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Filmkritik: Vier Brüder

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Vier Brüder (Tuvok Richie, 01.01.2006)

Beiträge

Tuvok Richie
1.1.2006 19:46
Filmkritik: Vier Brüder

Handlung:

EVELYN MERCER wird erschossen. In Detroit ist es eben sehr gefährlich. Sie war so was wie eine Mutter Theresa. Stets darum bemüht den Leuten zu helfen, Jugendliche vom Weg zur Gewalt abzubringen, und immer hatte sie ein Herz für die Armen. Sie hat viele Waisenkinder aufgenommen. Unter anderem auch 4 ganz besondere.

BOBBY MERCER (Mark Wahlberg), der eine Art Anführer ist und mit seinem Bruder ANGEL MERCER, ein Neger, er ein Weißer, als Nigger für die anderen, das ganze so leitet. Also das was sie machen, er bestimmt wo es hin geht. Nicht weil die anderen blöd sind, sondern einfach weil er die Fähigkeit zum Anführen und zum Ideen klopfen hat.

JEREMIAH MERCER wohnt schon sein ganzes Leben in Detroit. Er hat viel miterlebt. Er hat eine Frau, CAMILLE, 2 Kinder, und ist pleite. Er hat sich sehr gefreut als seine 3 Brüder ankamen um ihn zu besuchen. Mussten sie auch, denn Ihre Mutter, EVELYN, ist erschossen worden, in einem Supermarkt.

JACK MERCER ist der 4. im Bunde, ein schmächtiger Typ, kennt sich gut mit Computern aus, ist mal sehr schlecht behandelt worden bevor in EVELYN aufgenommen hat, wie die anderen 3 Brüder.

Sie nennen sich Brüder, sie gehören einfach zusammen, lieben sich. Doch in der Stadt ist es gefährlich. Es gibt korrupte Polizisten, und einen hochgefährlichen VICTOR SWEET.

Wer hat EVELYN jetzt umgebracht? Das rauszufinden, mit sehr vielen Problemen ist die Aufgabe des Filmes zu erzählen.


Informationen zum Film:

Also mal zu Wahlberg. Der Typ ist in Boston geboren, und noch dazu in einer sehr schlimmen Gegend. Er ist von einigen Schulen geflogen, war früher mal Maurer, war oft straffällig, und ist fast ins Gangstertum selber abgerutscht. Ich glaube das kann man an seinem Blick gut merken.

Er hat dann eine Karriere als Sänger begonnen, sein Bruder DONNIE hat im geholfen, und was kam raus? The New Kids on the Block. Eine Boysgruppe. Ja da hat er gesungen. Dann hat er eine Art Comboband gegründet, die hieß, The Funky Bunch. Die hat sich auch nicht durchgesetzt.

Er hat zwar für sein 1. Album eine Platinauszeichnung bekommen (es hieß – Music for the People“, und hat 2 Hits rausgebracht. Good Vibrations und Wildside. Und MTV hat das Video zum besten Dancevideo damals gekürt. Er war auch noch Unterhosenmodel von Calvin Klein, dem Modedesigner, und war mit Kate Moss befreundet.

Nach dem 2. Album, es war ein Reinfall, kam er zum Film und spielte ne kleine Rolle in „Mr. Bill“. Von da an ging es steil bergauf.

Im Film gab es eine Szene mit einem vereisten See. Es war der Lake Simcoe nördlich von Toronto, dessen Eisschicht 30 cm dick war. Und genau diese Szenen dort geben dem Film gegen Ende hin einen Touch von Realismus.


Meine Meinung:

Ein wirklich unglaublicher Film. Also das Ende dieses knapp 100 Minuten langen Filmes ist mehr als gut, total überraschend, und einfach nur gut. Liegt wahrscheinlich daran das John Singleton den Film gemacht hat. Unglaublich das die Deutsche Titelschmiede den Originaltitel „Four Brothers“ sogar richtig übersetzt hat.

