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Filmkritik: Walk the Line

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Walk the Line (Tuvok Richie, 12.02.2006)

Beiträge

Tuvok Richie
12.2.2006 21:26
Filmkritik: Walk the Line

Informationen zu Johnny Cash und ein Teil der Handlung vom Film:

Geboren wurde er in Kingsland, das ist in Arkansas. Gelebt hat er vom 26.2.1932 – 12.9.2003. Und da ist er auch gestorben, in der berühmten Countrystadt Nashville, die auf alle Fälle eine Reise wert ist. Am berühmtesten in seinem Leben ist sicher der Auftritt im Folsom State Prison, oder im San Quentin Gefängnis gewesen wo der ca. 30 Jährige gesungen hat.

Ursprünglich hieß er wirklich J.R. Cash, aber es wurde dann bei der Air Force John daraus. 3 Brüder und 3 Schwestern hatte er, sein ältester Bruder Jack starb 1944, er hatte einen Unfall mit einer Kreissäge. Er hat schon als Teenager gesungen, war bei einem Radiosender beschäftigt als Sänger, 1950 ist er Funker geworden als er bei der Air Force war, da war er wie Elvis Presley in Deutschland stationiert, er war in Landsberg am Lech in Bayern.

Seine erste Band war die Landsberg Barbarians. Weil er den Film „Inside the Walls of Folsom Prison“ gesehen hatte, schrieb er den Folsom Prison Blues. Der Film stammt aus 1951 und hieß im deutschsprachigem Raum „Meuterei im Morgengrauen“. Nach dem Militär 1954 ging es nach Memphis, dort hat er seine Frau VIVIAN LIBERTO geheiratet und seine Tochter ROSANNE, KATHLEEN, CINDY, und TARA auf die Welt gebracht.
Witzig war, dass er als er stationiert wurde, kein russisch sprach, und als einziger Amerikaner nicht gewusst hatte das Josef Stalin tot war.

Am Tag war er Elektroverkäufer, abends Sänger. Am 21.6.1955 der denkwürdige Tag. Seine erste Single. Cry, Cry, Cry, wurde in die Läden gebracht. Dann kam schon seine Single Folsom Prison Blues Bald danach kam das Lied nachdem der Film benannt wurde. Er trat auch mit JERRY LEE LEWIS, ELVIS PRESLEY auf, und war unter Vertrag bei Sun Records. Und der SAM PHILLIPS von der Firma meinte, er solle sich ein paar Sünden zulegen und dann wiederkommen und singen, denn dann hätte er den Blues so richtig drauf. Bei jedem Konzert das er eröffnet hat, begrüßte er sein Publikum das er Johnny Cash sei.

Er machte viele Reisen, seine Frau hat das immer gehasst, vor allem weil er auf einer Reise JUNE CARTER kennen lernte. Die stammte aus dem Clan der Carter, wo später der Präsident CARTER in Amerika das Oberhaupt war. Er wurde Alkohol und Drogensüchtig, lutschte Amphetamine und Barbiturate wie wenn andere Leute Nimm 2 Zuckerln essen. Mit WAYLON JENNINGS war er ebenfalls befreundet und dealte mit ihm.

Der Größte Hit aller Zeiten, der ging 1968 auf sein Konto. Ring of Fire. Ein Lied das alles was Country war bis dahin beeinflusst hatte. Seine Frau JUNE hilf ihm den Text zu schreiben. Es geht da um seine Drogensucht und die Liebe von ihr zu ihm, die nicht richtig war, er war ja noch verheiratet sie übrigens auch, und er war drogensüchtig. Ein großes Doppelproblem.

Er war oft kurz im Gefängnis und auch mal länger wegen Drogenschmuggelns von Mexiko nach Amerika, und da sang er eben im Gefängnis und wurde so was wie ein Gefängnis Gesangs Prophet Pfarrer. Er war extrem süchtig, VIVIAN ließ sich von ihm scheiden, er machte Entziehungskuren, JUNE wollte ihn dann erst heiraten wenn er clean war, und am 22.2.1968 nach vielen Jahren war es soweit, fast Clean und Heirat mit JUNE. Endlich, und der Antrag wurde auf der Bühne in Kanada gemacht, bevor er gesungen hat. Eine wahrhaft gute Idee.

Geheiratet wurde am 1.3.1968, nach Hendersonville sind sie gezogen, der Film ist hier aus, aber die Biografie geht interessant weiter. Sein Freund ist nämlich gestorben als das Haus von ihm brannte. Ein berühmter Sänger. LUTHER PERKINS. Dann brannte auch das Haus seines 2. besten Freundes. ROY ORBISON. 2 seiner Söhne starben. Einer überlebte.

