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Filmkritik: Doom

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Doom (Tuvok Richie, 23.01.2006)

Beiträge

Tuvok Richie
23.1.2006 18:58
Filmkritik: Doom

Inhalt und Interessantes:

Der Film fängt ja furchtbar an, furchtbar spannend, einfach cool, alleine schon zu sehen wie der eine flüchtet, die Türe nicht erreicht, die Hand bleibt stecken, er wird zerfetzt von unsagbar hässlichen Monstern, und das ist aber nur erst der Anfang. Eine Radio Carbon Datierung am Mars ergibt den Horror schlechthin, Code Red ist angesagt, The Rock mit seinen 1,94 Meter ist geiler als jede Heidi Klum. Einfach irre der Film und das bei so einem Schwachsinnigen Videospiel wo alles so dunkel ist, das man trotz Grafikkartenaufheller nichts machen kann, weil der Hauptprogrammierer des Spieles – Stevie Wonder – auf sichtbare Effekte pfeift. Ich habe das Spiel nie wollen aber Film der ne ähnliche Story hat wie „Resident Evil“ und besser ist als Teil 2 und eine ähnliche Story ist wie bei „Alone in the Dark“ ist, und weitaus besser als der gleichnamige Film. Dieser Film rockt dir die Scheiße aus den Eingeweiden. Einfach cool.

Die Monster sind sicher gut animiert, aber sie sind so dunkel zu sehen dass man sie leider nicht ganz sehen kann. Und es fehlt auch die Spannung der dunklen Monster die man bei „Alien“ sah damals, aber diese hier sind auch nicht übel, nur wie gesagt, viel zu kurz zu sehen.

Humanoide Wesen, keine Krankheiten, 24 statt 23 Chromosomenpaare, vielleicht durch Biotechnologische Versuchreihen verändert. Sie heilen 50 x schneller durch Zellenteilung, sie sind aber tot. Ihre Zeit scheint wohl gekommen zu sein sagt die Ärztin SAMANTHA GRIMM. SARGE (The Rock) hat da ganz andere Sorgen. Er muß seine Crew durch das Marslabor schleusen, was schlimmer und gefährlicher ist als in „Total Recall“.

Die Spannung steigt als sie Dr. CARMACK finden, einen Arm, die Leiche sonst wo in der Hand, er reißt sich das Ohr ab, zittert, will dass das Labor stillgelegt wird, keiner hört auf ihn, versteht ihn, SARGE ist bereits im Labor, Dr. GRIMM will CARMACK retten, und da finden sie ihn, den 1. Zombie, Menschenfressendes Ungeheuer, hässlicher als bei „Blade“ die Reaper, gefährlicher als die Zombies in „Day of the Dead: Contagium“ und die Suche wird fortgesetzt.

SARGE hätte nie gedacht das 4 Soldaten sterben, bevor erst richtig ein Kampf begonnen hat. Ursprünglich sollte er ja einen Mörder jagen in den Labors am Mars, da ja Wissenschafter verschwunden sind. Aber als sein Freund GOAT in ein Monster verwandelt wurde, wußte er, dass dieser Auftrag ein großer Fehler war. Doch er kämpft weiter und will die Monster zur Strecke bringen. Dass die Ärzte in den Labors, die eigentlich von GRIMM jetzt als Forschungsstation geführt wurden, und der Leitung von CARMACK gefährliche Chromosomenmutationen an Menschen durchführten, davon erfuhren sie alle erst viel später.

Der Regisseur des Filmes ist der gleiche wie vom Film „Romeo must die“ Das einzige richtige Positive, der Film war uncut im Kino, und er war nach 90 Minuten aus. Aber er war cool.
Silent Hill wird auch verfilmt.


Informationen zum Film und ein paar Meinungen:

Doom war wohl das berühmteste und am längsten gefürchtetste Computerspiel aller Zeiten. Gefürchtet von besorgten Eltern, und vom Handel, da dauernd einer kam der das Spiel indizieren wollte, erhofft von jugendlichen Fans, die wussten das in Amerika im Spiel viel mehr Blut zu sehen war. Die ganzen Blut Patches, die man so beim Computerspielen kennt, die wurden erst so richtig durch das Spiel bekannt. Anfangs war ja das Spiel noch ganz einfach, da ging es darum das man mit vielen verschiedenen Waffen irgendwelche Zombies und Monster niedermetzelt, aber jetzt gibt es bereits den 3. Teil des Spieles und es ist keines noch so berühmt und beliebt gewesen in der Action und Horrorgemeinde wie Doom, vielleicht noch gerade mal Quake.