Der Film erinnert mich an „Exit Wounds – Der Copjäger“, ein bißchen auch an „Collateral“ weil er auch ungefähr so ähnlich war, so das man nicht weiß was passiert, Guter und Böser ist da, dann ist der Film auch so ähnlich wie „Rosewood Burning“, da weiß auch keiner was passiert, und ein bißchen wie „Boyz in the Hood“ wegen der Grausamkeit der Gangs in den USA.

Das Leben dort ist beileibe nicht einfach. Man merkt im Film, teilweise leider nur, das muß ich auch ankreiden, das ein Leben dort in Frieden wirklich eine Seltenheit ist. Viele Leute sind Analphabeten, die Geschichte spielt sich ja in der Autostadt Detroit ab, die ja berüchtigt ist für Ihre Kriminalität.

Man braucht eben einen „Robocop“, der Film spielte sich auch in Detroit ab. Die Polizei ist meistens korrupt, die meisten Leute halten nicht viel von Gesetz und Ordnung, und wie leider in vielen Städten herrscht so was wie Anarchie, Diktatur, durch Drogenbosse an der Spitze der Stadt.

Nicht mal ein Stadtrat ist sicher vor der Korruption, denn selbst er steckt drinnen im Korruptionsdschungel. Das ganze ist ein adrenalistischer Rache Western im Großstadtdschungel, mit sehr viel Realität für das ganze Geschehen. Also nichts von, Juhu, es ist eh nichts passiert, nein da geht es richtig zur Sache, und der Film ist noch dazu spannend. Auf eine gewisse Gangsterweise hin spannend. Ich glaube wenn Mark Wahlberg in dem Film nicht mitgespielt hätte, er ist am 5.6.1971 geboren, wäre der Film nicht so gut. Und er paßt wirklich hervorragend. Sein 16. Film ist das erst gewesen. Bekannt ist ja auch Wahlberg weil er einen 20 cm langen Schwanz hat, was man im Film „Boogie Nights“ erfahren hat, das ist kein Schmäh, der Typ ist gut bestückt. Und das aller ärgste, er war ja mal Sänger.

Unglaublich das ein Regisseur der so Schrottfilme wie „Shaft“ oder „2 fast to Furious“ so einen guten Film wie diesen hier gedreht hat. Aber es gibt auch negative Seiten an dem Film.

Er ist so richtiges Popcornkino. Man weiß meistens immer wie sich die Hauptakteure entscheiden, bis aufs Ende hin, weiß man immer, oder fast immer was passiert. Man weiß auch wer wem umbringen wird, oder gefährlich sein wird. Der Gangster Victor Sweet, der Schauspieler, der spielt nicht gut. Einzig eben Wahlberg, ja der ist wirklich gut, auch wenn er aus sich viel mehr rausholen könnte.

Jetzt haben schon Rapper wie Eminem, Vanilla Ice, Tupak Shakur Filme gedreht, jetzt kommt Wahlberg, der den weißen Nigger wirklich gut spielt. Allerdings ist er ein bißchen deplaziert. Denn er ist einerseits ein Ganuer, andererseits betet er zu Christus als er sich für das Essen bedankt.

Die Rachestory ist nicht neu, aber neu umgesetzt und gut gedreht. Der Film scheißt auf Moral und Political Correctness, endlich und er geht so richtig zur Sache. Also die Leute die im Kinosessel hocken, freuen sich richtig auf den Film Ihre niedrigen Rachegelüste ausleben zu können, auf beiden Seiten. Ich habe meine Freundin dauernd gepusht, Mann ich habe im Film richtig mitgelebt, war ein herrliches Gefühl. Sie hat sich nicht bewegt, war gespannt vom Film und hat mir nachher den Kopf gewaschen.

Alle 4 Brüder harmonisieren zusammen sehr gut und es macht auch Spaß denen zu zusehen, aber leider fehlt ein bißchen Schauspielerische Leistung. Einfach eine herrliche Geschichte. Die Story ist gut, sie ist spannend, sie gut gespielt, die Geschichte ist einfach, und der Film ist actionreich.

87,44 von 100
 


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26.05.2017 21:15:57
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