor mir in 20 Minuten das Kino verlassen.

Ich war drauf und dran das bei einigen sehr heftigen wenn auch kurzen aber sichtbar grauslichen Szenen zu tun. Da darf man natürlich nichts verraten, denn das würden der Spannung einen Abbruch tun, und die ist bei dem Film äußerst exquisit. Wenn ich an den 1. Film vom Regisseur Alexander Aja denke, „Haute Tension“ der war eigentlich ein blutiger blöder Splatterfilm, und dann die gigantische Spannungssteigerung bei dem Film dann glaube ich wirklich fast gar nicht das es der gleiche Regisseur war der diesen Film gedreht hat.

Nicht nur das die Geschichte hervorragend ist, sie ist sehr selten, ein Remake das man gesehen haben muß, sage ich mal, nein, bei dem Film habe ich einen Rekord vorzuweisen, denn ich zucke oft bei einem Horrorfilm zusammen, ich bin halt ein schreckhaftes Bienchen, und meine Freundin auch, aber nicht so wie ich, also bei dem Film bin ich 21 x – ohne Lüge – zusammengezuckt, ich habe innerlich mitgezählt.

Meine Freundin hat 11 blaue Flecken, 28 Knautschspuren, 3 gebrochene Rippen, hat 4 Abdrucke meiner unschuldig ausschlagenden Hand auf Ihrem Kiefer, 0,78 Kg Popcorn verloren, ein paar Curry und Kräutersaucen auf der Hose, mein Kebab auf den Schuhen, und einen kleinen Schock, und ja sie sieht sich sicher keine Horrorfilme mehr an. Nun bei dem Film kommt dir das Essen echt hoch wenn du keinen guten Magen hast.

Wieso? Nun ja, da ist z.B. eine Szene, da steckt sich einer eine Schrotflinte in den Mund, drückt ab, man sieht was dann passiert, sehr gut und groß, oder da sind grässlich grausliche Gesichter, oder arg fand ich es, wie einer verbrannt ist, oder eine Spitzhacke im Kopf, dazu das verschmierte klebrige Gesicht, die ganzen Gestalten die im Film herumlaufen, die dazu noch Grauen und Mitleid erregen, und ein Typ der nur sitzt, meine Güte, das ist alles so schrecklich, ich kriege sicher lange die Bilder nicht aus dem Kopf, fast so lange wie die Bilder unserer Partei die damals gewann, die schwarzen und die blauen.

Unglaublich das es der Regisseur sogar geschafft hat bei so einer grauslichen Verfilmung die er da abliefert einige Szenen einzubauen wo Mitleid aufkommt, wo Freude aufkommt, und ja, ca. 10 – 15 Minuten von 106 Minuten die der Film dauert, kann man ausrasten oder sich zurücklehnen und man weiß, man zuckt nicht zusammen, den Rest der Minuten stand ich fast wie unter Starkstrom und fühlte mich als hätte ich einen Elektroschocker unter meinem Gesäß der dauernd eingeschalten ist und einen Elektrokocher unter den Zehen.

Schon der Anfang wo man Atomexplosionen und Bombentests der Amis in so einer alten Farbe sieht, und dazu der Staub und dann die Bilder von Missgeburten, nun beide haben wir nichts gegessen im Film, obwohl meine Freundin ja den stärkeren Magen hat, und sich dauernd aufregte, das Ihr dauernd was zu Essen aus der Hand gefallen ist, weil ich dauernd in sie reingefallen bin, oder ja halt ein paar Körperpartien haben sich verselbstständigt.

Unglaublich das ein Mensch den Terror den viele Filme aus den 70 er Jahren so ausmachten, in die 90 er Jahre rübergebracht hat, und jetzt 2006 den Film ermöglichte. Schade ist der Film natürlich für die Leute die, die 1977 er Version kennen, und eigentlich wissen um was es geht und wie der Film ausgehen wird. Und trotzdem ist es keine überflüssige 1:1 Umsetzung der Geschichte.