Die Story das z.B. REAPER der Gefolgsmann von SARGE in den Labors seine Eltern verloren hat, zeigt schon das der Film viel mehr an Intelligenz hat als nur an dumme Ballerei, und wenn man zurück denkt an den Vorgänger eines verfilmten Computerspieles „Resident Evil“ dann würde ich meinen, der Film hätte genauso werden wollen und sollen wie Doom.

Geil wird es mal als im Film die BFG – die Big fucking Gun auftaucht, die ja auch im Spiel vorkommt, mit der man die größten Löcher schießen kann, und die ärgsten Holes in Zombieköpfe ballern kann. Im Film auch sehr gut rübergekommen, da an der 70 Millionen US $ Produktion nicht gespart wurde an CGI Effekten die sehr gut wurden. Der Film hat aber nur 28 Millionen US $ in den USA eingespielt, weltweit kam er grad mal ein bißchen über die Produktionskosten.

Herrlich wird es als man in der Perspektive von Reaper wirklich wie im Ego Shooter herumläuft und ballert was das Zeug hält, und auch die bekannte Kettensäge kommt zum Einsatz, aber dazu mehr im Film. Die Songs in dem Film, das nennt man auch Score sind recht nett, so richtig Heavy Cool, so richtig böse wie in „The Crow“ irgendwie Dark Punk Hard core mäßig, aber noch am Rande des Erträglichen, nicht so übertrieben, eher wie ein Computerspiel eben.

Meine Freundin hasste den Film von der 20. bis zur 90. Minuten, die paar 12 – 14 Jährigen im Kino haben sich gefreut, und ich habe mir gedacht, he was für eine coole Verfilmung. Gut gepasst hat auch Karl Urban in seiner Rolle, total unverkennbar, wenn man „Riddick“ mit Vin Diesel im Kino gesehen hat. Der Typ paßt einfach für die Rolle eines wenig redenden Soldaten der kämpft und sich wundert warum er nicht weiß wie viel 1 und 1 ist.

Die Big Fucking Gun oder Bio Force Gun wie sie wirklich heißt, ist wohl die beste Waffe was ich je in einem Film gesehen habe, leider ist sie nicht zu bekommen, mal sehen was mein Waffenhändler dazu sagt. Warum aber die Original Dämonen aus der Hölle im Spiel durch Chromosomenmutierte Menschen im Labor ersetzt werden die dann zu Menschenfressenden Monstern mutieren ist mir ein Rätsel. So wie zu Ende die Ego Shooter Sicht im Film war, hätte das im ganzen Film so sein sollen, dann wäre der Film einzigartig geworden, und nicht nur dann zu einem Filmchen verkommen der anfangs von den schnell aufeinander geschnittenen harten Horrorsequenzen zu einem mauen Geplapper verkommen ist.

Wenn ich Doom sehe im Kino möchte ich zerfetzte Zombieschädel in Blutfontänen davonspritzen sehen, so ne Art Tschetschenien meets 2. Weltkrieg in Tschernobyl auf 90 Minuten im Film zusammengeschnitten, aber so war es auch irgendwie O.K. Wieso aber die Kinobetreiber überhaupt in so einen Film Kinder reinlassen die 14 oder 15 sind ist mir ein Rätsel, normalerweise müßte man diese Eltern nehmen und sie auf eine Teppichklopfstange binden und mit einer Stacheldrahtkeule den Popo versohlen.

Karl Urban als JOHN, den 1. Freund und Mitkämpfer von SARGE ist wirklich gut, er paßt, von ihm hat man nicht viel erwartet, dagegen von The Rock eigentlich schon. Er hat irgendwie Charisma der Kerl, obwohl man nämlich weiß das er ein beschissener Schauspieler ist, fast so wie Steven Seagal, hat er wenigstens einen 3. und einen Gesichtsausdruck mehr als er, und er ist auch irgendwie unfreiwillig witzig. Was der Film teilweise auch ist. Z.b. als der eine den anderen fragt, was er denn jetzt macht im Gefecht, und der antwortet ihm, er verzieht sich jetzt mal zum Scheißen, und der fragt dann wieso er denn geht, was für ein Trottel er sei, und er meint unglaubwürdig das er gehen müsse, sonst muß er sich hier anscheißen und das geht nicht, aus irgendeinem Grund nicht.