Das war der Zeitpunkt sein Leben zu überdenken. Nichts ist sicher, nur GOTT ist es, und darum wurde er eben ein wiedergeborener Christ und wurde Baptist, ließ sich taufen, gab die Tabletten auf und auch den Alkohol und zwar endgültig für alle Zeiten. Er trat dann in San Quentin auf und wurde über alle Maßen berühmt.
1969 – 1971 gab es die Johnny Cash Show beim TV Sender ABC. Mit BOB DYLAN und THE MONKEES war er damals sehr gut befreundet. Ohne diese Show wäre KRIS KRISTOFFERSON nie berühmt geworden. Weil er ab 1970 immer nur in schwarzer Kleidung herumlief nannte man in auch – Man in Black. Er sah das als wichtigen Kontrast zu den ewig bunten Klamotten der Countrysänger.

1980 wurde er in die Country Music Hall aufgenommen, so was wie der Film „Tanz der Teufel“ der im New Yorker Museum of Art aufgenommen wurde, also ne Mega Auszeichnung für Sänger, die höchste weltweit die es gibt, denn jetzt erst war er eine richtige lebende Legende, wie ELVIS PRESLEY. Ab 1985 sang er im Trio wie die berühmten Tenöre, mit WAYLON JENNINGS, WILLIE NELSON, KRIS KRISTOFFERSON.

1988 hatte er eine zweifache Bypass Operation. Ab 1990 war der Countrypart Tot und zwar weltweit. Die alten Stars wurden älter, die starben teilweise auch, hatten keine Lust mehr zu singen, und die Radiosender wollten wieder was neues, und entdeckten Country Pop Gruppen.

Im TV war er auch, in der Serie „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ da spielte er einen Kid Cole in 4 Folgen. In Folge 6, 22, 49, 108. Filme gab es auch einige wenige. Jane Seymour hat ja in der Serie gespielt und 2 Ihrer Söhne nach ihm benannt. Gestorben ist er an Diabetes. 4 Monate nach dem seine Frau JUNE am 15.5.2003 gestorben ist. Begraben sind beide am Hendersonville Memory Gardens Friedhof in der Nähe seinem Haus, in Tennessee.

Einige Infos zum Film:

Schade wiederum das man nicht gesehen hat, wie er sich entschieden hat ein Baptist zu werden, nur den Gang zur Kirche hin hat man gesehen, danach waren wieder 6 Monate laut Schriftzug vergangen, leider. Lustig die Szene als Jerry Lee Lewis meinte, das Elvis Presley nur an Sex denke. Das Kino war eigentlich viel zu leer für einen neuen Film, egal, in Amerika hat die 29 Millionen US $ Produktion bereits die 110 Millionen US $ Marke überschritten, eigentlich sehr wenig, aber sehr viel für einen Charakter und Anspruchsvollen Film der noch dazu für den Oscar nominiert wurde.

Für den Sound und den Schnitt ist der Film auch nominiert worden, also 5 Oscarnominierungen aber es soll ja noch „King Kong“ auch noch 5 Oscars bekommen. Gut fand ich an dem Film dass er zurzeit als die Depression in Amerika sehr stark war, im Süden, in Arkansas anfing, und so realistisch wirkte. Einfach schrecklich, nur wie gesagt, das war mir alles zu kurz im Film, das ist ein Minuspunkt.

Cash war damals der Erste der z.B. seine Gitarre auf das Publikum richtete, wie eine Waffe, das haben dann Bands wie die Rolling Stones nachgemacht, für die er ein Vorbild war, dann war er der Erste der ein Duett mit einer Frau sang, der Erste der wem auf der Bühne einen Hochzeitsantrag machte, oder auf der Bühne bei einer Liveaufnahme überhaupt dazwischen was fragte, der erste der in Gefängnissen spielte, gratis natürlich, der Erste der über Arbeit und Musik, das schwere Leben und Drogen sang, und noch einiges mehr.

James Keach übrigens der Mann von Jane Seymour hat die Rechte am Film besessen, aber nicht mehr lange.
Der Regisseur hat sich mit seinem Team, das ca. 5 Jahre herumrecherchiert hat, und alles nachgeforscht hat, ne lange Zeit, entschieden, nicht sein ganzes Leben sondern einen Ausschnitt davon zu bringen, schade eigentlich.

Der Filmtitel der darauf abspielt wie schwer es ist seine Linie zu bewahren, den Weg zu beschreiten egal wie schwer er war, war auch eine Idee vom Regisseur. June und Johnny konnten noch zu Lebzeiten einige Drehbuchfassungen lesen, bevor der Film dann abgesegnet wurde. Als Phoenix las das James Mangold einen Film las, hat er sofort zugesagt, ohne genaueres zu kennen, genauso wie der Regisseur zugesagt hat, weil er eben den Film „Gladiator“ noch so gut in Erinnerung hatte.