Das Manko ist natürlich die Geschichte, da wurde geheiratet, eine Hochzeitsfeier, genügend Leute die dann abgeschlachtet werde können wie Schweine, ein alter Wohnwagen, ein paar nette Ladys, ein paar Zombieähnliche Fressszenen, ein Monster das eigentlich gar nicht verstrahlt aussieht, eine hässliche typische Tankstelle wie in vielen Filmen, eine etwas unglaubwürdige Umsetzung, wenn ich das alles erlebt hätte was der Schauspieler da in dem Film erlebt hat, oder der andere, dann würde ich jetzt die nächsten 38 Jahre auf einer Unfallstation liegen.

Eine unnötige Nationalhymne mit einer unnötigen Szene die hätte nicht sein sollen und müssen, ein paar Szenen die übertrieben waren, und ja man sieht nichts von Verstrahlung da hätte ich gerne mehr gesehen. Wieso z.B. greifen auf einmal so viele Mutanten ein, wieso hat ein ehemaliger Waffennarr und Bulle nicht mehr Waffen im Auto, wieso werden so viele Leute dahingeschlachtet, wieso kriegt keiner eine Vergewaltigung mit wieso wird aus einem Weichei ein Walker Texas Ranger, und vor allem wie kann man so dumm sein auf so einen Hinterwäldler zu hören, mit Familie und Polizistenausbildung, und wieso erfährt man nicht mehr über einige im Film auftauchende Krater?

Jedenfalls ist es einer der besten Terrorfilme die ich je sah, viel besser als „Monster Man“ um ein bißchen besser als „Dog Soldiers“, fast oder mehr als so gut wie „Wrong Turn“, so spannend wie „Freitag der 13.“, so arge Bilder von den Leuten her und der Gegend wie bei „Blutgericht in Texas“, so alt und abgefahren wie bei vielen anderen schlimmen Terrorfilmen die mir nicht einfallen.

Einige Infos zum Film:

Die 11 Millionen US $ wurden zu 40 Millionen US $ in Amerika gemacht. Die Bilder die am Anfang zu sehen sind, die Missgeburten sind Originalfotos von einem Agent Orange Angriff der Amis auf Vietnam. Und das ganze basiert ja auch zudem auf der Sawney Bean Familie die im 17. Jahrhundert in Schottland wegen Kannibalismus bekannt wurde.

Das war so:

Sawny Beane und seine Familie überfielen damals zahllose Reisende, töteten sie bestialisch, verspeisten sie und vergruben anschließend die menschlichen Überreste. König James entsandte daraufhin 400 Soldaten mit Bluthunden, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Was die Königstruppen bei der Festnahme der Familie vorfanden, war ein Ort des Schreckens.

Ach ja, und weitere 8 Minuten waren im Film geschnitten, also er war noch ärger, denn sonst hätte er in den USA kein R-Rating bekommen.

Wer genau aufpasst, sieht wie eine Tote auf einmal atmet. Zweitens merkt man nichts von Leichenstarre dann ist ja was von 1977 die Rede, kurz das die Tests aufhörten, aber die Amis haben damit 1962 aufgehört, außerdem kann so eine Stadt wie im Film gar nicht existieren. Dann war das ganze in Neu Mexiko, da gab es aber niemals Tests, die verliefen alle in Nevada, und ein Reifen der verbrannt wird, war ja eigentlich kaputt, und dann sah man aber keinen kaputten sondern einen intakten Reifen.

Anhand der Zeichnungen die sich der Regisseur von den Mutanten dachte, und mit Hilfe des Maskenbildners und einiger erfahrener Leute hat es 6 Monate gedauert bis sie so realistisch wie im Film aussahen. Für einige Szenen gab es sogar Body Doubles und Computerscans. Ein spezieller Farbstrich hat die Haut so blass erscheinen lassen in der Wüste. Die Stadt im Film, da ist eigentlich nur eine Straße da, der Rest ist digital.

Namibia, Südafrika, Mexiko, Kalifornien, überall wurde nach Locations gesucht, gedreht wurde dann in Quarzazate in Marokko. Genau dort wo der Bibelfilm „Abraham“ und „Die Jagd nach dem Juwel vom Nil“ oder „Spy Game“ gedreht wurde.

Einer der besten Horror und Terrorfilme die ich je gesehen habe, darum 95 von 100
 


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26.02.2017 11:41:05
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