Ich finde die Rapid Response Tactical Squad hätte man mit mehr als nur 8 Soldaten besetzen sollen im Film. Ich freue mich schon irgendwie auf die nächste Verfilmung eines Computerspieles, „Blood Rayne“ der ja auch arg sein soll. Dieser hier war nicht übel, nur es war alles viel zu dunkel und da war viel zu viel Gequake dabei, dann hat mich gestört das die Monster alle Karate können, das es nur die selben Monster waren, das die Hölle im Film nicht vorkam, und das es anders war als im Spiel.

So las sich damals der Text von Teil 1 und Teil 2 des Computerspieles in etwa.

Wissenschaftler der Organisation UAC führten auf den beiden Marsmonden namens Phobos und Deimos Teleportations-Experimente durch, von einem Mond zum anderen. Dabei öffneten sie versehentlich eine Verbindung in die Hölle, aus der dann alle möglichen und unmöglichen Teufelswesen herauskamen und Besitz von den wissenschaftlichen Stationen ergriffen. Als man auf der Erde bemerkte, dass die Wissenschaftler nicht mehr antworteten, schickte man eine Kampftruppe hoch, um nach dem Rechten zu sehen. Der Spieler bleibt zur Sicherung des Rückwegs am Eingang der Station zurück. Als seine Kollegen nach Tagen immer noch nicht wieder zurück sind, und er nur beunruhigende Grunzlaute aus dem Inneren hört, bleibt ihm nichts anderes übrig, als der Sache auf den Grund zu gehen. Er muss feststellen, dass die Stationen in der Hand der Höllenwesen sind und diese sich auch wohnlich eingerichtet haben, z.B. mit stimmungsvollen Säurebecken und okkulten Symbolen an den Wänden.

Irgendwie kam im Film alles etwas anders rüber. Der Empfangschef im Film, die Frau Doktorin, Schwester eines Wissenschafters, das gabs im Spiel alles nicht, die Wissenschafter waren alle nicht da. Im Film gab es so eine Halle die war weiß, einen Raum für die Teleportationen, ein paar Kanäle für die Abwässer, ein Besenzimmer, ein Labor, ein Scheißhaus, und das wars, keinen Plan von dem ganzen, und ich wundere mich, he wieso jagen die nicht einfach ein paar Atomraketen durch und Schluss ist es.

Im Spiel gab es Teleportation zwischen Phobos und Daimos den 2 Marsmonden, hier m Film zwischen Erde und Mars. Im Spiel gab es Okkulte Symbole, Geheimtüren, verborgene Treppen, und ne Menge Waffen zum finden, hier im Film nichts. Im Film gab es den Baron of Hell, die Lost Souls, die Cocadämonen, hier im Film nichts. Wenn das ganze so weiter geht, wird aus Dwayne Johnson ein Steven Seagal der nur mehr in den Videotheken zu finden ist, denn er hat viel mehr drauf als nur blöd zu schauen. Der Regisseur vom Film, dem sollte man mal auch die Meinung sagen, denn er hat 0 Charakterbildung im Film, eine blonde blöde Kuh die nur 2 Blicke drauf hat, blöde Pseudowissenschaftliche Sprüche und danach schreit selbst gebissen zu werden, oder aus dem Film geballert zu werden. So was erbärmliches meine Güte, die arme Schauspielerin, wenn die nicht die goldene Himbeere bekommt?

Am blödesten fand ich das Reaper John Grimm eine Schwester am Mars hat, die er ewig nicht gesehen hat, eben Samantha, das hat mit Spiel nicht viel zu tun und ist auch noch blöd. Und dann hat mich noch gewundert, was war an dem Film so teuer? Ich weiß nicht. Aber wenn man leistungsgerecht bezahlt wird, dann müssten die Schauspieler eigentlich jeder einen großen Kredit auf den Banken haben zum zurückzahlen, einfach schrecklich. Man sieht die nur stehen, Blödsinn reden und in die Luft schauen. Trotzdem wirkt der ganze Film irgendwie cool und darum auch

78 von 100
 


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19.02.2017 19:53:59
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