Eine Aussage von Jerry Lee Lewis im Magazin Rolling Stones:

„Ich hatte meine allererste Tour zusammen mit Johnny Cash, das war 1956 und ist eine Ewigkeit her. Es gab nur mich, ihn und Carl Perkins. Es war eine 30-Tage-Tour durch ganz Kanada. Es gab keine asphaltierten Highways oder überhaupt etwas – nur Schotterstraßen. Ich erinnere mich gut, was für ein großer Entertainer Johnny war. Die Art, wie er sang, unterschied sich völlig von uns. Er hatte einen total anderen Stil, den er selbst entwickelt hatte.“

Reese Witherspoon war übrigens auch die Erste Wahl bei dem Film. Sie selbst stammt aus Nashville und hat einen Südstaatenakzent und in Wirklichkeit ist die Rotblonde Dame lustig und überhaupt nicht hübsch. Aber genauso nett wie im Film.

Ein Kleines Cash Zitat:

„Man hat einen Song den man aus dem Bauch heraus singt, den das Publikum auch im Bauch spüren soll. Und man muss das Publikum glauben lassen, dass man zu ihm gehört, dass man auch da draußen sitzt.“

500 Paar Schuhe und 250 verschiedene Kleider wurden an einem einzigen Tag verwendet, 300 Konzerte gab damals Cash pro Jahr, nur Presley gelang noch außer ihm in diese Ruhmeshalle, und June Carter wurde 3 x für den Grammy nominiert, den sie 2 x gewann, und wenn ich da an Mariah Carey denke die 8 x den Grammy unlängst gewann, wird mir schlecht.

Meine Meinung:

Ja der Film hat eine negative Wirkung auf mich. Ich habe mich geärgert. Z.B. das der Film nur 135 Minuten dauert und das ab 1968 Schluss ist mit der Erzählung von seinem Leben. Und sonst? Nun er ist fantastisch, die Songs die Phoenix und Witherspoon singen sind einfach nur, naja, gigantonomisch, der Film hat Anspruch, er ist gut, er ist einfach, er ist bezaubernd, er ist romantisch, gut gemacht, spitzenmäßig biografisiert, er ist einfach ein Wahnsinn, die Leute, es waren eh nur 8 im Kino sind gesessen, ich und meine Alte haben herumgetanzt, sie weil sie wollte das ich sitzen bleiben, na ja, wenn ich da an „Die Rocky Horror Picture Show“ denke, da drehen die Leute durch, hier nur innerlich. Nein der Film ist imposant, und wenn der nicht der Beste Film aller Zeiten für 2005 jetzt bei der Oscarverleihung 2006 wird, dann lerne ich Arabisch.

Natürlich gibt es noch m ehr was ich sagen kann, negatives meine ich. Z.B. man hat viel zu wenig über seine Jugend gesehen, was beim Film „Ray“ nicht der Fall war. Auch hätte ich gerne über seine Freunde mehr gesehen, über Elvis, die Beatles, über Waylon Jennings, und vor allem über Vivian, seine 4 Kinder, und seinen gestrengen ewig nörgelnden Vater der ihm nie verziehen hat, das Jack damals als J.R. 12 Jahre alt war gestorben ist, als er den Kreissägeunfall hatte. Auch habe ich mir gedacht, gerade wo es spannend wird, und er June einen Hochzeitsantrag macht auf der Bühne ist der Film aus, und das nach nur über ein bißchen 2 Stunden, während Ray 2,5 Std. geht und einen Dir. Cut von 205 Minuten auf DVD aufweisen kann der dieses Jahr veröffentlicht wird. Der und „Amadeus“ sind die 3 besten Künstlerbiografien die ich je gesehen habe, von Sängern.

Gut gefallen hat mir die Mimik von Reese, die ist einfach ein Wahnsinn, und das die alle Songs selber gesungen hat, mit Ihrer unglaublichen Stimme, und das der Regisseur sich entschieden hat Ihre Stimme beizubehalten und nicht die Originalaufnahmen gespielt hat, rechne ich ihm hoch an. Das Phoenix für die Hauptrolle ausgesucht wurde, ein Wahnsinn. Wenn der nicht den Oscar als Bester Hauptdarsteller bekommt, und Witherspoon die Rolle als beste Hauptdarstellerin, und der Film als Bester Film, dann fahre ich nach Hollywood und verklopfe die Jury.

Alleine schon wie der Film anfing, als er im Folsom Gefängnis war, und nachdachte, während er eine Kreissäge sah, was alles so passiert ist in seinem Leben, oder die Szene als sein Vater zu Besuch war, und er ihm immer noch nicht vergab und vergas das Jack damals wegen ihm gestorben ist, weil Johnny Cash nicht anwesend war, oder die tolle Szene als June ihm geholfen hat mit Ihrer Familie das er den Drogenentzug schafft, das ist einfach wundervolles Charakterkino erster Sahne.

Definitive Familienfreundliche 95 von 100
 


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