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Filmkritik: Saint Ralph

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Saint Ralph (Tuvok Richie, 08.04.2006)

Beiträge

Tuvok Richie
8.4.2006 19:40
Filmkritik: Saint Ralph

Handlung vom Film:

Also da ist der RALPH WALKER, sein Vater starb im 2. Weltkrieg. Er lebt in Amerika. Er besucht eine Klosterschule. Da ist er natürlich nicht brav. Entweder raucht er am Schulgelände, oder er wird beim onanieren erwischt. Als Strafe gibt’s Unkraut jäten 2 Wochen lange oder Geländelauf machen. Seine Mutter ist im Koma.

Kurz danach als er den Strafgeländelauf macht. Da erfährt er, dass es Wunder gibt, das GOTT und die Heiligen Wunder ermöglichen können. Er hat einen strengen Schullehrer und Leiter, die ihn dauernd zu Strafen verdonnern, aber dieses Mal muß er was ändern.

Er hört vom Bostoner Marathon. Bei einem Sturz auf den Boden sieht er auf einmal GOTT. Und er hat eine neue Aufgabe. Er glaubt dass er den Marathonlauf gewinnen kann, und seine Mutter aus dem Koma aufwacht. Er versucht sogar neben der Schule zu laufen, doch der Schulleiter FITZPATRICK legt ihm dauernd Steine in den Weg.

Informationen zum Film:


Also da gibt es so ein Computerprogramm. Das heißt Inciting Incident. Erfunden hat es ein Mensch, Teza Lawrence und Mike Souther. Die dachte, die armen Drehbuchautoren müssen was haben das die Arbeit erleichtert. Und es ging recht gut. Da kam der Regisseur McGowan ins Spiel. Der hat so ein Drehbuch aufgestellt. Das hieß „Over the Falls“. Geschrieben von Gordon Pinsent. Und der hat das Skript vorgelesen. Jedenfalls wurde es dann verändert das Skript. Da hatte ein Mensch eine Idee. McGowan, 7 Jahre später als die Geschichte mit dem Programm entstand. Da dachte er sich, he ich habe eine Idee. Was wäre wenn ein Junge einen Marathon gewinnt, weil er seine Mutter aus dem Koma aufwecken wollte? Ne gute Story, und dann setzte er sich hin, und 2 Tage später war das Skript für den Film fertig.

Der Jungdarsteller Adam Butcher wurde vorgeladen, 4 x mußte er mit den Leuten spielen, und dann dachten sich die Drehbuchautoren, He Scheiß drauf, verpflichten wir ihn, und das war eine der besten Ideen seit es Haley Joel Osment und Macauly Culkin gibt. Ohne das der Agent von Jennifer Tilly sie nicht in Ruhe ließ, hätte sie nicht mitgespielt, Ihr Terminkalender was nämlich ausgebucht.

Arg war es im Film als der Marathon gefilmt wurde, es regnete, 339 Statisten mit wertvollen Kostümen die alle extra angefertigt wurden, waren alle durchnässt. Und sie drehten weiter, und es war eine sehr gute Idee.

Meine Meinung zum Film:


Wenn jemand den Boston Marathon gewinnen würde, dann wäre das ein Wunder, sagt der Dekan zu Ralph, und das ist wieder ein Ansporn. Oder gut war die Szene nach dem Satz lief er die Berge hinauf, als er sich im Schwimmbad bei einer Düse einen Düsenwichsmassage geholt hat, und er wurde gesehen, echt witzig. Oder Ralph fällt vom Seil, auf die Frage was er hat, meint er nur, Ich hatte eine Begegnung mit GOTT.

Und der Film ist ungefähr, außer lustig, so wie „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ ein bißchen die Anfangssequenz von „The Saint“ mit Val Kilmer, und der Film kommt mir vor wie „Billy Elliott – I will dance“. Wer diesen Film nicht von Anfang an mag, der hat kein Herz. Der Film vermittelt sehr viel Herz, also ist es wieder gut wenn man kein Herz hat, denn nach dem Ansehen des Filmes hat man ein Herz, ob man will oder nicht, und zwar für arme Jungs in dieser Welt die unsägliches Leid erleben müssen, und vor allem für seine eigenen Kinder die man hin und wieder nicht liebt und sanft mit der Schläfe gegen die Heizung befördert, wenn sie mal wieder schlimm und lästig um 3 Uhr in der Frühe werden.

Michael McGowan ist der Regisseur dieses lustigen Filmes, und den Namen sollte man sich merken, denn der Film ist wirklich gut und ich finde der Regisseur hat seinen Job sehr gut gemacht. Drama und Witz, alles auf einmal. Herrlich die Krankenschwester – Jennifer Tilly, die spielt wirklich süß und ist auch irgendwie süß. Also die Story ist auch gut, denn die Idee dass jeden Monat ein anderes Erlebnis Ralph hat, wo er sein Leben einem Heiligen widmet, ist wirklich neu.

Ich glaube bei dem Film stimmt fast alles, die Musik die nicht falsch eingesetzt wird, die Schauspieler, die Geschichte, der Witz, so richtig englisch, einfach spitzenmäßig und lustig. 95 Minuten habe ich bei dem Film aufgepasst, und ich und meine Freundin konnte weder einen Fehler entdecken in dieser 6 Millionen Kanadische Dollar Produktion die nur 800.000 US $ in Amerika im Kino eingespielt hat, noch ist mir aufgefallen das der Film je ordinär oder ausfallend wurde, nicht mal als es ums Wichsen und Ficken ging. Ich hätte mir nie vorgestellt das Kanadier so eine gute Geschichte machen. Der Film ist natürlich vorhersehbar, aber nur wenn man sich anstrengt beim Denken.

Der Film ist einfach super, 90 von 100
 


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